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Wie künstliche Intelligenz den Arbeitsmarkt verändert

Künstliche Intelligenz war einst ein Stichwort, das mehr nur Vorstellungen wie aus einem Science-Fiction-Film wachgerufen hat. Mittlerweile ist Künstliche Intelligenz alltäglicher, als es so manchem lieb sein mag. Tatsächlich sind wir bereits von mehr Künstlicher Intelligenz umgeben, als es manch einem lieb sein mag. Dabei werden wiederum Befürchtungen geweckt, dass eines Tages Computer und Roboter die Welt der Menschen übernehmen könnten.

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Aus Sicht eines Arbeitgebers bietet Künstliche Intelligenz zahlreiche Vorteile. Sie macht genau das, wozu man sie programmiert hat. Im Grunde ist dies das Gleiche, was einen jeden Arbeiter erwartet. Ein Arbeiter muss nur einige Jahre in Ausbildung und praktische Erfahrung stecken, um wirklich seine Aufgabe perfekt ausführen zu können. Für künstliche Intelligenz ist diese Lernkurve jedoch wesentlich schneller bewältigt. Außerdem wird sie praktisch nie krank, leidet nicht unter Fehlern aufgrund menschlichen Versagens oder hat Fehltage für Urlaub oder familiäre Angelegenheiten. Somit bietet künstliche Intelligenz etwas, was Menschen aufgrund ihrer wundervollen Menschlichkeit nicht bieten können. Zudem kann künstliche Intelligenz schneller arbeiten als ein Mensch und braucht keine Pausen bei der Arbeit. Sie muss genauso wenig arbeitsrechtliche Ruhezeiten einhalten und kann rund um die Uhr arbeiten, beispielsweise selbst in einem Online Casino.


Nimmt künstliche Intelligenz Arbeitsplätze weg?


Die meisten Menschen sind vorrangig um ihren Arbeitsplatz besorgt, sobald Stichpunkte wie 'Automatisierung' und 'Künstliche Intelligenz' fallen. Proklamatoren und waschechte Fans von KI argumentieren stets, dass künstliche Intelligenz keinerlei Arbeitsplätze nehmen, sondern eher neue schaffen würde.

Ganz ist dies jedoch nicht der Fall. Fabrikarbeiter sind beispielsweise bereits betroffen. Ihre Arbeitskraft wird durch Roboter ersetzt. Selbst Übersetzer sind immer weniger gefragt, obschon sie einen wertvollen Platz in der Kommunikation zwischen Unternehmen, Regierungen und weiterer Korrespondenz haben. Ihre Arbeit wird bereits durch Programme wie Deepl oder Google Translate ersetzt, wodurch geringere bis gar keine Kosten entstehen. Da Übersetzungen durch Künstliche Intelligenz jedoch häufig fehlerhaft sind, werden Übersetzer für schriftliche Übersetzungen vornehmlich nur als Korrekturleser benötigt. Es gibt bereits die ersten Programme, die als App (d. h. KI) live übersetzen können. Doch sind es noch zahlreiche weitere Bereiche auf dem Arbeitsmarkt, die von verstärkter Anwendung durch künstliche Intelligenz einem massiven Wandel gegenüberstehen:

  • Bauarbeiter
  • Taxifahrer (sobald es selbstfahrende Elektrofahrzeuge gibt)
  • Kellner/Barkeeper
  • Kassierer
  • Reisebüroangestellte
  • Buchhalter und Steuerberater
  • Bauern
  • Bankkaufleute
  • Börsenmakler
  • Drucker & Verlagsmitarbeiter
  • Soldaten
  • Piloten
  • Einzelhandelskaufleute

Überlegen Sie, wann Sie das letzte Mal zur Bank gegangen sind, um dort eine Überweisung anweisen zu lassen. Kaum ein Mensch füllt heute noch einen Überweisungsträger aus. Jeder kann sein Konto ganz einfach per Online Banking und App selbst managen. Auch Ihre Geldanlagen können Sie bereits mithilfe von Apps selbst in die Hand nehmen. In Supermärkten werden Kassierer allmählich mit Kassen ersetzt, an denen jeder Kunde seine Artikel selbst einscannen kann. In manchen Märkten ist es bereits möglich, dass der Einkaufswagen automatisch erkennt, was Sie in den Einkaufswagen legen, und der Einkauf ebenfalls automatisch dem Bankkonto oder der Kreditkarte belastet wird. Insbesondere während der Pandemie waren Millionen von Menschen plötzlich verstärkt auf Onlineshopping angewiesen. Innenstädte befanden sich vor der Pandemie bereits in einem Zustand des Aussterbens, die Pandemie hat diesen Schritt nur noch vorangetrieben. Onlineshopping ist bequem und es fallen weder Mieten für Ladenfläche noch hohe Personalkosten. Der Betrieb eines Onlineshops ist somit für Anbieter günstiger als Geschäftsräume zu mieten. Auf der anderen Seite freut sich der Kunde 24/7 einkaufen zu können.


Verschiebung in andere Branchen


Während einige Arbeitsplätze tatsächlich im Lauf der Jahre von Mal zu Mal weiter wegfallen, ergeben sich andere Felder, in denen sich wiederum neue Chancen bieten. Künstliche Intelligenz ist bei weitem noch nicht ausgereift genug, um wirklich sämtliche Aufgaben eines Menschen zu übernehmen.

Hierbei ist auch wieder das Beispiel des Übersetzers hervorragend. Während KI zwar übersetzen kann, fehlt es der KI an weiterem Wissen für Übersetzungen im Kontext sowie umgangssprachliche Ausdrücke und der Gabe, freie Übersetzungen anzufertigen. Daher muss bei einer automatischen Übersetzung immer noch mal wieder ein echter Mensch Hand anlegen, um ihre Richtigkeit zu überprüfen. Dies gilt ebenso für zahlreiche andere Bereiche. Künstliche Intelligenz mag zwar in der Lage sein, zahlreiche Aufgaben des Menschen zu übernehmen, einiges kann jedoch aktuell nur ein echter Mensch wirklich bewerkstelligen.

Es wird jedoch von gewissen Personen verlangt, dass mehr automatisiert wird und KI wie ein Mensch eingesetzt werden kann. Damit dies überhaupt möglich wird, muss die Künstliche Intelligenz entsprechend ausgebildet wird. Dazu braucht es Ingenieure und spezielle IT-Fachkräfte, die der Künstlichen Intelligenz entsprechend mehr Wissen weitergeben. Das heißt jedoch auch, dass sich gerade in diesem Bereich mehr Arbeitsstellen ergeben werden - zumindest so lange, wie die KI noch weiter geschult werden muss oder bis es effektivere Systeme für ihr eigenständiges Lernen gibt.

Branchen, in denen sich für die Verschiebung mehr Stellen ergeben, sind andernfalls folgende:

  • Biochemiker
  • Manager zur Beschaffung von Rohmaterialien (um künstliche Intelligenz zu bauen)
  • Datenmanager
  • Cybersecurity
  • Psychologen und Therapeuten
  • Designer für Virtual Reality
  • Entertainment für Virtual Reality und soziale Netzwerke
  • Gendesigner


Ein merkwürdiger Umschwung


Nachdem sich nun so viele Arbeitsplätze mehr in die virtuelle Welt verlagern und zunehmend von KI übernommen werden können, mag man sich fragen, wozu es Therapeuten und Entertainment braucht.

Die Antwort auf die Frag ist eigentlich sehr einfach: Der einfache Arbeiter von heute wird keine Arbeit mehr zu verrichten haben. Unter seiner Arbeitslosigkeit wird er vermutlich psychisch leiden. Gleichzeitig muss er in seiner beschäftigungsfreien Zeit bei Laune gehalten werden und braucht Entertainment.

Gendesigner scheinen ebenfalls eine sehr fragwürdige Spalte für zukunftsträchtige Jobs sein. Sofern man sich etwas weiter mit Vorstellungen des Weltwirtschaftsforums und Bestrebungen des Dr. Harari beschäftigt, wird auch dies sonnenklar. Gewisse Personen sind sehr interessiert daran, mit Gentechnik den Menschen von heute zu verbessern. Es würde leichter, Arbeiter auszubilden und einer Arbeit zuzuteilen, sofern man sie zusätzlich weiter mit Technik verschmelzen lässt (z. B. mithilfe von Chips im Gehirn durch Neuralink).

Obschon die durch künstliche Intelligenz gestützte Zukunft in Stein gemeißelt zu sein scheint, sollte Mensch sich fragen, inwieweit er eine solche Realität wirklich mittragen will.

Künstliche Intelligenz mag in gewissen Bereichen hilfreich sein. An einem fehlt es ihr jedoch: Empathie.


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