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Honorarkürzungen für psychotherapeutische Praxen durch die gesetzlichen Krankenkassen

In einer Pressemitteilung vom 24. März 2026 nimmt der Psychotherapeut Dr. rer.pol. Frank Oleschko, Leiter der Praxis „Seelenknoten" für psychologische Beratung, Burn-Out Prävention und Mediation in Pattensen (Niedersachsen) Stellung zu den von den Krankenkassen geplanten Honorarkürzungen um 4,5% für Therapeutinnen und Therapeuten in der Psychotherapie Stellung.

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DEUTSCHLAND | Pressemitteilung Frank Oleschko • Praxis Seelenknoten

Die Gesundheit der Seele: Ein Aufruf zur Achtsamkeit in der Psychotherapie

In den letzten Wochen haben Berichte, insbesondere in der Frankfurter Rundschau, die besorgniserregende Absicht der Krankenkassen aufgegriffen, die Vergütung für Psychotherapie zu kürzen. Diese Entscheidung, die im Lichte der steigenden psychischen Belastungen in unserer Gesellschaft getroffen wird, wirft nicht nur Fragen zur finanziellen Absicherung von Therapeuten auf, sondern vor allem zur Versorgung und dem Wohlergehen der Patienten.

Psychische Erkrankungen sind keine Randproblematik mehr. Sie betreffen Menschen aus allen Lebensbereichen und Altersgruppen. In einer Zeit, in der Stress, Angst und Depressionen zunehmen, ist es essenziell, dass psychische Gesundheit nicht nur ernst genommen, sondern auch adäquat gefördert wird.

Die geplanten Kürzungen bei der Vergütung für Therapieleistungen könnten katastrophale Folgen für viele Betroffene haben.

Für Patienten bedeutet eine reduzierte Vergütung, dass der Zugang zu therapeutischer Unterstützung weiter erschwert wird. Lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz sind bereits jetzt Realität. Eine Kürzung der Vergütung wird diese Situation verschärfen. Viele Therapeuten könnten gezwungen sein, ihre Praxen zu schließen oder die Anzahl der angebotenen Sitzungen zu reduzieren.

Die Folge:
Betroffene müssen länger auf Hilfe warten oder gar auf sie verzichten, was das Risiko für einen weiteren psychischen Abstieg erhöht. Für Therapeuten selbst stellt diese Entwicklung eine immense Herausforderung dar. Psychotherapie ist kein lukratives Geschäft, sondern oft ein Beruf, der aus Berufung gewählt wird. Eine Kürzung der Vergütung könnte dazu führen, dass viele Fachkräfte sich aus der Therapie zurückziehen oder ihre Angebote anpassen müssen, was letztlich zu einem Verlust an Fachkompetenz und Erfahrung führt. Die Vielfalt an Therapieverfahren und -ansätzen, von denen Patienten profitieren könnten, wäre gefährdet.

Es ist an der Zeit, dass wir als Gesellschaft die Bedeutung der psychischen Gesundheit erkennen und für eine gerechte Vergütung der Therapeutinnen und Therapeuten eintreten. Psychische Erkrankungen sind ernst zu nehmen, und die Unterstützung der Betroffenen sollte nicht von finanziellen Überlegungen abhängen. Wir müssen sicherstellen, dass in Zeiten, in denen psychische Belastungen zunehmen, die Versorgung der Menschen nicht auf der Strecke bleibt.

Die Stimmen der Betroffenen und der Fachleute müssen gehört werden. Es ist entscheidend, dass wir gemeinsam für eine psychische Gesundheitsversorgung kämpfen, die auf Achtsamkeit und Respekt basiert.

Jeder Mensch hat das Recht auf Hilfe, und es liegt in unserer Verantwortung, dies zu gewährleisten.

Es gibt einige Therapeutinnen und Therapeuten, die Angesichts der Bedarfslage und Ankündigungen/Überlegungen dieser Art, überlegen ihre Kassenzulassungen abzugeben und nur noch privat abrechnen wollen. Dies würde für GKV-Patienten zu einem Super-Gau führen.

Frank Oleschko
Psychologische Praxis Seelenknoten


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