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Landesweite Volksbegehren „Artenvielfalt.Jetzt“ mit riesiger Resonanz

Volksbegehren Artenvielfalt. Foto: NABU

Oldenburg | CS Redaktion

Die Resonanz auf das landesweite Volksbegehren „Artenvielfalt.Jetzt", mit dem ein Bündnis aus mittlerweile rund 140 Verbänden, Vereinen, Firmen, Parteien und Gruppen wesentliche Verbesserungen für den Naturschutz und eine Förderung des ökologischen Landbaus sowie eine Verringerung des Flächenverbrauchs in Niedersachsen erreichen will, ist auch in Oldenburg sehr groß.

Materialien für das Volksbegehren Artenvielfalt wieder erhältlich. Foto: NABU

Unterschriftenlisten und Info-Flyer wieder verfügbar

NABU-Bezirksgeschäftsführer Oliver Kraatz berichtete, dass zeitweilig sogar die Unterschriftenlisten und Info-Flyer vergriffen waren. „Viele Menschen sammeln auch im eigenen Umfeld Unterschriften und holen sich bei uns Listen ab", sagte Kraatz am Montag. Zudem werden an mehreren Stellen im Stadtgebiete Unterschriften an Ständen gesammelt. „Dort haben wir am Wochenende auch viele Unterschriften von Menschen aus anderen Teilen Niedersachsens bekommen", freut sich der NABU-Geschäftsführer. Insgesamt müssen für das Volksbegehren die gültigen Unterschriften von 10  Prozent der Wahlberechtigten eingebracht werden.

Ab sofort liegen die Materialien wieder vor; sie können angefordert werden unter Tel. (0441) 25600 oder mail@nabu-oldenburg.de.

Volksbegehren Artenvielfalt: Unterschriftensammlung nun auch in Gärten

Das niedersachsenweite Volksbegehren „Artenvielfalt. Jetzt" nimmt auch in Oldenburg Fahrt auf: Die Unterschriftensammlung läuft an vielen Ständen, in den NABU-Geschäftsstellen und anderen Orten auf Hochtouren. „Wir haben bereits Materialien nachordern müssen", freut sich NABU-Bezirksgeschäftsführer Oliver Kraatz. Nun soll die Sammlung der Unterschriften dezentral auf besondere Orte ausgeweitet werden – auf Gärten. „Viele Gärten bieten ein hervorragendes Potential an Natur", sagt Kraatz, „dort finden Insekten, Vögel und Amphibien Lebensräume. Deshalb möchten wir nun in Gärten über das Volksbegehren informieren und dort Unterschriften sammeln.


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Im besonders arten- und blütenreichen Garten der Familie Neunaber am Bäkeweg 56 werden an diesem Freitag, 3. Juli, von 15 bis 18 Uhr die Unterschriften gesammelt und über das Volksbegehren informiert." Der NABU ruft weitere Gartenbesitzer auf, sich an der Aktion zu beteiligen und „Unterschriften-Sammelnachmittage" für das Volksbegehren durchzuführen. „Unser ehrgeiziges Ziel ist, dass sich in der Stadt Oldenburg mindestens 100 Gärten beteiligen!", sagt der NABU-Bezirksgeschäftsführer.

Alle Gärten, die teilnehmen, erhalten vom NABU ein Infopaket aus Unterschriftenlisten, Flyern und Plakaten. Interessierte können sich melden unter Tel. (0441) 25600 oder bei der Koordinatorin Sonia Gentemann per mail: gentemann@nabu-oldenburg.de.

„Wir müssen landesweit mindestens 611.000 gültige Unterschriften sammeln, um nach dem erfolgreichen Beispiel des bayerischen Volksbegehrens aus dem vergangenen Jahr auch in Niedersachsen wesentliche Verbesserungen für den Naturschutz, für eine Agrarwende hin zum biologischen Landbau, einer Förderung der bäuerlichen Landwirtschaft und den Klimaschutz zu erreichen. Es ist eine Jahrhundertchance. Wir möchten in Oldenburg dazu beitragen, sie zu nutzen", begründet Oliver Kraatz das Engagement des NABU für das Volksbegehren.

Das Volksbegehren wird getragen vom NABU Niedersachsen, von Bündnis 90/Die Grünen Niedersachsen, vom Landesverband der Imker Weser-Ems sowie vom Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund Niedersachsen. Es wird unterstützt von einem mittlerweile 133 Vereine, Verbände, Firmen und Parteien umfassenden, breiten gesellschaftlichen Bündnis, um durch die Schaffung neues gesetzlicher Grundlagen – Vorbild ist das sehr erfolgreiche bayrische Volksbegehren des vergangenen Jahres – wesentliche Verbesserungen für die Artenvielfalt zu erreichen und insbesondere kleine und mittlere bäuerliche Betriebe erhalten zu helfen. Maßnahmen zum Naturschutz, die von diesen geleistet werden, sollen angemessen vergütet werden. Viele Einzelmaßnahmen sollen den Schutz von Insekten, Wiesenvögeln und deren Lebensräumen verbessern, aber auch naturnähere Waldbewirtschaftung, eine Begrenzung der Tierhaltedichte und einen Beitrag zum Klima- und Gewässerschutz durchsetzen.

Unterschriftenlisten und Informationsmaterialien

Sie können in den Geschäftsstellen von Bündnis 90/Die Grünen am Friedensplatz 4 montags und freitags von 10 bis 15 Uhr und mittwochs von 15 bis 18 Uhr, sowie des NABU am Schlosswall 15 montags bis donnerstags von 15 bis17 unterschrieben und zum eigenständigen Sammeln von Unterschriften auch mitgenommen werden. Zudem bietet der NABU extra Öffnungszeiten samstags von 10 bis 13 Uhr an und einen langen Mittwoch von 15 bis 19 Uhr.

Kontakt:

Naturschutzbund Deutschland, Bezirksgruppe Oldenburger Land e.V.

Schloßwall 15

26122 Oldenburg
Telefon: (0441) 25600

www.nabu-oldenburg.org

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