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Auf direktem Weg vom Beet in den Mund

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Oldenburg | Redaktion CS

Im Rahmen des Projektes „Essbare Schulen Oldenburg" erntete der Ernährungsrat mit den Grundschüler/innen aus der Klingenbergstraße am 3. September selbstangebautes Gemüse und zauberte daraus einen gesunden und vor allem zukunftsfähigen Pausensnack.

Schüler/innen der Umwelt AG an der Grundschule Klingenbergstraße verkosten mit dem Ernährungsrat Selbstangebautes.  Foto: Ernährungsrat

Schüler*innen der Umwelt AG an der Grundschule Klingenbergstraße verkosten mit dem Ernährungsrat Selbstangebautes

Nach den heißen Monaten der Schulferien heißt es für die Umwelt AG der Grundschule Klingenbergstraße erst einmal genau hingucken. Die interessierten Dritt- und Viertklässler*innen nehmen ihr Kräuter- und Gemüsebeet genau unter die Lupe, welches im Frühjahr in Kooperation mit dem Ernährungsrat entstand. „Was ist das denn? Kann man das essen?", fragen sich einige Schüler*innen und widmen sich ihren Parzellen mit allen Sinnen. Als Teil des Projektes „Essbare Schulen Oldenburg" zeigt die Grundschule Klingenbergstraße, dass Gärtnern und Lernen ganz nah bei einander liegen und bereits in jungen Jahren begeistern kann, besonders, wenn die eigene Arbeit auch Früchte trägt. Unter Begleitung von Lehrerin Jenny Richter und zwei Projektbeteiligten des Ernährungsrates werden kurzer Hand die selbstangebauten Bohnen gekocht und mit ein paar Kräutern und Blütenblättern aus den Beeten verkostet. Die Kinder sind vom Geschmack ihrer selbstangebauten Bohnen fasziniert und stolz zu gleich. Dennis, ein Schüler aus der vierten Klasse berichtet, dass er sich engagiert, da ihm neben dem Pflückerlebnis, auch „die Luft zum Atmen" am Herzen liegt, die von den Pflanzen ausgeht.

"Mit dem Anbau von Lebensmitteln eine existentielle Brücke zwischen Mensch und Umwelt aufzuzeigen und Verantwortung für diese zu übernehmen, ist eins der zentralen Ziele des Projektes", betont Moritz Wittkamp, welcher seit September "Essbare Schulen Oldenburg" koordiniert. Dass das von der Bingo Umweltstiftung geförderte Projekt dabei eine kritische Auseinandersetzung mit dem unbedachten Konsum von Lebensmitteln anregt und Alternativen aufzeigt, betonte der Ernährungsrat und Kooperationspartner mit der Veranstaltung am 24.8. an der Partnerschule Neues Gymnasium Oldenburg (NGO). Mit der sogenannten Schnippeldisko wurde ein Fest für die ganze Familie auf die Beine gestellt, bei dem zu Live-Musik vor der Tonne gerette Lebensmittel gemeinsam geschnippelt, gekocht und gegessen wurden. Neben der GS Klingenbergstraße und dem NGO sind auch die IGS Flötenteich, die BBS3 und das Kreativ:Labor Teil des Projektes. Es sind Schüler*innen verschiedener Altersstufen, die an gemeinsam installierten und bepflanzten Hochbeeten Verantwortung üben und dabei überwiegend unbekannte Geschmäcker entdecken. Doch „Ziel ist es an allen Schulen der Region, Themen rund um eine gesunde, regionale und nachhaltige Ernährung zu verankern", so Judith Busch, Koordinatorin des Ernährungsrates.

Weitere Schulpartnerschaften geplant

Weitere Kooperationen und Schulpartnerschaften sind also geplant. Wer Interesse hat, sich am Projekt „Essbare Schulen Oldenburg" zu beteiligen, kann sich beim Ernährungsrat Oldenburg melden unter info@ernaehrungsrat-oldenburg.de

Weitere Informationen unter www.ernaehrungsrat-oldenburg.de

Kontakt:

Ernährungsrat Oldenburg
Bahnhofstraße 21
26122 Oldenburg

Ernährungsrat Logo



                                    


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