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Corona-Ticker Landkreis Oldenburg

Coronavirus - Fakten und Berichte. Landkreis Kurier - Oldenburger Internetzeitung www.Landkreis-Kurier.de www.o-iz.de - Foto: Pixabay

Stadt & Landkreis Oldenburg | Niedersachsen

Wir vom Landkreis Kurier - der Oldenburger Intenetzeitung möchten Sie aktuell mit zuverlässigen Informationen rund um das Thema Corona Epidemie | Pandemie informieren. Hierzu berichten wir aus dem Raum Stadt Oldenburg + Landkreis Oldenburg, teilen relevante Informationen und empfehlen aktuell folgende – aus unserer Sicht zuverlässige – Webseiten. Verhindern Sie das Weiterleiten von Fake-News und populistischen Postings sowie Fotos, die nicht zur Lösung der Krise beitragen.


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Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis beträgt 130,64 (Stand: 23.10.2020, 12:00 Uhr)

Keine vorgeschriebene Maskenpflicht in Schulen

Pressemitteilung Landkreis Oldenburg, 23. Oktober 2020 – Zunächst gibt es keine vorgeschriebene Maskenpflicht in Schulen im Landkreis Oldenburg. Die Kreisverwaltung schließt sich aber vollumfänglich der Empfehlung des Niedersächsischen Kultusministers Grant Hendrik Tonne an. Demnach wird empfohlen, dass Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 künftig auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen sollen, wenn die Schule in einem Corona-Hotspot liegt. Der Landkreis Oldenburg ist ein solcher Corona-Hotspot mit einer Inzidenz über 50. Mit dieser Empfehlung werden Lehrer, Eltern und Schüler mit ins Boot genommen. Sie können gemeinsam beraten, welche Maßnahmen für die Kinder die geeignetsten sind. Dies gilt insbesondere für den Ortsteil Ahlhorn in der Gemeinde Großenkneten, wo sich aktuell das größte Infektionsgeschehen im Kreisgebiet darstellt.

Mit Wirkung vom 23. Oktober ist die neue niedersächsische Corona-Verordnung in Kraft getreten. In dieser Verordnung sind generelle Regeln nach einem Ampelsystem beordnet (siehe beigefügtes PDF). Für den Landkreis Oldenburg, bedeutet dies aktuell, dass generell nur maximal zehn Personen aus zwei Haushalten oder enge Angehörige zusammenkommen dürfen. Dies gilt im privaten wie auch im öffentlichen Bereich. Ebenfalls ist in der Verordnung geregelt, dass die Festlegung, ob eine Landkreis oder eine Stadt ein Corona-Hotspot ist oder nicht, durch das zuständige Gesundheitsministerium erfolgt. Diese Festlegung wird auf der Internetseite https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/ veröffentlicht und täglich aktualisiert.

Per Allgemeinverfügung, die ab dem 24. Oktober in Kraft tritt, hat der Landkreis Oldenburg in Abstimmung mit den betreffenden Kommunen Straßen und Plätze definiert, wo auch unter freiem Himmel ab sofort und bis auf weiteres eine Maskenpflicht herrscht. Im Fokus stehen dabei zunächst die Gemeinden Großenkneten und Ganderkesee sowie die Stadt Wildeshausen, weil in diesen drei Kommunen das Infektionsgeschehen am größten ist.

An folgenden Orten ist gemäß § 3 Abs. 2 Nds. Corona-Verordnung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und zwar

  • im Innenstadtbereich der Stadt Wildeshausen, auf den Straßen Westerstraße, Huntestraße und Westertor, einschließlich der Zugangsbereiche Gildeplatz und des Parkplatzes Neue Straße sowie auf dem Marktplatz,
  • im Ortskern Ganderkesee auf dem Marktplatz (an der Rathausstraße)
  • in Ganderkesee, Ortsteil Bookholzberg, auf der östlichen Seite der Stedinger Straße zwischen der Einfahrt zu den Verbrauchermärkten ALDI, Inkoop und Friedensweg
  • in Großenkneten, Ortsteil Ahlhorn, im Bereich des Sanierungsgebietes „Wildeshauser Straße".


Grafische Darstellungen zu den jeweiligen Orten sind der Verordnung, die im Amtsblatt auf der Internetseite www.oldenburg-kreis.de veröffentlicht wird, hinterlegt.

Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen beträgt aktuell 867 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer COVID-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand: 23.10.2020, 12:00 Uhr). Von der Gesamtzahl 867 gelten aktuell 607 Personen wieder genesen. Elf Personen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 249 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 832 Personen.

Die tagesaktuelle 7-Tage-Inzidenz im Landkreis beträgt 130,64 (Stand 23.10.2020, 12:00 Uhr / unbedingt „Zur Info" weiter unten beachten).

Infektionsschwerpunkte sind nach wie vor die Fleisch- und Schlachtbranche (über 70 Infektionen) und eine Seniorenunterkunft in der Gemeinde Großenkneten. In der Einrichtung mit 45 Bewohnerinnen und Bewohnern sind aktuell insgesamt 27 positive Tests dokumentiert. Diese teilen sich auf in 19 Bewohner*Innen und acht Mitarbeiter*Innen. In der Unterkunft erfolgt täglich ein Abstrich.
Die diffus in der Bevölkerung auftretenden Infektionen nehmen ebenfalls zu.

Bei den aktuell 249 Infizierten handelt es sich um Personen aus den Gemeinden Dötlingen (3), Ganderkesee (37), Großenkneten (84), Hatten (10), Hude (12) und Wardenburg (5), der Samtgemeinde Harpstedt (9) sowie der Stadt Wildeshausen (81).

607 Genesene verteilen sich auf Dötlingen (17), Ganderkesee (63), Großenkneten (178), Harpstedt (12), Hatten (45), Hude (38), Wardenburg (49) und Wildeshausen (205).

Fälle gesamt: 867 (+46)
Infizierte aktuell: 249 (+33)
Todesfälle: 11 (+-0)
Genesene: 607 (+13)
Quarantäne: 832 (-26)
In Klammern die Veränderung zum 22.10.2020
Kumulative 7-Tage-Inzidenz: 130,64 auf 100.00 Einw. (Stand: 23.10.2020, 12:00 Uhr)


Im Hinblick auf den am kommenden Montag wieder startenden Schulbetrieb in Niedersachsen erreichen die Kreisverwaltung vermehrt Fragen, ob der normale Präsenzunterricht startet. Dies vor dem Hintergrund, dass der Landkreis Oldenburg wegen der hohen Inzidenzzahl aktuell ein Risikogebiet ist. Nach Abwägung der aktuellen Lage wird der Unterricht am kommenden Montag (26.10.2020) wie vor den Herbstferien als Präsenzunterricht wieder aufgenommen. Es ist weiterhin Strategie der Kreisverwaltung, lokal und punktuell auf entsprechende Entwicklungen zu reagieren, indem beispielsweise im Falle einer festgestellten Infektion ggf. die betroffene Kohorte unter Quarantäne gesetzt wird. Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler ebenfalls dauerhaft und konsequent die AHA-Regeln erlernen und anwenden - auf dem Schulweg wie in der Schule.


Zur Übersicht die 7-Tage-Inzidenzwerte der vergangenen Tage aus dem Landkreis Oldenburg:

130,64 (Stand 23.10.2020, 12:00 Uhr)

113,07 (Stand 22.10.2020, 12:00 Uhr)

89,30
(Stand 21.10.2020, 12:00 Uhr)

83,20 (Stand 20.10.2020, 12:00 Uhr)

84,80 (Stand 19.10.2020, 12:00 Uhr)

52,71 (Stand: 16.10.2020, 12:00 Uhr)

48,89 (Stand: 15.10.2020, 12:00 Uhr)

45,80 (Stand: 14.10.2020, 12:00 Uhr)

48,90 (Stamd 12.10.2020, 12:00 Uhr)



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ZUR INFO:

In der Presseinformation greift der Landkreis Oldenburg die vom Kreis-Gesundheitsamt berechnete 7-Tagesinzidenz auf, weil diese aufgrund der aktuellsten Daten noch am selben Tag veröffentlicht wird. Dieser Wert dient der Kreisverwaltung als wichtiger Richtwert zur Einschätzung der Lage und für etwaige Maßnahmen, die getroffen werden müssen. Zudem ist es eine aktuelle Orientierungshilfe für die Bürgerinnen und Bürger.

Für Reisewillige bedeutet es indes, dass sie sich eigenverantwortlich vor der Reise über die wichtigen Regelungen in ihrem Zielort informieren. Für Reisende ist oftmals die vom Landesgesundheitsamt oder vom Robert-Koch-Institut veröffentlichte Inzidenzzahl - die von der Landkreis-Zahl wegen normaler Verzögerungen der Datenaufnahme abweichen kann - von Bedeutung. Dies müssen Reisende ebenfalls selbsttätig mit dem Zielort abklären.



Kreisverwaltung schränkt per Verordnung Feiern ein

Landkreis Oldenburg, 12. Oktober 2020 – Einen erneuten Anstieg der Fallzahlen der bestätigten Corona-Infektionen hat die Kreisverwaltung des Landkreises Oldenburg zu vermelden. Über das Wochenende nahm die Gesamtzahl der registrierten Infektionen im Landkreis Oldenburg um 21 Fälle zu und beträgt aktuell 611 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer COVID-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand: 12.10.2020, 12:00 Uhr). Von der Gesamtzahl 611 gelten aktuell 504 Personen wieder genesen. Elf Personen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 96 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 862 Personen.

Es gibt hauptsächlich zwei Infektionsgeschehen. Zum einen sind es nach wie vor Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Schlachtbetrieben. So sind allein 36 Infizierte auf einen Ausbruch in einem Schlachtbetrieb im Landkreis Cloppenburg zurückzuführen. Weitere elf Infizierte sind ebenfalls in der Fleischverarbeitung tätig und wurden als Reiserückkehrer vor der Wiederarbeitsaufnahme als positiv getestet. Der Bereich ist aus Infektionsschutzsicht abgegrenzt und trägt trotz hoher Zahlen weniger zur Infektionsdynamik bei, da er abgegrenzt in einer Subgruppe ist.

Aber daneben gibt es jetzt häufiger diffus in der Bevölkerung auftretende Einzelfälle, die nur mit viel Aufwand kontrollierbar sind und im erheblichen Maße zur Infektionsdynamik beitragen. Teilweise liegen die Quellen außerhalb des Landkreises. Trotz großer Arbeitsbelastung gelingt es bisher zeitnah die Fälle abzuarbeiten und die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten. Dennoch müssen diese diffusen Infektionen inmitten der Gesellschaft mit Sorge betrachtet werden.

Durch diesen Anstieg der registrierten Infektionen beträgt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis aktuell 48,9 (siehe „Zur Info" weiter unten). Die 50er-Marke wurde noch nicht übersprungen, kommt aber bedrohlich nahe. Gemäß der aktuellen niedersächsischen Corona-Verordnung hat der Landkreis Oldenburg eine lokale Verordnung für das Kreisgebiet erlassen, die ab dem 13.10. in Kraft tritt. Diese ist notwendig, weil die Zahl der Neuinfektionen im Verhältnis zur Bevölkerung 35 oder mehr Fälle je 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen betragen hat. Es handelt sich um Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 und betrifft Einschränkungen für private Zusammenkünfte und Feiern, die im Gebiet des Landkreises Oldenburg stattfinden. Im privaten Bereich sind unter Einhaltung des Abstandsgebots nicht mehr als 25 Personen zulässig. Findet eine Feier außerhalb der eigenen Wohnung in zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und in gastronomischen Betrieben statt sind nicht mehr als 50 Personen zulässig.

Landrat Carsten Harings appelliert darüber hinaus eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, die Basis-Regeln einzuhalten. „Abstand halten, penibel auf Hygiene achten und eine geeignete Mund-Nasenbedeckung tragen. Damit ist schon sehr viel zu erreichen und ich finde nicht, dass es im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger zu viel verlangt ist. Wir wollen gemeinsam diese Krise meistern und weitere starke Einschränkungen vermeiden. Darum ist Achtsamkeit und auch nach Möglichkeit Verzicht auf zahlreiche soziale Kontakte das Gebot der Stunde", so Landrat Carsten Harings.


Seit dem 09.10.2020 ist die neue Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV‑2 vom 7. Oktober 2020 in Kraft. Für den Einzelhandel gibt es hinsichtlich der "Maskenpflicht" folgende Änderung:

Die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung (§ 3) wird auf jede Person in öffentlich zugänglichen Räumen (somit auch für Beschäftigte im Handel) ausgeweitet. Es sei denn, es wird durch andere Maßnahmen die dauerhafte Einhaltung des Abstandsgebotes sichergestellt oder auf andere Weise die Gefahr einer Infektion hinreichend vermindert (§ 3 Abs. 5).

Die IHK Oldenburg interpretiert die Regelung so, dass bspw. Kassierer, die hinter einem Spuckschutz sitzen, keine Maske tragen müssen — Personal zum Einräumen von Regalen hingegen schon. Hier finden Sie die Niedersächsische Verordnung Stand 7. Oktober 2020 als PDF ...


Erneut Schülerinnen und Schüler in Ahlhorn in Quarantäne

180 Schülerinnen und Schüler sowie Kindergartenkinder aus Ahlhorn sind bis einschließlich 20. Oktober in häuslicher Quarantäne. Grund für diese umfassende Maßnahme sind Kontakte der Kategorie I mit positiv getesteten Personen. Betroffen sind eine 2. Klasse der Grundschule Ahlhorn, eine 7. Klasse des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Ahlhorn und der neunte Jahrgang der Graf von Zeppelin Oberschule. Da hier eine Klein-Kohortenbildung in der Schule nicht erfolgen kann und die kleinste Einheit die Jahrgangsstufen ist, die sich zudem in den Pausen austauscht, muss die gesamte Jahrgangsstufen als Kontaktpersonen der Kategorie I in Quarantäne geschickt werden. Ebenfalls in Quarantäne müssen alle Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten am Lemsen.


ZUSATZINFOS:

Als „Kontaktperson" werden Personen bezeichnet, die im infektiösen Zeitintervall Kontakt mit einem bestätigtem COVID-19-Fall hatten (bei einem Abstand von weniger als 2 Metern). Kontaktpersonen der Kategorie I sind Personen mit einem kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts-("face-to-face")-Kontakt mit einem bestätigtem COVID-19-Fall, zum Beispiel im Rahmen eines Gesprächs. Da dieses bei den Jahrgangsstufen nicht gänzlich auszuschließen ist, wurde diese Maßnahme der Quarantäne durchgeführt. Die Eltern der betroffenen Kinder sind über die Schulen informiert worden. Hierfür hat das Gesundheitsamt, dass jeweils die Quarantäne verfügen muss, Informationsblätter über die Quarantäne in mehreren Sprachen zur Verfügung gestellt.

Einige Fragen zu dieser Thematik, die an die Kreisverwaltung oftmals gestellt werden:

Mein Kind wurde nach einem Coronafall an der Schule unter Quarantäne gestellt. Gilt das auch für mich und den Rest der Familie?

Nein, die Quarantänepflicht gilt zunächst nur für das Kind, weil auch nur dieses als Kategorie-I-Kontaktperson im direkten Kontakt mit einer positiv getesteten Person stand.

Auf was müssen Familien dann in dieser Situation jetzt zu Hause achten?

Die Situation ist für alle im Haushalt etwas schwieriger, denn die Grundregeln wie Abstand und Hygiene sind nunmehr auch im häuslichen Rahmen von besonderer Bedeutung. Die Kategorie-I-Kontaktperson sollen sich im Haushalt von den anderen Haushaltsmitgliedern nach Möglichkeit separieren und sollen z.B. Küche und Bad nur einzeln betreten. Dieses gilt sofern es altersbedingt umsetzbar ist.

Mein Kind wurde negativ getestet. Heißt das, dass die Quarantäne beendet ist?

Die Quarantäne für die Schülerinnen und Schüler bleibt bestehen. Ein negatives Testergebnis ist erst einmal ein gutes Zeichen, bringt aber noch keine vollständige Gewissheit. Es kann sein, dass sich das Coronavirus noch nicht weit genug im Körper verbreitet hat, um den Test positiv werden zu lassen. Der Test kann trotzdem in den nächsten Tagen noch positiv werden. Deswegen gibt es dafür keine vorzeitige Entlassung aus der Quarantäne.

Mein Kind ist in Quarantäne. Es hat zwar keine Symptome, aber dafür jetzt ich. Was soll ich tun?

Eine sofortige Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt zur weiteren diagnostischen Abklärung und Besprechung des weiteren Vorgehens. Beim Hausarzt sollte bei Symptomatik ein Termin zur Abstrichuntersuchung telefonisch vereinbart werden.

Läuft die Quarantäne automatisch nach 14 Tagen aus, oder werde ich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich das Haus wieder verlassen darf?

Der Landkreis Oldenburg setzt die Quarantäne per Einzelverfügung bzw. Allgemeinverfügung fest. Die Aufhebung erfolgt telefonisch durch das Gesundheitsamt beziehungsweise der Quarantänezeitraum wird in der Verfügung festgesetzt. In dem letztgenannten Fall läuft die Quaranäne automatisch aus.

Mein ganzer Jahrgang musste in Quarantäne und mein/e Freund/Freundin auch. Dürfen wir die Quarantäne zusammen verbringen?

Nein! Das Problem ist, dass jeder der Schüler, denen Quarantäne verordnet wurde, infiziert sein könnte. Die Quarantäne wurde verordnet, damit sich das Virus nach einem Fall nicht auf andere Schüler übertragen kann. Wenn jetzt aber Treffen zwischen den potenziell Infizierten zugelassen werden, steigt die Gefahr einer Ausbreitung. Von daher muss die Quarantäne alleine verbracht werden. Wenn möglich, sollten sich die Schüler von ihren Angehörigen abgrenzen, um auch sie zu schützen. Wichtig: Wenn sich ein Schüler während der Quarantäne bei jemandem ansteckt, wird nach dem Test eine weitere Quarantäne verhängt, die über den aktuell geltenden Zeitraum hinaus geht.


14 Corona-Infektionen in fleischverarbeitenden Betrieb in Hatten

In der Belegschaft des fleischverarbeitenden Betriebes Kurant in Munderloh, Gemeinde Hatten im Landkreis Oldenburg gibt es Infektionen mit dem Corona-Virus Sars-Cov-2. Dies hat ein dauerhaft engmaschiges Screeningverfahren ergeben. Insgesamt wurden bei 113 durchgeführten Testungen 14 Infektionen mit dem Corona-Virus festgestellt, wovon sieben Personen im Landkreis Oldenburg wohnhaft sind. Sieben weitere positiv Getestete sind wohnhaft in der Stadt Oldenburg.

„Die Anzahl der Infektionen ist gemessen an der gesamten Belegschaft von rund 140 Personen hoch. Weil eine Trennung der Mitarbeiter in Kohorten durch überlappende Arbeitszeiten und den räumlichen Gegebenheiten nicht möglich ist, haben wir für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine 14-tägige Quarantäne verfügt. Darüber wurde das Unternehmen und auch die gesamte Belegschaft entsprechend schriftlich informiert", sagt Landrat Carsten Harings.

Dies bedeutet, dass der Betrieb für diese Zeit ruht. Lediglich die noch im Produktionsverlauf vorrätigen Fleischwaren dürfen bis zum morgigen Montag mit nur einer Schicht verarbeitet werden. Weitere Ware darf nicht angeliefert werden. Für diese eine noch zu erledigende Schicht erhält ein kleiner Teil der Belegschaft, der möglichst nah am Betrieb wohnhaft ist, eine Arbeitsquarantäne. Arbeitsquarantäne bedeutet, dass ausschließlich nur für die in der Verfügung beschriebenen Arbeit und den dafür benötigten Zeitraum die häusliche Quarantäne verlassen werden darf. Es darf auch nur der direkte Weg zur Arbeit und zurück erledigt werden. Nach Abschluss der Schicht ist die Arbeitsquarantäne vorbei und es gilt auch für diese Mitarbeiter strikte häusliche Quarantäne.

Wie genau die Infektionswege waren konnte noch nicht abschließend ermittelt werden. Es gibt Hinweise auf Reiserückkehrer, dieser Ansatz wird derzeit nachverfolgt. Dann wird auch klarer werden, warum so viele Mitarbeiter gleichzeitig positiv getestet wurden.

Die Infektionen in dem Betrieb wurden über das engmaschige Testkonzept identifiziert. Dies zeigt, wie wichtig das andauernde Testen ist, da somit das Vorkommen des Virus überhaupt erkannt wurde. Für alle in Quarantäne gesetzten Personen steht nach Ablauf der Quarantäne-Zeit ein erneuter Test an. Erst mit einem negativen Test darf die Arbeit wieder aufgenommen werden.

Die Kreisverwaltung erinnert erneut an die Basismaßnahmen. Es ist wichtig, sich dauerhaft an die AHA-Regel zu halten. Abstand halten, penibel auf Hygiene achten und da wo kein Abstand gewahrt werden kann eine Alltagsmaske tragen. Diese Maßnahmen helfen eine Verbreitung des Virus zu erschweren. Insbesondere beim Einkaufen kann der empfohlene Mindestabstand von 1,5 Meter nicht immer eingehalten werden. Darum ist es dringend notwendig in Supermärkten oder bei allen anderen Kauftätigkeiten eine Alltagsmaske zu tragen.

Quelle: Pressemitteilung Landkreis Oldenburg, 06. September 2020


Bund-Länder-Beschluss vom 27. August 2020 hier als PDF ...


Gemeinde Wardenburg - Coronainformationen in der Wardenburg-App


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Corona-Quarantäne gilt auch für Haushaltsangehörige

Landkreis Oldenburg, 29. Juni 2020 – Wegen Irritationen rund um die am vergangenen Freitag, 27. Juni 2020 verhängter Quarantäne für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Schlachtbetriebes in Wildeshausen macht die Kreisverwaltung noch einmal deutlich: die per Allgemeinverfügung verhängte Quarantäne gilt für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Haushaltsangehörigen. Es spielt dabei keine Rolle ob ein positiver Befund auf Corona vorliegt. Der Grund für diese umfangreiche Maßnahme liegt unter anderem darin begründet, dass die notwendige Separierung innerhalb der Haushalte nicht gewährleistet werden kann. Die betroffenen Haushalte werden aktuell ein weiteres Mal mit einem Anschreiben in verschiedenen Sprachen entweder per Direktzustellung oder auf dem Postwege über Verhaltensweisen während der Quarantäne informiert.

Schulen und Kindertagesstätten haben von der Kreisverwaltung ebenfalls aktuelle Informationen zum Infektionsgeschehen erhalten. „Da sind viele Falschinformationen in der Bevölkerung unterwegs. Wir bitten insbesondere darum sich nicht ausschließlich auf Informationen aus den Sozialen Medien zu verlassen", sagt Landrat Carsten Harings. Tatsächlich dürfen Kinder von Mitarbeitern des Wildeshauser Schlachtbetriebes nicht in die Schule oder in die Kita. Dies gilt - wie oben angeführt - für alle Kinder der unter Quarantäne stehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am Dienstag, den 30. Juni 2020 erden durch das Gesundheitsamt die Kinder von positiv getesteten Mitarbeitern des Wildeshauser Schlachtbetriebes abgestrichen. Insgesamt werden 39 Kinder getestet. Ebenfalls laufen aktuell die Vorbereitungen zum Test der Seniorenheime in der Stadt Wildeshausen und der Gemeinde Großenkneten. Wann genau die Testreihe anläuft ist noch nicht terminiert.

Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen im Landkreis Oldenburg beträgt aktuell 299 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer COVID-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand: 29.06.2020, 15:00 Uhr).

Von der Gesamtzahl 299 gelten aktuell 235 Personen wieder genesen. Elf Personen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 53 registrierte an Covid-19 erkrankte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit 929 Personen. Bei den aktuell 53 Erkrankten handelt es sich um Personen aus der Stadt Wildeshausen (33) und der Gemeinde Großenkneten (17) sowie der Samtgemeinde Harpstedt (3). In den Gemeinden Dötlingen, Ganderkesee, Hatten, Hude und Wardenburg gibt es derzeit keine nachgewiesenen Erkrankten. 235 Genesene verteilen sich auf Dötlingen (6), Ganderkesee (38), Großenkneten (18), Harpstedt (4), Hatten (16), Hude (24), Wardenburg (31) und Wildeshausen (98).

Pressemitteilung Landkreis Oldenburg| Oliver Galeotti - 29. Juni 2020, 17:08 Uhr


Wildeshausen hilft - faceboogruppe für Helfer + Hilfesuchende


Corona-Hotline Land Niedersachsen eingerichtet


Was ist eine Epidemie?

Eine Epidemie (von altgriechisch ἐπί epí ‚auf, bei, dazu' und δῆμος dēmos ‚Volk'), auch Seuche genannt, ist das vermehrte Auftreten von Krankheitsfällen einheitlicher Ursache innerhalb einer menschlichen Population, solange es zeitlich und örtlich begrenzt bleibt, und entspricht damit einem großen Ausbruch einer Krankheit. Der Begriff ist nicht auf Infektionskrankheiten beschränkt.

In der Epidemiologie wird von einer Epidemie gesprochen, wenn die Zahl an neuen Erkrankungsfällen (Inzidenz) über einen gewissen Zeitraum in einer bestimmten Region zunimmt. Nach der Geschwindigkeit der Zunahme werden Explosiv- und Tarditivepidemien unterschieden. Bei einer Länder und Kontinente übergreifenden Ausbreitung wird von einer Pandemie gesprochen. Ein Rückgang der Erkrankungshäufigkeit wird als Regression bezeichnet. Als eine Endemie wird demgegenüber das andauernd gehäufte Auftreten einer Krankheit in einer umschriebenen Population bezeichnet; hierbei bleibt die Inzidenz annähernd gleich, ist aber gegenüber nicht-endemischen Gebieten erhöht.

Da sich die Endung -demie sprachlich auf Menschen bezieht, sind in der Veterinärmedizin auch die Bezeichnungen Epizootie statt Epidemie und ebenso Panzootie statt Pandemie üblich. Mehr Informationen zum Thema Epidemie hier in Wikipedia.


Was ist eine Pandemie?

Als Pandemie wird eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit beim Menschen bezeichnet, im engeren Sinn die Ausbreitung einer Infektionskrankheit. Im Unterschied zur Epidemie ist eine Pandemie örtlich nicht beschränkt, Es kann aber auch bei Pandemien Gebiete geben, die nicht von der Krankheit betroffen werden. In Bezug auf die Influenza hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihren zuletzt im Mai 2017 überarbeiteten Leitlinien zum Pandemic Influenza Risk Management festgelegt, dass die Ausrufung einer Pandemie – also der Übergang von einer Epidemie zur Pandemie – durch den Generaldirektor der WHO erfolgt. Mehr Informationen zum Thema Pandemie hier in Wikipedia sowie hier beim Robert Koch Institut.


Unsere Webseiten-Empfehlungen:

BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - Hygienetipps Infektionsschutz https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps.html

Robert Koch Institut https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Land Niedersachsen https://www.niedersachsen.de/Coronavirus

Bundesgesundheitsministerium https://www.bundesgesundheitsministerium.de/

DRK Blutspendetermine in Niedersachsen hier .... Finde Termine in Deiner Nähe über die Ortssuche.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst - Tel.: 116117


Hier informieren wir mit Berichten über die Themen, die uns Menschen in der Region Oldenburg jetzt und in den nächsten Wochen bewegen werden.

Wenn Sie relevante Informationen haben, schreiben Sie uns gerne. Die Kontaktadressen der jeweiligen Redaktionsbüros für Stadt und Landkreis Oldenburg finden Sie bei "über uns".

Auch Alltägliches soll dabei nicht vergessen werden, denn in Krisensituationen sind gerade die scheinbar so unwichtigen Dinge auch wichtig, um strukturiert zu Handeln.

Solidarität und kleine, gut funktionierende Netzwerke sind jetzt gefragt, damit wir gemeinsam die nächsten Wochen gut überstehen. Dabei sollten wir aber auch das Leid anderer Menschen wie das der syrischen Kriegsflüchtlinge und auch den dringend zu stoppenden Klimawandel nicht außer Acht lassen.

Helfen Sie uns, gemeinsam sinnvoll und zivilisiert zu handeln und zu berichten.

Ihr Team vom Landkreis Kurier | Oldenburger Internetzeitung


Aktuelle Informationen von der Bundesregierung zum Coronavirus finden Sie hier ...


Bund Länder Vereinbarung  vom 16.03.2020
Leitlinien gegen Ausbreitung des Coronavirus

Video-Podcast der Bundesregierung: Jeder in Deutschland kann einen Beitrag leisten.


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