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Wildeshausen aktuell - Nachrichten aus Stadt & Landkreis

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PRESSEMITTEILUNG Landkreis Oldenburg 2. April 2020 | 13:01 Uhr

Kreisverwaltung trennt Bewohner der Seniorenresidenz räumlich

Negativ getestete Bewohner werden sofort nach Bookholzberg verlegt

Die Kreisverwaltung des Landkreises Oldenburg hat entschieden eine Seniorenresidenz in Wildeshausen in Teilen zu evakuieren. In der Seniorenresidenz in Wildeshausen ist das Coronavirus SARS-CoV-2, Auslöser der Lungenkrankheit Covid-19 aufgetreten. Die negativ getesteten Bewohner werden umgehend in das neue Gästehaus des Berufsförderungswerkes Weser-Ems (BfW) in Bookholzberg verlegt. Die Transporte erfolgen per Bus und für Liegend Transporte durch Unterstützung der Rettungsdienste. Im BfW werden die Senioren weiter unter Quarantäne gestellt und in Einzelzimmern untergebracht. Alle Vorkehrungen für eine umfängliche Pflege wurden getroffen.

Insgesamt werden 15 Personen in das BfW verlegt. Bei diesen 15 Personen ist die Wiederaufnahme eines Bewohners, der einen längeren Krankenhaus-Aufenthalt verbracht hat, eingerechnet. Dieser Bewohner war vor dem Ausbruchsgeschehen schon nicht mehr in der Einrichtung. Die Pflege übernehmen zunächst negativ getestete Pflegekräfte der Seniorenresidenz.

Zur Kontrolle des Infektions-Status wurden am Mittwoch, den 01. April 2020, alle bislang negativ getesteten Bewohner und Mitarbeiter erneut abgestrichen. Die Proben wurden per Eilboten in ein Speziallabor, dass sehr schnelle und damit kostenintensive Analysen erstellt, gefahren. Das Testergebnis ist ernüchternd. Von 26 getesteten Bewohnern sind zwölf positiv getestet. Diese Bewohner verbleiben in der Einrichtung. Die 14 negativ getesteten Bewohner werden verlegt. Nach Vorliegen der Probenergebnisse wurden die Angehörigen entsprechend informiert und die sofortige Verlegung in die Wege geleitet.

Von 20 getesteten Mitarbeitern sind sieben Mitarbeiter positiv und dreizehn negativ getestet. Acht weitere Mitarbeiter die gestern nicht angetroffen wurden, werden heute noch abgestrichen.
Die hohe Zahl neuer Infektionen kann unter anderem darauf hindeuten, dass die Personen bereits am Freitag / Samstag infiziert waren, sich aber noch in der 2 - 14-tägigen Inkubationszeit befanden und noch nicht als infiziert herausgefiltert werden konnten. Die übliche Inkubationszeit beträgt im Mittel fünf Tage. Aus diesem Grund hat die Kreisverwaltung genau am 5. Tag (Samstag auf Mittwoch) nachgetestet. Es muss nach Möglichkeit vermieden werden, dass das Virus mit transportiert wird. Um verbleibende Restrisiken, die leider beim Infektionsgeschehen nicht zu vermeiden sind, auszuschließen, wird am Freitag erneut nachgetestet.

Die Kreisverwaltung sieht keine Alternative zu dieser sehr harten Entscheidung der Verlegung. Absolute Dringlichkeit hat aber der Schutz und die Gesundheit aller Beteiligten. Die Vorgaben und Auflagen waren klar definiert. Bei 100 prozentiger Umsetzung wären sie auch sicher gewesen. Aber es darf nicht ein Prozent fehlen. Mehrfach hatte die Verwaltung deutlich über die verhängten Maßnahmen wie Kohorten-Trennung, Quarantäne für alle Bewohner und Mitarbeiter oder auch Schutzkleidung informiert. Bei einer erneuten Kontrolle zur Einhaltung der verhängten Maßnahmen stellte die Kreisverwaltung fest, dass es nicht zu 100 Prozent umgesetzt wurde und entschied sich die für die Teil-Evakuierung.

„Wir sehen uns gezwungen so zu handeln. Die Vorgaben wurden durch die Einrichtung nicht umfänglich eingehalten. Das kann unser Gesundheitsamt so nicht mehr verantworten. Unsere Verantwortung ist es, alle Bewohner zu schützen", erklärt Landrat Carsten Harings.

„Wir möchten die negativ getesteten Personen weiterhin schützen und deswegen werden sie verlegt. Das ist wirklich nur zu ihrem Wohl, auch wenn Sie aktuell aus der gewohnten Umgebung müssen. Ein Transport der positiv getesteten Bewohner wäre mit unverhältnismäßig viel Aufwand verbunden. Darum haben wir uns so entschieden", sagt Harings und bittet insbesondere bei den Bewohnern und deren Angehörige um Verständnis für diese einschneidende aber notwendige Verlegung. „Es wird alles getan, damit sich die verlegten Bewohner in Bookholzberg den Umständen entsprechend wohlfühlen. Den positiv getesteten Bewohnern und Mitarbeitern wünsche ich weiter einen milden Verlauf der Infektion und schnelle Genesung", schließt Landrad Harings.


Pressemitteilung Landkreis Oldenburg | 27.03.2020, 16:33 Uhr

Mann verstirbt an Covid-19 im Johanneum Wildeshausen


Ein 89-jähriger Mann ist am heutigen Freitag in der Früh an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 verstorben. „Wir haben leider den ersten Todesfall, der auf das Coronavirus zurückzuführen ist, hier im Kreisgebiet zu beklagen. Unser tiefstes Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden den Angehörigen des Verstorbenen", sagt Landrat Carsten Harings. „Die Nachricht seines Todes schockiert uns sehr." Der schwerst Vorerkrankte - und damit generell anfällig für jegliche Infektionen - wurde mit Komplikationen ins Johanneum Wildeshausen eingeliefert. Sofort wurde ein Test durchgeführt. Noch bevor das Testergebnis vorlag verstarb der Patient. Der Patient lebte nicht im Landkreis Oldenburg sondern in der Stadt Delmenhorst.

Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Oldenburg beträgt aktuell 56 bestätigte Fälle einer COVID-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand 27.03.2020). Davon sind fünf Personen wieder genesen. Somit gibt es derzeit 51 Erkrankte. 281 Personen befinden sich zur Zeit aktiv in häuslicher Isolation /Quarantäne. In diesen 281 Personen sind die 51 an Covid-19 Erkrankten eingerechnet.

Bei den 51 Erkrankten handelt sich um Patienten aus den Gemeinden Ganderkesee (8), Dötlingen (4), Hude (9), Hatten (4) und Wardenburg (19), der Samtgemeinde Harpstedt (1) und der Stadt Wildeshausen (6). In der Gemeinde Großenkneten ist noch kein Covid-19-Patient registriert. Die Kreisverwaltung appelliert erneut an alle Bürgerinnen und Bürger, sich an das Kontaktverbot zu halten, um mögliche Neuinfektionen zu vermeiden. Zudem bitten die Hausärzte des Landkreises eindringlich darum, nicht zwingend notwendige Arzttermine zu verschieben und Praxen nur in äußerst dringenden Fällen nach vorheriger telefonischer Absprache zu besuchen.


23 bestätigte Fälle einer COVID-19-Erkrankung

Landkreis Oldenburg, 24. März 2020 - Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Oldenburg beträgt aktuell 23 bestätigte Fälle einer COVID-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand 24.03.2020). Davon ist eine Person wieder genesen. Bei 22 weiteren Personen endete die Quarantäne. 183 Personen befinden sich noch in Quarantäne oder häuslicher Isolation. Bei den 22 Patienten handelt sich um 13 männliche und neun weibliche Patienten aus den Gemeinden Ganderkesee, Dötlingen, Hude und Wardenburg, der Samtgemeinde Harpstedt und der Stadt Wildeshausen. Alle Erkrankten befinden sich in strikter häuslicher Isolation. Nach wie vor ist bei einer erkrankten Person der Infektionsweg unbekannt, bei allen übrigen Erkrankten handelt es sich um Rückkehrer aus Risikogebieten. Das Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg steht in Kontakt mit den Erkrankten und ermittelt weiter Infektionswege.


Müllumschlagstation in Neerstedt sowie alle Wertstoffhöfe und Grüngutannahmestellen geschlossen

Landkreis Oldenburg, 23. März 2020 - Der Landkreis Oldenburg schließt ab sofort, bis auf weiteres die Müllumschlagstation in Neerstedt, sowie alle Wertstoffhöfe und Grüngutannahmestellen und passt die Anlagen damit an die neue Situation zum Schutz der Bevölkerung und zur Einschränkung der Ausbreitung des Corona-Virus an. Die Kreisverwaltung hat versucht die Anlagen für die Bürger*innen des Landkreises so lange wie möglich offen zu halten.
Aufgrund des Verhaltens vieler Bürger*innen in der vergangenen Woche, die offenbar ihre freie Zeit genutzt haben, um überdurchschnittlich viele Anlieferungen vorzunehmen und auch aufgrund eines ansteigenden Mülltourismus aus den benachbarten Städten und Landkreisen, sieht sich die Kreisverwaltung keine andere Möglichkeit als die Anlagen zum Schutz der Mitarbeiter und auch der Kunden nun zu schließen. Die Bürger*innen werden gebeten, Wertstoffe und Grünabfälle vorerst bei sich zu belassen. Alle Anlagen werden personell nicht besetzt sein. Nicht davon betroffen ist die normale Hausmüllabfuhr über die Behälterleerungen, sowie die Sammlung der „gelben Säcke" gemäß Abfuhrkalender, einschließlich der angemeldeten Abholungen von Sperrmüll. Des Weiteren weist die Kreisverwaltung darauf hin, dass der Stichtag für die Aktion „Saubere Landschaft" auf den 31.08.2020 verlängert wird.


Ostereieraktion findet statt!

Ostereier Foto: PixabayAuch in diesem Jahr findet die bekannte Ostereiaktion des HGV in Kooperation mit dem Stadtmarketing statt. In der Zeit vom 27.03. bis zum 20.04. werden bunt bemalte Riesenostereier in der Wildeshauser Innenstadt aufgestellt. Durch die zahlreiche Beteiligung von Sponsoren konnten eine Menge Eier besorgt werden, die ursprünglich durch Schulen, Kitas und soziale Einrichtungen bemalt werden sollten. Auf Grund der aktuellen Situation, mit der vorübergehenden Schließungen von Schulen, Kindertagesstätten und weiteren sozialen Einrichtungen, können jedoch nicht alle Ostereier wie geplant gestaltet werden. Das Stadtmarketing ist derzeit dabei, kurzfristig Ersatzgestalter zu organisieren und geht zusammen mit dem HGV davon aus, dass die Eier wie geplant in der Osterzeit das Stadtbild bereichern können.

Die Eier wurden in diesem Jahr gesponsert von:

Altes Amtshaus, Diakonie Himmelsthür e.V., Eiscafé Italia, EWE, Gildebuchhandlung, Harting Optik, HGV e.V, Juwelier Meyer und Rademacher, Kronen Apotheke, Landessparkasse zu Oldenburg, Paul Schmidt Wasseraufbereitung und Sanitär, Riedel Sehen, Rock un Blus, Rollladenbau Hoffmann, Schnittker am Markt, Schuhhaus Melcher, Schuh-Mann, SEB Steuerberatungsgesellschaft, Stadt Wildeshausen, team;iken, Volksbank Wildeshauser Geest e.G.


"mischMit" sucht Verstärkung

Es sind noch verschiedene Stellen für ehrenamtliches Engagement in unterschiedlichen Bereichen offen. Wir suchen interessierte und engagierteBürgerinnen und Bürger, die gerne freiwillig aktiv werden möchten.

"Vereinsorganisation/Öffenlichkeitsarbeit" (#174912) (in Wildeshausen)

Sie unterstützen uns bei der Erstellung von Pressetexten und Flyern sowie der Pflege unserer Homepage. Eigene Ideen können gerne mit eingebracht werden.

"Gesprächspartner" (#61352) (in Wildeshausen)

Gesucht werden Personen, die sich gerne mit einem/einer Heimbewohner/in zusammenfinden und über gemeinsame Interessen wie z.B. Lesen und Spaziergänge ins Gespräch kommen.

Darüber hinaus hat die Organisation über 300 interessante Angebote in über 120 verschiedenen gemeinnützigen Einrichtungen, für die  motivierte Freiwillige gesucht werden.

Kontakt und weitere Informationen unter:

Freiwilligenagentur Wildeshausen e.V. "mischMIT!" • Mühlendamm 1 • 27793 Wildeshausen

Öffnungszeiten: Mo.-Mi. 10 Uhr bis 12 Uhr, Do. 16 Uhr bis 18 Uhr | Tel: (04431)7483475 | Fax: (04431)7483477 | nfo@mischmit.org | www.mischmit.org


Logo Musikschule LK Oldenburg

Musikschule Wildeshausen

Hier finden Sie weitere Informationen und Kurstermine

www.musikschule-lk-oldenburg.de

Burgstraße 17, 27793 Wildeshausen


Neues aus der VHS

Akutelle Kurse und Veranstaltungen finden Sie hier:  www.vhs-wildeshausen.de.

VHS Wildeshausen

Wittekindstraße 9 

Tel. 04431/71622


SoVD hilft bei sozialen Fragen, in Ganderkesee und Wildeshausen 

Neue Termine für die SoVD-Beratung im Februar in Wildeshausen und Ganderkesee. 
Der SoVD Kreisverband Oldenburg steht hier allen Mitgliedern bei Fragen rund um Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit oder Hartz IV zur Seite.
Sprechstunde Ganderkesee: Jeden 2. Dienstag im Monat: 10 - 12 Uhr.
Sprechstunde Wildeshausen: Jeden 2. Dienstag im Monat: 13-16 Uhr.
Dr. Jörg-Christian Hülper, Regionalleiter, SoVD-Beratungszentrum Oldenburg, Donnerschweer Str. 4, 26123 Oldenburg, Tel.: (0441) - 26887, Joerg-christian.huelper@sovd-oldenburg.de, www.sovd-oldenburg.de


az_grabo_va_wardenburg_hk_240Verpflichtungen der Grundstückseigentümer

Die Stadtverwaltung Wildeshausen weist darauf hin, dass nach den verkehrsrechtlichen Vorschriften Anpflanzungen (z.B. Hecken; Bäume und Sträucher) im Schnitt so zu halten sind, dass der Luftraum über dem Gehweg mindestens in Höhe von 2,50 m und über der Fahrbahn bis zu 4,50 m frei bleibt. Verkehrszeichen, Straßenschilder und Straßenbeleuchtungen sind ebenfalls regelmäßig von Hecken, Ästen und Sträuchern frei zu halten. Für diese Einhaltung des erforderlichen Rückschnitts hat der Grundstückseigentümer Sorge zu tragen. Zudem ist auf eine einzuhaltende Gehwegreinigung zu achten. Entsprechende Regelungen enthält die Straßenreinigungssatzung bzw. -verordnung der Stadt Wildeshausen. Die Satzung bzw. Verordnung kann über die Internetseite (www.wildeshausen.de) der Stadt Wildeshausen eingesehen werden. Zum 31.03.2014 ist die Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen durch Verbrennen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen (BrennVO) außer Kraft getreten. Die bisherigen zwei Brenntage in der Stadt Wildeshausen können deshalb nicht mehr stattfinden. Die Entsorgung des anfallenden Grünschnittes muss durch die Bioabfalltonne, die Wertstoffhöfe und Kompostierungsanlagen erfolgen.


Jugendamt sucht Pflegefamilien

Der Pflegekinderdienst im Jugendamt des Landkreises Oldenburg sucht Familien, die Interesse an der dauerhaften oder vorübergehenden Aufnahme von Kindern im eigenen Haushalt haben. Nähere Informationen erteilen die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes: Frau Stößel: (04431) 85-475, Frau Badur: (04431) 85-280.


 

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Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Oldenburg - www.wlo.de

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