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Firmensitz ins Ausland verlegen: Ist das sinnvoll?

Viele Unternehmer hadern mit ihrem Firmensitz in Deutschland. Sie blicken neidvoll in andere Länder und ärgern sich dabei gleichzeitig über die ausufernde Bürokratie und die hohen Steuern. Auch die digitale Infrastruktur hinkt mittlerweile anderen Ländern meilenweit hinterher.

Den Firmensitz ins Ausland zu verlegen - ist das sinnvoll? Foto: Pexels

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Auch wer noch vor der Gründung steht, überlegt, ob er das tatsächlich hierzulande machen soll. Die Gründung einer Kapitalgesellschaft dauert in Deutschland rund drei bis vier Wochen. In Ländern mit einer schlanken und digitalisierten Verwaltung wie beispielsweise Estland ist das hingegen innerhalb weniger Minuten möglich.

Wie einfach ist die Gründung im Ausland?

Wie hoch der Schwierigkeitsgrad bei der Gründung eines Unternehmens im Ausland ist, hängt ganz vom gewählten Standort ab. Wer beispielsweise eine Firmengründung in Frankreich ins Auge fasst, wird dabei keine allzu großen Schwierigkeiten haben, da sich dieser Standort innerhalb der Europäischen Union befindet.


Doch auch in den USA und in vielen anderen Drittländern ist die Gründung grundsätzlich kein Problem. Dennoch empfiehlt es sich, dafür professionelle Unterstützung von Unternehmen oder Personen einzuholen, die mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie den Sitten des jeweiligen Landes vertraut sind.

Vorsicht vor den Außensteuergesetzen

Wer seinen Firmensitz nur deshalb ins Ausland verlegt, um Steuern zu sparen, hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Deutschland hat sehr strenge Steuergesetze, die so gut wie jedes Schlupfloch verhindern sollen.


Laut dem deutschen Körperschaftssteuergesetz (KStG) ist eine Gesellschaft dann unbeschränkt in Deutschland steuerpflichtig, wenn sich auch die Geschäftsleitung in Deutschland befindet. Wer also beispielsweise eine Firma in Italien gründet und von Deutschland aus leitet, muss dafür sowohl in Italien als auch in Deutschland Steuern bezahlen.


Es gibt allerdings ein paar Möglichkeiten, diesen Umstand zu umgehen. Neben dem Wegzug ins Ausland reichen die Varianten dabei vom regelmäßigen Pendeln zum Firmensitz mit genauer Dokumentation bis zur Einstellung eines ausländischen Geschäftsführers.

Welche Länder sind für eine Gründung attraktiv?

Zu den typischen Gründungsländern gehören unter anderem Estland, die USA und Singapur. Estland ist vor allem aufgrund seines hohen Digitalisierungsgrades und der minimalen Bürokratie sehr beliebt. Die USA sind steuerlich attraktiv und haben traditionell eine gute Gründerkultur. Singapur genießt international einen sehr guten Ruf und lockt darüber hinaus auch noch mit geringen Steuern und einem guten Business-Netzwerk.


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