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Tagesförderstätte wird zum Kinderhort

Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren werden derzeit in kleinen Gruppen von Mitarbeiterinnen der Tagesförderstätten betreut

WIldeshausen | Redaktion CS

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. So haben sich die Tagesförderstätten der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen vergangenen Freitag spontan dazu bereit erklärt, für Kinder von Mitarbeitenden eine alternative Betreuung in der aktuellen Krisenzeit anzubieten, wenn sie keine andere Möglichkeit in einer Notgruppe oder im Freundeskreis finden.

.Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren werden derzeit in kleinen Gruppen von Mitarbeiterinnen der Tagesförderstätten betreut Foto: Rita Gogolin

Betreuung  von 7 bis 16 Uhr

Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren werden derzeit in kleinen Gruppen von Mitarbeiterinnen der Tagesförderstätten betreut. Das ist von 7 bis 16 Uhr möglich, nach Absprache können auch individuelle Betreuungszeiten vereinbart werden. Die großzügigen und kreativ gestalteten Räumlichkeiten der Tagesförderstätten bieten für die Kinder viele Möglichkeiten der Beschäftigung; auch die notwendige Hausaufgabenbetreuung kommt dabei nicht zu kurz. „Mit Freude und Begeisterung helfen die Kinder derzeit beim Bemalen der Ostereier für die diesjährige Osteraktion der Stadt Wildeshausen mit" weiß Rita Gogolin, Projektleitung der Tagesförderstätten, zu berichten.

Sämtliche Kundinnen und Kunden werden aufgrund einer Weisung aus dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung derzeit ausschließlich im Wohnumfeld betreut. Das stellt für die Mitarbeitenden der Diakonie Himmelsthür eine besondere Herausforderung dar.

Unverständlich ist dabei, dass nur ein kleiner Teil der Eltern auf die derzeitige Notbetreuung zurückgreifen kann. Der Rechtsanspruch dafür greift zurzeit nur, wenn beide Elternteile einer systemwichtigen Tätigkeit nachgehen. Das ist in der Praxis jedoch nur selten der Fall.

Die Belastungsgrenze steigt damit nochmals erheblich an und erfordert alternative Maßnahmen, wie sie die Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen mit der Kinderbetreuung derzeit anbietet muss. Denn alle Mitarbeitenden werden gebraucht, um die Betreuung in den Wohngruppen sicherzustellen.

Die Diakonie Himmelsthür ist gemäß §33 des Infektionsschutzgesetztes (IFSG) eine systemwichtige Gemeinschaftseinrichtung. Es wäre wünschenswert, wenn die Regelungen zur Notbetreuung ausgeweitet werden auf Elternpaare, die nur mit einem Elternteil einer systemwichtigen Tätigkeit nachgehen – wenn sie alle Möglichkeiten für sich ausgeschöpft und keine andere Möglichkeit gefunden haben

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