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Warum für Verbraucher das Impressum so interessant ist

Impresseum als Schutz für Verbraucher beim Online-Shopping. Foto unplush

Oldenburg | Redaktion CS

Die vergangenen Jahre haben das E-Commerce auch in der Breite bei den Verbrauchern attraktiv gemacht. Günstige Preise, riesige Sortimente und nicht zuletzt die Möglichkeit, begehrte Waren einfach nach Hause geliefert zu bekommen, sind nur einige Gründe dafür, dass sich inzwischen auch die deutschen Verbraucher dem Netz zuwenden. Gleichzeitig mit dem gestiegenen Angebot, stiegen aber auch die Fälle von unseriösen Anbietern in Deutschland und besonders im Ausland. Das ist ein Grund dafür, warum die Debatte über die Bedeutung des Impressums bei deutschen Shops noch einmal gestiegen ist. Was hat es aber mit der umstrittenen Unterseite auf sich un worauf ist dabei zu achten?


Das Impressum bietet dem Verbraucher Schutz beim Online Shopping.  Foto:  unsplash

Das Impressum als Schutz für den Verbraucher beim Online-Shopping

Von vielen Webmastern als auch Betreibern von Onlineshops wird das Impressum ein Stück weit als Gängelung angesehen. Es stimmt tatsächlich, dass das Telemediengesetz in dieser Form selbst in der EU relativ einmalig ist. Dieses Gesetz bestimmt, dass die Betreiber von Seiten im Internet, mit ihrem vollen Namen identifizierbar sein müssen und dass es verschiedene Möglichkeiten für die Kontaktaufnahme geben muss. Während dieser Ärger bei Betreibern von Blogs ein Stück weit verständlich ist, sollte es gerade bei Online-Shops eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Schließlich sollten die Kunden wissen, mit wem sie es bei einem Shop zu tun haben. Genau das ist auch der Grund, warum man das Impressum eigentlich schätzen sollte.

Mit dem Impressum wird für den Verbraucher deutlich, dass es sich um eine seriöse Firma hinter dem Shop handelt. Sie können sich über das Unternehmen informieren, bei Google auf die Suche machen und haben, was noch viel wichtiger ist, einen direkten Ansprechpartner bei etwaigen Problemen. Gerade im Vergleich mit den Shops aus Übersee, bei denen ein Kontakt meistens unmöglich ist und bei denen unseriöse Anbieter auftauchen und plötzlich wieder verschwinden ist das ein hohes Gut. Dieses Vertrauen führt dazu, dass sich die meisten Kunden noch immer, trotz günstigerer Preise in China, für die kleinen und großen Shops aus Deutschland entscheiden.

Was muss in das Impressum für einen Shop im Internet?

Für den Betreiber im Shop ist das Impressum verpflichtend und auch die Angaben, die darin gemacht werden, werden vom Telemediengesetz vorgegeben. Im Fall eines Onlineshops muss beispielsweise der volle Name des Betreibers oder die Firma angegeben werden. Darüber hinaus muss die volle Adresse vorhanden sein. Zum Schluss ist es auch noch wichtig, dass eine Möglichkeit zum Kontakt besteht. Klassischerweise sollte es sich dabei um eine Telefonnummer handeln, nach derzeitiger Rechtsprechung kann aber auch eine E-Mail ausreichend sein, sofern diese zeitnahe von den Betreibern beantwortet wird.

Wenn man bereits dabei ist, das Impressum, am besten mit einem Impressum Generator, zu entwerfen, sollte auch noch eine Datenschutzerklärung eingebaut werden. Das gilt für klassische Onlineshops ebenso wie Anbieter für das Dropshipping oder andere Dienstleister. Dank der DSGVO ist eine solche Erklärung vorgeschrieben und soll den Besuchern zeigen, welche Daten auf der Seite erhoben werden und wer etwaige Dritte sind, die ebenfalls Daten erheben. Mit diesen beiden Unterseiten ist man erst einmal auf der sicheren Seite.

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