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Initiative Wohnungsbaugenossenschaft Wardenburg und Umzu

Wohnungsbau Wardenburg. Foto: Gemeinde Wardenburg

Wardenburg | Redaktion CS

Das Thema sozialer und bezahlbarer Wohnraum ist allgegenwärtig. Die Not ist groß! Mieter müssen einen immer höheren Anteil ihres Einkommens für das Wohnen bezahlen. Sogar Menschen mit mittlerem Einkommen bleibt am Ende des Monats nicht mehr viel. Wohnen ist zum Armutsrisiko geworden.


Bürger können sich mit Anteilen an der geplanten Wohnungsbaugenossenschaft beteiligen. Foto: Initiative Wohnungsbau

Warum soll in Wardenburg eine Wohnungsbaugenossenschaft gegründet werden, wozu soll das gut sein?

Wohnungsbau Wardenburg. Foto: Gemeinde WardenburgDer  Ansatz der Initiative Wohnungsbau ist, statt nach dem Staat zu rufen, selbst etwas gegen die immer weiter steigenden Mieten zu tun. Mietwohnungen dürfen nicht nur Handelsware sein, sondern sollten der Existenzgrundlage der Menschen dienen. Die Wohnungsbaugenossenschaft schafft Wohnraum, der nach den Gesetzen der sozialen Marktwirtschaft erstellt wird, dessen Vermarktung aber nach nachhaltigen, sozialen Gesichtspunkten geschieht. Wohnungsbaugenossenschaften bieten die Chance, gut und sicher zu wohnen. Das heißt für den/die Mieter*in, er/sie ist Miteigentümer*in, er kann ein lebenslanges Wohnrecht nutzen, die Miete ist in der Regel um über 30 Prozent niedriger als die allgemeine, durchschnittliche Netto-Kaltmiete (Stand 2017) in Deutschland. Als Mitglied nimmt er/sie, unabhängig von der Höhe seiner/ihrer finanziellen Beteiligung, an der jährlichen Mitgliederversammlung teil und kann Einfluss auf die Entwicklung der Genossenschaft nehmen.


Bürger können sich daran beteiligen, die Wohnsituation in Wardenburg und umzu zu verbessern, indem sie sich an einer Wohnungsbaugenossenschaft beteiligen. Auch wenn sie selbst nicht darauf angewiesen sind, können sie mithelfen, günstigen Wohnraum für Mitmenschen in der Gemeinde zu erstellen oder als Arbeitgeber die Schaffung von günstigem Wohnraum für ihre Mitarbeiter fördern. Über die soziale Verantwortung hinaus, die der Bürger damit für eine Gemeinschaft übernimmt, bleibt das Geld eine sichere Kapitaleinlage.


Über 5 Mio. Menschen leben (Stand 2017) in den von rund 2000 Wohnungsbaugenossenschaften betriebenen Wohnungen. Die Insolvenzquote liegt, auch durch die strikte gesetzliche Regulierung von Genossenschaften bei 0,1 Prozent. Zudem dürfen Genossenschaften nicht mit den Anteilen (Einlagen) spekulieren. Ihre Haftung ist auf ihre Einlage beschränkt. Genossenschaften vertreten die Interessen ihrer Mitglieder und sind durch ihr hohes Maß an Mitbestimmung ein Aushängeschild unserer Demokratie. Wir möchten aktiv werden und nicht auf die Hilfe des Staates warten. Gutes und sicheres Wohnen funktioniert genossenschaftlich. Dazu benötigen die Initiative die Unterstützung der Bürger. Bisher wurden in allen Ortschaften der Gemeinde Wardenburg 5000 Flyer mit Informationen zur geplanten Wohnungsbaugenossenschaft verteilt.


Informationsveranstaltungen, Pressemitteilungen und Medienauftritte sind geplant. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat sich schon eine Interessensgruppe von über 50 Menschen zusammengetan, die bereit sind, Anteile an der Genossenschaft zu zeichnen. Der Genossenschaftsverband Weser-Ems begleitet den Gründungsprozess professionell u. a. durch die Erstellung eines Satzungsentwurfes. Der Geschäftsplan ist in Arbeit und Finanzierungsträger sind kontaktiert. Die Gründungsversammlung für die Wohnungsbaugenossenschaft ist für den Herbst geplant. Jeder Bürger kann helfen, dass in Wardenburg eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung gewährleistet wird.

Hier erhalten Sie weitere Informationen im Flyer.

Kontakt

Detlef Bollmann,
Ratsmitglied der Gemeinde Wardenburg

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