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Corona Informationen für Stadt und Landkreis Oldenburg

STADT & LANDKREIS OLDENBURG  |   Aktualisiert  Donnerstag, 15. April 2021 •  19:27 Uhr

Die aktuellen Corona-Werte (7-Tage-Inzidenz) für die Stadt Oldenburg und den Landkreis Oldenburg vom Robert-Koch-Institut (RKI) und vom niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) finden Sie hier kostenlos lesbar in der Onlinezeitung für Stadt & Landkreis Oldenburg.

Coronavirus - Fakten und Berichte. Landkreis Kurier - Oldenburger Internetzeitung www.Landkreis-Kurier.de www.o-iz.de - Foto: Pixabay

Dieser Artikel enthält Onlinewerbung


Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Oldenburg beträgt aktuell 124,2* | 124,2**
*Quelle: Robert Koch Institut (RKI) • Stand: 15. April 2021, 19:00 Uhr
**Quelle: NLGA • Stand: 15. April 2021, 19:00 Uhr
Das Bürgertelefon für Fragen rund um Corona im ServiceCenter ist unter Tel.: 0441 235-4550 von montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 18 Uhr erreichbar.
Corona Dashboard Stadt Oldenburg hier ...

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Oldenburg beträgt aktuell 129,1* | 132,2**
*Quelle Robert Koch Institut (RKI) • 15. April 2021, 19:00 Uhr
**Quelle  NLGA • Stand: 15. April 2021, 19:00 Uhr
Corona Dashboard Landkreis Oldenburg hier ...

Aktuelles Geschehen zu Impfungen und Corona-Infektionen

Hinweis zur Fleisch- und Schlachtbranche

Landkreis Oldenburg, 15. April 2021 – Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen beträgt aktuell 4.423 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer COVID-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand: 15.04.2021, 12:00 Uhr). Von der Gesamtzahl 4.423 gelten aktuell 4.017 Personen wieder genesen. 108 Personen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 298 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 741 Personen.

Als lokalisierte Infektionsgeschehen gilt nach wie vor die Fleisch- und Schlachtbranche mit aktuell 92 Fällen. In diesem Bereich hat es in den vergangenen Tage kaum mehr zuvor unerkannte Neufälle gegeben. Waren es am 12.04 noch neun zuvor unerkannte Neufälle, kamen am 13.04 einer, am gestrigen 14.04. drei und heute erneut einer dazu. Neuinfektionen wurden hauptsächlich bei Personen, die schon in Quarantäne waren und sind, festgestellt. „Diese Infektionen finden nun häufig in Hausständen statt, in denen eine Person infiziert war oder ist. Dies sind klar erkennbare Folgen durch die deutlich aggressivere Virusvariante B 1.1.7. Weil die Infektion in der schon bestehenden Quarantäne, die wir auch intensiv überprüfen, erkannt wird, ist die Gefahr einer Zirkulation in der Bevölkerung deutlich geringer", erklärt Landrat Carsten Harings. Diese durch den Landrat beschriebenen Infektionen werden logischerweise dem Cluster Fleisch- und Schlachtbranche zugerechnet. Dabei wurden beispielsweise einem Schlachtbetrieb aus Wildeshausen am vergangenen Montag 78 Fälle, am Dienstag und Mittwoch je 72 und heute 62 Fälle angerechnet. Die Kreisverwaltung, die die Lageentwicklung in der Branche taggleich analysiert, erkannt daran eine kleine Tendenz nach unten. „An der täglichen Lage orientieren wir unsere Entscheidungen, die, wenn es notwendig ist, auch harter Natur sein können und werden", sagt Harings.

Kumulative 7-Tage-Inzidenz laut NLGA: 132,2 (136,8) auf 100.000 Einw. (Stand: 15.04.2021, 9:00 Uhr, in Klammer der Vortageswert).

Corona Werte LK Oldenburg 15. April 2021 | Quelle: PM Landkreis Oldenburg

Inzidenzen in den Kommunen:

Inzidenzen in den Kommunen: (Berechnung durch den Landkreis Oldenburg, Stand: 15.04.2021)

Dötlingen 239,12  |  Ganderkesee 92,47  |  Großenkneten 137,27 |  Harpstedt 93,48 |  Hatten 98,91  |  Hude 24,83  |  Wardenburg 105,34  |  Wildeshausen 223,56

Der Landkreis Oldenburg ist nach Verfügung vom 30.03.2021 weiterhin eine Hochinzidenzkommune. Hierfür ist die kumulative 7-Tage-Inzidenz für den gesamten Landkreis, veröffentlicht durch das Niedersächsische Landesgesundheitsamtes, laut Verordnung maßgeblich. Das bedeutet, dass Lockerungen oder Verschärfungen für den gesamten Landkreis gelten. Dies betrifft unter anderem Kontaktbeschränkungen, den Handel oder auch Schulen und Kita's. Hierfür sind die kommunalen Inzidenzen nicht anzuwenden. Diese wurden herangezogen, um die ebenfalls laut niedersächsischer Verordnung zwingend durchzuführenden Ausgangsbeschränkungen punktuell setzen zu können.


Impfungen Landkreis Oldenburg: (Stand: 07.04.2021)

Gesamt: 25.442, davon 18.184 Erstimpfungen und 7.258 Zweitimpfungen.
(Den Gesamt-Stand der Impfungen übermittelt der Landkreis Oldenburg jeweils freitags, einmal wöchentlich.)


ZUR INFORMATION:

In der Presseinformation greift der Landkreis Oldenburg den Inzidenzwert des Landes Niedersachsen auf. Dieser ist bindend für Verordnungen und Verfügungen. Die vom Kreis-Gesundheitsamt berechnete 7-Tagesinzidenz wird nur noch für den internen Gebrauch und zur aktuellen Bewertung der Lage verwendet.


Infektionsschutzgesetz

Die Bundesregierung plant eine Veränderung des Infektionsschutzgesetzes im April 2021, um einheitlichere Corona-Regeln in den Bundesländern ab einem Inzidenzwert von 100 zu schaffen. Weitere Informationen zur Änderungs des Infektionsschutzgesetzes findest Du hier auf der Seite der Bundesregierung ...


Einführung der Luca-App im Landkreis Oldenburg

Betriebe, Vereine und sonstige Veranstalter können sich über www.luca-app.de/mein-luca jetzt registrieren lassen

Die Kreisverwaltung mit seinem Gesundheitsamt setzt ab sofort die „Luca-App" für die Kontaktnachverfolgung ein. Die Freischaltung der App für das Gesundheitsamt ist erfolgt.

Die Kreisverwaltung hofft, dass möglichst viele Gastronomen, Einzelhändler, Veranstalter, Betriebe, Vereine, Behörden, Bildungseinrichtungen, usw. im Landkreis Oldenburg die App nutzen, um die Kontaktnachverfolgung noch einmal deutlich schneller abwickeln zu können. Mit der Luca-App lassen sich Kontaktketten schnell und effizient nachvollziehen, sodass das Gesundheitsamt Kontaktpersonen eines bestätigten Corona-Falls umgehend kontaktieren und nötigenfalls eine Quarantäne anordnen kann.

Bisher mussten die Kunden und Gäste von Restaurants, Cafés, Hotels, Kulturbetrieben, dem Einzelhandel, usw. meist einen Zettel mit ihren persönlichen Kontaktdaten ausfüllen. Die App löst diese Zettelwirtschaft nun ab. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der jeweilige Betrieb die Luca-App ebenfalls nutzt. In diesen Betrieben muss zukünftig nur noch mit dem Smartphone ein QR-Code eingescannt werden. Das Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg kann dann auf die verschlüsselten Kontaktdaten nach Freigabe durch die Nutzer der App zugreifen und diese zur Kontaktnachverfolgung nutzen.

Die App wurde vor einigen Wochen bereits mit der privaten Bildungseinrichtung Gut Spascher Sand und dem Gastronomiebetrieb „Altes Amtshaus" (beide aus Wildeshausen) erfolgreich getestet. Für Kunden und Gäste ist die Nutzung der Luca-App einfach. Die App kann kostenfrei in diversen App-Stores heruntergeladen werden. Im Anschluss müssen lediglich einmal alle Kontaktdaten eingetragen werden. Beim Besuch z.B. eines Restaurants wird dann in wenigen Sekunden digital eingecheckt. Wer kein Smartphone besitzt oder die App nicht nutzen möchte, kann weiterhin handschriftlich einen Zettel ausfüllen.

Für Rückfragen von Betrieben stehen Hans-Werner Aschoff und Christine Gronemeyer von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Oldenburg mbH unter der Telefonnummer 04431 / 85 – 438 zur Verfügung.

Weitere Informationen sind unter www.luca-app.de abrufbar.

Pressemitteilung Landkreis Oldenburg 31. März 2021


Ausgangssperre für Teilbereiche des Landkreises Oldenburg

Ab Gründonnerstag, 1. April 2021 gilt für einen Teilbereich des Landkreises Oldenburg eine Ausgangssperre von 21:00 Uhr bis 5:00 Uhr morgens. Betroffen sind die Gemeinden Großenkneten, Wardenburg und die Stadt Wildeshausen.

„Wir müssen uns diesem negativen Trend der rasant steigenden Fallzahlen in der aktuellen Corona-Lage in unserem Landkreis stellen und dürfen hiervor nicht unsere Augen verschließen." Mit dieser einleitenden Feststellung begründete Landrat Harings unter anderem die nunmehr verhängte Ausgangssperre, die am Gründonnerstag, den 01.04.2021, für einen Teilbereich des Landkreises Oldenburg in Kraft treten wird. Betroffen von der Ausgangssperre sind die Gemeinden Großenkneten, Wardenburg und die Stadt Wildeshausen. Ausgenommen sind die restlichen Gemeinden des Landkreises, da sie deutlich unter einem Inzidenzwert von 100 liegen.

Damit reagiert die Kreisverwaltung des Landkreises Oldenburg wie bereits einige Nachbarkreise auf die Vorgaben der Niedersächsischen Corona-Verordnung. Diese sieht seit Montag vor, dass Ausgangssperren gelten sollen, wenn die 7-Tagesinzidenz oberhalb des Wertes von 150 liegt. Die aktuellen Zahlen in den vergangenen Tagen bewegten sich rapide steigend über einen erstmaligen Inzidenzwert von 154,3 am vergangenen Sonntag, zu einem Inzidenzwert von 158,1 am Montag, hin zu einem Inzidenzwert von 171,1 und erreichten so am heutigen Dienstag mit einer Gesamtzahl von Corona-Neuinfizierten von 224 in den letzten 7 Tage einen Höchststand. Die Kreisverwaltung sieht die Notwendigkeit, den Landkreis Oldenburg zu einer Hochinzidenzkommune im Sinne des § 18 a der jetzt gültigen Corona-VO zu erklären, da die 7-Tage-Inzidenz mehr als 100 beträgt und dabei gleichzeitig den Wert von 150 übersteigt, wobei diese Überschreitung nach Einschätzung des Gesundheitsamtes in den nächsten Tagen zumindest anhalten wird.

Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen sind dabei von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens zu verhängen. Ausnahmen von der Ausgangssperre gelten bei Vorliegen eines triftigen Grundes, etwa die Wahrnehmung einer beruflichen Tätigkeit oder des Besuchs naher Angehöriger, wenn diese von Behinderung betroffen oder pflegbedürftig sind.

Ab einem Inzidenzwert von 100 können Kreise und kreisfreie Städte eine Ausgangssperre im Bedarfsfall anordnen, wenn dadurch sinkende Fallzahlen zu erwarten sind. Landrat Harings berichtet weiter: „Der maßgebliche Inzidenzwert im Landkreis liegt seit dem 25.03.21 über dieser 100er-Schwelle, wobei in den vergangenen Tagen dieser Wert weiterhin rapide zunahm. Die 3-tägige Überschreitung des Schwellenwertes von sogar 150 ließ mir dabei keinen anderen Spielraum für andere Maßnahmen, ohne Gefahr zu laufen, weiter zu steigenden Fallzahlen beizutragen. Mit der Maßnahme der Ausgangssperre werden jedoch nur die Gemeinden belegt, die in der Einzelbetrachtung einen weit höheren Inzidenzwert haben, wie zum Beispiel die Stadt Wildeshausen mit einer aktuellen Inzidenz von 387. Diese gemeindescharfe Bewertung lässt den weniger betroffenen Gemeinden – u.a. der Samtgemeinde Harpstedt mit einem Inzidenzwert von 37,39 - genügend Gestaltungsfreiheit unter Beachtung der Corona-VO."

Mit der heute erlassenen Allgemeinverfügung werden eine Reihe von Automatismen aus der aktuellen Corona-VO wirksam. Davon sind insbesondere die Schulen betroffen, die nur noch einen eingeschränkten Schulbetrieb nach Maßgabe der Corona-VO stattfinden lassen dürfen, und die Kindertagesstätten, die zum wiederholten Male in die Notbetreuung wechseln müssen.

Die Kreisverwaltung hatte weitere Maßnahmen zu treffen. Hierzu zählt ab sofort auch eine Maskenpflicht (FFP2) im Auto, die für Insassen aus verschiedenen Haushalten gilt. Landrat Harings bittet dabei, auch dieser Maßnahme Beachtung zu schenken und empfiehlt dringend nur Masken der Schutzklasse FFP2 bei jeglichen Kontakten im Alltag zu tragen, da die FFP2-Masken den höchst möglichen Schutz vor Ansteckung bieten. Als ein weiteres Mittel zur Eindämmung sieht die Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung die Anordnung der Quarantäne für ansteckungs- bzw. krankheitsverdächtige Personen vor. Dies ist von besonderer Bedeutung für die Fälle, die bei der Bürgertestung einen positiven Antigentest vorliegen haben. Bei einem positiven Antigentest ist eine zeitnahe PCR-Testung erforderlich. Zwischenzeitlich hat sich der Betroffene selbständig in Quarantäne zu begeben. Die Quarantäne gilt für 14 Tage. Sollte die nachfolgende Kontroll-PCR-Testung ein negatives Ergebnis zeigen, kann die Quarantäne vom Gesundheitsamt vorzeitig beendet werden.

Die Kreisverwaltung wird die Lage weiterhin fest im Blick behalten und nach Bedarf zielgerichtet nach oben oder unten nachsteuern. Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass in den nächsten Tagen noch die eine oder andere Gemeinde aufgrund der Entwicklung der jeweiligen Inzidenzzahl ebenfalls mit einer Ausgangssperre belegt werden muss.

Pressemitteilung Landkreis Oldenburg | 30. März 2021, 16:12 Uhr


Inzidenz-Ampel Niedersachsen hier ...


Aktuelle Informationen von der Bundesregierung zu Covid-19 finden Sie hier ...


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Aktuelle Corona-Informationen für Niedersachsen hier ...


Die 7-Tage-Inzidenzwerte der vergangenen Wochen aus dem Landkreis Oldenburg lt. NLGA:

132,6  (Stand 15.04.2021)   |   136,8 (Stand 14.04.2021)   |    127,6  (Stand 12. April 2021)   |   114,6  (Stand 9. April 2021)   |   102,4  (Stand 7. April 2021)  | 99,3 (Stand 6. April 2021) |   126,8  (Stand 26. März 2021)   |   84,0  (Stand 24. März 2021)  | 93,2  (Stand 23. März 2021)   |  90,2  (Stand 22. März 2021)   |   79,5  (Stand 19. März 2021)   |   73,3  (Stand 18. März 2021)   |   68,8  (Stand 17. März 2021)   |   50,4  (Stand 16.03.2021)   |   53,5  (Stand 15.03.2021)   |   46,6  (Stand 12.03.2021)   |   42,0  (Stand 10.03.2021)    |   48,9  (Stand 09.03.2021)   |   44,3  (Stand 08.03.2021)   |   45,8  (Stand 05.03.2021)   |   51,2  (Stand 02.03.2021)  |  47,4  (Stand 01.03.2021)  |  39,0  (Stand 26.02.2021)  |   36,7  (Stand 25.02.2021)  |  40,5  (Stand 24.02.2021) |   39,7  (Stand 22.02.2021)  |  48,90 (Stand 12.02.2021) | 42,8 (Stand 11.02.2021) | 37,4 (Stand 10.02.2021) | 35,1 (Stand 09.02.2021) | 31,3 (Stand 08.02.2021) | 46,6 (Stand 05.02.2021) | 59,6 (Stand 04.02.2021) | 74,1 (Stand 03.02.2021) | 71,1 (Stand 02.02.2021) | 71,1 (Stand 01.02.2021) | 78,7 (Stand 29.01.2021) | 78,7 (Stand 27.01.2020) | 86,3 (Stand 26.01.2021) | 84,8 (Stand 25.01.2021) | 84,0 (Stand 22.01.2021) | 84,0 (Stand 22.01.2021) | 71,8 (Stand 21.01.2021) | 72,6 (Stand 20.01.2021) | 87,9 (Stand 19.01.2021) | 127,6 (Stand 18.01.2021) | 135,2 (Stand 15.01.2021) | 138,3 (Stand 14.01.2021) | 137,5 (Stand 13.01.2021) | 120,7 (Stand 12.01.2021) | 91,7 (Stand 11.01.2021) | 61,1 (Stand 08.01.2021) | 68,8 (Stand 07.01.2021) | 71,1 (Stand 06.01.2021) | 90,9 (Stand 05.01.2021) | 131,4 (Stand 04.01.2021) | 123,8 (Stand 30.12.2020) | 136,0 (Stand 27. Dezember 2020) | 246,8 (Stand 23. Dezember 2020) | 236,1 (Stand 22. Dezember2020)


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Maske als Schutz vor Coronavirus Foto: Pixabay

Was bedeutet die 7-Tage-Inzidenz?

Die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erwähnte 7-Tage-Inzidenz soll das Infektionsgeschehen in den verschiedenen Regionen vergleichbar machen. Die 7-Tage-Inziden zeigt bezogen auf 100.000 Einwohner auf, wie viele Personen sich in einer Stadt oder einem Kreis innerhalb der vergangenen sieben Tage angesteckt haben. Der Bund und die Länder haben vereinbart, dass die Werte der 7-Tage-Inzidenz entscheidend für den Erlass von Einschränkungen und Maßnahmen sein soll. Ab einem Wert von 50 zählt der betroffene Bereich zum Risikogebiet.


Wie wird die 7-Tage-Inzidenz berechnet?

Die 7-Tage-Inzidenz wird aus zwei Angaben berechnen.

  1. Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage
  2. Die Einwohnerzahl der Stadt oder des Kreises

Die Anzahl der neu Infizierten wird zusammengerechnet. Die Summe hieraus teilt man durch die Einwohnerzahl der Stadt oder des Kreises und multipliziert das Ergebnis mit 100.000.


Warum gibt es Unterschiede bei den Inzidenz-Angaben?

Teilweise melden verschiedene Quellen unterschiedliche Inzidenzen für eine Stadt oder einen Kreis. Der Landkreis Oldenburg veröffentlicht zum Beispiel jeden Tag am Nachmittag den aktuellen Stand zum Infektionsgeschehen und auch die aktuelle 7-Tage-Inzidenz. Diese Werte unterscheiden sich oft von den Angaben des Landesgesundheitsamtes in Hannover, welches wiederum seine zu einer anderen Tageszeit ermittelten Werte an das RKI meldet.


Bitte verhindern Sie das Weiterleiten von Fake-News und populistischen Postings sowie Fotos, die nicht zur Lösung der Krise beitragen. Vielen Dank!

ZUSATZINFOS:

Als „Kontaktperson" werden Personen bezeichnet, die im infektiösen Zeitintervall Kontakt mit einem bestätigtem COVID-19-Fall hatten (bei einem Abstand von weniger als 2 Metern). Kontaktpersonen der Kategorie I sind Personen mit einem kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts-("face-to-face")-Kontakt mit einem bestätigtem COVID-19-Fall, zum Beispiel im Rahmen eines Gesprächs. Da dieses bei den Jahrgangsstufen nicht gänzlich auszuschließen ist, wurde diese Maßnahme der Quarantäne durchgeführt. Die Eltern der betroffenen Kinder sind über die Schulen informiert worden. Hierfür hat das Gesundheitsamt, dass jeweils die Quarantäne verfügen muss, Informationsblätter über die Quarantäne in mehreren Sprachen zur Verfügung gestellt.

Einige Fragen zu dieser Thematik, die an die Kreisverwaltung oftmals gestellt werden:

Mein Kind wurde nach einem Coronafall an der Schule unter Quarantäne gestellt. Gilt das auch für mich und den Rest der Familie?

Nein, die Quarantänepflicht gilt zunächst nur für das Kind, weil auch nur dieses als Kategorie-I-Kontaktperson im direkten Kontakt mit einer positiv getesteten Person stand.

Auf was müssen Familien dann in dieser Situation jetzt zu Hause achten?

Die Situation ist für alle im Haushalt etwas schwieriger, denn die Grundregeln wie Abstand und Hygiene sind nunmehr auch im häuslichen Rahmen von besonderer Bedeutung. Die Kategorie-I-Kontaktperson sollen sich im Haushalt von den anderen Haushaltsmitgliedern nach Möglichkeit separieren und sollen z.B. Küche und Bad nur einzeln betreten. Dieses gilt sofern es altersbedingt umsetzbar ist.

Mein Kind wurde negativ getestet. Heißt das, dass die Quarantäne beendet ist?

Die Quarantäne für die Schülerinnen und Schüler bleibt bestehen. Ein negatives Testergebnis ist erst einmal ein gutes Zeichen, bringt aber noch keine vollständige Gewissheit. Es kann sein, dass sich das Coronavirus noch nicht weit genug im Körper verbreitet hat, um den Test positiv werden zu lassen. Der Test kann trotzdem in den nächsten Tagen noch positiv werden. Deswegen gibt es dafür keine vorzeitige Entlassung aus der Quarantäne.

Mein Kind ist in Quarantäne. Es hat zwar keine Symptome, aber dafür jetzt ich. Was soll ich tun?

Eine sofortige Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt zur weiteren diagnostischen Abklärung und Besprechung des weiteren Vorgehens. Beim Hausarzt sollte bei Symptomatik ein Termin zur Abstrichuntersuchung telefonisch vereinbart werden.

Läuft die Quarantäne automatisch nach 14 Tagen aus, oder werde ich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich das Haus wieder verlassen darf?

Der Landkreis Oldenburg setzt die Quarantäne per Einzelverfügung bzw. Allgemeinverfügung fest. Die Aufhebung erfolgt telefonisch durch das Gesundheitsamt beziehungsweise der Quarantänezeitraum wird in der Verfügung festgesetzt. In dem letztgenannten Fall läuft die Quaranäne automatisch aus.

Mein ganzer Jahrgang musste in Quarantäne und mein/e Freund/Freundin auch. Dürfen wir die Quarantäne zusammen verbringen?

Nein! Das Problem ist, dass jeder der Schüler, denen Quarantäne verordnet wurde, infiziert sein könnte. Die Quarantäne wurde verordnet, damit sich das Virus nach einem Fall nicht auf andere Schüler übertragen kann. Wenn jetzt aber Treffen zwischen den potenziell Infizierten zugelassen werden, steigt die Gefahr einer Ausbreitung. Von daher muss die Quarantäne alleine verbracht werden. Wenn möglich, sollten sich die Schüler von ihren Angehörigen abgrenzen, um auch sie zu schützen. Wichtig: Wenn sich ein Schüler während der Quarantäne bei jemandem ansteckt, wird nach dem Test eine weitere Quarantäne verhängt, die über den aktuell geltenden Zeitraum hinaus geht.


Gemeinde Wardenburg - Coronainformationen in der Wardenburg-App



Wildeshausen hilft - faceboogruppe für Helfer + Hilfesuchende


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Was ist eine Epidemie?

Eine Epidemie (von altgriechisch ἐπί epí ‚auf, bei, dazu' und δῆμος dēmos ‚Volk'), auch Seuche genannt, ist das vermehrte Auftreten von Krankheitsfällen einheitlicher Ursache innerhalb einer menschlichen Population, solange es zeitlich und örtlich begrenzt bleibt, und entspricht damit einem großen Ausbruch einer Krankheit. Der Begriff ist nicht auf Infektionskrankheiten beschränkt.

In der Epidemiologie wird von einer Epidemie gesprochen, wenn die Zahl an neuen Erkrankungsfällen (Inzidenz) über einen gewissen Zeitraum in einer bestimmten Region zunimmt. Nach der Geschwindigkeit der Zunahme werden Explosiv- und Tarditivepidemien unterschieden. Bei einer Länder und Kontinente übergreifenden Ausbreitung wird von einer Pandemie gesprochen. Ein Rückgang der Erkrankungshäufigkeit wird als Regression bezeichnet. Als eine Endemie wird demgegenüber das andauernd gehäufte Auftreten einer Krankheit in einer umschriebenen Population bezeichnet; hierbei bleibt die Inzidenz annähernd gleich, ist aber gegenüber nicht-endemischen Gebieten erhöht.

Da sich die Endung -demie sprachlich auf Menschen bezieht, sind in der Veterinärmedizin auch die Bezeichnungen Epizootie statt Epidemie und ebenso Panzootie statt Pandemie üblich. Mehr Informationen zum Thema Epidemie hier in Wikipedia.


Was ist eine Pandemie?

Als Pandemie wird eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit beim Menschen bezeichnet, im engeren Sinn die Ausbreitung einer Infektionskrankheit. Im Unterschied zur Epidemie ist eine Pandemie örtlich nicht beschränkt, Es kann aber auch bei Pandemien Gebiete geben, die nicht von der Krankheit betroffen werden. In Bezug auf die Influenza hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihren zuletzt im Mai 2017 überarbeiteten Leitlinien zum Pandemic Influenza Risk Management festgelegt, dass die Ausrufung einer Pandemie – also der Übergang von einer Epidemie zur Pandemie – durch den Generaldirektor der WHO erfolgt. Mehr Informationen zum Thema Pandemie hier in Wikipedia sowie hier beim Robert Koch Institut.


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Unsere Webseiten-Empfehlungen:

BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - Hygienetipps Infektionsschutz https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps.html

Robert Koch Institut https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Land Niedersachsen https://www.niedersachsen.de/Coronavirus

Bundesgesundheitsministerium https://www.bundesgesundheitsministerium.de/

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Ärztlicher Bereitschaftsdienst - Tel.: 116117



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