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Corona Informationen für den Landkreis Oldenburg

Die aktuellen Corona-Werte (7-Tage-Inzidenz) für den Landkreis Oldenburg vom Robert-Koch-Institut (RKI) sowie weitere Coronainformationen finden Sie hier kostenlos online in der Onlinezeitung für den Landkreis Oldenburg in Niedersachsen.

Coronavirus - Fakten und Berichte. Landkreis Kurier - Oldenburger Internetzeitung www.Landkreis-Kurier.de www.o-iz.de - Foto: Pixabay

LANDKREIS OLDENBURG |  Aktualisiert  Montag, 21. Juni 2021 , 15:17 Uhr   |   SEO Redaktion GrAbo


Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Oldenburg beträgt → 8,4

Seit 20 Tagen (17 Werktagen) unter 35


Nach Inkrafttreten der Änderungen im Infektionsschutzgesetz (IfSG) am 24.04.2021 sind die vom Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Inzidenzwerte maßgeblich für die Regelungen der Bundesländer. Vor diesem Hintergrund hat auch Niedersachsen die öffentliche Kommunikation der Inzidenzen auf die RKI-Werte umgestellt.


Die 7-Tage Inzidenz für Niedersachsen beträgt → 4,7

Quelle: Robert Koch Institut (RKI Covid-19 Dashboard)

Infektionszahlen in Deutschland lt. Covid-Bot (21.06.2021)

Insgesamt wurden  346 Neuinfektionen und 10 Covid-19-Todesfälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 8,57. Der zuletzt gemeldete 7-Tage-R-Wert beträgt 0,70.

Aktuelles Geschehen zu Corona-Infektionen

Landkreis Oldenburg, 21. Juni 2021 – Gleich fünf neue Todesfälle in Verbindung mit einer Coronavirus-Erkrankung muss der Landkreis Oldenburg vermelden. Die Todesfälle datieren aus den Monaten März, April und Anfang Mai. Die nun verzögerte Meldung resultiert daraus, dass die notwendigen Bescheinigungen nun erst vorgelegt worden sind. Bei den Verstorbenen, die in umliegenden Krankenhäusern verstorben sind, handelt es sich um eine 67-jährige Frau aus Dötlingen und vier Männer (74, 75, 74 und 60 Jahre alt) aus den Gemeinden Wardenburg und Ganderkesee.

Im Landkreis Oldenburg wurden über das Wochenende vier neue Infektion mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl beträgt damit aktuell 5.144 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer COVID-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand: 21.06.2021, 12:00 Uhr). Von der Gesamtzahl 5.144 gelten aktuell 5.017 Personen wieder genesen. 115 Personen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 12 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 44 Personen.

Kumulative 7-Tage-Inzidenz laut RKI: 8,4 (8,4) auf 100.000 Einw. (Stand: 21.06.2021, 9:00 Uhr, in Klammern der Wert vom 20.06.2021).


Inzidenzen in den Kommunen des Landkreises Oldenburg

(Berechnung durch den Landkreis Oldenburg, Stand: 21.06.21, in Klammern der Wert vom 18.06.21)

Dötlingen 15,94 (15,94)  |   Ganderkesee 0 (0)   |   Großenkneten  12,48 (0,00)  |   Harpstedt 0 (0)   |   Hatten 0 (0)   |   Hude 0 (0)   |   Wardenburg 0 (0)   |   Wildeshausen 24,84 (29,81)

Lockerungen oder Verschärfungen gelten für den gesamten Landkreis. Dies betrifft unter anderem Kontaktbeschränkungen, den Handel oder auch Schulen und Kita's. Hierfür sind die kommunalen Inzidenzen nicht anzuwenden.


Impfungen Landkreis Oldenburg: (Stand: 17.06.2021)

96.154 durchgeführte Impfungen, davon 67.293 Impfzentrum (IZ) und 28.861 Hausärzte (HÄ)

59.143 Erstimpfungen, davon 39.635 IZ und 19.508 HÄ

37.011 Zweitimpfungen, davon 27.658 IZ und 9.353 HÄ


Weitere Lockerungen im Landkreis Oldenburg ab 21. Juni 2021

Landkreis Oldenburg, 21. Juni 2021 - Am vergangenen Wochenende hat das Land Niedersachsen die Corona-Verordnung erneuert und den derzeitigen Entwicklungen angepasst. Im Hinblick auf die sich weiter verbreitende Delta-Variante des Virus gilt es laut Nds. Landesregierung weiter vorsichtig zu bleiben, nicht zu viel zu riskieren und nach wie vor zumindest einige Leitplanken einzuziehen für Begegnungen zwischen Menschen. Das soll mit der Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung geschehen. Im Detail zu finden ist die Verordnung wie auch die Übersicht des Stufenplans auf den Coronaseiten auf der Homepage des Landkreises Oldenburg. Weil im Landkreis Oldenburg die Inzidenz seit mehr als fünf Werktagen am Stück unter der Marke 10 liegt, gelten im Kreisgebiet ab sofort einige neue Regelungen. Reduziert werden in Regionen mit einer Inzidenz unter 10 die Schutzmaßnahmen im Bereich der Zusammenkünfte, der Veranstaltungen, der touristischen Angebote und der Beherbergung, der Gastronomie und im Bereich der Wochenmärkte.

„Bei aller Freude und mehr Normalität müssen wir aber auch weiterhin vorsichtig bleiben, denn die Pandemie ist leider noch nicht vorbei. Das zeigt uns die Delta-Variante, die sich immer weiter ausbreitet. Deshalb appelliere ich auch weiter an das Verantwortungsbewusstsein eines jeden Einzelnen. Lasst uns die Basismaßnahmen weiter akribisch anwenden, um die erfreuliche Entwicklung nicht aufs Spiel zu setzen", kommentiert Landrat Carsten Harings.

Neue Regelungen der Corona-Verordnung

Weggefallen ist die Begrenzung der Kontaktbeschränkungen auf drei Haushalte. Es sind aktuell Treffen von bis zu 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten zulässig, also 10 aus 10 (zuzüglich vollständig geimpfter und genesener Personen sowie dazugehörender Kinder unter 14 Jahren).

Im Bereich der Wochenmärkte entfällt bei einer Inzidenz unter 10 die Pflicht, eine Maske zu tragen. Neu ist auch, dass auf Einzelhandelsparkplätzen die Maskenpflicht bis zu einer Inzidenz von 35 entfällt.

Das bisherige Verbot des Übernachtens zu touristischen Zwecken in Wohnmobilen und Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Flächen und auf für die Öffentlichkeit geöffneten Flächen unabhängig von der Inzidenz entfällt komplett. Anderweitige gesetzliche Regelungen, insbesondere die der Straßenverkehrsordnung und des Straßenverkehrsgesetzes, bleiben unberührt.

Private Zusammenkünfte in geschlossen Räumen dürfen mit bis zu 25 Personen stattfinden, unter freiem Himmel mit bis zu 50 Personen. Nicht mit eingerechnet werden Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren, geimpfte und genesene Personen sowie Begleitpersonen und Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen.

Private Zusammenkünfte von mehr als 25 Personen in geschlossenen Räumen, bzw. mehr als 50 Personen unter freiem Himmel, sind möglich, wenn die für die geschlossene Feier verantwortliche Person sicherstellt, dass nur Personen mit dem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung teilnehmen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren unterliegen nicht der Pflicht zur Testung. Hiermit werden mit entsprechenden Testungen Hochzeitsfeierlichkeiten, Geburtstagsfeiern, Einschulungsfeiern, etc. auch im privaten Rahmen wieder möglich.

Auch für Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen gilt nach der Neuregelung, dass keine Mund-Nasen-Bedeckung nach getragen werden muss, soweit an der Sitzung, Zusammenkunft oder Veranstaltung in geschlossenen Räumen nicht mehr als 25 Personen und unter freiem Himmel nicht mehr als 50 Personen teilnehmen.

Wenn mehr als 25 Personen drinnen bzw. mehr als 50 Personen draußen zusammenkommen, gilt die Abstands- und drinnen auch die Maskenpflicht, solange nicht ein Sitzplatz eingenommen wurde. Eine Schachbrettbelegung mit einem reduzierten Abstand von 1m ist möglich, in geschlossenen Räumen allerdings nur mit Lüftungsanlagen mit Frischluftzufuhr. Die Abstands- und die Maskenpflicht entfällt, wenn stattdessen alle nicht vollständig geimpften oder getesteten Personen einen negativen Testnachweis vorlegen. Für Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen ist eine Genehmigung der zuständigen Behörden erforderlich.

In diesem Zusammenhang sei auf die Neuregelung zur Datenerhebung und Dokumentation hingewiesen: Danach sind zukünftig Datenerhebungen und Dokumentationen nach für Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen durch die Veranstalterin oder den Veranstalter notwendig, soweit hieran in geschlossenen Räumen mehr als 25 Personen oder unter freiem Himmel mehr als 50 Personen teilnehmen. Durch die Regelung soll sichergestellt werden, dass eine Kontaktnachverfolgung ermöglicht wird, um Infektionsketten effektiv und schnell erkennen und durchbrechen zu können.

Stadtführungen und Führungen durch Natur und Landschaften sind uneingeschränkt zulässig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen das Abstandsgebot nicht mehr einhalten, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt.

Bei Beherbergungen zu touristischen Zwecken muss ein Test mit negativem Ergebnis nur noch einmalig – bei der Anreise – vorgelegt werden. Vollständig geimpfte Personen (letzte Impfung plus zwei Wochen) und vollständig genesene Personen können diese Nachweise nutzen.

Bei den geschlossenen Feiern in der Gastronomie entfallen bei einer Inzidenz von nicht mehr als 10 die zahlenmäßigen Begrenzungen. Bei Feiern ab 25 Personen drinnen und ab 50 Personen draußen müssen aber alle nicht vollständig geimpften oder genesenen Personen einen negativen Testnachweis vorlegen.

In Clubs und Discotheken müssen alle Gäste einen negativen Testnachweis vorlegen oder einen Nachweis über die vollständige Impfung oder Genesung. Dafür entfällt dann aber die Pflicht zur Maske und zum Abstandhalten.

Kundinnen, Kunden, Besucherinnen und Besucher eines Wochenmarktes müssen bei einer Inzidenz von nicht mehr als 10 keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr tragen.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz von nicht mehr als 35, auf Parkplätzen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs und Kundenverkehrs zugänglich sind, ist aufgehoben.


Aktuelle Informationen von der Bundesregierung zu Covid-19 finden Sie hier ...


Aktuelle Corona-Informationen für Niedersachsen hier ...


Corona-Warn-App hier herunterladen ...



Maske als Schutz vor Coronavirus Foto: Pixabay

Was bedeutet die 7-Tage-Inzidenz?

Die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erwähnte 7-Tage-Inzidenz soll das Infektionsgeschehen in den verschiedenen Regionen vergleichbar machen. Die 7-Tage-Inziden zeigt bezogen auf 100.000 Einwohner auf, wie viele Personen sich in einer Stadt oder einem Kreis innerhalb der vergangenen sieben Tage angesteckt haben. Der Bund und die Länder haben vereinbart, dass die Werte der 7-Tage-Inzidenz entscheidend für den Erlass von Einschränkungen und Maßnahmen sein soll. Ab einem Wert von 50 zählt der betroffene Bereich zum Risikogebiet.


Wie wird die 7-Tage-Inzidenz berechnet?

Die 7-Tage-Inzidenz wird aus zwei Angaben berechnen.

  1. Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage
  2. Die Einwohnerzahl der Stadt oder des Kreises

Die Anzahl der neu Infizierten wird zusammengerechnet. Die Summe hieraus teilt man durch die Einwohnerzahl der Stadt oder des Kreises und multipliziert das Ergebnis mit 100.000.


Warum gibt es Unterschiede bei den Inzidenz-Angaben?

Teilweise melden verschiedene Quellen unterschiedliche Inzidenzen für eine Stadt oder einen Kreis. Der Landkreis Oldenburg veröffentlicht zum Beispiel jeden Tag am Nachmittag den aktuellen Stand zum Infektionsgeschehen und auch die aktuelle 7-Tage-Inzidenz. Diese Werte unterscheiden sich oft von den Angaben des Landesgesundheitsamtes in Hannover, welches wiederum seine zu einer anderen Tageszeit ermittelten Werte an das RKI meldet.


ZUSATZINFOS:

Als „Kontaktperson" werden Personen bezeichnet, die im infektiösen Zeitintervall Kontakt mit einem bestätigtem COVID-19-Fall hatten (bei einem Abstand von weniger als 2 Metern). Kontaktpersonen der Kategorie I sind Personen mit einem kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts-("face-to-face")-Kontakt mit einem bestätigtem COVID-19-Fall, zum Beispiel im Rahmen eines Gesprächs. Da dieses bei den Jahrgangsstufen nicht gänzlich auszuschließen ist, wurde diese Maßnahme der Quarantäne durchgeführt. Die Eltern der betroffenen Kinder sind über die Schulen informiert worden. Hierfür hat das Gesundheitsamt, dass jeweils die Quarantäne verfügen muss, Informationsblätter über die Quarantäne in mehreren Sprachen zur Verfügung gestellt.

Einige Fragen zu dieser Thematik, die an die Kreisverwaltung oftmals gestellt werden:

Mein Kind wurde nach einem Coronafall an der Schule unter Quarantäne gestellt. Gilt das auch für mich und den Rest der Familie?

Nein, die Quarantänepflicht gilt zunächst nur für das Kind, weil auch nur dieses als Kategorie-I-Kontaktperson im direkten Kontakt mit einer positiv getesteten Person stand.

Auf was müssen Familien dann in dieser Situation jetzt zu Hause achten?

Die Situation ist für alle im Haushalt etwas schwieriger, denn die Grundregeln wie Abstand und Hygiene sind nunmehr auch im häuslichen Rahmen von besonderer Bedeutung. Die Kategorie-I-Kontaktperson sollen sich im Haushalt von den anderen Haushaltsmitgliedern nach Möglichkeit separieren und sollen z.B. Küche und Bad nur einzeln betreten. Dieses gilt sofern es altersbedingt umsetzbar ist.

Mein Kind wurde negativ getestet. Heißt das, dass die Quarantäne beendet ist?

Die Quarantäne für die Schülerinnen und Schüler bleibt bestehen. Ein negatives Testergebnis ist erst einmal ein gutes Zeichen, bringt aber noch keine vollständige Gewissheit. Es kann sein, dass sich das Coronavirus noch nicht weit genug im Körper verbreitet hat, um den Test positiv werden zu lassen. Der Test kann trotzdem in den nächsten Tagen noch positiv werden. Deswegen gibt es dafür keine vorzeitige Entlassung aus der Quarantäne.

Mein Kind ist in Quarantäne. Es hat zwar keine Symptome, aber dafür jetzt ich. Was soll ich tun?

Eine sofortige Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt zur weiteren diagnostischen Abklärung und Besprechung des weiteren Vorgehens. Beim Hausarzt sollte bei Symptomatik ein Termin zur Abstrichuntersuchung telefonisch vereinbart werden.

Läuft die Quarantäne automatisch nach 14 Tagen aus, oder werde ich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich das Haus wieder verlassen darf?

Der Landkreis Oldenburg setzt die Quarantäne per Einzelverfügung bzw. Allgemeinverfügung fest. Die Aufhebung erfolgt telefonisch durch das Gesundheitsamt beziehungsweise der Quarantänezeitraum wird in der Verfügung festgesetzt. In dem letztgenannten Fall läuft die Quaranäne automatisch aus.

Mein ganzer Jahrgang musste in Quarantäne und mein/e Freund/Freundin auch. Dürfen wir die Quarantäne zusammen verbringen?

Nein! Das Problem ist, dass jeder der Schüler, denen Quarantäne verordnet wurde, infiziert sein könnte. Die Quarantäne wurde verordnet, damit sich das Virus nach einem Fall nicht auf andere Schüler übertragen kann. Wenn jetzt aber Treffen zwischen den potenziell Infizierten zugelassen werden, steigt die Gefahr einer Ausbreitung. Von daher muss die Quarantäne alleine verbracht werden. Wenn möglich, sollten sich die Schüler von ihren Angehörigen abgrenzen, um auch sie zu schützen. Wichtig: Wenn sich ein Schüler während der Quarantäne bei jemandem ansteckt, wird nach dem Test eine weitere Quarantäne verhängt, die über den aktuell geltenden Zeitraum hinaus geht.


Wildeshausen hilft - faceboogruppe für Helfer + Hilfesuchende


Corona-Hotline Land Niedersachsen hier ...


Was ist eine Epidemie?

Eine Epidemie (von altgriechisch ἐπί epí ‚auf, bei, dazu' und δῆμος dēmos ‚Volk'), auch Seuche genannt, ist das vermehrte Auftreten von Krankheitsfällen einheitlicher Ursache innerhalb einer menschlichen Population, solange es zeitlich und örtlich begrenzt bleibt, und entspricht damit einem großen Ausbruch einer Krankheit. Der Begriff ist nicht auf Infektionskrankheiten beschränkt.

In der Epidemiologie wird von einer Epidemie gesprochen, wenn die Zahl an neuen Erkrankungsfällen (Inzidenz) über einen gewissen Zeitraum in einer bestimmten Region zunimmt. Nach der Geschwindigkeit der Zunahme werden Explosiv- und Tarditivepidemien unterschieden. Bei einer Länder und Kontinente übergreifenden Ausbreitung wird von einer Pandemie gesprochen. Ein Rückgang der Erkrankungshäufigkeit wird als Regression bezeichnet. Als eine Endemie wird demgegenüber das andauernd gehäufte Auftreten einer Krankheit in einer umschriebenen Population bezeichnet; hierbei bleibt die Inzidenz annähernd gleich, ist aber gegenüber nicht-endemischen Gebieten erhöht.

Da sich die Endung -demie sprachlich auf Menschen bezieht, sind in der Veterinärmedizin auch die Bezeichnungen Epizootie statt Epidemie und ebenso Panzootie statt Pandemie üblich. Mehr Informationen zum Thema Epidemie hier in Wikipedia.


Was ist eine Pandemie?

Als Pandemie wird eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit beim Menschen bezeichnet, im engeren Sinn die Ausbreitung einer Infektionskrankheit. Im Unterschied zur Epidemie ist eine Pandemie örtlich nicht beschränkt, Es kann aber auch bei Pandemien Gebiete geben, die nicht von der Krankheit betroffen werden. In Bezug auf die Influenza hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihren zuletzt im Mai 2017 überarbeiteten Leitlinien zum Pandemic Influenza Risk Management festgelegt, dass die Ausrufung einer Pandemie – also der Übergang von einer Epidemie zur Pandemie – durch den Generaldirektor der WHO erfolgt. Mehr Informationen zum Thema Pandemie hier in Wikipedia sowie hier beim Robert Koch Institut.


Unsere Webseiten-Empfehlungen:

BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - Hygienetipps Infektionsschutz https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps.html

Robert Koch Institut https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Land Niedersachsen https://www.niedersachsen.de/Coronavirus

Bundesgesundheitsministerium https://www.bundesgesundheitsministerium.de/

DRK Blutspendetermine in Niedersachsen hier .... Finde Termine in Deiner Nähe über die Ortssuche.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst - Tel.: 116117



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