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Die Kreistagsfraktion spricht sich gegen den Einstieg von Renditegesellschaften bei der EWE aus

Finanzen

Landkreis Oldenburg | Niedersachsen

In einer Anfrage wollen Bündnis 90 / Die Grünen von der Kreisverwaltung des Landkreises Oldenburg wissen, ob es rechtens ist, dass die EWE 26 Prozent Anteile an einen Finanzinvestor verkaufen möchte. Schließlich gab es vor gut vier Jahren einen anderen Beschluss, dass nach den Ausstiegswünschen der EnBW ein strategischer Partner gesucht werden sollte und keine Renditegesellschaft.

Die GRÜNEN fordern mit einer Anfrage bei der Kreistagsfraktion die Aufklärung über einen Anteileverkauf der EWE an Finanzinvestoren. Foto: Pixabay

GRÜNE fordern Aufklärung in den Kreisgremien

"Durch ihre Pressemitteilungen versuchen die EWE Verantwortlichen uns den Weg als einzige Option zu verkaufen", so Eduard Hüsers. Weiter: "Zwischenzeitlich haben die Landkreise über fast vier Jahre Kredite von 16 Prozent  finanziert, die EWE selbst 10 Prozent. Für diese Finanzierung wurden die Ausschüttungen an die Landkreise / Städte reduziert."

Die Grünen möchten wissen, ob hier nur die Zinsen finanziert  oder auch ein Abtrag geleistet wurde, und damit der Anteil des Landkreises gestiegen ist. Den Anteil könnte die EWE dann nicht verkaufen, da sie schon der Allgemeinheit gehört.

Bei Strom und Gas handelt es sich um Daseinsvorsorge der Bürgerinnen und Bürger und hohe Renditen zahlen die Verbraucher dann über höhere Preise. Das kann nicht Ziel der Landkreispolitik sein, so Eduard Hüsers. Der Landrat versprach Aufklärung für die Politik in der nächsten Kreisausschusssitzung, wozu ein Vertreter der EWE eingeladen wird.

Pressemitteilung durch:

Bündnis 90 / Die Grünen im Kreistag | Eduard Hüsers

Bündnis 90 Die Grünen



Onlineredaktion: CS | GrAbo


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