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Neben der Krypto-Technologie: Welche drei Aspekte kann die Blockchain dem Finanzsektor bieten?

Bei der Blockchain handelt es sich wohl um die aktuell prominenteste technologische Entwicklung der Welt, die aber tatsächlich noch in den Kinderschuhen steckt. Auch wenn die Blockchain Technologie schon den einen oder anderen Bereich revolutionieren konnte, so ist hier noch viel mehr möglich.

Netzwerk Blockchain. Foto: Gerd Altmann Pixabay

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Vor allem kann die Blockchain im Finanzsektor für frischen Wind sorgen. Wer sich mit der Blockchain befasst, der weiß, in den nächsten Jahren wird es zu nachhaltigen Veränderungen kommen.

Aber welche Bereiche sollte man sich ganz genau ansehen, wenn man den Einfluss der Blockchain Technologie beobachten möchte?

Aspekt Nummer 1: Decentralized Finance - DeFi

Decentralized Finance, kurz: DeFi, stellt den Ansatz dar, dass der zentral organisierten Finanzdienstleistung sodann ein dezentrales Modell entgegengesetzt wird. Verkürzt gesagt: der Peer to Peer Ansatz ersetzt den Intermediär. Letztlich sorgt die herkömmliche Zentralisierung auch nicht nur für Vorteile. Das System wird nur von wenigen Einrichtungen kontrolliert sowie überprüft und die Monopolstellungen sorgen dafür, dass die Beteiligten sehr wohl abhängig sind.

Die Blockchain Technologie wäre hier sehr wohl in der Lage, für die Dezentralisierung der Finanzdienstleistungen zu sorgen. So etwa mit Smart Contracts. Hier werden dann nicht nur Transaktionsdaten im Distributed Ledger gespeichert, sondern auch gleich die Regeln für die nachfolgenden Transaktionen aufgestellt. Zwischen den Investoren findet eine direkte Interaktion statt und die Smart Contracts ersetzen den Intermediär.

DeFi kann tatsächlich für das wirtschaftliche Leben neue Möglichkeiten bieten - das deshalb, weil es auch Menschen ansprechen wird, die bislang keinen Zugang zu Bankdienstleistungen gehabt haben.

Aspekt Nummer 2: Illiquide Vermögenswerte und non-bankable Assets werden tokenisiert

Ein Drittel aller Vermögenswerte zählt zu den sogenannten illiquiden Vermögenswerten. Das sind non-bankable Assets - kurz: nBAs. Das sind etwa exklusive Immobilien, Kunstwerke sowie auch Wertgegenstände. Für die Bank mag der Umgang mit nBAs herausfordernd sein, weil man hier andere Strategien als bei liquiden Vermögenswerten - das sind etwa Aktien oder auch Schuldverschreibungen - verfolgt. Vor allem auch deshalb, weil es schwierig ist, bei alternativen Vermögenswerten eine Renditeprognose abzugeben.

Durch die Blockchain Technologie kann es möglich werden, dass man nBAs in Form von tokenisierten Vermögenswerten anbieten kann. So sinken etwa die Eintrittsbarrieren (Mindestinvestition), sodass für diese Assets dann liquide Märkte entstehen.

Die Finanzinstitute wären so in der Lage, durch tokenisierte Vermögenswerte die Demokratisierung der Vermögensverwaltung voranzutreiben. Auch könnten so alternative Anlageklassen einem deutlich breiteren Publikum angeboten werden. Dieses Vorhaben könnte dazu führen, dass die Blockchain Technologie wieder einen großen Teil in die Mitte der Gesellschaft rückt.

Aspekt Nummer 3: Kryptowährungen

Als Anleger will man ein breit diversifiziertes Portfolio haben. Vor allem in Zeiten von globaler Disruption und Niedrigzinsen ist es wichtig, dass man auch immer wieder in neue Märkte investiert. Vor allem Kryptowährungen haben sich in den letzten Jahren in den Mittelpunkt gedrängt - vor allem auch aufgrund der Volatilität. Und die Volatilität ist bekanntermaßen Fluch und Segen zugleich.

Wer sich etwa mit der Kryptowährung Bitcoin befasst hat, weiß, hier ging es immer wieder steil nach oben und dann wieder bergab. Wer übrigens plant, in den Bitcoin zu investieren, ist gut beraten, den  Bitcoin Börsen Test zu machen, um den für sich besten Anbieter zu finden.

Aufgrund der Tatsache, dass die Blockchain Technologie immer stärker in den Mittelpunkt rückt, kann es so den Finanzinstituten möglich gemacht werden, dass sie selbst das Feld der Kryptowährungen mit sehr geringem Aufwand für sich entdecken. Auch Kunden profitieren. Bietet die Bank einen Zugang zum Kryptomarkt an, so muss man sich nicht von seiner Hausbank in Richtung Kryptobörse oder Online Broker verabschieden.

Das Interesse an Bitcoin und Co. steigt. Selbst Korrekturen, wie etwa der Absturz von über 69.000 US Dollar im November 2021 unter 20.000 US Dollar im Sommer 2022 hat nicht dazu geführt, dass nun die Anleger die Finger von Kryptowährungen lassen. Im Gegenteil. Viele Krypto Fans sind überzeugt, so einen günstigen Einstiegszeitpunkt wird es wohl nie wieder geben - die Prognosen, vor allem auf lange Sicht, sehen den Bitcoin im Höhenflug.

 

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