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SoVD rät: Jetzt Erziehungszeiten melden

Mutter Tocher Foto Pixabay

Ab Januar 2019 gelten neue Regelungen für die Mütterrente. Foto: Pixabay

26. Januar 2019

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

Verbesserungen bei der Mütterrente

Neues Jahr, neue Regeln: Seit Januar 2019 reicht die Erziehung von zwei vor 1992 geborenen Kindern für eine gesetzliche Altersrente aus. Damit haben gerade viele ältere Hausfrauen erstmals überhaupt einen eigenen Rentenanspruch.



Oldenburg - Um diesen zu realisieren, müssen sie ihre Erziehungszeiten allerdings beim zuständigen Rentenversicherungsträger melden. Darauf weist der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Oldenburg hin.


„Der Anspruch auf die Regelaltersrente besteht nur, wenn mindestens fünf Beitragsjahre im Versicherungsverlauf vorhanden sind", erläutert SoVD Sozialberaterin Helena Stein. Bislang wurden für jedes vor 1992 geborene Kind zwei Beitragsjahre im Rentenkonto gespeichert. Seit Jahresbeginn 2019 sind es zweieinhalb Jahre. „Jetzt ist der Rentenanspruch also schon bei zwei Kindern im entsprechenden Alter begründet – ganz unabhängig davon, ob man je erwerbstätig war", so Stein.


Der SoVD macht sich seit vielen Jahren für eine gerechte Mütterrente stark. „Die Neuregelung ist ein Schritt in die richtige Richtung", sagt SoVD Kreisfrauensprecherin Hannelore Veith. „Dennoch sind wir erst am Ziel, wenn alle Eltern gleichgestellt werden." Für ab 1992 geborene Kinder werden nach wie vor jeweils drei Jahre angerechnet. Auf Antrag können auch Väter die Erziehungszeiten geltend machen.


Bei allen Fragen rund ums Thema Rente hilft der SoVD in Oldenburg weiter: Helena Stein, SoVD-Beratungszentrum Oldenburg, Donnerschweer Str. 4, Telefon: 0441-26887, e-mail: info@sovd-oldenburg.de



Kontakt:

SoVD-Beratungszentrum Oldenburg (Sozialverband Deutschland e.V.)

Donnerschweer Str. 4

26123 Oldenburg

www.sovd-oldenburg.de

SoVD Sozialverband Deutschland Logo

                                                        

 


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