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Susanne Mittag: Notstand im Katastrophenschutz

Beim Zivil und  gibt es Defizite bei der Ausstattung. Foto: BBK / Straube

Bei der Ausstattung im Zivil- und Katastrophenschutz  gibt es  große Defizite," so die SPD-Innenpolitikerin Susanne Mittag. Foto: BBK / Straube

06. September 2018

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

Bei der Ausstattung gibt es Defizite

„Im Zivil- und Katastrophenschutz sind wir Weltspitze, zumindest was das ehrenamtliche Engagement angeht. Bei der Ausstattung gibt es aber große Defizite," sagte die SPD-Innenpolitikerin Susanne Mittag. Sie hat mit Kolleginnen und Kollegen des Innenausschusses des Deutschen Bundestages das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn besucht.

Oldenburg  - Dabei hat das BBK als auch das Technische Hilfswerk (THW) sehr eindrucksvoll die - auch international gefragten - Fähigkeiten des deutschen Zivil- und Katastrophenschutzes vorgeführt. So baute eine Jugendgruppe des THWs eine behelfsmäßige Brücke aus Holz auf und bewies die tolle Jugendarbeit, die das THW in ganz Deutschland leistet. „Das sehe ich immer wieder bei meinen Besuchen der THW Ortsverbände in Delmenhorst, Nordenham, Bookholzberg/Hude und Wardenburg," machte Susanne Mittag klar. Das BBK zeigte den Innenpolitikern auch eine Dekontaminierungsübung.


Nicht so gut sieht es allerdings bei der Ausstattung des ergänzenden Katastrophenschutzes aus. Diese Fahrzeuge werden durch den Bund finanziert, durch die Bundesländer in die einzelnen Kommunen verteilt und den Freiwilligen Feuerwehren, dem Roten Kreuz oder auch dem DLRG zur Verfügung gestellt. Die Niedersächsin berichtet: „Die Fahrzeuge sind mittlerweile zum Teil älter als ihre Fahrer bei den Freiwilligen Feuerwehren und müssen flächendeckend erneuert werden". Die Wartezeit für den Ersatz von ausgemusterten Fahrzeugen beträgt zwischen fünf bis sechs Jahre.


„Das kann so nicht mehr weitergehen und da ist der Bundesinnenminister Seehofer in der Pflicht", so Susanne Mittag und berichtet weiter, dass im Koalitionsvertrag eine Stärkung des Zivil- und Katstrophenschutzes vereinbart wurde. „Seehofer muss im kommenden Haushalt liefern und deutlich mehr Geld für den ergänzenden Katastrophenschutz bereitstellen. Viele Freiwillige Feuerwehren in den drei Landkreisen meines Wahlkreises warten dringend auf die Fahrzeuge." In dieser Einschätzung waren sich alle nach Bonn gereisten Abgeordneten des Innenausschusses einig.

Kontakt:

Susanne Mittag, MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin

                                                        

 


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