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Auf Antrag muss die Bank jedem Verbraucher innerhalb von zehn Tagen ein Basiskonto einrichten. Foto: Dieter Schütz_pixelio.de

13. September 2017

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

Neues Basiskonto bietet Vorteile bei Geldschwierigkeiten

Seit einem guten Jahr haben alle Verbraucher in Deutschland einen Rechtsanspruch auf ein Zahlungskonto mit grundlegenden Funktionen (Basiskonto), auch überschuldete Menschen, Obdachlose oder Asylsuchende. Antragsformulare gibt es beim Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. Oldenburg.

Oldenburg - Bis Mitte 2016 hatten geschätzt 670.000 Verbraucher/innen ungewollt keinen Zugang zu einem eigenen Girokonto. Die Kreditinstitute konnten die Einrichtung eines Kontos ablehnen. Die Betroffenen hatten große Schwierigkeiten, Gehalt oder Sozialleistungen entgegen zu nehmen oder notwendige Zahlungen wie Miete oder Energiekosten zu leisten. In der Folge gestaltete sich dann auch die Arbeitsplatz- oder Wohnungssuche schwierig.

Das hat sich vor einem Jahr geändert. Das Basiskonto muss mindestens Ein- und Auszahlungen in bar, Lastschriften, Überweisungen, Daueraufträge und Kartenzahlungen ermöglichen. Bietet die Bank oder Sparkasse gemeinhin die Möglichkeit, ein Konto online zu führen, so muss sie dies auch für das Basiskonto anbieten. „Das Basiskonto bietet gerade für überschuldete Verbraucher/innen große Vorteile gegenüber einem normalen Guthabenkonto.“ so Dorothee Rensen, Schuldnerberaterin des Paritätischen Oldenburg-Ammerland. „Denn hier besteht ein Anspruch auf eine Zahlungskarte und auf Zugang zum Onlinebanking“ Dies sei vielen Kunden noch nicht bekannt. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Basiskonto nur unter sehr engen Voraussetzungen gekündigt werden kann. Pfändungen oder eine schlechte Schufa gehören nicht zu den Kündigungsgründen. Auf Antrag muss die Bank jedem Verbraucher innerhalb von zehn Tagen ein Basiskonto wie oben beschrieben einrichten. Tut sie es nicht, können die Betroffenen Beschwerde bei der Bundesanstalt für Finanzaufsicht, kurz BaFin einlegen.

Bei Fragen rund um das Basiskonto können sich Ratsuchende an die Schuldnerberatung des Paritätischen Oldenburg-Ammerland unter 04 41 / 77 900-21 oder -25 wenden. Ebenso unter www.oldenburg.paritaetischer.de. In der Beratungsstelle ist auch das Antragsformular für das Basiskonto erhältlich.

Kontakt:

Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V.
Kreisverband Oldenburg-Ammerland
Ziegelhofstraße 125-127, 26121 Oldenburg
www.oldenburg.paritaetischer.de
E-Mail: dorothee.rensen@paritaetischer.de
Tel.: 04 41-77 900 25

Fax: 04 41-77 900 22

 


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