.

Tipps gegen lästige Insekten im Haus

Insektenschutz Foto: Pixabay

Welche Mittel wirken gegen Insekten und welche sind völlig ungeeignet? Foto: Pixabay

01. April 2019

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

Ruhig schlafen ohne Mücken & Co.

Sobald sich die Temperaturen im Sommer der 30 Grad-Marke nähern, kann es im Eigenheim wieder ganz schön stickig werden. Wer keine Klimaanlage besitzt und nachts trotzdem mal ein Auge zu machen will, hat nur eine Option: Fenster auf! Und auf einen erfrischenden Luftzug hoffen. Natürlich sollte man damit erst in den Abendstunden beginnen, wenn die Sonne untergegangen ist und die Nacht eine wohltuende Abkühlung verspricht. Leider garantiert die Nacht aber auch etwas ganz anderes: Aktive Insekten. Die werden von Licht und menschlichem Körpergeruch angezogen und können ziemlich lästig sein. Vor allem, wenn sie stechen.

Oldenburg -  Was gegen die Plagegeister hilft und auf welche Mittel man verzichten sollte, jetzt hier.

↑ Top: Die Schlummer-Optionen

Lavendel
Wer bei einer natürlichen Schutzmethode bleiben will, sollte auf Lavendel zurückgreifen, denn Insekten hassen den intensiven Geruch des Gewächses. Ein Lavendelkissen oder eine Pflanze im Topf verhindert das Eindringen von Stechmücken und Spinnen. Daneben gibt es noch eine Reihe weitere Pflanzen, die abschreckende Duftnoten verbreiten.

Vorbeugen
Einfach das Problem an der Basis packen. Die Regentonne im Garten sollte in den warmen Monaten stets abgedeckt sein, so können Mücken ihre Larven dort nicht ablegen. Außerdem üben LED-Lampen eine deutlich geringere Anziehung auf lichtliebende Insekten aus als herkömmliche Leuchtmittel. Offene Lebensmittel oder Biomüll verströmen zusätzliche Lockreize und sollten verschlossen werden.

Fliegengitter
Ein hohes Maß an Schutz liefern Insektenschutzgitter in diversen Typen und Größen, welche für die unterschiedlichen Öffnungen eines Hauses angeboten werden. Sie leisten dauerhafte Protektion, benötigen keine aufwendige Montage und liefern, je nach Wunsch, auch einen optimalen Sichtschutz. So kommt die kühle Luft rein, aber die Mücken bleiben draußen.

↓ Flop: Die Autsch-Optionen

Akustischer Schutz
Sogenannte Hochfrequenz-Piepser werden als echte Alternative angepriesen, doch deren Wirkung ist von wissenschaftlicher Seite nicht belegt. Erfahrungsberichte zeigen, dass viele Insekten von den Ultraschallgeräten wenig bis gar nicht beeindruckt sind.

Biozid-Verdampfer
Die kleinen Geräte für die Steckdose sondern einen chemischen Giftstoff ab, der die Mücken selbst auf eine größere Entfernung tötet. Das Problem dabei? Die Dämpfe sind leider auch für den Menschen schädlich, da sie Kopfschmerzen, Schwindel oder Taubheitsgefühle auslösen können. Wer dennoch auf chemischen Schutz zurückgreifen will, sollte lieber zu Mückensprays greifen. Die Stiftung Warentest hat sich ausführlich mit den Pros und Contras der gängigen Produkte auseinandergesetzt.

Biologische Bekämpfung
Vorbeugende Maßnahmen können hilfreich sein, doch Achtung vor biologischen Insektiziden wie beispielsweise dem Bacillus Thuringiensis Israelensis. Der vernichtet zwar die Larven von Stechmücken, wirkt sich aber dauerhaft negativ auf das Ökosystem aus, indem er auch nützliche Insekten angreift. Strategien, bei denen Öl oder Spülmittel in stehendes Gewässer (z.B. den Gartenteich) gekippt wird, gelten als effektiv, sollten jedoch ebenso vermieden werden, da sie ein hohes Risiko für den kompletten Lebensraum darstellen.

Die Kombination machts!

Die beste Lösung für einen umfassenden Insektenschutz liegt in der Kombination mehrerer Mittel. Fliegengitter verhindern das Eindringen der Stechmücken schon zu Beginn. Sollte doch mal ein Quälgeist ein Schlupfloch finden, empfiehlt es sich einige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen: die richtigen Hausmittel wirken an den richtigen Stellen echte Wunder. Dabei muss man nicht zwangsläufig auf Chemie zurückgreifen.




Anzeige

Internetservice Oldenburg LK


.

xxnoxx_zaehler