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Bundesgesundheitsminister ruft zum Weltkrebstag eine „Nationale Dekade gegen Krebs“ aus

Nachsorge Foto: Pixabay

Hannelore Veith, Frauensprecherin des SoVD Kreisverbands Oldenburg fordert besser ärztiche Vorsorgung in den Landkreisen. Foto: Pixabay

04. Februar 2019

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

Hausärztliche Versorgung muss besser werden -

Mehr medizinische Versorgungszentren für Krebsnachsorge in Kreisstädten

Zum Weltkrebstag 2019 ruft der Bundesgesundheitsminister eine „Nationale Dekade gegen Krebs" aus, um Forschung und Therapie aber auch die nach-klinische Betreuung zu verbessern. Bei vielen Krebspatienten übernimmt der Hausarzt die Nachsorge, besonders in ländlichen Gebieten.

Oldenburg - „Krankenkassen und Politik müssen dafür sorgen, dass die hausärztliche Versorgung im Landkreis besser wird, gerade, wenn Hausärzte die aufwändige Nachbetreuung übernehmen", fordert Hannelore Veith, Frauensprecherin des SoVD Kreisverbands Oldenburg. „Es wäre gut, in jeder Kreisstadt ein Medizinisches Versorgungszentrum für onkologische Nachsorge zu haben".


Bei der neuen Strategie gegen Krebs geht es dem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nicht nur um medizinische Forschung und Behandlungsmethoden. Er will auch die Zeit besser betreut wissen, die Krebspatienten und ihre Familien nach der Behandlung durchleben. Nach Einschätzung des Deutschen Hausärzteverbandes werden viele Patienten etwa in der Palliativphase vom Hausarzt versorgt. So konsultieren viele Brustkrebspatientinnen in der Nachsorge den Hausarzt, in ländlichen Gebieten 80 Prozent.

Weltkrebstag: Montag, 4. Februar 2019


„Im Alltag ist meist der Hausarzt präsent. Oft begleitet er die Familien der Krebspatienten mental und medizinisch. Diese nachklinische onkologische Betreuung ist aufwändig. Wenn der einzelne Hausarzt an Grenzen stößt, weil in seinem Umfeld Allgemeinmediziner fehlen, muss Abhilfe geschaffen werden", sagt Hannelore Veith. Dabei vergisst sie nicht, an die Eigeninitiative zu appellieren. Sie ruft auf zur regelmäßigen Vorsorge-Untersuchung. Die Bürger haben am meisten Angst vor Krebs. So eine Studie der DAK. Aber: Nur rund die Hälfte aller Männer nutzt die Krebsvorsorge. Seit Anfang der 90er Jahre sinkt die Krebssterblichkeit auch wegen der Vorsorge. Etwa die Hälfte aller Erwachsenen können vom Krebs geheilt werden – und vier von fünf Kindern.

Kontakt:

SoVD-Beratungszentrum Oldenburg (Sozialverband Deutschland e.V.)

Donnerschweer Str. 4

26123 Oldenburg

www.sovd-oldenburg.de

SoVD Sozialverband Deutschland Logo

                                                        

 


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