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FrauenKulturTour 2017 in Hildesheim. Foto: Gemeinde Großenkneten | A. Oltmanns)

14. März 2018

Onlineredaktion: Meike Schröder

100 Frauen auf den Spuren von Elise Bartels in Hildesheim

Die von den Gleichstellungsbeauftragten aus dem Landkreis Oldenburg anlässlich des Weltfrauentages am 8. März geplante FrauenKulturTour nach Hildesheim stieß auf großes Interesse. Etwa 100 Frauen verbrachten einen vielseitigen und informativen Tag in einem der frauenOrte Niedersachsens.

Landkreis Oldenburg | Hildesheim - Der Internationale Frauentag (Weltfrauentag) entstand im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen und wird jedes Jahr am 8. März begangen. Frauen weltweit erinnern an diesem Tag an den Kampf für ihre Rechte im politischen, privaten und wirtschaftlichen Leben. Dabei geht es um Themen wie Gewalt, politische und soziale Teilhabe oder um die Gleichstellung im Arbeitsleben. 

Der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten aus dem Landkreis Oldenburg nimmt diesen Tag seit einigen Jahren zum Anlass, FrauenKulturTouren für interessierte Frauen aus dem Landkreis Oldenburg zu veranstalten. Diese Veranstaltungen sind in der Vergangenheit regelmäßig - so auch 2018 - auf sehr großes Interesse gestoßen.

In diesem Jahr wurde die Tour bereits zum 7. Mal in Folge organisiert. Rund 100 Frauen aus dem Landkreis Oldenburg trafen sich am frühen Morgen des 8. März am Krandel in Wildeshausen, um in zwei Bussen nach Hildesheim, einen der frauenORTE Niedersachsens, zu fahren.

Auf den Spuren von Elise Bartels - und weiterer berühmter Frauen - unternahmen die Teilnehmerinnen direkt nach der Ankunft Stadtführungen in vier verschiedenen Gruppen, im Rahmen derer Kostümführungen mit bedeutenden historischen Hildesheimerinnen verschiedener Epochen stattfanden. Dabei erfuhren die Teilnehmerinnen so einiges, was eine Hebamme, eine Leinenwebemeisterin, eine Köchin des Bischofs, die Gattin des Bürgermeisters, die Tochter des Pastoren (die als Großkräuterin tätig war) und andere Frauen erfahren mussten, die in verschiedenen weit zurück liegenden Zeitepochen lebten. Auf humorvolle Art und Weise wurden die teilnehmenden Frauen in Zeiten zurück versetzt, in denen der Begriff der Gleichberechtigung noch keine Rolle spielte, Frauen von einer (guten) Schulbildung weit entfernt waren und einer Anerkennung im Beruf nur träumen konnten.  

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im „Knochenhaueramtshaus“ in der Altstadt nutzten die Teilnehmerinnen die Chance, hinter die Kulissen des Stadttheaters zu schauen. Sehr eindrucksvoll wurde im Rahmen der dort angebotenen Führungen geschildert, was rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganz unterschiedlichen Bereichen, wie der hauseigenen Tischlerei, der Damen- und Herrenschneiderei und der „Maske“, leisten.  

Nachfolgend war noch etwas Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Als die Busse gegen 20:15 Uhr wieder in Wildeshausen eintrafen, waren sich alle einig, einen gelungenen Weltfrauentag verbracht zu haben.

Und so wurde vielfach die Hoffnung geäußert, dass es auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung des Angebotes der Gleichstellungsbeauftragten gibt, zum Internationalen Frauentag einen „frauenORT“ zu bereisen.

Kontakt:

Gemeinde Großenkneten
Antje Oltmanns

Tel.: (04435) 600-110

www.grossenkneten.de


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