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Für die Oldenburger Internetzeitung suchen wir eine/n Medienberater/in. Weitere Informationen dazu hier ...

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Landkreis Oldenburg & Stadt Wildeshausen - Pressemitteilungen










Befahren der Hunte bis zum 15. Juni verboten

Das Befahren der Hunte zwischen dem Kraftwerk in Wildeshausen und der Überführung der Kreisstraße 235 „Sandkruger Straße“ in Astrup, Gemeinde Wardenburg ist in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juni jeden Jahres mit Wasserfahrzeugen jeglicher Art verboten. Die Einstiegsstellen an der Hunte, die in diesem Bereich liegen, sind daher in dieser Zeit gesperrt. 
Die Einschränkung des Gemeingebrauchs der Hunte soll dem Schutz, dem Erhalt und der weiteren Entwicklung dieses Gewässerabschnittes als Lebensraum für seltene und teilweise in ihrem Bestand bedrohte, fließgewässertypische Tier- und Pflanzenarten dienen. Aus diesem Grund besteht für Wasserfahrzeuge mit mehr als 6 m Länge und 1 m Breite sogar ein ganzjähriges Befahrverbot. 
In diesem Zusammenhang weist die untere Naturschutzbehörde darauf hin, dass Verstöße gegen diese Verordnung mit einem Bußgeld geahndet werden können.




Noch Plätze frei für Ferienfreizeit

Erholung und Spaß in der sonnigen Natur des Bergischen Landes mit seinen Wäldern und Flüssen. Freunde kennen lernen und am Lagerfeuer die Gemeinschaft genießen. Für die Ferienfreizeit vom Jugendamt des Landkreises Oldenburg nach Wermelskirchen sind nur noch wenige Plätze frei.
An der Freizeit vom 15. bis 23. Juli 2017 können 30 Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren aus dem Landkreis Oldenburg teilnehmen. Ziel der Ferienfreizeit ist das Ferienheim Stolzenberg in Wermelskirchen nahe des Großraums Köln. Das Jugendhaus befindet sich unmittelbar am Waldrand in ruhiger Lage. Ausgestattet ist das Selbstversorgerhaus, d.h. „Die Gruppe kocht selbst“, mit Mehrbettzimmern, Gruppenküche, sanitären Anlagen und Aufenthaltsräumen. Das große Außengelände bietet vielfache Spiel-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten.



Friedrich Kossen 25 Jahre im öffentlichen Dienst

Der ausgebildete Zimmerer war nach seiner Gesellenprüfung im März 1973 in verschiedenen Firmen der Baubranche und auf Schiffswerften tätig. Bei der ev. luth. Kirchengemeinde Ganderkesee trat er am 1. März 1992 seine erste Hausmeisterstelle 

088- Friedrich Kossen

an und war dort neben der Pflege und Instandhaltung von Gebäuden und Außenflächen auch für Küster- und Friedhofsarbeiten verantwortlich. Am 15.Juli 1995 wechselte Kossen als Schulhausmeister für Gymnasium und Realschule zur Gemeinde Ganderkesee. Hier war der Jubilar für die Hausmeisteraufgaben zuständig und wirkt als Sicherheitsbeauftragter bei Fragen des Arbeitsschutzes mit. Im Zuge der Übernahme der Schulträgerschaft für das Gymnasium Ganderkesee wurde der Landkreis Oldenburg am 1. Januar 2008 sein neuer Arbeitgeber. Landrat Carsten Harings würdigt in einer Feierstunde die Leistungen und Treue des langjährigen Mitarbeiters.



Neue Ausgabestelle für Gelbe Säcke in Colnrade

Der Landkreis Oldenburg teilt mit, dass als neue Ausgabestelle für gelbe Säcke der Dorfladen in Colnrade gewonnen werden konnte. Ab dem 7.März sind dort die Rollen erhältlich. Ausgegeben wird jeweils eine Rolle. Die Kreisverwaltung weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass die Säcke ausschließlich für Verpackungsmaterial genutzt werden dürfen. Für Rückfragen steht die Abfallberatung des Landkreises unter der Telefonnummer 04431/85343 zur Verfügung.



„Familienlotsen“ – neuer Qualifizierungskurs für Ehrenamtliche

Wir suchen Menschen, die Erfahrung im Umgang mit Eltern und Kindern haben und bereit sind, Zeit und Engagement zur Unterstützung von Familien einzubringen und im Team der schon tätigen Familienlotsen im Landkreis mitzuarbeiten.
Das Projekt „Familienlotsen“ bietet jungen Familien im Landkreis Oldenburg kostenlose und vertrauensvolle Hilfestellung in schwierigen Familienphasen an. Solche belastenden Situationen können z.B. nach der Geburt eines Kindes, bei veränderten Lebensbedingungen durch Umzug, nach Trennung/ Scheidung oder bei Unsicherheiten in der Bewältigung des Alltags mit Kindern eintreten. Manchmal ist es dann leichter, sich an eine außenstehende Person wenden zu können.
Ehrenamtliche „Familienlotsen“ bieten in dieser Zeit einmal wöchentlich für einen begrenzten Zeitraum auf vielfältige Weise ihre lebenspraktische Unterstützung an. Je nach Bedarf stehen sie als Zuhörer für gemeinsame Gespräche, Berater bei Erziehungsunsicherheiten und Fragen zur Alltagsgestaltung, zur Unterstützung bei Behörden-, Kita- oder Schulangelegenheiten oder als Vermittler zu den vielfältigen Angeboten für Familien vor Ort zur Verfügung. Familienlotsen helfen einer Familie den Weg sicher zu finden und blicken mit ihnen gemeinsam nach vorn.
Ein neuer Qualifizierungskurs zur Familienlotsin/ zum Familienlotsen startet in Kooperation mit der Ev. Familien-Bildungsstätte Delmenhorst/Oldenburg-Land am 22.03.2017 in Wildeshausen. Der Kurs findet im Mehrgenerationenhaus, Bahnhofstr.14 in Wildeshausen statt, jeden Mittwoch von 18 bis 21 Uhr. Dazu kommen ein bis zwei Tagesseminare am Samstag.
In rund 50 Unterrichtsstunden vermittelt der Kurs Grundlagenwissen zum Thema Familie und Erziehung, bietet Handwerkszeug im Umgang mit Eltern und Kindern an und informiert über Angebote für Familien vor Ort. Er schließt mit einem Zertifikat ab.
Interessierte können nach einem Vorgespräch mit der Koordinatorin Claudia Zuchgan kostenlos an dem Kurs teilnehmen.
Kontakt
Familien- und Kinderservicebüro
Delmenhorster Str. 6
27793 Wildeshausen
Tel.: 04431-85262
claudia.zuchgan@oldenburg-kreis.de

 

Grünabfallsammlung startet

Am Freitag, 3. März öffnen die drei Sammelstellen in Großenkneten, Hatten und Harpstedt zum ersten Mal im Jahr. Der Landkreis hat die Grünabfallsammlung kreisweit übernommen und vereinheitlicht. Die Sammelstelle in Harpstedt ist komplett neu erstellt worden und ermöglich es den Kunden an drei Tagen in der Woche ihren Grünabfall zu entsorgen. Die Öffnungszeiten sind identisch mit den beiden anderen Sammelstellen Dienstag und Freitag 14:00 – 18:00 Uhr und Samstag von 9:00 – 13:00 Uhr.
Die Sammelstellen öffnen Anfang März und schließen Ende Oktober. Hingegen kann Grünabfall ganzjährig auf den weiteren Sammelstellen in Hude, Neerstedt, Wardenburg und Wildeshausen entsorgt werden. Die Öffnungszeiten in Hude und Wildeshausen sind identisch. In Wardenburg ist Dienstag bis Freitag 14:00 – 18:00 Uhr und Samstag von 9:00 – 13:00 Uhr geöffnet. In Neerstedt gelten folgende Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7:30 – 16:30 Uhr und Samstag 7:30 – 13:00 Uhr. Vom 1. April bis 30. September gilt am Freitag eine verlängerte Öffnungszeit bis 18:00 Uhr.
Die Gebühren sind auf allen Sammelstellen identisch und beginnen mit 1,- Euro für 125 L Grünabfall. Die max. Menge pro Anlieferung beträgt 3 m³ und bedeutet eine Gebühr von 16,- Euro.
Angenommen werden:
Gras-, Baum-, Strauch- und Heckenschnitt, Laub, Reisig, Nadeln, Wildkräuter, Blumen, rohe Gemüsereste, Fallobst, Äste bis zu einem Durchmesser von max. 15 cm
Nicht angenommen werden:
Baumstubben, Stroh, Reet, Speise- und Lebensmittelreste, Küchenabfälle, Haare, Federn
Ein Flyer mit den genannten Informationen liegt bei den Sammelstellen zur Mitnahme bereit und ist auch im Internet unter folgendem Link verfügbar: https://www.oldenburg-kreis.de/pdf/66_Gruenabfall.pdf. Weitere Fragen beantwortet die Abfallberatung unter Tel.: 04431 / 85-343 bzw. abfallwirtschaft@oldenburg-kreis.de.


 

Erste-Hilfe-Kurs bei Unfällen im Säuglings- und Kleinkindalter in Ahlhorn 

Das Jugendamt Landkreis Oldenburg bietet am Samstag, den 11.März von 09:00 Uhr - 16:00 Uhr einen Erste-Hilfe-Kurs für Eltern von Säuglingen und Kleinkindern an. Neben grundlegenden Kenntnissen der Ersten Hilfe vermittelt die Referentin Karin Pascher, Ausbildungsleiterin bei den Johannitern Ortsverband Ahlhorn, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Maßnahmen, die speziell bei Erkrankungen und Unfällen im Säuglings-/ Kleinkindalter wichtig sind. Außerdem haben die Eltern im Rahmen des Angebots Gelegenheit, Tipps und Hinweise in Sachen Sicherheit und Unfallvermeidung zu erhalten.
Der Kurs findet in den Räumen der evangelischen Kirchengemeinde Christus-Kirche Ahlhorn statt (Kirchstr. 10, 26197 Großenkneten). Während der gesamten Kurszeit wird eine qualifizierte Baby- und Kinderbetreuung im Nebenraum angeboten, so dass die Säuglinge und Kleinkinder mitgebracht werden können.
Der Kurs kostet für die TeilnehmerInnen 35,- € pro Person, auf Antrag können die Kosten auf 15,- € ermäßigt werden. Auch Sozialplätze stehen nach Absprache zur Verfügung.
Anmeldungen nimmt die Koordinierungsstelle Frühe Hilfen und Kinderschutz im Jugendamt Landkreis Oldenburg unter 04431 - 85 323 oder per E-Mail unter jugendschutz@oldenburg-kreis.de.


 

Eltern mit Babys herzlich Willkommen: Kurs „Starke Säuglingseltern“ in Bookholzberg 

„Starke Säuglingseltern - ein Kurzkurs in Anlehnung an ‚Starke Eltern - Starke Kinder ®’“ – so nennt sich das Kursangebot, dass das Jugendamt im Landkreis Oldenburg Eltern von Babys bereits im vierten Jahr anbietet. Der nächste Durchgang richtet sich insbesondere an Eltern aus der Gemeinde Ganderkesee – aber auch TeilnehmerInnen aus dem gesamten Landkreis Oldenburg sind eingeladen. Die TeilnehmerInnen treffen sich vier Wochen lang jeweils am Freitagvormittag für 2,5 Stunden mit der Elternkursleiterin Elke Brüggemann-Brand. In netter Atmosphäre kommt die Runde zu unterschiedlichen Themen rund um Kindererziehung und Elternsein ins Gespräch. Schwerpunkte liegen bei den Themen „Erziehungsziele“, „Bedürfnisse und Anerkennung“, „Umgang mit Belastung“ sowie „Grenzen setzen schon beim Säugling?“. Jedoch auch eigene Fragen und Probleme der Eltern finden einen Platz im Kursprogramm.
Parallel zu dem Kurs wird durch eine Erzieherin und eine Familienhebamme eine professionelle Baby- und Kleinkindbetreuung angeboten. Die Kinder können also zum Kurs mitgebracht werden.
Der Kurs findet vom 17.03.2017 bis zum 07.04.2017 jeweils freitags von 09.00 Uhr bis 11.30 Uhr im Jugendzentrum Kaffeepott in Ganderkesee – Bookholzberg (Ammerweg 1, 27777 Ganderkesee) statt. Das Angebot ist kostenlos. Es gibt noch einige freie Plätze.
Für Anmeldungen und weitere Informationen steht die Koordinierungsstelle Frühe Hilfen und Kinderschutz im Landkreis Oldenburg unter 04431 - 85 323 oder unter jugendschutz@oldenburg-kreis.de gerne zur Verfügung.


 

Gesundheitsregion Landkreis Oldenburg - Region im Dialog – Mitreden, mitmachen & mitgestalten! 

Die Gesundheitsversorgung findet dort statt, wo Menschen leben. Als Flächenlandkreis ist der Landkreis Oldenburg besonders herausgefordert, soziale und gesundheitliche Belange der Menschen direkt vor Ort zu gestalten. Im Januar 2015 wurde folglich die Gesundheitsregion Landkreis Oldenburg ins Leben gerufen, um die wohnortnahe gesundheitliche Versorgung zu verbessern sowie die Gesundheitsförderung und Primärprävention zu stärken.Unter dem Motto „Region im Dialog – Mitreden, mitmachen & mitgestalten“ entwickelt die Gesundheitsregion Projekte und Lösungen für eine gesunde Region.
Mitreden: Jeder Bürger und jede Bürgerin ist aufgerufen, sich mit seinen / ihren persönlichen Interessen, Erfahrungen und Ideen einzubringen. Die Gesundheitsregion lebt von einem breiten Erfahrungsaustausch.
Mitmachen: Die Mitglieder der Arbeitsgruppen engagieren sich zu vielen Gesundheitsthemen, wie zum Beispiel zur medizinischen Versorgung, zu Personal in der Pflege, zu psychisch gesund aufwachsen und älter werden, zu Prävention sowie zu Mobilität und Infrastruktur.
Mitgestalten: Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen erkennen häufig die Schwachstellen in der Gesundheits-versorgung vor Ort bzw. das Potential für Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention. Die Gesundheitsregion bildet eine Plattform, um gemeinsame Lösungen zu finden und zu gestalten.
Dreh- und Angelpunkt der Gesundheitsregion ist die Koordinierungsstelle im Gesundheitsamt. Möchten Sie in der Gesundheitsregion mitreden, mitmachen oder sie mitgestalten, haben Sie Projektideen, brauchen Sie Unterstützung bei Fördermöglichkeiten, so wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen der Koordinierungsstelle, Rabea Beyer und Petra Debbeler, Tel. 04431/85-674 oder 517 oder per E-Mail unter gesundheitsregion@oldenburg-kreis.de

Artenschutz bei Pflegemaßnahmen beachten - Schutz von Bäumen, Hecken und Gehölzen

Wenn der Frühling naht, widmen sich viele Gartenbesitzer wieder gerne der Gehölzpflege. Für die Zeit vom 01. März bis 30. September eines Jahres sind allerdings nicht nur in der freien Landschaft, sondern auch in den Siedlungsbereichen die artenschutzrechtlichen Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes zu beachten.
In dieser Zeit ist es ausdrücklich untersagt, Hecken, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Auch Bäume, die außerhalb des Waldes oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, sind von dieser Regelung betroffen.
Nicht erlaubt ist demnach die gänzliche Beseitigung oder ein so starker Rückschnitt, dass die dort Schutz suchenden Tiere keine Deckungsmöglichkeit mehr finden. Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des jährlichen Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen sind jedoch auch weiterhin möglich. Es liegt allerdings kein Pflegeschnitt vor, wenn zum Beispiel in das Altholz geschnitten wird und die Hecke oder das Gebüsch nach dem Schnitt überwiegend unbelaubt ist.
Vor Beginn der Maßnahme sind die betroffenen Gehölze auf Vogelnester zu untersuchen. Sollten noch Nester vorhanden sein, ist die Maßnahme um eine angemessene Zeit zu verschieben.
Damit soll vor allem den vielen Vogelarten, aber auch kleineren Säugetieren und Insekten der notwendige Nist-, Brut-, Wohn- und Zufluchtsraum erhalten werden. Über diese wichtige ökologische Funktion hinaus prägen und beleben Hecken und Gehölze sowohl das Landschafts- als auch das Ortsbild.
Außerdem können sich in Bäumen und anderen Gehölzen Lebensstätten für weitere besonders geschützte Tiere befinden. Diese Lebensstätten dürfen generell ganzjährig nicht beschädigt oder zerstört werden. Als Beispiel sind Hohlräume wie Spechthöhlen und Astlöcher in Bäumen zu nennen, die den streng geschützten Fledermäusen als Lebensstätte dienen. Vor jeder Maßnahme sind daher die Gehölze auch daraufhin genauestens zu untersuchen.
Ausführlichere Informationen zum Artenschutz und Hinweise zur Baumpflege sind auf der Homepage des Landkreises Oldenburg (www.landkreis-oldenburg.de/367.html à Stichworte „Arten- und Biotopschutz“ sowie „Baumschutz“) zu finden. In Zweifelsfällen steht der Landkreis Oldenburg, Amt für Naturschutz und Landschaftspflege, Tel. 04431- 85-283, zur Verfügung.

Dienstjubiläen im Kreishaus

Auf 25 Jahre Dienstzeit blickten am 1. Februar die Kreishaus-Mitarbeiterinnen Doris Wilke und Ilja Jäschke zurück. Nach ihrem Schulabschluss absolvierte Doris Wilke von 1972 bis 1974 eine Ausbildung als Rechtsanwalts- und Notargehilfin und war danach in dem Beruf, aber auch als Sekretärin tätig. Am 1. Februar 1992 trat die zweifache Mutter als Schreibkraft in den Dienst des Landkreises Oldenburg ein.026-Dienstjubilaen
Ilja Jäschke lernte von August 1989 bis Januar 1992 bei der Stadt Delmenhorst den Beruf der Verwaltungsfachangestellten und sammelte anschließend dort ihre ersten praktischen Erfahrungen. Am 1. Juli 1992 ergab sich für die Wildeshauserin die Gelegenheit, zum Landkreis Oldenburg zu wechseln. In der Bauamtsregistratur kümmerte sie sich zunächst um die Verwaltung der zahlreichen Bauakten für das Kreisgebiet. Im Mai 1993 übernahm sie den Aufgabenbereich „Baulasten“ und ist nach zwei zwischenzeitlichen Familienauszeiten seit August 2011 für die Bußgeldstelle im Straßenverkehrsamt tätig. Erster Kreisrat Christian Wolf gratulierte in einer Feierstunde und würdigte die langjährige Treue der beiden Jubilarinnen.

Am 1. Dezember blickte Corinna Finkenzeller auf 25 Jahre beim Landkreis Oldenburg zurück. 

Die berufliche Laufbahn der Wildeshauserin begann mit einer Ausbildung als Arzthelferin in einer Praxis für Allgemeinmedizin in Wildeshausen, wo sie anschließend erste330-Corinna Finkenzeller Berufserfahrungen sammelte. Am 1. Dezember 1991 trat sie eine neue Stelle im Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg an. Nachdem sie dort zunächst Aufgaben im jugendärztlichen Dienst übernahm, wechselte sie im Januar 2010 als medizinische Fachangestellte ins Labor des Amtes. Seit 2014 übernimmt sie auch die Planung und Umsetzung der Jugendfilmtage. 

In einer Feierstunde würdigte der Landrat Carsten Harings ihre Leistungen und langjährige Treue.

 

Verordnung über Naturschutzgebiet tritt in Kraft 

Die Verordnung vom 20. Oktober 2016 über das Naturschutzgebiet „Bäken der Endeler und Holzhauser Heide“ in den Gemeinden Emstek (Landkreis Cloppenburg), Visbek (Landkreis Vechta) sowie in der Gemeinde Großenkneten und der Stadt Wildeshausen (Landkreis Oldenburg) tritt am 22.12.2016 in Kraft. Eine Verkündung erfolgt am 14.12.2016 im Niedersächsischen Ministerialblatt und am 16.12.2016 im Amtsblatt des Landkreises Oldenburg. 

Der Verordnungstext mit Begründung und Karten kann von jedermann kostenlos während der Dienstzeiten bei den Gemeinden Emstek, Visbek, Großenkneten und bei der Stadt Wildeshausen sowie bei den Landkreisen Cloppenburg, Vechta und Oldenburg eingesehen werden.Der Verordnungstext mit Übersichts- und Detailkarten wird auch auf der Internetseite des Landkreises Oldenburg unter www.oldenburg-kreis.de veröffentlicht.
 

Häufung von Magen-Darm-Erkrankungen - Händewaschen wichtig!

In der kalten Jahreszeit kommt es nicht nur vermehrt zu Grippe-und Erkältungskrankheiten, sondern auch zum vermehrten Auftreten von Erbrechen und Durchfallerkrankungen. (Volksmund: Magen-und Darmgrippe). In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um eine Viruserkrankung. Die genaue Ursache für die Erkrankung kann, wenn notwendig durch eine einfache Untersuchung über den Hausarzt festgestellt werden. 

Dem Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg wurden in den vergangenen Wochen zunehmend Norovirusinfektionen gemeldet. Aufgrund eines  Norovirusausbruchs musste im November eine Schule im Landkreis für einen Tag geschlossen werden.

Noroviren sind weltweit verbreitet und stellen bei Säuglingen und Kleinkindern nach den Rotaviren die zweithäufigste Ursache akuter Darminfektionen dar. Bei Kindern verursachen sie ca. 30 % aller viral verursachten Magen-Darm-Infektionen. Häufiger sind Norovirus-Infektionen bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Bei Erwachsenen sind sie für ca. 50 % der Magen-Darm-Infekte verantwortlich. Vor allem ältere Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und chronischen Erkrankungen sind betroffen.

Noroviren werden über sogenannte Schmierinfektionen weitergegeben. Dies geschieht beispielsweise beim Händeschütteln oder dem Berühren der Türklinke oder Einkaufswagen. Zwischen dem Zeitpunkt der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome liegen in der Regel ein bis zwei Tage. Häufig leiden die Betroffenen unter wiederholtem Erbrechen, heftigen Durchfällen sowie Kopf- und Bauchschmerzen. Die Erkrankung an sich dauert einen bis drei Tage. 

Gegen Noroviren gibt es im Gegensatz zu Rotaviren keine Impfung. Auch antivirale Medikamente stehen nicht zur Verfügung.  Wichtig ist es ausreichend Flüssigkeit, in Form von Wasser, Tee, Apfelschorle oder verdünntem Malzbier zu sich zu nehmen. Nur selten ist eine stationäre Behandlung notwendig, insbesondere bei schwerem Krankheitsverlauf. 

Personen, die im Lebensmittelbereich oder in Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten, sollten bis 48 Stunden nach Abklingen der Symptome zu Hause bleiben, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu vermeiden. Ebenfalls sollten alle Kinder, die unter Erbrechen oder Durchfall leiden, die Schule erst am dritten Tag nach Beendigung  der Symptome wieder besuchen. 

Ein Schutz vor einer Infektion bietet das strikte Einhalten von Hygienemaßnahmen.  Zur Vermeidung von Infektionen ist eine intensive Händehygiene notwendig und eine sorgfältige Reinigung aller Handkontaktflächen. In der Regel reicht im privaten Haushalt das gründliche Händewaschen mit Seife. In Gemeinschaftseinrichtungen sollte zusätzlich ein geeignetes Händedesinfektionsmittel verwendet werden. Ein enger Kontakt zu betroffenen Personen sollte vermieden werden.

Sollten in Gemeinschaftseinrichtung entsprechende Erkrankungsfälle auftreten, ist dies dem Gesundheitsamt mitzuteilen, damit die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden können.

 

Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter

Auf Antrag können ehemalige deutsche Zwangsarbeiter, die als Zivilpersonen aufgrund ihrer deutschen Staatsangehörigkeit oder Volkszugehörigkeit kriegs- oder kriegsfolgenbedingt zur Zwangsarbeit herangezogen wurden, einen einmaligen Anerkennungsbetrag in Höhe von 2.500 Euro erhalten.
Das Bundesinnenministerium hat dazu die Richtlinie der Bundesregierung über eine Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter (ADZ) vom 7. Juli 2016 bekanntgemacht. Die Durchführung der Richtlinie der Bundesregierung über eine Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter erfolgt durch das Bundesverwaltungsamt. Die Voraussetzungen zum Erhalt der Leistung sind in der ADZ-Anerkennungsrichtlinie näher geregelt. Der Antrag ist bis spätestens 31. Dezember 2017 – Ausschlussfrist! – an das Bundesverwaltungsamt – Außenstelle Hamm, Alter Uentroper Weg 2, 59071 Hamm (Westfalen), zu richten.
Der Richtlinientext, das Antrags- und Vollmachtsformular, sowie ein Merkblatt mit Ausfüllhinweisen stehen zum Download unter http://www.bva.bund.de/DE/Organisation/Abteilungen/Abteilung_BT/Zwangsarbeiter/zwangsarbeiter_node.html zur Verfügung. Dort können auch Informationen in russischer, polnischer, rumänischer und englischer Sprache aufgerufen werden.
 

Kooperationsprojekt zur Gewinnung von Pflegekräften

Mit Beginn des Schuljahres 2016/2017 hat die Arbeitsgruppe „Personal in der Pflege“ der Gesundheitsregion ihr erstes Projekt umgesetzt. Der Fachbereich Altenpflege der Berufsbildenden Schule in Wildeshausen kooperiert mit der Hauptschule Wildeshausen. 10 Schülerinnen und Schüler der 10.Klasse der Hauptschule bilden eine Gruppe, die über ein halbes Jahr je 4 Stunden pro Woche zum Thema Pflege unterrichtet wird. Die Kooperationspartner Pflegezentrum Johanneum, DRK gemeinnützige Trägergesellschaft Harpstedt, Ev.-luth. Wichernstift Ganderkesee, Wohnpark an der Hunte und Norle FeD gGmbH stellen den Schülern ihre Einrichtungen in der Schule vor und ermöglichen in einem weiteren Termin ein Kennenlernen der jeweiligen Einrichtung vor Ort. Erste Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern werden ermöglicht und unterschiedliche Arbeitsbereiche vorgestellt. Die praxisnahe Gestaltung des Unterrichts soll Vorurteile abbauen und die Vielseitigkeit der Pflegeberufe darstellen. Durch den Einsatz eines Altersanzuges z.B. können die Schüler eigene Erfahrungen mit altersbedingten Einschränkungen machen und erleben so hautnah die Wichtigkeit von Pflegeberufen.
Im Rahmen der Gesundheitskonferenz am 23. November 2016 wird das Projekt näher vorgestellt. Anmeldungen zur Konferenz werden unter gesundheitsregion@oldenburg-kreis.de gerne entgegengenommen.


Wertstoffhof in Hude wieder geöffnet

Der Wertstoffhof in Hude ist absofort wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Jetzt haben die Kunden wieder die Gelegenheit die Anlage für die Entsorgung von Abfällen zu nutzen.
Die Öffnungstage sind unverändert: Dienstag und Freitag von 14.00 - 18.00 Uhr und Sonnabend 9.00 bis 13.00 Uhr. Die Anlage ist ganzjährig geöffnet.
Auf dem Gelände ist sowohl der neue Wertstoffhof als auch die Sammelstelle für Grünabfall untergebracht. Die Grünabfälle werden bis zum Jahresende noch unter der Regie der Gemeinde Hude angenommen. Anschließend wird der Landkreis Oldenburg diesen Anlagenteil übernehmen.
Insgesamt hat der Landkreis Oldenburg am Standort ca. 250.000 Euro investiert und damit eine kundenfreundliche Möglichkeit zur Entsorgung von Abfällen geschaffen.
Hervorzuheben ist der Untergrundaufbau bei den Baumaßnahmen. Anstatt einer üblichen Frostschutz- und Schottertragschicht wurden ca. 2.500 t zugelassener Recyclingschotter aus der Abfallverbrennungsanlage in Bremen in einer Schichtdicke von 40 cm eingebaut. Diese Maßnahme stärkt insbesondere den Nachhaltigkeitsgedanken und trägt zum Klimaschutz bei.

Die wesentlichen Verbesserungen im Vergleich zum alten Gelände sind:
· Eine vollständige Befestigung der Fläche und damit auch eine kundenfreundliche Anlieferung bei Regenwetter.
· Vergrößerung der zur Verfügung stehenden Fläche von ca. 2.000 m² auf 3.500 m² (nur Wertstoffhof) und damit eine verbesserte Verkehrsführung
· Neuanlage einer Rampe zur bequemen Befüllung von großen Containern, damit verbunden auch eine Erhöhung der Kapazität
· Integration der Sammelstelle für Grünabfälle auf einer befestigte Fläche
· Verbesserte Beleuchtung für mehr Sicherheit während der Wintermonate
· Deutliche Verbesserung für die Mitarbeiter durch ein neues Bürogebäude und Abstellmöglichkeiten für Geräte und Sammeleinrichtungen
Die Betreuung wird bis zum Jahresende durch die Fa. Kallisch aus Hude sichergestellt. Eine vom Landkreis durchgeführte Ausschreibung hat als Vertragspartner ab dem nächsten Jahr die Fa. Remondis, Niederlassung Simmerhausen ergeben.
Ab diesem Zeitpunkt übernimmt der Landkreis Oldenburg die Grünabfallsammlung. Dazu werden an weiteren Standorten Sammelstellen gebaut, bestehende Anlagen erneuert, ausgebaut und übernommen. Zu diesem Thema sind bereits jetzt erste Info-Broschüren erhältlich bzw. können auf der Internetseite des Landkreises unter www.oldenburg-kreis.de/pdf/66_Gruenabfall.pdf heruntergeladen werden.

Abfallsortierhilfe in 13 Sprachen erhältlich  

Um die Abfallentsorgung zu erleichtern und damit der Abfall korrekt entsorgt wird, hat die Abfallberatung der Kreisverwaltung eine Abfallsortieranleitung „So sortieren Sie richtig“ in deutscher Sprache als auch in Fremdsprachen vorrätig. Diese Anleitung gibt es seit Neuem auch auf Rumänisch. Darin kann nachgelesen werden, welcher Abfall in welche Tonne gehört und auch, was nicht in die jeweilige Tonne darf. Weiterhin gibt das Informationsblatt kurz Auskunft über die Wertstoffhöfe, die Sperrmüll- und die Problemstoffsammlung. Die Abfallsortierhilfe ist im Kreishaus in Papierform erhältlich und auch im Internet unter folgendem Link: http://www.oldenburg-kreis.de/2350.html abrufbar. Gerne steht die Abfallberatung unter der Telefon-Nummer 04431/85-343 für Fragen zur Verfügung.



Der Kreisbehindertenrat hat die Weichen für eine erfolgreiche Arbeit gestellt 

In der gut besuchten öffentlichen Jahreshaupt- und Wahlversammlung des Kreisbe-hindertenrates (KBR), die am 11. Mai 2016 im Kreishaus stattfand, ist erreicht worden, dass zukünftig eine breitere Mitwirkung und Mitarbeit von Aktivisten aus der Behinderten-selbsthilfe und aus den Eirichtungen der institutionellen Behindertenhilfe sowie von allen Bürgern des Landkreises Oldenburg (ab 16 Jahren) im Kreisbehindertenrat möglich wird. Die hierfür erforderliche Satzungsänderung wurde von der Versammlung einstimmig beschlossen.

Der Sprecher des KBR, Ernst-Dieter Hoffhenke, bedankte sich in seinem Bericht, der die Aktivitäten und die Arbeit der letzten zwei Jahre betraf, für die engagierte Mitarbeit, die von den noch aktiven Mitgliedern des KBR und den Mitstreitern aus den Institutionen und Gemeinden des Landkreises für die Neufassung der neuen Arbeitsgrundlage geleistet wurde.
Einen ganz besonderen Dank richtete er dabei an die hauptamtliche Unterstützung durch die Kreisverwaltung in Person des Dezernenten für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Herrn Bodo Bode und insbesondere der Kreisbehindertenbeauftragten, Frau Rita Rockel, die sich als Leiterin der Geschäftsstelle des KBR von Anfang an als die zentrale und unverzichtbare Unterstützung und als Ankerpunkt für den KBR erwiesen hat.
Die Neuwahl des Kreisbehindertenrates findet voraussichtlich nach den Kommunalwahlen am Freitag, den 16. September im Zeitraum von 15 bis 20 Uhr statt. Schon jetzt können sich interessierte Bürger aus dem Landkreis Oldenburger, die im Kreisbehindertenrat mitwirken möchten und ggf. kandidieren möchten melden.

Aus organisatorischen Gründen wird hier um eine Meldung bei der Kreisbehinderten-beauftragten, Rita Rockel, unter Telefon 04431-85473 oder E-Mail: rita.rockel@oldenburg-kreis.de. gebeten.

Wenn Depressionen das Leben bestimmen - Interessierte am Austausch in Großenkneten und Hude gesucht  

Gedrückte Stimmung und Traurigkeit gehören genauso zum Leben wie Begeisterung und Freude. Etwas anderes ist es, wenn ein Stimmungstief nicht mehr enden will. Wer sich laufend müde, erschöpft und den kleinsten Anforderungen nicht mehr gewachsen fühlt, wer selbst an den Dingen Interesse verliert, die ihm immer viel bedeutet haben, wer von dunklen Gedanken zermürbt wird, ohne sich wehren zu können, der zeigt deutliche Anzeichen einer Depression.

Wenn zudem Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Konzentrationsstörungen oder Ängste die letzten Kräfte rauben, kann das Leben zur Qual werden. Dieses Schicksal erleiden in Deutschland etwa drei Millionen Menschen, Tendenz steigend. Depressionen werden oft lange Zeit ignoriert. Der erste Schritt kann hier ein Gespräch mit der Hausärztin oder dem Hausarzt sein. Des weiteren kann es helfen, mit ebenfalls Betroffenen zu reden, Erfahrungen auszutauschen und verstanden zu werden. 
Diese Möglichkeit gibt es bereits in bestehenden Gruppen in Wildeshausen, Ganderkesee und Hude. Anfragen gibt es derzeit aber auch in der Gemeinde Großenkneten. Wenn sich genügend Interessierte finden, kann auch hier wieder eine Gruppe entstehen. 
Personen, die an einer Gruppengründung im Raum Großenkneten interessiert sind melden sich bitte bei der Selbsthilfe-kontaktstelle des Landkreises Oldenburg, Rita Rockel, Telefon 04431/85-473 oder beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes Britta Wilde, Telefon: 04431/85-533.

„Wunschtermin“ ab sofort auch für die Führerscheinstelle  

Die Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises Oldenburg bietet es schon länger in bewährter Form an. Nun haben auch die Kunden der Führerscheinstelle die Möglichkeit, einen „Wunschtermin“ über die Internetseite des Landkreises Oldenburg (www.oldenburg-kreis.de) zu reservieren. 

Über die Online-Terminvergabe kann rund um die Uhr ein individueller Termin gebucht werden. Der gebuchte Termin wird automatisch in das Aufrufsystem der Führerscheinstelle eingespeist und bei Erreichen der vereinbarten Zeit vorrangig aufgerufen. So können zukünftig Termine gleichmäßiger über die gesamten Öffnungszeiten (Mo.-Fr. 08:00 bis 12:00 Uhr, Do. zusätzlich von 14:00 - 16:00 Uhr) verteilt und die Wartezeiten für die Kunden weiter reduziert werden.




Landkreis sammelt weiter Elektrogeräte

Das umfangreiche Angebot zur gebührenfreien Rücknahme von Elektrogeräten wird der Landkreis Oldenburg auch zukünftig aufrechterhalten. Die Neufassung des Elektrogerätegesetzes ist vom Bundestag beschlossen worden. Wenn es in der jetzigen Form auch durch den Bundesrat beschlossen wird, müssen zukünftig auch Händler mit einer entsprechenden Verkaufsfläche über 400 Quadratmeter Elektrogeräte mit einer Kantenlänge bis zu 25 Zentimeter (längste Kante) kostenlos annehmen.
Als öffentlich rechtlicher Entsorger ist der Landkreis nach dem Gesetz verpflichtet, alle Geräte, die aus privaten Haushalten stammen oder vergleichbar sind, gebührenfrei anzunehmen. Jeder Landkreis gestaltet diese Rücknahmepflicht unterschiedlich aus. Im Landkreis Oldenburg gibt es die Kombination aus einem Bringsystem mit den Wertstoffhöfen und einem Holsystem, welches die Abholung der Elektrogeräte mit der Sperrmüllabfuhr vorsieht. Die Möglichkeiten im Einzelnen:
• gebührenfreie Anlieferung zu den Wertstoffhöfen in Neerstedt, Ganderksee, Wardenburg, Bargloy und Hude
• Anmeldung gemeinsam mit dem Sperrmüll mit Hilfe der Karte am Abfallkalender oder online unter: www.oldenburg-kreis.de/sperrmuell.htm
• Anmeldung von Haushaltsgroßgeräten so oft wie nötig mit der entsprechenden orangen Karte, telefonisch bei der Fa. Heinemann unter Tel.: 04432 / 91 22 93 oder online unter: www.oldenburg-kreis.de/2602.html
Aus gefahrgutrechtlichen Gründen muss der Landkreis sicherstellen, dass keine Lithium-Batterien in den Elektrogeräten vorhanden sind. Am besten man kontrolliert die Geräte vor der Abgabe auf enthaltene Batterien und Akkus und entfernt diese.
Immer wieder wird bei Straßensammlungen mit Wurfzetteln darauf hingewiesen, dass auch Elektrogeräte mitgenommen werden. Sowohl nach dem bisher gültigen Elektrogerätegesetz als auch nach der anstehenden Novellierung ist diese Art der Sammlung nicht zulässig. Elektrogeräte dürfen nicht durch gewerbliche oder karitative Sammlungen erfasst werden. Zur Rücknahme sind nur die Hersteller, Vertreiber und die öffentlich rechtlichen Entsorgungsträger bzw. die jeweils Bevollmächtigten berechtigt. Die Fa. Heinemann und Bohmann ist durch Vertrag mit dem Landkreis Oldenburg für die Sammlung im Rahmen der Sperrmüllsammlung zuständig.
Weitere Hinweise zur Sammlung von Elektrogeräten gibt es im Abfallkalender ab Seite 10 und bei der Abfallberatung des Landkreises unter Tel.: 04431 / 85 -343.

Zulassungsbehörde hat wenig Spielraum und handelt nach gesetzlichen Vorgaben

Die Zulassungsstelle der Kreisverwaltung sieht sich durch jüngste Presseberichte dem Vorwurf der Willkür ausgesetzt. Bezugnehmend auf die Berichterstattung weist die Kreisverwaltung diesen Vorwurf strikt von sich.
Die Zulassungsstelle des Landkreises - und darin eingeschlossen sind die Außenstellen in den Gemeinden Großenkneten, Hude, Ganderkesee und Wardenburg - hat den Anspruch, die Anliegen aller Bürgerinnen und Bürger zu deren Zufriedenheit zu bearbeiten. Dabei sind jedoch die anzuwendenden Vorschriften - die bundesweit einheitlich sind - selbstverständlich zu beachten. Die gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben im Bereich der Fahrzeugzulassung sind in ihrer Vielzahl sehr detailliert und umfangreich und lassen in der Regel wenig bis gar keinen Spielraum. Keinesfalls können sie von der Zulassungsbehörde nach Belieben ausgelegt werden. Dennoch ist die Zulassung von Fahrzeugen ein sogenanntes Massengeschäft mit dem zahlreiche, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betraut sind. Hierbei kann nie ganz ausgeschlossen werden, dass es zu unbeabsichtigten Ungenauigkeiten in der Rechtsanwendung kommen kann, die möglicherweise auch zu einer uneinheitlichen Außendarstellung führen können. Dessen ungeachtet ist eine einheitliche Anwendung von Vorschriften in einem Rechtsstaat ein hohes Gut und dient gerade dazu, Willkür zu verhindern.
Nach allem ist es der Kreisverwaltung in diesem Sinne auch weiterhin wichtig, die bestehenden Vorschriften für alle Bürgerinnen und Bürger einheitlich anzuwenden und dennoch im Hinblick auf Bürgerfreundlichkeit den Interessen der Bürgerinnen und Bürger soweit wie rechtlich möglich entgegen zu kommen.
„Wir sind selbstverständlich kritikfähig und werden schauen, ob wir aufgrund der Hinweise im Rahmen des rechtlich Möglichen an der einen oder anderen Stelle nachjustieren können,“ so Landrat Carsten Harings abschließend.

Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen

Interessierte am Austausch in Ganderkesee gesucht


Gedrückte Stimmung und Traurigkeit gehören genauso zum Leben wie Begeisterung und Freude. Etwas anderes ist es, wenn ein Stimmungstief nicht mehr enden will. Wer sich laufend müde, erschöpft und den kleinsten Anforderungen nicht mehr gewachsen fühlt, wer selbst an den Dingen Interesse verliert, die ihm immer viel bedeutet haben, wer von dunklen Gedanken zermürbt wird, ohne sich wehren zu können, der zeigt deutliche Anzeichen einer Depression.

Wenn zudem Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Konzentrationsstörungen oder Ängste die letzten Kräfte rauben, kann das Leben zur Qual werden. Dieses Schicksal erleiden in Deutschland etwa vier Millionen Menschen. Der erste Schritt kann hier ein Gespräch mit der Hausärztin oder dem Hausarzt sein. Des Weiteren kann es helfen, mit ebenfalls Betroffenen zu reden, Erfahrungen auszutauschen und verstanden zu werden.
Diese Möglichkeit nutzen schon viele Betroffene in Ganderkesee, Hude und Wildeshausen. Personen, die sich angesprochen fühlen und sich der Gruppe anschließen oder eine neue Gruppe gründen möchten, melden sich bitte bei der Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises Oldenburg, Rita Rockel, Telefon 04431/85-473.

Landkreis Oldenburg in „Förderkulisse Herdenschutz“ aufgenommen

Nutztierhalter können Zuwendungen für Präventionsmaßnahmen beantragen


Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass der Landkreis Oldenburg im Rahmen der vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz beschlossenen „Richtlinie Wolf“ in die Förderkulisse Herdenschutz aufgenommen worden ist. Nutztierhalter im Kreisgebiet können neben Billigkeitsleistungen für durch den Wolf getötete Tiere auch Zuwendungen für Präventionsmaßnahmen zum Herdenschutz beantragen. Grundsätzlich werden Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Schafen, Ziegen und Gatterwild gefördert, nur im Ausnahmefall für Rinder und Pferde. Gefördert werden Aufrüstungen und einmalige Neuanschaffungen von Schutzzäunen nebst Zubehör sowie die Anschaffung von Herdenschutzhunden.
Zuständig für die Antragsabwicklung und Genehmigung ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Hannover. Auf der Homepage des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz sind neben weiteren Informationen sowohl die „Richtlinie Wolf“ als auch die Antragsunterlagen zu finden. (Navigation: www.umwelt.niedersachsen.de → Themen → Natur und Landschaft → Fördermöglichkeiten → Richtlinie Wolf).
Weitere Auskünfte erteilt der NLWKN unter 0511/3034-0.

Start des Projekts „Frühe Unterstützung bei Schulverweigerung (FUbS)“

Für Schulverweigerer im Alter von 12 bis 16 Jahren


Mit dem Projekt „Frühe Unterstützung bei Schulverweigerung (Projekt FUbS)“, das zum 01. Februar 2015 im Landkreis Oldenburg gestartet ist, möchte das Jugendamt Jugendliche an Haupt-, Förder- und berufsbildenden Schulen im Alter von 12 bis 16 Jahren erreichen, die im Schulunterricht nicht mehr mitarbeiten oder den Schulbesuch komplett verweigern und durch ihr Verhalten ihren Schulabschluss gefährden.
In diesem, über den Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten, Projekt vermittelt die Koordinierungsstelle Schulverweigerung im Jugendamt des Landkreises Oldenburg auf Antrag der Schulen Schülerinnen und Schüler, sofern dies angezeigt ist, in ein Case Management durch die „VIASOL - Vereinte Integrations- und Arbeitssysteme Oldenburg Land“. Die Fallarbeiterin der VIASOL ermittelt bei den Jugendlichen welche Gründe hinter dem Verweigerungsverhalten stecken und strickt gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern individuelle Entwicklungspläne. In diesem Rahmen können unterschiedliche Maßnahmen vereinbart werden, etwa spezielle Förderangebote, die Teilnahme an einer Gruppenarbeit als zeitweiliger Ersatz für den Schulbesuch, die Mitarbeit in einem sozialräumlich organisierten Projekt oder auch die Inanspruchnahme eines Beratungs- bzw. Förderangebots eines anderen Anbieters. All diese Maßnahmen wirken auf das Ziel hin, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder in die Regelbeschulung zu integrieren und ihnen somit den Erwerb eines Schulabschlusses zu ermöglichen.
Mit der Zusammenarbeit der VIASOL gGmbH und dem Jugendamt im Landkreis Oldenburg wird an eine, bereits über mehrere Jahre erfolgreich bestehende, Kooperation im Rahmen des jüngst ausgelaufenen ESF-Projekts „2.Chance“ angeknüpft.
Mit dem neuen Projekt „Frühe Unterstützung bei Schulverweigerung“ soll nun ein stärkerer Fokus auf die jüngeren Schülerinnen und Schüler gelegt werden, die oftmals schon recht früh eine Verweigerungshaltung in der Schule an den Tag legen, bevor diese Haltung schließlich darin gipfelt, dass die Jugendlichen nicht mehr zum Unterricht erscheinen. Angesprochen werden demnach nicht nur aktive Schulverweigerer, sondern auch solche Schülerinnen und Schüler, die zwar physisch im Unterricht anwesend sind, dem Geschehen allerdings nicht folgen möchten und die Mitarbeit am Lernstoff ablehnen. Die Anmeldung eines Teilnehmers oder einer Teilnehmerin zu dem Projekt erfolgt über die jeweilige Schule per Antrag an das Jugendamt Landkreis Oldenburg. Nähere Auskunft zur Antragsstellung und zu den Inhalten des Projekts „Frühe Unterstützung bei Schulverweigerung“ erteilt die dort ansässige Koordinierungsstelle Schulverweigerung unter der Nummer 04431 - 85 471.

Regelkontrollen nun kostenpflichtig

Mit dem Inkrafttreten der neuen Gebührenordnung für die Verwaltung im Bereich des Verbraucherschutzes und des Veterinärwesens am 03.12.2014, kurz GOVV, sind u. a. Gebühren für Regelkontrollen im Bereich der Lebensmittelüberwachung eingeführt worden.
Regelkontrollen sind im Rahmen der normalen, regelmäßig wiederkehrenden Überwachungstätigkeit durchgeführte Kontrollen. Die Kontrollfrequenzen für Regelkontrollen werden aufgrund einer Risikobewertung des Betriebes (z. B. leicht verderbliche Lebensmittel) ermittelt. Diese erfolgt inzwischen durch spezielle Software. Die Gebührenhöhe ist dabei nach dem Jahresumsatz des Betriebes gestaffelt. Hierbei ist jede Betriebsstätte (Filiale) für sich zu betrachten. Differenziert wird ferner nach EG-rechtlich zugelassenen Betrieben (z. B. Schlachtbetriebe) und alle sonstigen Betriebe (Lebensmitteleinzelhandel, Gaststätten, Bäckereien). Die GOVV sieht folgende Gebührenstaffelung vor: 
EG-zugelassene Betriebe
Jahresumsatz bis 125.000 € Gebühr pauschal 56,00 €
mehr als 125.000 € bis 250.000 € pauschal 92,00 €
mehr als 250.000 € nach Zeitaufwand, mindestens 80,00 €. 
Alle sonstigen Betriebe:
Jahresumsatz bis 125.000 € Gebühr pauschal 43,00 €
mehr als 125.000 € bis 250.000 € pauschal 66,00 €
mehr als 250.000 € nach Zeitaufwand, mindestens 25,00 €. 


Während mit den Pauschalgebühren alle Verwaltungskosten abgegolten sind, werden bei einer Berechnung nach Zeitaufwand neben der Dauer für die eigentliche Betriebsinspektion die Verwaltungstätigkeiten wie Vor- und Nachbereitung der Kontrolle und die An- und Abfahrtszeiten berücksichtigt. Auslagen für die entstandenen Reisekosten sind ebenso abzurechnen.
Um den Jahresumsatz zu ermitteln, hinterlässt das Kontrollpersonal bei der Kontrolle ein Formular zur Selbstauskunft. Dieser Vordruck ist ausgefüllt und unterschrieben innerhalb von zwei Wochen an die Lebensmittelüberwachung zu übersenden. Erfolgt keine Rücksendung oder bestehen erhebliche Zweifel an den gemachten Angaben, werden die Gebühren nach dem vollen Zeitaufwand zuzüglich der Aufwendungen für An- und Abfahrt und der Reisekosten erhoben.

 

Beratungsführer Psychosoziale Hilfen neu aufgelegt

Der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes des Landkreises Oldenburg hat den Beratungsführer über Psychosoziale Hilfen neu aufgelegt. Der Beratungsführer ist bei den Gemeinden, der Stadt Wildeshausen und beim Landkreis Oldenburg erhältlich. Darüber hinaus ist er im Internet unter www.oldenburg-kreis.de abrufbar. Für Fragen oder Anregungen dazu  steht im Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes Britta Wilde unter der Telefonnummer (04431) - 85533 zur Verfügung.

Gesundheitsamt weist auf Jugendgesundheitsuntersuchungen hin

Im Rahmen der Impfaktion in den vierten Klassen der Grundschulen werden die Kinder und ihre Eltern aktuell auch auf die bevorstehende erste Jugendgesundheitsuntersuchung hingewiesen. Die J 1 ist eine Vorsorgeuntersuchung für das Alter zwischen 12 und 14 Jahren. Die bevorstehende Pubertät ist für die Kinder nicht immer einfach. Körperliche und seelische Veränderungen werfen mitunter viele Fragen auf, die bei der J 1 mit einem vertrauten Arzt der Wahl besprochen werden können. Es erfolgt eine gründliche körperliche Untersuchung, der Impfstatus wird erfasst, Pubertätsentwicklungen, Essstörungen und Hautprobleme können besprochen werden. Thema der J 1 sind auch die familiäre Situation, die schulische Entwicklung sowie das Gesundheitsverhalten des Jugendlichen. Außerdem werden Fragen zum Sexual-, Drogen- und Rauchverhalten beantwortet. So ist eine individuelle Beratung möglich. Was bei der J 1 besprochen wird, unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht. Der Arzt darf auch den Eltern keine Auskunft geben, ohne dass das vorher besprochen wurde. Eine weitere zusätzliche Früherkennungsuntersuchung bieten die Kinder- und Jugendärzte für ältere Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren an. Dabei werden Pubertäts- u. Sexualstörungen, Haltungsstörungen, Schilddrüsen- und Diabeteserkrankungen, Sozialisations- und Verhaltensstörungen erfasst sowie Beratungen hinsichtlich der Berufswahl bei gesundheitlichen Vorbelastungen angeboten. Durch diese Vorsorgeuntersuchungen können so frühzeitig eventuelle Fehlentwicklungen erkannt und beseitigt werden. Vorsorge ist besser als Behandlung. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass diese Untersuchung ganzjährig durchgeführt werden kann.  Kontakt:Tel: (04431) - 85 510 (Information / Terminvergabe), Fax: (04431) - 85 555.

Erhöhte Sensibilität in Landschaftsschutzgebieten

Immer wieder kommt es zu unangenehmen Angelegenheiten auf Grundstücken, die in einem Landschaftsschutzgebiet (LSG) liegen. Um die Bevölkerung, insbesondere aber die Grundbesitzer, Naturnutzer und Landwirte aufzuklären und eine höhere Sensibilität zu entwickeln, informiert hierüber die Kreisverwaltung. In Landschaftsschutzgebieten gilt die jeweils gültige Verordnung, die für das entsprechende Gebiet erlassen wurde. Generell kann jedoch gesagt werden, dass Veränderungen (Beschneiden) oder die Beseitigung von Hecken, Bäumen oder Gehölzen außerhalb des Waldes, von Tümpeln oder Teichen oder landschaftlichen oder erdgeschichtlich bemerkenswerten Landschaftselementen, z.B. Findlingen oder Felsblöcken, erlaubnispflichtig bzw. in einigen Gebieten sogar verboten ist. Ebenfalls ist die Entnahme von Bodenbestandteilen, das Aufschütten oder Einbringen von Stoffen aller Art und sonstige Veränderungen der Bodengestalt erlaubnispflichtig, in einigen Gebieten sogar verboten. Darüber hinaus sind noch weitere erlaubnispflichtige Handlungen bzw. Maßnahmen festgelegt, die jedoch von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich sein können. Wer Gehölze außerhalb des Waldes in Landschaftsschutzgebieten verändern möchte, sollte daher vorher mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Kontakt aufnehmen. Auch das Aufbringen von Mutterboden zur Bodenverbesserung kann u.U. verboten sein. Genehmigungspflichtig sind beispielsweise Osterfeuer/Brauchtumsfeuer in einem Landschaftsschutzgebiet. Bei Verstößen gegen die Verordnung des jeweiligen Landschaftsschutzgebietes kann es zu Bußgeldern neben der Anordnung der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes kommen. Aus diesen Gründen bittet der Landkreis Oldenburg darum, bei Maßnahmen in einem LSG, sich an den Landkreis Oldenburg, Untere Naturschutzbehörde, Herrn Brümmer, Delmenhorster Str. 6, 27793 Wildeshausen unter Tel: 04431-85 467, zu wenden. Informationen zu den einzelnen Landschaftsschutzgebieten sind auch auf der Homepage des Landkreises Oldenburg zu finden unter: www.oldenburg-kreis.de

Entwurf von Handlungsempfehlungen
zur Umsetzung der UN-BRK im Landkreis Oldenburg ab sofort online

Vor nun fünf Jahren ist in Deutschland die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft getreten, mit dem Ziel beeinträchtigten Menschen eine gleich-berechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Schwerpunkte liegen in den Bereichen: Bildung, Arbeit, Wohnen, Barrierefreiheit und Freizeit. Leitgedanken der Konvention sind die uneingeschränkte Teilhabe und Chancengleichheit (Inklusion) von Menschen Die Umsetzung der UN-Konvention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die uns jeden Tag immer wieder vor neue Herauforderungen stellt. Begibt man sich jedoch auf den Weg, wird deutlich, dass von einer inklusiven Gesellschaft alle Menschen, ob mit oder ohne Beeinträchtigung profitieren werden. Dies sind sowohl Personen mit Geheinschränkungen, die ohne Barrieren zum Einkaufen und zum Arzt gehen sollen, als auch bislang eher unbeachtete schwache Schülerinnen und Schülern, die einem inklusiven Unterricht besser folgen können. Inklusion erfordert, jeden Menschen mit seinen Stärken und Schwächen anzunehmen und in die Gemeinschaft einzubeziehen. Es gilt hier jedoch behutsam vorzugehen und keinen zu überfordern. Um diesen Prozess zu unterstützen haben Akteure mit und ohne Beeinträchtigungen aus den Bereichen Bildung, Arbeit, Wohnen, Freizeit und Barrierefreiheit einen Entwurf von Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der UN-Konvention im Landkreis Oldenburg erarbeitet. Dieser Entwurf zeigt Maßnahmen bzw. Beispiele für inklusives Arbeiten in den benannten Bereichen auf.  In seiner letzten Sitzung hat der Kreissozial- und Gesundheitsausschuss diesen Entwurf entgegen genommen und sich vorgenommen, mit diesem Thema intensiv zu beschäftigen. Die zukünftige Umsetzung dieser Handlungsempfehlungen verlangt eine Kooperation aller Bürgerinnen und Bürger und deshalb ist es wichtig, sich mit diesen Thema auf breiter Front auseinanderzusetzen. Dieses ist nun online auf der Internetseite des Landkreises Oldenburg unter http://www.oldenburg-kreis.de/2764.html möglich. Interessierte können sich ab sofort in den Entwurf der Handlungsempfehlungen einlesen und weitere Anregungen geben. Je mehr Bürgerinnen und Bürger, Verwaltungen, Behörden, Gruppen, Vereine, Einrichtungen, etc. die Chance nutzen, sich aktiv einzubringen, je eher kommen wir einer gleichberechtigten Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger im Landkreises Oldenburg näher. Fragen, Anregungen oder auch Bedenken nimmt die Kreis-behindertenbeauftragte, Rita Rockel gerne unter E-Mail: rita.rockel@oldenburg-kreise.de oder Telefon: (04431) - 85-473 entgegen.

Das neue Punktesystem

Auch das begleitete Fahren ist betroffen

Mit Wirkung vom 01. Mai 2014 sind umfassende Änderungen des Straßenverkehrsgesetzes in Kraft getreten. Aus dem Verkehrszentralregister ist das Fahreignungsregister geworden und anstelle des bisherigen Mehrfachtäter-Punktsystems findet nun das neue Fahreignungs-Bewertungssystem Anwendung. Ziel der Reform war es, das System einfacher, gerechter und transparenter zu gestalten. Zu diesem Zweck werden Verkehrsverstöße nun nicht mehr wie bisher mit Punkten von 1 bis 7 sondern mit Punkten von 1 bis 3 bewertet und es werden nur noch solche Verstöße im Register erfasst, die sich unmittelbar auf die Verkehrssicherheit auswirken. Schwere Ordnungswidrigkeiten werden mit 1 Punkt, besonders schwerwiegende Ordnungswidrigkeiten - d. h. solche, die im Regelfall mit einem Fahrverbot verbunden sind - und Straftaten werden mit 2 Punkten bewertet. Für Straftaten, die zusätzlich auch zur Entziehung der Fahrerlaubnis geführt haben, werden 3 Punkte eingetragen. Eine Folge dieser Beschränkung auf drei Punktekategorien ist, dass die Fahrerlaubnis nun schon bei Erreichen von 8 statt wie bisher 18 Punkten entzogen wird. Doch auch für Personen, die deutlich weniger Punkte haben, wirkt sich das neue System spürbar aus: nämlich für diejenigen, die sich im Rahmen des begleiteten Fahrens als Begleitperson aufnehmen lassen möchten. Durfte man vor dem 01. Mai als potenzielle Begleitperson bis zu drei Punkte im Verkehrszentralregister haben, ist es jetzt nur noch einer, den man sich im neuen Fahreignungsregister maximal erlauben darf. Punkte, die vor dem 01. Mai im Register gespeichert waren, werden gemäß der neben stehenden Tabelle in das neue Fahreignungs-Bewertungssystem überführt. Einen generellen Punkteerlass gibt es nicht. Gelöscht wurden zum 01. Mai lediglich die Eintragungen, die im neuen System nicht mehr zu erfassen sind, da sie keinen Bezug zur Verkehrssicherheit haben. Wer nun als Begleitperson fungieren möchte und bereits 2 Punkte im Fahreignungsregister angesammelt hat, kann seinen Punktestand unter Umständen noch durch ein freiwilliges Fahreignungsseminar vorzeitig reduzieren. Die Teilnahme führt bei einem Punktestand von bis zu 5 Punkten einmal in fünf Jahren zum Abzug eines Punktes. Das Seminar besteht aus einer verkehrspädagogischen Teilmaßnahme in einer hierzu berechtigten Fahrschule und aus Gesprächen mit speziell geschulten Verkehrspsychologen. Nähere Informationen zum Fahreignungsseminar und zum neuen Punktesystem sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (www.bmvi.de) oder wie gewohnt in Ihrer Führerscheinstelle erhältlich.

Ungenügende HPV-Durchimpfung

Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg rät zur Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs


Auch fünf Jahre nach dem Start der Impfempfehlung durch die Ständige Impfkommission in Deutschland sind nur 39,5 % der Mädchen bis 17 Jahre vollständig (3-fach) und 52,6 % mindestens ein Mal gegen Humane Papillom-Viren (HPV) geimpft. Das konnte nun in der KiGGS-Studie des Robert-Koch-Institutes festgestellt werden. Damit ist die Impfbeteiligung im internationalen Vergleich deutlich niedriger als in vielen europäischen und außereuropäischen Ländern. Dabei sollte jedes Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren durch Impfung vor dieser Viruserkrankung mit der Folge eines möglichen Gebärmutterhalskrebses geschützt werden. Es sind über 100 Typen von Humanen Papillom-Viren bekannt, von denen etwa 40 die Schleimhäute befallen. Manche verursachen Warzen (Feigwarzen), andere können aber auch Krebs auslösen. HPV-Viren werden sexuell übertragen. Insgesamt erkranken mehr als 2/3 aller Frauen an HPV-Infektionen in ihrem Leben. Ein geringer Teil (ca. 10 %) der Infektionen wird nicht überwunden und kann chronisch verlaufen. Dabei wird das Erbgut der befallenen Zellen umprogrammiert. Bei Befall durch Hochrisikovirustypen HPV 16 oder HPV 18 kann auf diese Weise im Abstand von mehreren Jahren Gebärmutterhalskrebs entstehen. Nur durch eine Impfung können Frauen vor einer solchen Infektion durch Humane Papillom-Viren und damit gegen einen Gebärmutterhalskrebs geschützt werden. Mädchen sollten die Impfung unbedingt noch vor einem möglichen sexualen Kontakt bekommen. Zurzeit stehen in Deutschland zwei verschiedene Impfstoffe zur Verfügung, die für Mädchen ab 9 Jahren zugelassen sind. Beide Impfstoffe wirken gegen HPV 16 und HPV 18, einer darüber hinausgehend auch gegen die „Warzenerreger“ HPV 6 und HPV 11. In den kommenden Wochen führt das Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg eine Impfaktion in den 4. Klassen aller Grundschulen durch. Dabei wird der Durchimpfungsgrad aller Kinder im Hinblick auf die von der Ständigen Impfkommission in Deutschland empfohlenen Impfungen überprüft sowie bei entsprechenden Impflücken die Möglichkeit zur Impfung der Kinder gegeben. Darüber hinausgehend werden alle Kinder zu zukünftigen notwendigen Impfungen beraten sowie entsprechende Impfpläne und Informationsmaterialien mitgegeben. Das Gesundheitsamt rät dringend zur HPV-Impfung aller Mädchen von 12 bis 17 Jahren.

Wunschtermin“ ab sofort online reservierbar

Neuer Service der Kfz-Zulassungsbehörde in Wildeshausen

Vorbei sind die Zeiten, in denen für die Zulassung eines Fahrzeuges noch ein Tag Urlaub und ein dickes Buch zur Überbrückung der Wartezeit nötig waren. Im vergangenen Jahr betrug die durchschnittliche Wartezeit für Kundinnen und Kunden der Kfz-Zulassungsbehörde des Landkreises Oldenburg in Wildeshausen bereits weniger als zehn Minuten. Um diesen positiven Trend weiter fortzusetzen, ist es absofort möglich, einen „Wunschtermin“ über die Internetseite des Landkreises Oldenburg (www.oldenburg-kreis.de) zu reservieren. Dieses Angebot soll die Zulassungsbehörde in Wildeshausen noch kundenfreundlicher machen und das Dienstleistungsangebot - neben der Online-Reservierung von Wunschkennzeichen - erweitern. Über die Online-Terminvergabe kann rund um die Uhr ein individueller Termin gebucht werden. Der gebuchte Termin wird automatisch in das Aufrufsystem der Zulassungsbehörde Wildeshausen eingespeist und bei Erreichen der vereinbarten Zeit vorrangig aufgerufen. So können zukünftig Termine gleichmäßiger über die gesamten Öffnungszeiten (Mo.-Mi. 08:00 bis 15:00 Uhr, Do. 08:00 - 18:00 Uhr und Fr. 08:00 bis 12:00 Uhr) verteilt und die Wartezeiten für die Kunden weiter reduziert werden. Zunächst wird dieser Service nur für Privatkunden angeboten. Die Ausweitung des Angebots auch für Händler und Zulassungsdienste ist für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Ein gemeinsames „Wir-Gefühl“

Paarberatung im Landkreis Oldenburg | Pressemitteilung Frauen- und Mädchenberatungsstelle „Aufwind“

Wenn die Tage kälter und dunkler werden, spielt sich unser Familienleben wieder verstärkt innerhalb der eigenen vier Wände ab. Herbstliche Dekorationen verleihen unserer Umgebung Gemütlichkeit und Wärme. Nach Hause kommen und sich wohlfühlen - so ist es bei vielen, für die das Zuhause ein sicherer Ort ist, an dem sie sich beschützt und verstanden fühlen. Jeder wünscht sich, von der familiären Harmonie getragen oder auch aufgefangen zu werden, um Kraft für den Alltag zu schöpfen. Leider bleibt dieser Wunsch bei einigen unerfüllt. Unterschiedliche Gründe und Umstände können dazu führen, dass der häusliche Frieden abhanden kommt. Plötzlich ist das Zuhause nicht mehr der Ort, der Ruhe und Geborgenheit schenkt …
In unserer Onlineberatung schrieb uns ein 14-jähriges Mädchen: „Meine Eltern streiten sich ziemlich viel in letzter Zeit…, irgendwie schreien sich die beiden nur noch an. Mein Papa ist überfordert, das weiß ich. Er hat eine Firma, aber keine Mitarbeiter. Er ist sein eigener Chef, er will alles alleine schaffen und arbeitet sogar in der Nacht. Aber deshalb sollte man sich nicht gegenseitig anschreien.“ Dieses kleine Beispiel zeigt, wie rasch sich das Klima in einer noch vor kurzem glücklichen Familie verändern kann. Die 14-Jährige macht sich Sorgen um ihre Eltern; sie fühlt sich für den Frieden in der Familie mitverantwortlich. Hier wird deutlich, dass es in jeder Lebensgemeinschaft nicht um den einzelnen geht, sondern um ein gemeinsames „Wir-Gefühl“. In einer Partnerschaft tragen Mann und Frau gleichermaßen Verantwortung, für Frieden und Einklang in der Beziehung zu sorgen.

In unserer Frauen- und Mädchenberatungsstelle „Aufwind“ bieten wir von häuslicher Gewalt betroffenen Paaren aus dem Landkreis Oldenburg Paarberatungen an. In einem Team von weiblichen und männlichen Beratern fühlen sich die Partner gleichberechtigt und in ihrer schwierigen Situation wahrgenommen. Es wird gemeinsam nach Lösungswegen gesucht. Jedes Paar wird individuell unterstützt und beraten. Zusammen erarbeiten wir Wege, die beide Partner in die Lage versetzen, eigenständig Entscheidungen zu treffen. Wir beraten Paare, die sich eine Situationsbereinigung ohne psychische und körperliche Gewalt wünschen und sich nicht trennen möchten. Aber auch Paare, die sich für Trennung entschieden haben und nur schwer eine gewaltfreie Kommunikation führen können, finden bei uns kompetente Hilfe. Unsere Paarberater vermitteln den Konfliktpartnern Impulse zur Veränderung ihrer Handlungsweisen. Den Paaren wird ein Raum geschaffen, in dem sie ihre Gefühle frei äußern dürfen und lernen, dem anderen zuzuhören. Unter der Telefonnummer (0 44 31) - 94 85 85 können alle Interessierten Näheres über die Paarberatung erfahren und/oder einen persönlichen Termin vereinbaren.




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Kontakt:

Landkreis Oldenburg
Delmenhorster Str. 6
D-27793 Wildeshausen

Tel.: (04431) - 85-298
Mobil: (0173) - 344 35 59
Fax: (04431) - 85-307

 

www.oldenburg-kreis.de

 

Das aktuelle Amtsblatt des Landkreises Oldenburg finden Sie hier als PDF ...

 


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