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Landkreis Oldenburg & Stadt Wildeshausen - Pressemitteilung

Glascontainer-Standort „Visbeker Braut" wird aufgelöst

02. 07. 2018 - Der Glascontainer-Standort „Visbeker Braut" in Steinloge wird aufgelöst. Der Standort wird seit Jahren kaum genutzt und verkommt immer mehr zu einer wilden „Müllhalde". Die nächsten Standorte von Glascontainern sind in Wildeshausen, Am Bönseberg, am Westring beim Getränkemarkt „Zisch" und an der Bargloyer Straße beim Supermarkt „Netto".
Es wird erneut darauf hingewiesen, dass die ausgewiesenen Einwurfzeiten eingehalten werden müssen und die Ablagerung von Abfällen jeglicher Art verboten ist. Verstöße können mit einem Bußgeld geahndet werden.
Für Rückfragen steht die Abfallberatung im Kreishaus unter 04431 / 85-343 gerne zur Verfügung.



Landkreis Oldenburg erweitert seine Kulturförderung

 02.  07. 2018 - Der Landkreis Oldenburg ist seit vielen Jahren im kulturellen Bereich als Förderer, Partner und Veranstalter in vielseitiger Weise engagiert. Dieses Engagement wird jetzt durch eine neue Kulturförderrichtlinie erweitert, die von einer interfraktionellen Arbeitsgruppe erarbeitet wurde und seit dem 1. Juli 2018 in Kraft getreten ist. Kulturschaffende sollen durch sie unterstützt und angeregt werden, das vielfältige und abwechslungsreiche Kunst- und Kulturangebot im Gebiet des Landkreises weiter zu entwickeln.
Die Kulturförderrichtlinie sieht eine finanzielle Unterstützung von Kulturprojekten vor, die über die örtliche Zuständigkeit der Gemeinden und der Stadt Wildeshausen hinausgehen. Sie müssen daher von überörtlicher, kreisweiter oder regionaler Bedeutung sein. Ein Kulturprojekt ist ein zielgerichtetes, einmaliges Vorhaben, das inhaltlich abgeschlossen sowie zeitlich und finanziell begrenzt ist.
Eine Förderung kann von eingetragenen Vereinen, freien Kulturträgern, Initiativen, Gruppen und auch Einzelpersonen beantragt werden. Gefördert werden die Bereiche darstellende, bildende und digitale Kunst, Musik, Geschichte, Heimatpflege und Museumsarbeit, Literatur sowie Jugendkultur. Als besonders förderungswürdig gelten Kulturprojekte mit den Schwerpunkten kulturelle Teilhabe, kulturelle Bildung, kulturelles Erbe, (inter-)kulturelle Öffnung, Inklusion, ehrenamtliches Engagement, kulturelle Eigeninitiative von jungen Menschen und Nachwuchsförderung, Qualitätsverbesserung von Museen, Aufbau von kulturellen Netzwerken sowie kulturelle bzw. künstlerische Auseinandersetzung mit der Natur.
Für die Förderung von Kulturprojekten stellt der Landkreis Oldenburg für das Jahr 2018 40.000,- € zur Verfügung.
Ab jetzt können Anträge auf Förderung für die Jahre 2018 und 2019 gestellt werden. Sie sind an den Landkreis Oldenburg, Personal- und Kulturamt, Delmenhorster Straße 6, 27793 Wildeshausen oder an die E-Mail-Adresse kultur@oldenburg-kreis.de zu richten. Fragen zur Richtlinie und zur Antragstellung beantwortet die Sachbearbeiterin für Kultur, Angela Ceranka, gerne unter der Telefonnummer 04431-85248.
Die gesamte Kulturförderrichtlinie sowie ein Formblatt für den Antrag finden Sie auf den Internetseiten des Landkreises Oldenburg unter www.oldenburg-kreis.de im Bereich Kultur.


Zwei neue Buslinien zum Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ahlhorn

26. 06. 2018 - Mit Beginn des ersten Schultages nach den Sommerferien am 09. August 2018 verkehren zwischen der Gemeinde Hatten und Ahlhorn bzw. der Gemeinde Wardenburg und Ahlhorn zwei neue Buslinien. Von der Gemeinde Hatten fahren künftig morgens 3 Busse der neuen Linie 282 zum Schulzentrum Ahlhorn. Einer dieser Busse bedient auch Haltestellen in Wardenburg, Höven, Hohenfelde und Westerburg.
Aus der Gemeinde Wardenburg starten ab dem 09. August morgens 2 Busse der Neuen Linie 284 zum Schulzentrum Ahlhorn. 
Durch die Einführung der Buslinien gibt es nun verlässliche Abfahrtszeiten an den einzelnen Haltestellen. Die Schülerbeförderung zum Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ahlhorn wird damit vollständig über ÖPNV-Linien abgewickelt.
Die Fahrpläne können auf der Homepage des Landkreises Oldenburg eingesehen werden. Ein Haltestellenaushang kann leider erst zum 01.August 2018 erfolgen.



Fortsetzung der Förderschulen gesichert

Landesschulbehörde genehmigt Antrag des Landkreises für alle drei Standorte

22. 06. 2018 - Nun ist es amtlich! Alle drei Standorte der Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen im Landkreis Oldenburg haben durch die Landesschulbehörde Osnabrück nunmehr die Genehmigung erhalten, über den 31.07.2018 hinaus Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 5 aufnehmen zu dürfen. Der Landkreis Oldenburg hatte einen entsprechenden Antrag bereits im Februar an die Landesschulbehörde gerichtet.

Damit ist das Fortbestehen der Letheschule, Wardenburg, und der Schule am Habbrügger Weg, Ganderkesee, bis zum 31.07.2028 sowie der Hunteschule, Wildeshausen, bis zum 31.07.2027 gesichert (die Hunteschule verfügt nicht über einen 10. Jahrgang).

Für alle drei Standorte gilt nunmehr, dass sie letztmalig mit Beginn des Schuljahres 2022/23 Schülerinnen und Schüler in einen 5. Jahrgang aufnehmen können. Die drei genannten Schulen sind nunmehr in der Lage, offizielle Anmeldungen für die Klasse 5 im kommenden Schuljahr anzunehmen.

SPD-Kreistagsfraktion unterstützt Hebammenzentrale

21. 06. 2018-  „Wir werden alles tun, damit wir jungen Müttern und Familien im Landkreis Oldenburg besser helfen können". Dieses Versprechen gab Franz Duin, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, dem Leiter des Gesundheitsamtes, Jürgen Ohlhoff, und Familienhebamme Tanja Böshans, die über die Probleme junger Mütter informiert hatten, von Hebammen betreut zu werden. Denn es gibt auch im Landkreis Oldenburg eine eklatante Versorgungslücke. In Ganderkesee und Bookholzberg gab es im vorigen Jahr mit 280 Babys die höchste Geburtenrate im Landkreis. Doch dort sind derzeit allerdings nur zwei freiberufliche Hebammen tätig, berichtete Tanja Böshans, die als eine von drei Familienhebamme beim Landkreis beschäftigt ist.

Sie und ihre Kolleginnen bieten im Rahmen „Früher Hilfen" Beratung und Begleitung in der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Kindes, sowohl als Hausbesuch als auch im Gesundheitsamt an, haben aber klare Grenzen. Niedergelassene Hebammen sind überwiegend für die medizinische Vor- und Nachsorge zuständig, die Familienhebammen beraten auch in sozialen Fragen und übernehmen Lotsenfunktionen. Außerdem schicken sie einen Elternbrief an Familien mit Neugeborenen und weisen auf Hilfen hin.

Zwar bezahlt die Gesetzliche Krankenversicherung 16 Hausbesuche durch eine Hebamme und wirbt mit dieser Leistung. Ob die Mütter aber eine Hebamme finden, die sie betreut, ist eine andere Sache. Denn einen Rechtsanspruch auf die Leistung der Krankenkassen gibt es nicht. Deshalb bleiben viele Mütter und ihre Babys angesichts der geringen Zahl freiberuflicher Hebammen unbetreut. Auch das Wahlrecht auf eine Hausgeburt existiert zurzeit im Landkreis praktisch nur noch auf dem Papier.

Diese Diskrepanz veranlasste Kreistagsabgeordnete Lara Molde, selbst junge Mutter, das Thema in der Fraktion anzusprechen. „Viele Frauen bekommen keine Hebamme zur Nachsorge, da sollten wir etwas tun", sagte sie und fand bei Jürgen Ohlhoff offene Ohren.

Eine Möglichkeit, an der Ohlhoff bereits arbeitet, wäre die Einrichtung einer Hebammenzentrale im Landkreis Oldenburg. In Städte und anderen Kreisen gibt es solche Zentralen bereits. Sie vermitteln freiberufliche Hebammen, die mit einer Extra-Prämie unterstützt und von der Zentrale bei ihrer Verwaltungsarbeit entlastet werden, so dass mehr Zeit für die Hilfe bleibt. Erfahrungen aus anderen Kommunen seien positiv, berichtete Ohlhoff.

Franz Duin sagte zu, dass die SPD-Fraktion diesen Ansatz unterstützen werde. Was den Nachwuchsmangel bei den Hebammen angeht, will sich Fraktionsmitglied Axel Brammer, gleichzeitig Landtagsabgeordneter, auf Landesebene für die Lösung dieses Problems einsetzen.






Neuer Betreiber startet am 1.8.2018 in der Schülerbeförderung - Firma Hutfilters Reisedienst künftig Auftragnehmer in Hude und Ganderkesee

21.06.2018- Ab dem 01.08.2018 übernimmt Hutfilters Reisedienst, Delmenhorst, die Linienbusverkehre im Einzugsbereich der Schulen im Nordosten des Landkreises Oldenburg. Im beschriebenen Gebiet ist die Firma Hutfilter kein „unbeschriebenes Blatt", sondern bereits seit mehreren Jahren im Auftrag des vorigen Auftragsnehmers, der Weser-Ems-Bus, auf vielen Linien im Einsatz. Das Fachwissen und die Ortskenntnisse muss sich die Firma Hutfilter insofern nicht erst aneignen, sondern sie kennt sich bereits bestens aus.

Warum ist das wichtig?

Die für den Schülerverkehr bedeutenden Leistungen wurden im Grundsatz beibehalten, dennoch kommt es zum neuen Schuljahr aus verschiedensten Gründen zu Änderungen einzelner Fahrten, auf die sich Schülerinnen und Schüler sowie Eltern einstellen sollten.

Anpassungserfordernisse können sich beispielsweise durch geänderte Schulzeiten/Schulbezirke, Änderung an Linienführung und Haltestellenzuordnung oder durch Anpassung/Ergänzung von Fahrzeugen an die Auslastung ergeben.

Auf was ist zu achten?

Der Landkreis Oldenburg bittet alle Eltern sowie Schülerinnen und Schüler, sich aktiv über mögliche Änderungen im Fahrplan zum neuen Schuljahr zu informieren.

Die ab 1.08.2018 geltenden Fahrpläne sind auf der Internetseite des Landkreises Oldenburg abrufbar:

https://www.oldenburg-kreis.de/bildung-und-kultur/schulangelegenheiten/schuelerbefoerderung/fahrplaene-hude-ganderkesee/

Bei der Rückfahrt von der Schule kann es ggf. zu geänderten Abfahrtspositionen der Fahrzeuge gegenüber heute kommen (vor allem, wenn mehrere Busbuchten vorhanden sind). Es ist zu Beginn des Schuljahres noch wichtiger als sonst, auf die Liniennummern und Fahrtrichtungen zu achten, die an den Fahrzeugen angezeigt werden.

Schülerinnen und Schüler sollten sich (ggf. mit Hilfe ihrer Eltern) die Liniennummer und den Namen der Haltestelle am Wohnort gut einprägen. Ein mitgeführter „Notfallzettel" mit der Liniennummer, der Haltestelle am Wohnort sowie der Wohnanschrift kann bei der Suche nach dem richtigen Bus ebenfalls hilfreich sein. Auch die Ansprache des Busfahrers oder des aufsichtführenden Lehrers kann bei Unsicherheit helfen.

Ein aktualisierter Fahrplanaushang an den Haltestellen kann leider erst zum Betriebsstart am 01.08.2018 garantiert werden.

Möglicherweise werden noch andere Linien des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen (VBN), die nicht im sogenannten „Linienbündel Oldenburg Nord" enthalten sind, genutzt. Informationen über alle Linien des VBN sowie die elektronische Fahrplanauskunft sind auf der Internetseite www.vbn.de und in der VBN-App „FahrPlaner" zugänglich. Spätestens bis zum Betriebsstart am 01.08.2018 werden dort auch die Fahrpläne des „Linienbündels Oldenburg-Nord" eingepflegt sein.

Was tun, wenn es Probleme gibt?

Trotz intensiver Vorbereitung und Abstimmung zwischen den Beteiligten kann es dennoch zu Problemen kommen.

Um Informationen bei auftretenden Störungen zu erhalten, sollte erste Anlaufstelle der Telefonkontakt der Firma Hutfilter (Tel. 04221-9989932 oder 9989933) sein. Der Landkreis Oldenburg, dort das Schulamt, steht unter den Rufnummern 04431 – 85 294 oder 85-239 helfend zur Verfügung. Ergänzend hierzu kann auch die geschaltete E-Mail-Adresse schuelerbefoerderung@oldenburg-kreis.de genutzt werden.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Schulverwaltung wie Verkehrsunternehmen bei Störungen/Schwierigkeiten in der Schülerbeförderung auf rasche und umfangreiche Informationen angewiesen sind, um dementsprechend auch schnell reagieren zu können.



Jobcenter in Bewegung – Gut aufgestellt in Niedersachsen

18.06.2018- Der neue Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, hat deutlich gemacht, dass die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit für ihn  eines der Kernthemen der Legislaturperiode ist. Die Landräte der 16 niedersächsischen Landkreise, darunter auch der Landkreis Oldenburg, die  Langzeitarbeitslose in alleiniger Zuständigkeit betreuen, haben jetzt intensiv über das Zukunftsbild der kommunalen Jobcenter beraten und einige grundlegende  Forderungen an den Bundesminister erhoben.
Landrat Carsten Harings erläutert dazu, dies seien insbesondere:  eine ausreichende Mittelausstattung der Jobcenter,  eine modellhafte Erprobung des sog. Aktiv-Passiv-Tausches,  eine Erprobung des sozialen Arbeitsmarktes und  die Verantwortung der Jobcenter für die Zuweisung in Integrations- und Sprachkurse. 
Darüber hinaus hätten sich die kommunalen Jobcenter für die künftigen Herausforderungen am Arbeitsmarkt neu aufgestellt und ihre Strategien in einem „Zukunftsbild" gebündelt, in dem die künftige Ausrichtung der Beratungsansätze, die Bündelung der Kompetenzen, die Vernetzung und die Mitarbeiterentwicklung beschrieben würden. 
„Das kommunale Jobcenter des Landkreises Oldenburg engagiert sich seit 2005 für die Menschen in unserer Region, unterstützt nachhaltige sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und sichert den Lebensunterhalt. Als Partner der Wirtschaft und Teil der Verwaltung übernehmen wir Verantwortung für die Arbeitsmarktintegration und gestalten Veränderungen in der kommunalen und regionalen Gemeinschaft mit", erläuterte der Landrat weiter.

„Wir nutzen die gesamte kommunale Kraft und bringen die Summe sämtlicher kommunalen Erfahrungen und Kompetenzen, zum Beispiel aus den Bereichen Jugend, Bildung, Integration, Wirtschaft und Mobilität ein, um neue Ansätze und Projekte zu entwickeln, das unterscheidet uns von anderen", so Landrat Harings.

Eben diese Bündelung sei einzigartig und bei der Bekämpfung von Langzeitleistungsbezug und Langzeitarbeitslosigkeit ebenso wie bei der Integration geflüchteter Menschen der Schlüssel zum langfristigen Erfolg.
„Wir haben uns gut aufgestellt und werden uns an die sich weiter ändernden Anforderungen anpassen", bekräftigte der Landrat und forderte den Bundesminister auf, die Rahmenbedingungen weiter günstig zu verändern. Dazu gehöre ganz grundsätzlich auch eine bessere Finanzausstattung der Jobcenter insgesamt.

Selbsthilfegruppe „Depression" in Hude lädt Interessierte ein

01. 06. 2018 - Depression ist eine zunehmend festgestellte Erkrankung: 18 von 100 Menschen erleben irgendwann einmal eine depressive Episode. Depressive Menschen fühlen sich niedergeschlagen und freudlos. Sie haben das Interesse an vielen Dingen verloren und können sich nur schwer zu Aktivitäten aufraffen.
Jeder kennt Phasen, in denen er vorübergehend traurig oder niedergeschlagen ist oder einfach keine Lust hat, etwas zu unternehmen. Solche Phasen sind in einem gewissen Rahmen ganz "normal" und gehören zum Leben dazu.
Halten die Beschwerden aber länger an, könnte es sich um eine Depression handeln: Selbst, wenn es keinen objektiven Grund (mehr) für eine gedrückte Stimmung gibt, bleiben die Symptome weiterhin bestehen. Eine Depression kann in jedem Alter entstehen. Auch viele junge Menschen sind betroffen.
Gerade bei dieser Erkrankung ist es wichtig, dass man sich gegenseitig unterstützt, mal ohne Arzt und ohne Angehörige nur mit Betroffenen.
Die Selbsthilfegruppe Depression in Hude lädt Interessierte ein, an jedem zweiten und vierten Dienstag im Monat von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr die Gruppe zu besuchen. > Wer gerne mal zum Schnuppern kommen oder langfristig bleiben möchte nimmt bitte Kontakt mit der Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises Oldenburg, Rita Rockel, Tel.: 04431/85473 oder E-Mail: rita.rockel@oldenburg-kreis.de auf.

25 Jahre im Öffentlichen Dienst

30. 05. 2018 - Auf eine 25-jährige Dienstzeit im öffentlichen Dienst blickt Landespfleger Jörg Brümmer zurück.
Nachdem der ausgebildete Gärtner vom 01. Juli 1986 bis zum 30. September 1987 seinen Wehrdienst abgeleistet hatte, studierte er an der Fachhochschule Osnabrück in der Fachrichtung Landespflege.

125- Landrat Harings gratuliert Gärtner BrümmerAm 01. Oktober 1993 begann Herr Brümmer dann seine Tätigkeit im Amt für Naturschutz und Landschaftspflege des Landkreises Oldenburg. Während seiner dortigen Tätigkeit war Herr Brümmer bis heute mit den Aufgaben „Überwachung und Einhaltung der Vorschriften in den Bereichen Bodenschutz und Naturschutz sowie Landespflege" und in den Bereichen „Bodenabbau und Waldrecht" befasst.

Im Rahmen einer Feierstunde sprach Landrat Carsten Harings Herrn Brümmer Dank und Anerkennung für die langjährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst aus.

Reparatur-Café im Jugendzentrum Huntlosen

12.05.2018-  Im Reparatur-Café können Besucherinnen und Besucher zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr gemeinsam mit fachkundigen Helfern ihre defekten Alltagsgegenstände reparieren. Für die Reparaturen von Kleingeräten in den Bereichen Elektronik, Mechanik und Näharbeiten sowie von Fahrrädern sind ehrenamtliche Fachleute vor Ort. 

Bereits im November 2017 und im Januar dieses Jahres wurden bei den Reparatur-Cafés im Jugendzentrum in Huntlosen verschiedene Gegenstände in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen repariert. Auch diesmal werden Kuchenspenden gerne entgegengenommen. Für Kaffee, erfrischende Getränke und Kekse sorgt das Organisationsteam.
Zusätzlich wird an diesem Abend eine Bücher- und Kleidertauschbörse angeboten, hierfür können guterhaltene Bücher und Kleidung mitgebracht werden.

25 Jahre im Dienst der Kreisverwaltung

11.05 2018 - Auf eine 25-jährige Dienstzeit beim Landkreis Oldenburg kann Verwaltungsfachangestellte Regina Bollhagen zurückblicken.

Nachdem Bollhagen Ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Zeit vom 01. August 1980 bis zum 21. Juni 1983 bei der Gemeinde Großenkneten absolviert hatte, war sie nach ihrer Ausbildung zunächst bei der Gemeinde Großenkneten beruflich tätig. Am 01. April 1984 erfolgte ein Wechsel zur Stadtverwaltung Wildeshausen und dort war sie bis zum 25. September 1987 in der Kämmerei beschäftigt.101-Nina Bollhagen und Landrat Carsten Harings.  Foto: LK OL

Am 01. Mai 1993 begann die Verwaltungsfachangestellte ihre Tätigkeit im Ordnungsamt des Landkreises Oldenburg. Während ihrer Tätigkeit im Ordnungsamt war Regina Bollhagen bis heute mit Aufgaben in den Bereichen „Einbürgerung, Standesamtsaufsicht und Meldeamtsaufsicht" befasst.

Im Rahmen einer Feierstunde sprach Landrat Carsten Harings Regina Bollhagen Dank und Anerkennung für die langjährige Tätigkeit beim Landkreis Oldenburg aus.




Qualifzierungsseminar für Sprachmittler erfolgreich abgeschlossen

09. 05 2018 - Sprachmittler sind Brückenbauer für Verständigung. Seit 2015 wurde der Sprachmittlerpool des Landkreises Oldenburg beständig ausgebaut und weiterentwickelt. Das Übersetzen in Alltagssituationen, bei Behördengängen oder Arztbesuchen stellt jedoch nicht selten hohe Anforderungen an die Freiwilligen. Deshalb führte der Landkreis Oldenburg zum vierten Mal in Folge ein Qualifizierungsseminar für die ehrenamtlichen Sprachmittler durch. „Das Seminar trägt dazu bei, das Selbstbewusstsein zu stärken sowie eigene Grenzen zu erkennen und auch zu setzen", meint Ute Frankenfeld, Integrationsbeauftragte im Landkreis Oldenburg. "Wir wollen damit unsere Sprachmittler bei Ihrer wertvollen Arbeit bestmöglich unterstützen." Für Saida Ahmad-Goli, Seminarteilnehmerin und Sprachmittlerin für Persisch, ist Sprachmitteln eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Sie kennt belastende Situationen in der Sprachmittlung aus eigener Erfahrung: „Manchmal ist eine Übersetzungssituation sehr emotional und das nimmt man mit nach Hause und denkt noch lange darüber nach."
An zwei Tagen erarbeiteten die 12 Seminarteilnehmer unter Anleitung des Dozenten Lutz Kaminski Aufgaben und Rollenerwartungen sowie Besonderheiten der Sprachmittlung. Die Teilnehmer, mit Muttersprachen wie Tigrinisch, Griechisch, Bulgarisch und Arabisch, nutzten die Gelegenheit, mehr über Kommunikation, Neutralität und Allparteilichkeit zu erfahren sowie sich untereinander auszutauschen. Sie zogen ein durchweg positives Fazit. Tsehai Awalom, Sprachmittler für Arabisch, berichtete: „Das Seminar war sehr gut, aber leider zu kurz. Ich wünsche mir mehr Fortbildungen dieser Art." Ähnlich äußerte sich auch Shahin Vahdati Moradzadeh, Sprachmittler für Persisch: „Ich habe jetzt ein gutes Gefühl im Herzen und würde diese Fortbildung gerne ein zweites Mal besuchen, um auch alles verarbeiten zu können. Das waren sehr viele Infos." Laut Frankenfeld sind weitere Qualifizierungsseminare in Planung.
Um landkreisweit ein möglichst breites Sprachspektrum abzudecken, sind neue Sprachmittler zur Aufnahme in den Sprachmittlerpool herzlich willkommen. Besonders gefragt sind die Sprachen Persisch, Kurdisch, Bulgarisch sowie Rumänisch in allen Gemeinden. Bei Interesse und zur Beantwortung von Fragen steht Ihnen das Sprachmittlerteam unter der Sprachmittler-Rundrufnummer 04431 – 85 950 gerne zur Verfügung.



Kreisausschuss öffnet Türen auch für Beitragsfreiheit in der 

Nützlich und schützenswert: Hornissen, Hummeln und Wespen

30.04.2018 - Hornissen, Hummeln und Wespen werden von einigen Zeitgenossen pauschal als gefährlich und schädlich angesehen. Zu Unrecht: Sie sind friedfertige Tiere, solange sie in Ruhe gelassen werden.  Alle staatenbildenden Hornissen- und Wespenarten erbeuten viele für uns schädliche Insekten. Auch ihr Beitrag zur Bestäubung sollte nicht unterschätzt werden. Denn jede Wespe, die wie die Biene Blüten sucht, um dort den süßen Nektar aufzusaugen, trägt unweigerlich zur Bestäubung bei. Insbesondere für Hornissen gelten besondere Schutzbestimmungen. Diese verbieten es grundsätzlich, die Tiere unnötig oder mutwillig zu beunruhigen, sie zu fangen, verletzten oder zu töten. Nester dürfen weder beschädigt noch zerstört werden.

Bei Nestern von Hautflüglern (z. B. Wespen, Hornissen, Hummeln oder Bienen) in bedrohter Lage, sollten auf jeden Fall Fachleute zu Rate gezogen werden. Hierfür hat der Landkreis Oldenburg ein sogenanntes Hautflügler-Berater-Netz aufgebaut. Zurzeit wirken rd. 20 ehrenamtlich Tätige in diesem Beraternetz mit. Bei den ehrenamtlich Tätigen handelt es sich überwiegend um Imkerinnen und Imkern, die Betroffenen mit Rat und, falls es notwendig sein sollte, auch mit Taten zur Verfügung stehen. Im Vordergrund steht die Aufklärung über das Verhalten von Wespen und Hornissen. Mit viel Überzeugungsarbeit setzen sich die Berater für die bedrohten Arten ein. Wo ein Hornissen- oder Wespennest tatsächlich eine Gefahr darstellt, sind die Berater berechtigt, das Nest art- und fachgerecht umzusiedeln oder ausnahmsweise zu vernichten. Hierfür sind die Berater im Besitz der notwendigen Ausnahmegenehmigung.
Aber:  Die Vernichtung ist nur in wenigen Einzelfällen gerechtfertigt und die Berater sind keine Schädlingsbekämpfer! Die Beratungen sind für die Bürger kostenlos. Bei Umsiedlungen hat sich der Bürger allerdings mit einem geringen Betrag zu beteiligen. Auch bei einer erforderlichen Vernichtung fallen Kosten für den Bürger an. Die Mitarbeiter des Beraternetzes können beim Landkreis Oldenburg, Amt für Naturschutz und Landschaftspflege, den Gemeindeverwaltungen, der Feuerwehr Technischen Zentrale in Ganderkesee sowie bei den Orts- und Gemeindebrandmeistern erfragt werden. Auch auf der Internetseite des Landkreises Oldenburg unter www.landkreis-oldenburg.de/913.html sind die Berater abrufbar.

Damit die Berater nicht so große Entfernungen zurücklegen müssen, sollte mit den Beratern in örtlicher Nähe Kontakt aufgenommen werden.



Eine Rettungsgasse rettet Leben

28.04.2018 - Stau auf der Autobahn! Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei müssen im Notfall schnell zum Unfallort kommen. Die Gesundheit oder gar das Überleben von Unfallopfern hängt entscheidend davon ab, wie schnell die Rettungskräfte die Unfallstelle erreichen. Insbesondere auf den Autobahnen stellt dies leider immer wieder eine besondere Herausforderung dar. Diese Erfahrung muss auch immer wieder der Rettungsdienst des Landkreises Oldenburg machen. Dabei ist es gar nicht schwer, eine Rettungsgasse zu bilden: Fährt man auf dem linken Fahrstreifen, so weicht man nach links aus. Ist man auf einem der übrigen Fahrstreifen (Mittelstreifen oder Hauptfahrstreifen) unterwegs, so fährt man nach rechts.

Aus diesem Grund schließt sich der Landkreis mit seinem Rettungsdienst nun einer Aktion der Verkehrswacht für den Landkreis Oldenburg e.V. an und stattet alle Rettungswagen im Kreisgebiet mit neuen Aufklebern aus. Dies soll helfen, die anderen Verkehrsteilnehmer für die Bildung einer Rettungsgasse zu sensibilisieren.

Peter Wildbredt, Geschäftsführer der Verkehrswacht für den Landkreis Oldenburg überreichte die Aufkleber mit dem Motiv, welches sich auch schon an bestimmten Autobahnabschnitten in Plakatform wiederfindet.

„Unser Rettungsdienst sieht sich immer wieder mit dem Problem der fehlenden Rettungsgasse konfrontiert. Nicht nur deshalb ist uns das Projekt so wichtig. Wir würden uns wünschen, dass sich alle Autofahrer bewusst machen, dass die Rettungsgasse für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst nicht dazu dient, zu einem kaputten Auto, sondern schnellstmöglich zu den betroffenen Menschen zu gelangen, die dort womöglich um ihr Leben kämpfen," beschreibt Jörn Kaminski, Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis Oldenburg, die Beweggründe für dieses gemeinsame Projekt.


Mütterberatung und Säuglings-/Kleinkindsprechstunde in Ahlhorn Weiterer Baustein in der Präventionskette für Kinder

 26. 04 2018 - Das Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg hat mit Unter­stützung der Landesvereinigung Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. in Großenkneten, Ortsteil Ahlhorn, das Projekt „Präventionsketten" initiiert. Dabei wird in einem gemeinsamen Netzwerk aus Institutionen der Jugend-, Gesundheits- und Sozialhilfe, pädagogischen Einrichtungen und örtlichen Strukturen die gesunde Entwicklung aller Kinder ge­fördert. Insbesondere in altersspezifischen Übergängen, aber auch anderen Veränderungen und Belastungssituationen sollen Kinder und Eltern begleitet und unterstützt werden, damit die Kinder den neuen Anforderungen gewachsen sind und am Ende kein Kind „verloren geht".
Die Verantwortung für die Gestaltung positiver Entwicklungs- und Lebensbedingungen im Elternhaus soll stärker wahrgenommen werden. Die Strukturen im sozialen Umfeld sollen für Kinder und Jugendliche im Sinne der Präventionsketten weiter ent­wickelt und Übergänge sowohl im Bildungssystem (z. B. Kinder­garten/Schule) als auch zwischen den Handlungsfeldern (z. B. Schule/Sport, Gesundheit/Freizeit) sollen systematisch gestal­tet werden.
Das Präventionsnetzwerk soll im Einzelfall aber auch auf der Systemebene sowie mit besonderem Fokus auf benachteiligte Kinder zusammenwirken. Bereits vorhandene Bausteine und An­gebote, wie z. B. im Bereich der Jugendhilfe, Café Kinderwagen und Café Bobbycar oder im Bereich der Gesundheitsversorgung, kinder- und jugendärztliche sowie zahnärztliche Reihenunter­suchungen und Impfprojekte im Bereich der örtlichen Sozial­hilfe, Angebote der Flüchtlings-, Integrations- sowie Schul­sozialarbeiter, aber auch andere Beratungs- und Präventions­projekte der Gemeinde sollen mit einbezogen werden.
Im Rahmen der bisherigen Netzwerktätigkeit wurde deutlich, dass ein großer Bedarf an Beratung hinsichtlich Gesundheit und Entwicklung von Kindern in Ahlhorn besteht. Deshalb will das Gesundheitsamt eine Mütter-/Väterberatung mit Säuglings-/Kleinkindsprechstunde in den Räumlichkeiten des Hans-Roth-Kindergartens in Ahlhorn einrichten.
Es wird daher zu allen Gesundheitsfragen, z. B. der Ernährung, Pflege sowie zu Schutzimpfungen beraten. Die Kinder werden kinderärztlich untersucht. Auch ein Screening des Seh- und Hörvermögens ist möglich. Es findet eine Stillberatung sowie Rachitis- und Kariesprophylaxe für das erste Lebensjahr statt und eine Impf­beratung für die ganze Familie.
Die Mütterberatung und Säuglings-/Kleinkindsprechstunde ist ab  3. Mai 2018 an jedem ersten Donnerstag im Monat um 14:00 Uhr in Hans-Roth-Kindergarten, Hans-Roth-Weg 7. Das Angebot findet nicht in den Schulferien statt.
Kontaktadresse: Gesundheitsamt, Landkreis Oldenburg, Kinder- und Jugendärztlicher Dienst, Delmenhorster Straße 6, 27793 Wildeshausen, Tel.: 0 44 31/85-5 20.


Der 3. Kreisbehindertenrat stellte die Bilanz seiner erfolgreichen Arbeit vor.

26.04.2018 - In der gut besuchten öffentlichen Jahreshauptversammlung (KBR), die am 25. April 2018 im Kreishaus stattfand, erfolgte ein Rückblick auf die Arbeit, die der 3. amtierende Kreisbehindertenrates seit seiner Wahl und Konstituierung im September 2016 bis zum Ende des Jahres 2017 leisten konnte.Der Sprecher des KBR, Ernst-Dieter Hoffhenke, wies in seinem Bericht besonders auf die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung und der Politik im Landkreis hin und stellte dabei auch die engagierten Mitglieder des KBR vor, die im Kreistag und in den Fachaus-schüssen, als hinzugewählte oder beratende Mitglieder, die Anliegen von Menschen mit Einschränkungen einbringen können. Im Mittelpunkt der Aufgaben stehe nach wie vor die Umsetzung der Handlungsempfehlungen des Landkreises Oldenburg aus den Jahren 2015/2016 zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention.Auch die Einführung des Bundes-Teilhabe-Gesetzes (BTHG) zum 01.01.2017 kennzeich-nete die Arbeit des 3. KBR und führte zu nachhaltigen Diskussionen und zu einer umfassenden Infosammlung bezüglich der Umsetzung des neuen Gesetzes im Lande bzw. im Kreisgebiet. Am 15. März 2017 führte der KBR hierzu die Informationsveranstaltung „Bundesteilhabegesetz was wird sich ändern?" – mit den Referenten Erwin Drefs (LH Delmenhorst, LK-OL) und Thorsten Pickert (pers. Betroffener) mit einer sehr guten Beteiligung im Kreishaus durch.

Am 11.Oktober 2017 wurden im Kreishaus die ersten (3) Inklusionspreise vergeben, für die sich der KBR bereits bei der Entwicklung der Rahmenempfehlungen des Landkreises zur Umsetzung der VN-Behindertenrechtskonvention am runden Tisch und im Vergabe-gremium nachhaltig eingesetzt hatte. Am 22.November 2017 tagte der KBR dann erstmals in Form einer „Redaktionskonferenz mit dem Ziel, eine Info-Broschüre zur Verleihung des 1. Inklusionspreises zu erarbeiten, mit der alle Bewerber und Aktivitäten und die Kontaktdaten der Bewerber der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen.
Die fertige Broschüre liegt nunmehr vor und wurde bei der Versammlung von Rita Rockel, der Behindertenbeauftragten des Landkreises vorgestellt.

Ernst-Dieter Hoffhenke wies zum Abschluss der Versammlung darauf hin, dass die jeweiligen Sitzungen des KBR grundsätzlich öffentlich sind und sich die Bürger des Landkreises auch jederzeit im Internet auf der, von dem KBR-Mitglied Thomas Schlegel hervorragend bestückten und gepflegten Informationsplattform, über Termine und wichtige Themen auf www.kreisbehindertenrat-landkreis-oldenburg.de informieren können.




Schülerbeförderung – Zusätzliches Fahrzeug für Grundschüler im Einsatz

16.04 2018 - Seit der Betriebsaufnahme durch die Verkehrsbetriebe Oldenburg-Land (VOL) beschäftigen die Kreisverwaltung Probleme in der Schülerbeförderung auf der Linie 264 (Visbek – Thöstedt – Düngstrup bzw. Aumühle – Holzhausen nach Wildeshausen) bei der Anfahrt des Schulzentrums Wildeshausen sowie nachfolgend auch der Wallschule. Regelmäßig verspätete Ankünfte am Schulzentrum Wildeshausen sorgen nachvollziehbarerweise für Verärgerung bei Schülern, Lehrkräften und Eltern.
Einen Kernpunkt der Probleme stellt die Haltestelle Wildeshausen – Bleicherstraße dar. Wiederholt wurde durch die Elternschaft auch auf regelmäßig verspätetes Eintreffen des Fahrzeuges der VOL hingewiesen, welches teilweise bereits mit Verspätung von 10 Minuten die Haltestelle erreichte, an der Tag für Tag über 30 Schülerinnen und Schüler die eingesetzten Fahrzeuge nutzen. Eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Einzelfahrscheinverkäufen sorgt dabei zudem täglich für einen unverhältnismäßig langwierigen „Einsteigeprozess“. Trotz regelmäßiger Hinweise an das Verkehrsunternehmen konnte die erwartete und erforderliche Zuverlässigkeit bislang leider nicht hergestellt werden.
In Abstimmung zwischen der Kreisverwaltung und dem Verkehrsunternehmen sollen nun verschiedene Maßnahmen für eine endgültige Verbesserung in der Schülerbeförderung auf der Linie 264 sorgen. Zunächst steht zwischenzeitlich eine gesonderte Fahrt (Abfahrt Haltestelle Bleicherstraße um 7.53 Uhr) für Grundschüler mit den Zielen St.-Peter-Schule/Holbeinschule bzw. Wallschule zur Verfügung (planmäßige Ankunft Schillerstraße 8:05 Uhr, Ankunft Wallschule 08.10 Uhr – jeweils 10 Minuten vor Unterrichtsbeginn), welche durch die Schülerinnen und Schüler zu den Grundschulen genutzt werden soll. Zudem gewährleistet das Verkehrsunternehmen VOL durch eine Umstellung der Fahrzeugumläufe eine künftige, pünktliche Ankunft um 7.34 Uhr an der Haltestelle Wildeshausen Bleicherstraße, indem das betroffene Fahrzeug künftig nicht mehr im Vorlauf einer anderen Linie im Einsatz sein wird.



Spieleseminar für Aktive aus der Kinder- und Jugendarbeit



SPD Kreistagsfraktion übt scharfe Kritik an Werkverträgen 

12.04.18 -  Das Thema prekäre Beschäftigung spielt auch im Landkreis Oldenburg eine Rolle. Das machten Raluca Gheorghe und Piotr Mazurek von der Oldenburger Beratungsstelle des DGB-Projekts „Faire Mobilität“ in einem Vortrag vor der SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Oldenburg deutlich, die sich zur Sitzung in Kirchhatten getroffen hatte. „Werkverträge bleiben ein Übel“, sagte Piotr Mazurek, denn durch den Mindestlohn sei die Entsendung von Arbeitern  aus Ost- und Mitteleuropa praktisch beendet.  Um die Löhne dennoch niedrig zu halten, werde die Arbeit beispielsweise in Schlachthöfen durch Werkverträge an Subunternehmer vergeben. Die Schlachtbetriebe könnten sich dann auf ihren Kodex zurückziehen und  bei Problemen auf den Subunternehmer verweisen, der sich nicht an vereinbarte Auflagen gehalten habe. 

Die Berater kümmern sich hauptsächlich um Beschäftigte in der Fleischindustrie, aber auch in den Bereichen Transport und Logistik, Pflege, Reinigung und Landwirtschaft  gebe es Probleme. Da werden Löhne einbehalten, die Höchstarbeitszeiten überschritten, Umkleide- und  Wegezeiten nicht vergütet, die Lohnfortzahlung vergessen, nach Krankheit gekündigt oder der Lohn im Urlaub nicht bezahlt, berichten die Berater aus ihrer Praxis, die sie auch im Landkreis Oldenburg erleben. Sie haben deshalb seit November eine Außensprechstunde in Ahlhorn eingerichtet. 

„Wir wollen helfen, die gerechte Bezahlung für die geleistete Arbeit durchzusetzen“, beschreiben Mazurek und Gheorghe ihr Anliegen, für das sie informieren und auch in die Betriebe gehen – wenn man sie lässt. „Wir haben mehr Anfragen, als wir bewältigen können“, sagt Piotr Mazurek, der viele Fragen aus der Fraktion beantworten musste. 

Er appelliert an die Gemeinden, nicht nur auf die Einnahme Gewerbesteuer zu achten, sondern auch daran zu denken, dass durch mangelnde Integration der Beschäftigten erhebliche soziale Kosten entstehen können, wenn Transferleistungen gezahlt werden müssen. Damit fand er bei der SPD-Fraktion großes Verständnis und Unterstützung.  Man müsse die Werkverträge viel strenger definieren, waren sich die Sozialdemokraten einig. Sie dürften nicht dazu genutzt werden die Stammbelegschaft zu reduzieren. Das widerspreche dem eigentlichen Sinn des Werkvertrags. 

„Was Sie tun, ist ein Bohren von dicken Brettern, das haben wir heute eindringlich erfahren“, sagte Fraktionsvorsitzender Detlef Sonnenberg. Die Fraktion habe mehr Einblick in das System der Werkverträge erhalten. Die Kommunalpolitiker der SPD wollen den Appell der Berater an die Gemeinden auch in die Räte tragen und in der SPD darauf hinwirken, dass Werkverträge nicht mehr so einfach missbraucht werden können.


              


 

Kein Glyphosat auf kreiseigenen Flächen

15.03.18 -  Aufgrund einer Presseberichterstattung über die jüngste Anfrage mit der Überschrift „Pestizide auf Landkreisflächen“ machte Landrat Carsten Harings deutlich, dass die Kreisverwaltung kein Glyphosat auf den landkreiseigenen Liegenschaften einsetze. Sofern eine Bekämpfung von sogenannten Unkräutern notwendig werde, erfolge ein thermisches oder mechanisches Verfahren. So seien beispielsweise das Abflammen auf Schulhofflächen oder das Ausstechen von Ampfer auf Grünflächen zu nennen.

Sammelstellen für Grünabfall offen

14.03.18 - Am Freitag, 2. März hatten die drei Sammelstellen für Grünabfall in Großenkneten, Hatten und Harpstedt erstmals wieder geöffnet. Die Winterpause ist vorbei. Die Öffnungszeiten lauten: Dienstag und Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr und Samstag von 09:00 bis 13:00 Uhr.
Die übrigen Sammelstellen für Grünabfall in Wildeshausen, Neerstedt, Hude und Wardenburg sind ganzjährig für die Annahme von Grünabfall geöffnet.
Angenommen werden:
- Gras-, Baum-, Strauch- und Heckenschnitt
- Äste nur mit einem max. Durchmesser von 15 cm
- Laub, Reisig, Nadeln
- Wildkräuter
- Grasplaggen
- kranke (abgestorbene) Pflanzenteile
- Blumen- und Gemüsereste (roh)
- Fallobst
Die Sammelstellen sind für den üblichen Ansturm im Frühjahr gerüstet, die mobilen Kassengeräte wurden gewartet und das Personal ist motiviert. Auch wenn die Arbeit in den Gärten erst wieder langsam Fahrt aufnimmt, setzt die Kreisverwaltung auch im Jahr 2018 auf eine rege Inanspruchnahme der Sammelstellen. Die Annahmegebühren beginnen mit einem Euro für 125 Liter Grünabfall und enden bei 16,- Euro für max. 3 Kubikmeter. Broschüren zu diesem Angebot sind auf den Sammelstellen erhältlich.
In 2017 wurden insgesamt 4.800 t gesammelt und einer Kompostierung zugeführt. Dies entsprach den Erwartungen, eine moderate Steigerung wäre zu begrüßen.

Pflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet Glaner Heide

19.02.18 - Auch in diesem Jahr wird dem Faulbaum auf der Glaner Heide wieder auf den Leib gerückt. Trotz regelmäßiger Beweidung mit Schafen ist der Aufwuchs des Faulbaumes wieder so stark nachgewachsen, das er zurückgeschnitten werden muss. Nur so lassen sich die Magerrasen- und Heideflächen offenhalten und ist das Großsteingrab der Glaner Braut beim Spaziergang auf dem Hunte-Pad erlebbar.
Ab dem 20.Februar werden die Niedersächsischen Landesforsten – Forstamt Ahlhorn als Eigentümerin der Fläche durch das Waldpädagogikzentrum und unter der Mithilfe des AGH Projektes aus Wildeshausen (AGH = Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose) den Faulbaum und einzelne Bäume von der Fläche entfernen. Die Pflegemaßnahmen sind sowohl mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises als auch mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt.

Verkehrszählung in Harpstedt ausgewertet

13.02.18 - In der Vergangenheit ereigneten sich im Kreuzungsbereich Burgstraße / Mullstraße / Lange Straße in Harpstedt vermehrt Unfälle. Dies weckte in der Örtlichkeit den Ruf nach einer Ampelanlage an der besagten Kreuzung.
Daraufhin hat die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Oldenburg verschiedene Maßnahmen veranlasst, um den Kreuzungsbereich sicherer zu machen. Für die Mullstraße ist seitdem eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h angeordnet und im Einmündungsbereich der Langen Straße wurde die Fahrbahnmarkierung ergänzt. Diese Maßnahmen führten zu einem merklichen Rückgang der Unfallzahlen im Kreuzungsbereich.
Zur detaillierteren Einschätzung der Gesamtsituation wurden im vergangenen Jahr auch zusätzlich Zählungen des Verkehrs veranlasst. Ziel war es, feststellen zu können, ob die Leistungsfähigkeit der Kreuzung in ausreichendem Maße gegeben ist oder ob durch eine Ampelanlage in den Verkehr eingegriffen werden muss. Denn neben der Gewährleistung einer ausreichenden Verkehrssicherheit hat die Straßenverkehrsbehörde auch dafür Sorge zu tragen, dass die Flüssigkeit des Straßenverkehrs in ausreichendem Maße erhalten wird. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer der Flüssigkeit des Verkehrs vorgeht.
Die Zählungen hat die Straßenverkehrsbehörde gemeinsam mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und der Polizei ausgewertet. Die Analyse der Zahlen hat ergeben, dass die Leistungsfähigkeit in den Vormittagsstunden auf allen betreffenden Straßen ohne Ampelanlage ausreichend ist. Für den Verkehr auf der Burgstraße gilt dies auch für die Nachmittagsstunden.
Allerdings gibt es in den Nachmittagsstunden für die Linksabbieger aus der Langen Straße und für den gesamten Verkehr aus der Mullstraße längere Wartezeiten. Diese längeren Wartezeiten treten jedoch nur in kurzen Zeiträumen auf. Ab 18.00 Uhr ist die Leistungsfähigkeit insgesamt wieder ausreichend.
Kürzere Wartezeiten für die Verkehre aus der Mullstraße und die Linksabbieger aus der Langen Straße wären besser und würden den Verkehrsfluss erhöhen.
Eine Regelung durch eine Ampelanlage würde insgesamt eine Erhöhung der Wartezeiten für den Verkehr bedeuten.
Bedingt durch die tatsächliche Anordnung der Einmündungsbereiche der einzelnen Straßen im Kreuzungsbereich (Geometrie) gäbe es sehr lange Umlaufzeiten bei einer Regelung des Verkehrs durch eine Ampel. Auch ist es aus Platzgründen nicht möglich, in der Mullstraße und in der Langen Straße für die einzelnen Verkehre eigene Abbiegespuren zu schaffen. Dies würde sich erheblich auf die Wartezeiten für den Verkehr, insbesondere auf der Burgstraße, auswirken. Die Folge wären zahlreiche wartende Fahrzeuge vor der Ampel, was sich negativ für die in dieser Straße vermehrt befindlichen Ladengeschäfte auswirken könnte. Zudem sind entlang der Burgstraße Parkstreifen angeordnet, deren Nutzung bei häufig wartendem Verkehr zu Problemen führt.
Bei der jetzigen Regelung ohne Ampelanlage wirkt sich die hier befindliche Fußgängerampel positiv auf den Verkehr insgesamt aus. Die häufige Anforderung der Fußgängerampel, führt dazu, dass dadurch die Verkehre aus der Mullstraße und der Langen Straße besser abfließen können.
Im Resümee bleibt festzustellen, dass die Leistungsfähigkeit der Kreuzung ausreicht und die verkehrliche Gesamtsituation insgesamt vertretbar ist. Deshalb wird hier aktuell von der Anordnung einer Ampelanlage abgesehen. Der Verkehr im Kreuzungsbereich wird jedoch weiterhin besonders beobachtet, um zeitnah reagieren zu können, falls sich hier etwas verändert.
Dieses Ergebnis hat die Kreisverwaltung mit Vertretern aus der örtlichen Politik und Verwaltung unter Teilnahme von Vertretern der involvierten Fachbehörden einvernehmlich erörtert und entsprechend kommuniziert.



Grundwasserschutz ist wichtig Kreislandvolk und Landkreis Oldenburg starten gemeinsames Projekt zur Nitrattiefensondierung

Der Landkreis lässt seit einigen Jahren Grundwassermessstellen auf Nitrat untersuchen, um die Belastungen differenzierter aufzuzeigen. Die Ergebnisse sind den Gremien des Kreistages und der Landwirtschaft öffentlich vorgestellt worden. Um nun die erforderliche Trendumkehr nach Wasserrahmenrichtlinie für das oberflächennahe Grundwasser zu erreichen, sind Anstrengungen von allen Beteiligten notwendig. 

Vor diesem Hintergrund haben sich  auf Initiative des Kreislandvolkes die Landwirtschaft und der Landkreis entschlossen, noch tiefer in das Thema einzusteigen. Ziel ist es, eine fachliche Grundlage zusammenzutragen. Die Projektlaufzeit beträgt bis zu fünf Jahre.

Betreut wird das Projekt durch ein auf diesem Gebiet erfahrenes Ing. Büro. Auf einer kürzlich durchgeführten Informationsveranstaltung wurde den Flächenbewirtschaftern durch die Ingenieure die Methodik der Nitrattiefensondierung und weitere Vorgehensweise erläutert. Es geht um die Messung des Nitrates in den einzelnen Bodenschichten bis runter auf fünf Meter. Begleitend werden die Bewirtschaftungsdaten der landwirtschaftlichen Betriebe erfasst und bewertet. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich dann möglicherweise Handlungsempfehlungen für die Praxis ableiten. Alle anwesenden Landwirte haben ihre Mitwirkung an dem Projekt erklärt.

Es geht darum, gemeinsam die Möglichkeiten aufzuzeigen und zu nutzen.

 

 

Politik betont ideelle und fachliche Unterstützung der Gemeinde Großenkneten 

Der Landkreis Oldenburg hatte – gestützt auf einen Beschluss seiner politischen Gremien – Klage eingereicht gegen den Planfeststellungsbeschluss für eine Mineralstoffdeponie in Döhlen in der Gemeinde Großenkneten.
In der Kreisausschusssitzung vom 29. Januar 2018 haben die politischen Vertreter festgestellt, dass nach erneuter juristischer Prüfung und einem entsprechend lautendem Hinweis des Gerichtes eine Klagebefugnis des Landkreises Oldenburg nicht besteht. Dies bedeutet, dass die Klage schon nicht zulässig ist und es auf eine inhaltliche Sachprüfung nicht mehr ankommt. Im Ergebnis wird die Klage daher keinen Erfolg haben können. Nach einer eingehenden Diskussion im Kreisausschuss bedauern die Entscheidungsträger, dass die Aufrechterhaltung der Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss einer Mineralstoffdeponie vor diesem Hintergrund keine juristische Handlungsoption mehr für den Landkreis ist. Die Klage des Landkreises vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg muss daher nun zurückgezogen werden.

Einstimmig unterstrichen die Mitglieder des Kreisausschusses erneut, dass sie weiterhin die Gemeinde Großenkneten ideell und fachlich in ihren rechtlichen Schritten gegen den Planfeststellungsbeschluss für eine Mineralstoffdeponie unterstützen werden. Denn sowohl Kreispolitik wie auch Landrat Carsten Harings halten die Sorgen und Bedenken der Anwohner unverändert für berechtigt und nachvollziehbar.



Land fördert 270 ÖPNV-Projekte mit über 82 Mio. Euro

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und Digitalisierung fördert in diesem Jahr insgesamt 270 Einzelprojekte im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit über 82 Millionen Euro.
In den Landkreis Oldenburg fließen 120.395 Euro für ein Projekt in der Stadt Wildeshausen. Dort sollen mit den Landesgeldern die Bike+Ride-Anlagen am Bahnhof Wildeshausen erweitert werden.
Hier soll investiert werden, da der Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Wildeshausen gezeigt hat, dass die Wildeshauser Pendler überwiegend das Fahrrad nutzen, um am Bahnhof Züge in Richtung Vechta oder Bremen zu nehmen.
185.270 Euro fließen in die Grunderneuerung von sieben Bushaltestellen in diversen Ortschaften des Verbandsgebietes des „Zweckverband Verkehrsbund Bremen/Niedersachsen“. Mit 219.850 Euro wird die Erneuerung von acht Haltestellen im Stadtgebiet von Oldenburg gefördert.
Außerdem wird der Kauf von insgesamt 19 Omnibussen im Landkreis Oldenburg bezuschusst. Hier sollen insgesamt rund 5 Millionen Euro an drei Verkehrsbetriebe fließen.

Verordnung über Naturschutzgebiet „Döhler Wehe“ beschlossen

Der Kreistag des Landkreises Oldenburg hat in seiner Sitzung am 19.12.2017 die Verordnung über das Naturschutzgebiet „Döhler Wehe“ in der Gemeinde Großenkneten beschlossen. Die Verordnung wird am 12.01.2018 im Amtsblatt des Landkreises Oldenburg verkündet und auf der Internetseite des Landkreises Oldenburg unter www.oldenburg-kreis.de veröffentlicht. Die Naturschutzgebietsverordnung mit Begründung und Karten kann auch direkt beim Landkreis Oldenburg, Untere Naturschutzbehörde, Delmenhorster Str. 6, 27793 Wildeshausen, und bei der Gemeinde Großenkneten, Markt 1, 26197 Großenkneten, während der Dienststunden von jedermann kostenlos eingesehen werden.

Neue Projektmanagerin für den Klimaschutz beim Landkreis Oldenburg

Anna-Lena Sauer arbeitet als neue Projektmanagerin für das Projekt „Kurze Wege - Mach mit beim Klimaschutz!“ ab sofort beim Landkreis Oldenburg.

Gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sollen in den kommenden zwei Jahren Maßnahmen zur Umsetzung klimaschonender und ressourceneffizienter Alltagshandlungen auf Nachbarschaftsebene im Landkreis Oldenburg entwickelt und umgesetzt werden. Ziel ist es bestehende Klimaschutz-Initiativen zu stärken sowie ihre aktive Vernetzung voranzubringen und neue Ansätze zu entwickeln.

Die einzelnen Projekte umfassen die Themen Bildung und Öffentlichkeitsarbeit für den Umwelt- und Klimaschutz, nachhaltige  Mobilität im ländlichen Raum, Ernährung und ökologische Landwirtschaft sowie eine ressourceneffiziente Alltagsgestaltung und Abfallvermeidung.

Geplant sind unter anderem die Einrichtung von Reparatur-Cafés an verschiedenen Standorten im Landkreis, die auf einen nachhaltigen Konsum und Abfallreduzierung aufmerksam machen. Ein weiteres Ziel ist es, Jugendliche für Klimaschutzthemen zu begeistern, zum Beispiel durch Urban Gardening Projekte, Schnippeldiskos oder Klimaschutzwettbewerbe in Schulen.

Frau Sauer ist Ingenieurin der Raumplanung und hat einen internationalen Masterabschluss in Umweltwissenschaften und Nachhaltigkeit der schwedischen Universität Lund. Zuvor war Frau Sauer als Beraterin für Klimaprojekte bei der Weltbank in Washington D.C. tätig.

Sie interessieren sich für Klimaschutzprojekte im Landkreis Oldenburg oder würden gerne ehrenamtlich bei den Reparatur-Cafés in Ganderkesee und Wardenburg mitarbeiten? Informationen erhalten Interessierte unter der Nummer 04431/85591.




BAföG-Anspruch für Schüler

Mit dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) fördert der Bund Schüler/innen und Studenten/innen, denen die für ihren Lebensunterhalt und ihre Ausbildung erforderlichen Mittel anderweitig nicht zur Verfügung stehen.
Die Verwaltung des Landkreises Oldenburg weist auf einige grundsätzliche Regeln für den BAföG-Bezug von Schüler-BAföG hin.
Für Schüler an weiterführenden allgemeinbildenden Schulen (ab Klasse 10), Berufsfachschulen und Fachschulklassen, Fachoberschulen, Berufsaufbauschulen und Abendschulen ist die Kreisverwaltung zuständig.
Ob und in welcher Höhe eine Förderung möglich ist, hängt unter anderem davon ab, welche Schule der/die Auszubildende besucht und in welcher Höhe Einkommen und Vermögen des/der Auszubildenden, Einkommen seines/er Ehegatten, Einkommen des Partners/der Partnerin aus einer eingetragenen Lebenspartnerschaft und seiner/ihren Eltern anzurechnen sind.
Damit BAföG ab Beginn eines Schuljahres gewährt werden kann, muss der Antrag spätestens in dem Monat gestellt werden, in dem das Schuljahr beginnt. Das bedeutet für Schüler, dass ein Antrag spätestens in dem Monat gestellt werden sollte, in dem die Ausbildung aufgenommen wird.
Um eine zeitnahe Bearbeitung der Anträge garantieren zu können, sollten die Anträge vollständig eingereicht werden.
Fragen zum Ausfüllen der erforderlichen Formanträge sollten vorab telefonisch oder im Rahmen eines Beratungsgespräches besprochen werden.
Nähere Einzelheiten zum BAföG sind abrufbar im Internet unter: www.das-neue-bafoeg.de.
Beim Landkreis Oldenburg, Jugendamt, Delmenhorster Str. 6, 27793 Wildeshausen sind weitere Informationen sowie die erforderlichen Anträge erhältlich. Christine Winzinger und Saskia Kniffki sind unter den Telefonnummern 04431/85-201 und 04431/85-588 erreichbar.




Neuausweisung des Naturschutzgebietes „Bassumer Friedeholz“

Der Kreistag des Landkreises Oldenburg hat in seiner Sitzung am 20.Juni 2017 die Verordnung über das Naturschutzgebiet „Bassumer Friedeholz“ in der Samtgemeinde Harpstedt beschlossen. Die Verordnung wurde am 7.Juli 2017 im Amtsblatt des Landkreises Oldenburg verkündet und auf der Internetseite des Landkreises Oldenburg unter www.oldenburg-kreis.de veröffentlicht. Die Naturschutzgebietsverordnung kann auch direkt beim Landkreis Oldenburg, Untere Naturschutzbehörde, Delmenhorster Str. 6, 27793 Wildeshausen, und bei der Samtgemeinde Harpstedt, Amtsfreiheit 1, 27243 Harpstedt, während der Dienststunden von jedermann kostenlos eingesehen werden.

Rote Tonne  

Entsorgung von Druckerpatronen und CD’s/DVD’S auf den Wertstoffhöfen über die „Rote Tonne“. Seit Mai gibt es ein neues Sammelsystem auf allen Wertstoffhöfen und der Umschlagstation Neerstedt: Druckerpatronen und Tonerkartuschen sowie CD’s und DVD’s werden dort in separaten Behältern, der „Roten Tonne“, gesammelt und im Anschluss fachgerecht entsorgt und recycelt. Alle BürgerInnen des Landkreises Oldenburg haben die Möglichkeit, leere Kartuschen/Patronen sowie alte CD’s/DVD’s kostenlos abzugeben. Es wird darum gebeten, dass der Originalkarton bei Kartuschen/Patronen entfernt wird und diese nur mit der Umverpackung (Folie) in die jeweilige rote Tonne gelegt werden, CD’s/DVD’s sollen ganz ohne Umverpackung abgegeben werden. Die Mitarbeiter auf den Höfen sind bei Fragen gerne behilflich, außerdem steht die Kreisverwaltung unter der Telefon-Nummer 04431/85-343 zur Verfügung

Grünabfallsammlung startet

Am Freitag, 3. März 2017 wurden drei Sammelstellen in Großenkneten, Hatten und Harpstedt eröffnet. Der Landkreis hat die Grünabfallsammlung kreisweit übernommen und vereinheitlicht. Die Sammelstelle in Harpstedt ist komplett neu erstellt worden und ermöglich es den Kunden an drei Tagen in der Woche ihren Grünabfall zu entsorgen. Die Öffnungszeiten sind identisch mit den beiden anderen Sammelstellen Dienstag und Freitag 14:00 – 18:00 Uhr und Samstag von 9:00 – 13:00 Uhr.
Die Sammelstellen öffnen Anfang März und schließen Ende Oktober. Hingegen kann Grünabfall ganzjährig auf den weiteren Sammelstellen in Hude, Neerstedt, Wardenburg und Wildeshausen entsorgt werden. Die Öffnungszeiten in Hude und Wildeshausen sind identisch. In Wardenburg ist Dienstag bis Freitag 14:00 – 18:00 Uhr und Samstag von 9:00 – 13:00 Uhr geöffnet. In Neerstedt gelten folgende Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7:30 – 16:30 Uhr und Samstag 7:30 – 13:00 Uhr. Vom 1. April bis 30. September gilt am Freitag eine verlängerte Öffnungszeit bis 18:00 Uhr.
Die Gebühren sind auf allen Sammelstellen identisch und beginnen mit 1,- Euro für 125 L Grünabfall. Die max. Menge pro Anlieferung beträgt 3 m³ und bedeutet eine Gebühr von 16,- Euro.
Angenommen werden:
Gras-, Baum-, Strauch- und Heckenschnitt, Laub, Reisig, Nadeln, Wildkräuter, Blumen, rohe Gemüsereste, Fallobst, Äste bis zu einem Durchmesser von max. 15 cm
Nicht angenommen werden:
Baumstubben, Stroh, Reet, Speise- und Lebensmittelreste, Küchenabfälle, Haare, Federn
Ein Flyer mit den genannten Informationen liegt bei den Sammelstellen zur Mitnahme bereit und ist auch im Internet unter folgendem Link verfügbar: https://www.oldenburg-kreis.de/pdf/66_Gruenabfall.pdf. Weitere Fragen beantwortet die Abfallberatung unter Tel.: 04431 / 85-343 bzw. abfallwirtschaft@oldenburg-kreis.de.

Wertstoffhof in Hude wieder geöffnet

Der Wertstoffhof in Hude ist absofort wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Jetzt haben die Kunden wieder die Gelegenheit die Anlage für die Entsorgung von Abfällen zu nutzen.
Die Öffnungstage sind unverändert: Dienstag und Freitag von 14.00 - 18.00 Uhr und Sonnabend 9.00 bis 13.00 Uhr. Die Anlage ist ganzjährig geöffnet.

Abfallsortierhilfe in 13 Sprachen erhältlich  

Um die Abfallentsorgung zu erleichtern und damit der Abfall korrekt entsorgt wird, hat die Abfallberatung der Kreisverwaltung eine Abfallsortieranleitung „So sortieren Sie richtig“ in deutscher Sprache als auch in Fremdsprachen vorrätig. Diese Anleitung gibt es seit Neuem auch auf Rumänisch. Darin kann nachgelesen werden, welcher Abfall in welche Tonne gehört und auch, was nicht in die jeweilige Tonne darf. Weiterhin gibt das Informationsblatt kurz Auskunft über die Wertstoffhöfe, die Sperrmüll- und die Problemstoffsammlung. Die Abfallsortierhilfe ist im Kreishaus in Papierform erhältlich und auch im Internet unter folgendem Link: http://www.oldenburg-kreis.de/2350.html abrufbar. Gerne steht die Abfallberatung unter der Telefon-Nummer 04431/85-343 für Fragen zur Verfügung.


Wenn Depressionen das Leben bestimmen - Interessierte am Austausch in Großenkneten und Hude gesucht  

Gedrückte Stimmung und Traurigkeit gehören genauso zum Leben wie Begeisterung und Freude. Etwas anderes ist es, wenn ein Stimmungstief nicht mehr enden will. Wer sich laufend müde, erschöpft und den kleinsten Anforderungen nicht mehr gewachsen fühlt, wer selbst an den Dingen Interesse verliert, die ihm immer viel bedeutet haben, wer von dunklen Gedanken zermürbt wird, ohne sich wehren zu können, der zeigt deutliche Anzeichen einer Depression.

Wenn zudem Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Konzentrationsstörungen oder Ängste die letzten Kräfte rauben, kann das Leben zur Qual werden. Dieses Schicksal erleiden in Deutschland etwa drei Millionen Menschen, Tendenz steigend. Depressionen werden oft lange Zeit ignoriert. Der erste Schritt kann hier ein Gespräch mit der Hausärztin oder dem Hausarzt sein. Des weiteren kann es helfen, mit ebenfalls Betroffenen zu reden, Erfahrungen auszutauschen und verstanden zu werden. 
Diese Möglichkeit gibt es bereits in bestehenden Gruppen in Wildeshausen, Ganderkesee und Hude. Anfragen gibt es derzeit aber auch in der Gemeinde Großenkneten. Wenn sich genügend Interessierte finden, kann auch hier wieder eine Gruppe entstehen. 
Personen, die an einer Gruppengründung im Raum Großenkneten interessiert sind melden sich bitte bei der Selbsthilfe-kontaktstelle des Landkreises Oldenburg, Rita Rockel, Telefon 04431/85-473 oder beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes Britta Wilde, Telefon: 04431/85-533.

„Wunschtermin“ auch für die Führerscheinstelle  

Die Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises Oldenburg bietet es schon länger in bewährter Form an. Nun haben auch die Kunden der Führerscheinstelle die Möglichkeit, einen „Wunschtermin“ über die Internetseite des Landkreises Oldenburg (www.oldenburg-kreis.de) zu reservieren. 

Über die Online-Terminvergabe kann rund um die Uhr ein individueller Termin gebucht werden. Der gebuchte Termin wird automatisch in das Aufrufsystem der Führerscheinstelle eingespeist und bei Erreichen der vereinbarten Zeit vorrangig aufgerufen. So können zukünftig Termine gleichmäßiger über die gesamten Öffnungszeiten (Mo.-Fr. 08:00 bis 12:00 Uhr, Do. zusätzlich von 14:00 - 16:00 Uhr) verteilt und die Wartezeiten für die Kunden weiter reduziert werden.

Landkreis sammelt weiter Elektrogeräte

Das umfangreiche Angebot zur gebührenfreien Rücknahme von Elektrogeräten wird der Landkreis Oldenburg auch zukünftig aufrechterhalten. Die Neufassung des Elektrogerätegesetzes ist vom Bundestag beschlossen worden. Wenn es in der jetzigen Form auch durch den Bundesrat beschlossen wird, müssen zukünftig auch Händler mit einer entsprechenden Verkaufsfläche über 400 Quadratmeter Elektrogeräte mit einer Kantenlänge bis zu 25 Zentimeter (längste Kante) kostenlos annehmen.
Als öffentlich rechtlicher Entsorger ist der Landkreis nach dem Gesetz verpflichtet, alle Geräte, die aus privaten Haushalten stammen oder vergleichbar sind, gebührenfrei anzunehmen. Jeder Landkreis gestaltet diese Rücknahmepflicht unterschiedlich aus. Im Landkreis Oldenburg gibt es die Kombination aus einem Bringsystem mit den Wertstoffhöfen und einem Holsystem, welches die Abholung der Elektrogeräte mit der Sperrmüllabfuhr vorsieht. Die Möglichkeiten im Einzelnen:
• gebührenfreie Anlieferung zu den Wertstoffhöfen in Neerstedt, Ganderksee, Wardenburg, Bargloy und Hude
• Anmeldung gemeinsam mit dem Sperrmüll mit Hilfe der Karte am Abfallkalender oder online unter: www.oldenburg-kreis.de/sperrmuell.htm
• Anmeldung von Haushaltsgroßgeräten so oft wie nötig mit der entsprechenden orangen Karte, telefonisch bei der Fa. Heinemann unter Tel.: 04432 / 91 22 93 oder online unter: www.oldenburg-kreis.de/2602.html
Aus gefahrgutrechtlichen Gründen muss der Landkreis sicherstellen, dass keine Lithium-Batterien in den Elektrogeräten vorhanden sind. Am besten man kontrolliert die Geräte vor der Abgabe auf enthaltene Batterien und Akkus und entfernt diese.
Immer wieder wird bei Straßensammlungen mit Wurfzetteln darauf hingewiesen, dass auch Elektrogeräte mitgenommen werden. Sowohl nach dem bisher gültigen Elektrogerätegesetz als auch nach der anstehenden Novellierung ist diese Art der Sammlung nicht zulässig. Elektrogeräte dürfen nicht durch gewerbliche oder karitative Sammlungen erfasst werden. Zur Rücknahme sind nur die Hersteller, Vertreiber und die öffentlich rechtlichen Entsorgungsträger bzw. die jeweils Bevollmächtigten berechtigt. Die Fa. Heinemann und Bohmann ist durch Vertrag mit dem Landkreis Oldenburg für die Sammlung im Rahmen der Sperrmüllsammlung zuständig.
Weitere Hinweise zur Sammlung von Elektrogeräten gibt es im Abfallkalender ab Seite 10 und bei der Abfallberatung des Landkreises unter Tel.: 04431 / 85 -343.

Zulassungsbehörde hat wenig Spielraum und handelt nach gesetzlichen Vorgaben

Die Zulassungsstelle der Kreisverwaltung sieht sich durch jüngste Presseberichte dem Vorwurf der Willkür ausgesetzt. Bezugnehmend auf die Berichterstattung weist die Kreisverwaltung diesen Vorwurf strikt von sich.
Die Zulassungsstelle des Landkreises - und darin eingeschlossen sind die Außenstellen in den Gemeinden Großenkneten, Hude, Ganderkesee und Wardenburg - hat den Anspruch, die Anliegen aller Bürgerinnen und Bürger zu deren Zufriedenheit zu bearbeiten. Dabei sind jedoch die anzuwendenden Vorschriften - die bundesweit einheitlich sind - selbstverständlich zu beachten. Die gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben im Bereich der Fahrzeugzulassung sind in ihrer Vielzahl sehr detailliert und umfangreich und lassen in der Regel wenig bis gar keinen Spielraum. Keinesfalls können sie von der Zulassungsbehörde nach Belieben ausgelegt werden. Dennoch ist die Zulassung von Fahrzeugen ein sogenanntes Massengeschäft mit dem zahlreiche, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betraut sind. Hierbei kann nie ganz ausgeschlossen werden, dass es zu unbeabsichtigten Ungenauigkeiten in der Rechtsanwendung kommen kann, die möglicherweise auch zu einer uneinheitlichen Außendarstellung führen können. Dessen ungeachtet ist eine einheitliche Anwendung von Vorschriften in einem Rechtsstaat ein hohes Gut und dient gerade dazu, Willkür zu verhindern.
Nach allem ist es der Kreisverwaltung in diesem Sinne auch weiterhin wichtig, die bestehenden Vorschriften für alle Bürgerinnen und Bürger einheitlich anzuwenden und dennoch im Hinblick auf Bürgerfreundlichkeit den Interessen der Bürgerinnen und Bürger soweit wie rechtlich möglich entgegen zu kommen.
„Wir sind selbstverständlich kritikfähig und werden schauen, ob wir aufgrund der Hinweise im Rahmen des rechtlich Möglichen an der einen oder anderen Stelle nachjustieren können,“ so Landrat Carsten Harings abschließend.

Landkreis Oldenburg in „Förderkulisse Herdenschutz“ aufgenommen

Nutztierhalter können Zuwendungen für Präventionsmaßnahmen beantragen


Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass der Landkreis Oldenburg im Rahmen der vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz beschlossenen „Richtlinie Wolf“ in die Förderkulisse Herdenschutz aufgenommen worden ist. Nutztierhalter im Kreisgebiet können neben Billigkeitsleistungen für durch den Wolf getötete Tiere auch Zuwendungen für Präventionsmaßnahmen zum Herdenschutz beantragen. Grundsätzlich werden Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Schafen, Ziegen und Gatterwild gefördert, nur im Ausnahmefall für Rinder und Pferde. Gefördert werden Aufrüstungen und einmalige Neuanschaffungen von Schutzzäunen nebst Zubehör sowie die Anschaffung von Herdenschutzhunden.
Zuständig für die Antragsabwicklung und Genehmigung ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Hannover. Auf der Homepage des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz sind neben weiteren Informationen sowohl die „Richtlinie Wolf“ als auch die Antragsunterlagen zu finden. (Navigation: www.umwelt.niedersachsen.de → Themen → Natur und Landschaft → Fördermöglichkeiten → Richtlinie Wolf).
Weitere Auskünfte erteilt der NLWKN unter 0511/3034-0.

Regelkontrollen nun kostenpflichtig

Mit dem Inkrafttreten der neuen Gebührenordnung für die Verwaltung im Bereich des Verbraucherschutzes und des Veterinärwesens am 3.12.2014, kurz GOVV, sind u. a. Gebühren für Regelkontrollen im Bereich der Lebensmittelüberwachung eingeführt worden.
Regelkontrollen sind im Rahmen der normalen, regelmäßig wiederkehrenden Überwachungstätigkeit durchgeführte Kontrollen. Die Kontrollfrequenzen für Regelkontrollen werden aufgrund einer Risikobewertung des Betriebes (z. B. leicht verderbliche Lebensmittel) ermittelt. Diese erfolgt inzwischen durch spezielle Software. Die Gebührenhöhe ist dabei nach dem Jahresumsatz des Betriebes gestaffelt. Hierbei ist jede Betriebsstätte (Filiale) für sich zu betrachten. Differenziert wird ferner nach EG-rechtlich zugelassenen Betrieben (z. B. Schlachtbetriebe) und alle sonstigen Betriebe (Lebensmitteleinzelhandel, Gaststätten, Bäckereien). Die GOVV sieht folgende Gebührenstaffelung vor: 
EG-zugelassene Betriebe
Jahresumsatz bis 125.000 € Gebühr pauschal 56,00 €
mehr als 125.000 € bis 250.000 € pauschal 92,00 €
mehr als 250.000 € nach Zeitaufwand, mindestens 80,00 €. 
Alle sonstigen Betriebe:
Jahresumsatz bis 125.000 € Gebühr pauschal 43,00 €
mehr als 125.000 € bis 250.000 € pauschal 66,00 €
mehr als 250.000 € nach Zeitaufwand, mindestens 25,00 €. 


Während mit den Pauschalgebühren alle Verwaltungskosten abgegolten sind, werden bei einer Berechnung nach Zeitaufwand neben der Dauer für die eigentliche Betriebsinspektion die Verwaltungstätigkeiten wie Vor- und Nachbereitung der Kontrolle und die An- und Abfahrtszeiten berücksichtigt. Auslagen für die entstandenen Reisekosten sind ebenso abzurechnen.
Um den Jahresumsatz zu ermitteln, hinterlässt das Kontrollpersonal bei der Kontrolle ein Formular zur Selbstauskunft. Dieser Vordruck ist ausgefüllt und unterschrieben innerhalb von zwei Wochen an die Lebensmittelüberwachung zu übersenden. Erfolgt keine Rücksendung oder bestehen erhebliche Zweifel an den gemachten Angaben, werden die Gebühren nach dem vollen Zeitaufwand zuzüglich der Aufwendungen für An- und Abfahrt und der Reisekosten erhoben.

Beratungsführer Psychosoziale Hilfen neu aufgelegt

Der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes des Landkreises Oldenburg hat den Beratungsführer über Psychosoziale Hilfen neu aufgelegt. Der Beratungsführer ist bei den Gemeinden, der Stadt Wildeshausen und beim Landkreis Oldenburg erhältlich. Darüber hinaus ist er im Internet unter www.oldenburg-kreis.de abrufbar. Für Fragen oder Anregungen dazu  steht im Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes Britta Wilde unter der Telefonnummer (04431) - 85533 zur Verfügung.

Gesundheitsamt weist auf Jugendgesundheitsuntersuchungen hin

Im Rahmen der Impfaktion in den vierten Klassen der Grundschulen werden die Kinder und ihre Eltern aktuell auch auf die bevorstehende erste Jugendgesundheitsuntersuchung hingewiesen. Die J 1 ist eine Vorsorgeuntersuchung für das Alter zwischen 12 und 14 Jahren. Die bevorstehende Pubertät ist für die Kinder nicht immer einfach. Körperliche und seelische Veränderungen werfen mitunter viele Fragen auf, die bei der J 1 mit einem vertrauten Arzt der Wahl besprochen werden können. Es erfolgt eine gründliche körperliche Untersuchung, der Impfstatus wird erfasst, Pubertätsentwicklungen, Essstörungen und Hautprobleme können besprochen werden. Thema der J 1 sind auch die familiäre Situation, die schulische Entwicklung sowie das Gesundheitsverhalten des Jugendlichen. Außerdem werden Fragen zum Sexual-, Drogen- und Rauchverhalten beantwortet. So ist eine individuelle Beratung möglich. Was bei der J 1 besprochen wird, unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht. Der Arzt darf auch den Eltern keine Auskunft geben, ohne dass das vorher besprochen wurde. Eine weitere zusätzliche Früherkennungsuntersuchung bieten die Kinder- und Jugendärzte für ältere Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren an. Dabei werden Pubertäts- u. Sexualstörungen, Haltungsstörungen, Schilddrüsen- und Diabeteserkrankungen, Sozialisations- und Verhaltensstörungen erfasst sowie Beratungen hinsichtlich der Berufswahl bei gesundheitlichen Vorbelastungen angeboten. Durch diese Vorsorgeuntersuchungen können so frühzeitig eventuelle Fehlentwicklungen erkannt und beseitigt werden. Vorsorge ist besser als Behandlung. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass diese Untersuchung ganzjährig durchgeführt werden kann.  Kontakt:Tel: (04431) - 85 510 (Information / Terminvergabe), Fax: (04431) - 85 555.

Erhöhte Sensibilität in Landschaftsschutzgebieten

Immer wieder kommt es zu unangenehmen Angelegenheiten auf Grundstücken, die in einem Landschaftsschutzgebiet (LSG) liegen. Um die Bevölkerung, insbesondere aber die Grundbesitzer, Naturnutzer und Landwirte aufzuklären und eine höhere Sensibilität zu entwickeln, informiert hierüber die Kreisverwaltung. In Landschaftsschutzgebieten gilt die jeweils gültige Verordnung, die für das entsprechende Gebiet erlassen wurde. Generell kann jedoch gesagt werden, dass Veränderungen (Beschneiden) oder die Beseitigung von Hecken, Bäumen oder Gehölzen außerhalb des Waldes, von Tümpeln oder Teichen oder landschaftlichen oder erdgeschichtlich bemerkenswerten Landschaftselementen, z.B. Findlingen oder Felsblöcken, erlaubnispflichtig bzw. in einigen Gebieten sogar verboten ist. Ebenfalls ist die Entnahme von Bodenbestandteilen, das Aufschütten oder Einbringen von Stoffen aller Art und sonstige Veränderungen der Bodengestalt erlaubnispflichtig, in einigen Gebieten sogar verboten. Darüber hinaus sind noch weitere erlaubnispflichtige Handlungen bzw. Maßnahmen festgelegt, die jedoch von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich sein können. Wer Gehölze außerhalb des Waldes in Landschaftsschutzgebieten verändern möchte, sollte daher vorher mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Kontakt aufnehmen. Auch das Aufbringen von Mutterboden zur Bodenverbesserung kann u.U. verboten sein. Genehmigungspflichtig sind beispielsweise Osterfeuer/Brauchtumsfeuer in einem Landschaftsschutzgebiet. Bei Verstößen gegen die Verordnung des jeweiligen Landschaftsschutzgebietes kann es zu Bußgeldern neben der Anordnung der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes kommen. Aus diesen Gründen bittet der Landkreis Oldenburg darum, bei Maßnahmen in einem LSG, sich an den Landkreis Oldenburg, Untere Naturschutzbehörde, Herrn Brümmer, Delmenhorster Str. 6, 27793 Wildeshausen unter Tel: 04431-85 467, zu wenden. Informationen zu den einzelnen Landschaftsschutzgebieten sind auch auf der Homepage des Landkreises Oldenburg zu finden unter: www.oldenburg-kreis.de

Entwurf von Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der UN-BRK im Landkreis Oldenburg ab sofort online

Vor nun fünf Jahren ist in Deutschland die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft getreten, mit dem Ziel beeinträchtigten Menschen eine gleich-berechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Schwerpunkte liegen in den Bereichen: Bildung, Arbeit, Wohnen, Barrierefreiheit und Freizeit. Leitgedanken der Konvention sind die uneingeschränkte Teilhabe und Chancengleichheit (Inklusion) von Menschen Die Umsetzung der UN-Konvention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die uns jeden Tag immer wieder vor neue Herauforderungen stellt. Begibt man sich jedoch auf den Weg, wird deutlich, dass von einer inklusiven Gesellschaft alle Menschen, ob mit oder ohne Beeinträchtigung profitieren werden. Dies sind sowohl Personen mit Geheinschränkungen, die ohne Barrieren zum Einkaufen und zum Arzt gehen sollen, als auch bislang eher unbeachtete schwache Schülerinnen und Schülern, die einem inklusiven Unterricht besser folgen können. Inklusion erfordert, jeden Menschen mit seinen Stärken und Schwächen anzunehmen und in die Gemeinschaft einzubeziehen. Es gilt hier jedoch behutsam vorzugehen und keinen zu überfordern. Um diesen Prozess zu unterstützen haben Akteure mit und ohne Beeinträchtigungen aus den Bereichen Bildung, Arbeit, Wohnen, Freizeit und Barrierefreiheit einen Entwurf von Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der UN-Konvention im Landkreis Oldenburg erarbeitet. Dieser Entwurf zeigt Maßnahmen bzw. Beispiele für inklusives Arbeiten in den benannten Bereichen auf.  In seiner letzten Sitzung hat der Kreissozial- und Gesundheitsausschuss diesen Entwurf entgegen genommen und sich vorgenommen, mit diesem Thema intensiv zu beschäftigen. Die zukünftige Umsetzung dieser Handlungsempfehlungen verlangt eine Kooperation aller Bürgerinnen und Bürger und deshalb ist es wichtig, sich mit diesen Thema auf breiter Front auseinanderzusetzen. Dieses ist nun online auf der Internetseite des Landkreises Oldenburg unter http://www.oldenburg-kreis.de/2764.html möglich. Interessierte können sich ab sofort in den Entwurf der Handlungsempfehlungen einlesen und weitere Anregungen geben. Je mehr Bürgerinnen und Bürger, Verwaltungen, Behörden, Gruppen, Vereine, Einrichtungen, etc. die Chance nutzen, sich aktiv einzubringen, je eher kommen wir einer gleichberechtigten Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger im Landkreises Oldenburg näher. Fragen, Anregungen oder auch Bedenken nimmt die Kreis-behindertenbeauftragte, Rita Rockel gerne unter E-Mail: rita.rockel@oldenburg-kreise.de oder Telefon: (04431) - 85-473 entgegen.



Ein gemeinsames „Wir-Gefühl“- Paarberatung im Landkreis Oldenburg 

Wenn die Tage kälter und dunkler werden, spielt sich unser Familienleben wieder verstärkt innerhalb der eigenen vier Wände ab. Herbstliche Dekorationen verleihen unserer Umgebung Gemütlichkeit und Wärme. Nach Hause kommen und sich wohlfühlen - so ist es bei vielen, für die das Zuhause ein sicherer Ort ist, an dem sie sich beschützt und verstanden fühlen. Jeder wünscht sich, von der familiären Harmonie getragen oder auch aufgefangen zu werden, um Kraft für den Alltag zu schöpfen. Leider bleibt dieser Wunsch bei einigen unerfüllt. Unterschiedliche Gründe und Umstände können dazu führen, dass der häusliche Frieden abhanden kommt. Plötzlich ist das Zuhause nicht mehr der Ort, der Ruhe und Geborgenheit schenkt …
In unserer Onlineberatung schrieb uns ein 14-jähriges Mädchen: „Meine Eltern streiten sich ziemlich viel in letzter Zeit…, irgendwie schreien sich die beiden nur noch an. Mein Papa ist überfordert, das weiß ich. Er hat eine Firma, aber keine Mitarbeiter. Er ist sein eigener Chef, er will alles alleine schaffen und arbeitet sogar in der Nacht. Aber deshalb sollte man sich nicht gegenseitig anschreien.“ Dieses kleine Beispiel zeigt, wie rasch sich das Klima in einer noch vor kurzem glücklichen Familie verändern kann. Die 14-Jährige macht sich Sorgen um ihre Eltern; sie fühlt sich für den Frieden in der Familie mitverantwortlich. Hier wird deutlich, dass es in jeder Lebensgemeinschaft nicht um den einzelnen geht, sondern um ein gemeinsames „Wir-Gefühl“. In einer Partnerschaft tragen Mann und Frau gleichermaßen Verantwortung, für Frieden und Einklang in der Beziehung zu sorgen.

In unserer Frauen- und Mädchenberatungsstelle „Aufwind“ bieten wir von häuslicher Gewalt betroffenen Paaren aus dem Landkreis Oldenburg Paarberatungen an. In einem Team von weiblichen und männlichen Beratern fühlen sich die Partner gleichberechtigt und in ihrer schwierigen Situation wahrgenommen. Es wird gemeinsam nach Lösungswegen gesucht. Jedes Paar wird individuell unterstützt und beraten. Zusammen erarbeiten wir Wege, die beide Partner in die Lage versetzen, eigenständig Entscheidungen zu treffen. Wir beraten Paare, die sich eine Situationsbereinigung ohne psychische und körperliche Gewalt wünschen und sich nicht trennen möchten. Aber auch Paare, die sich für Trennung entschieden haben und nur schwer eine gewaltfreie Kommunikation führen können, finden bei uns kompetente Hilfe. Unsere Paarberater vermitteln den Konfliktpartnern Impulse zur Veränderung ihrer Handlungsweisen. Den Paaren wird ein Raum geschaffen, in dem sie ihre Gefühle frei äußern dürfen und lernen, dem anderen zuzuhören. Unter der Telefonnummer (0 44 31) - 94 85 85 können alle Interessierten Näheres über die Paarberatung erfahren und/oder einen persönlichen Termin vereinbaren.




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Kontakt:

Landkreis Oldenburg
Delmenhorster Str. 6
D-27793 Wildeshausen

Tel.: (04431) - 85-298
Mobil: (0173) - 344 35 59
Fax: (04431) - 85-307

 

www.oldenburg-kreis.de

 

Das aktuelle Amtsblatt des Landkreises Oldenburg finden Sie hier als PDF ...

 


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