Erste Oldenburger Wochen gegen Rassismus: Vielfältiges Programm im März 2026 |
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| Veranstaltungsdatum: | 18.03.2026 |
| Zeit von: | bis |
| Veranstaltungsart: | Sonstiges |
| PLZ / Ort: | 26 ... Oldenburg |
| Gemeinde: | Stadt Oldenburg |
| Inhalt: |
Die Stadt Oldenburg beteiligt sich im Jahr 2026 erstmals an den Internationalen Wochen
gegen Rassismus. Unter dem Titel „Oldenburger Wochen gegen Rassismus“ findet vom 18.
bis 27. März 2026 ein vielfältiges Programm mit zahlreichen Veranstaltungen im gesamten
Stadtgebiet statt. Ziel der Aktionswochen ist es, über unterschiedliche Erscheinungsformen
von Rassismus und Diskriminierung aufzuklären, Erfahrungen sichtbar zu machen und den
Austausch über Handlungsmöglichkeiten in der Bekämpfung von Rassismus zu fördern.
Die ersten Oldenburger Wochen gegen Rassismus werden gemeinsam vom Amt für
Zuwanderung und Integration, Fachdienst Integration, und dem Kulturbüro der Stadt
Oldenburg organisiert. Zahlreiche Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner
beteiligen sich mit Lesungen, Filmabenden, Gesprächsformaten, Workshops,
Ausstellungen und Kulturveranstaltungen.
Das Organisationsteam mit Paula von Sydow, Mona Jeran und Aliz Müller erklärt:
„Für uns als Organisationsteam war es wichtig, uns an den Wochen gegen Rassismus zu
beteiligen, um gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt und gegen Rassismus zu setzen. Unser
Ziel ist es, über die Themen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in
ihren verschiedenen Facetten aufzuklären und uns mit den Beteiligten über Erfahrungen
und Handlungsmöglichkeiten in der Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung
auszutauschen. Wir freuen uns sehr, dass das vielfältige Programm von so vielen
engagierten Kooperationspartner*innen getragen wird.“
Die Eröffnungsveranstaltung findet am 18. März 2026 um 18 Uhr im Kulturzentrum PFL
statt. Nach der Begrüßung durch Holger Denckmann, Stadtrat und Dezernent für Schule,
Sport, Kultur und Gebäudewirtschaft, spricht Josephine Apraku, Autorin, Podcasterin und
Referentin für intersektionale rassismuskritische Bildungsarbeit, über die Bekämpfung von
Rassismus als Gemeinschaftsaufgabe. Musikalisch begleitet wird der Abend von den Global
Music Player Allstars. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch und zur
Vernetzung.
Den Abschluss der Aktionswochen bildet am Freitag, 27.03.2026, ab 17 Uhr eine große
Veranstaltung in der gesamten Kulturetage Oldenburg. Zum Auftakt wird der 16.
Oldenburger Integrationspreis verliehen. Begrüßt werden die Gäste von Jan Bembennek,
Stadtrat und Dezernent für Soziales, Jugend und Gesundheit. Aliz Müller,
Integrationsbeauftragte der Stadt Oldenburg, führt durch das Programm und verkündet die
drei Preisträgerinnen und Preisträger des Integrationspreises 2025. Bereits ab 17 Uhr
präsentieren sich im Foyer der Kulturetage Oldenburger Einrichtungen und Initiativen mit
Informationsständen rund um ein diverses und multikulturelles Miteinander.
Ab 18 Uhr beginnt das Anti-Rassismus-Festival mit einem breit gefächerten
Kulturprogramm in verschiedenen Räumen der Kulturetage. Im Theater k treten die
Poetry-Slammer:innen Sadaf Zahedi, Blerim Berisha und Elias Naeb auf. Blerim Berisha
leitet zudem vom 18. bis 20. März einen Poetry-Slam-Workshop an der IGS Flötenteich.
Einige Teilnehmende werden ihre dort entstandenen Texte ebenfalls präsentieren.
Im Muvi zeigt das Kino der Kulturetage ab 19 Uhr ein Kurzfilmprogramm mit
internationalen Filmen für mehr Vielfalt und Diversität, darunter „B-Girls“, „Black
Barbie“, „Black Youth“, „Hiyab - Das Kopftuch“ und „Unter Menschen“.
In der Halle beginnt im Anschluss an die Integrationspreisverleihung zunächst ein Musik-
Newcomer-Slot. Ab 19.30 Uhr folgen die Global-Beat-Konzerte mit Tribubu (19.30 bis
20.40 Uhr, Rumba, Afro und Folk), Revolution R (20.50 bis 22 Uhr, Reggae, Rap und Pop)
und Brennholzverleih (22.10 bis 23.20 Uhr, Ska, Punk und Rock).
Richard Kouadio von Global Music Player e.V. und der Band Revolution R beschreibt die
Bedeutung des Festivals aus persönlicher Perspektive:
„Als ich als Geflüchteter nach Oldenburg gekommen war, haben mir Menschen aus dem
Team des Alhambra geholfen. Später habe ich mich selbst diesem Team angeschlossen, wir
haben Antirassismus-Festivals organisiert, dabei Spenden gesammelt und das Geld an
Geflüchtete weitergegeben. Heute spiele ich in einer Band mit afrikanischen und deutschen
Musiker:innen, die sich gut verstehen, aber im Alltag draußen erlebe ich täglich Rassismus.
Wir können mit Musik und Kunst dazu beitragen, dass sich das ändert.“
Auch Christian Jakober von Global Music Player e.V. betont die Verbindung aus
kulturellem Austausch und gesellschaftlicher Haltung:
„Das Antirassismus Festival ist für mich die beste Möglichkeit, zwei mir sehr wichtige
Dinge zu vereinen: Auf der einen Seite ein politisches Zeichen zu setzen gegen eine
Verrohung und Spaltung unserer Gesellschaft, die sich (wie so oft schon geschehen) gegen
die ‚Schwächsten‘ richtet, und auf der anderen Seite die Menschen zusammenzubringen,
um gemeinsam den Reichtum von Vielfältigkeit zu feiern, wie sie in der Kultur und vor
allem in der Musik Ausdruck findet.“
Ab 21 Uhr findet im Calesita ein Weltmusiknacht-Spezial mit internationalen und
interkulturellen Rhythmen aus Europa, Asien und Nordamerika statt. Zu hören sind unter
anderem Balkan-Beats, Bhangra, Dabke, Dangdut, K-Pop, Rai, Soul und Turkish Pop mit DJ
Lüder von der Weltmusiknacht des Sierra Leone Vereins. Ab 23 Uhr schließt sich eine
After-Show-Party mit modernen afrikanischen und afrokaribischen Sounds, darunter Afro
Beat, Reggae und Dancehall, mit DJ 45 Maffia an.
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| Kontakt: | Stadt Oldenburg / Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern |
| Zum Web-Link: | http://www.kulturetage.de |
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