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Katze aus dem Sack – ein entspannter Umzug mit dem Stubentiger

Als Gewohnheits- und reviergebundene Tiere tun sich Katzen mit Ortswechseln durch Umzüge häufig schwer. Dies kann sich unter anderem darin ausdrücken, dass sie – insbesondere in der für sie neuen Umgebung – mit Unruhe, Misstrauen und Ängstlichkeit reagieren. Manche Tiere werden zudem unsauber und markieren oder neigen zu stressbedingtem Durchfall. Um ihnen dennoch einen möglichst entspannten und unbeschwerten Umzug zu ermöglichen, gibt es jedoch einige clevere Tricks. Im Fokus dabei: System und Gelassenheit.

Katze - Foto: Alexa Pixabay

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Auf Wiedersehen altes Zuhause!

Wer mit seiner Katze regelmäßig Tierarztbesuche absolviert, hat sie sicherlich schon an die Transportbox und an das Autofahren gewöhnt. Gut so, denn bleibt die Katze dabei halbwegs ruhig, kommt ihr das beim Umzug zugute. Ansonsten lohnt es sich, sich noch etwas Zeit und einige Übungsfahrten zu nehmen.


Sofern es um die Wohnung selbst geht, bietet sich ein systematisch-unhektisches Vorgehen an. Der für die Katze wichtigste Aufenthaltsraum ist zuletzt an der Reihe. So hat sie die Möglichkeit, sich mit ihr vertrauten Gegenständen wie Kratzbaum, Spielzeug und Kuschelplatz so lange wie möglich wohlzufühlen.


Gehört sie zu den Exemplaren, die besonders neugierig und verspielt sind, darf sie vielleicht ja sogar ein wenig Anteil nehmen. Stichwort Kartonspiele. Aber Achtung: Manch eine Katze hüpft mit überbordender Begeisterung zwischen den Umzugssachen herum. Oder läuft Menschen permanent vor die Füße. In solchen Fällen muss gewährleistet sein, dass sie sich nicht verletzt.


Deswegen ist es sinnvoll, ein Umzugsunternehmen über Sirelo auswählen, was damit vielleicht schon ein wenig Erfahrung hat. Im Zweifelsfall kann eine anderweitig liebevoll-aufmerksame Betreuung indes die beste Option bei der letzten heißen Umzugsphase sein. Ist sie jedoch bis zum Schluss mit vor Ort und handelt es sich bei ihr um einen Stubentiger? Dann sollte man unbedingt darauf achten, Fenster- und Türsicherungssysteme nicht zu früh abzubauen. Sicher ist sicher.

Willkommen in den neuen vier Wänden

Last but not least! Es ist so weit, die Katze kommt zusammen mit ihren separat gepackten Utensilien als Letzte in der neuen Wohnung an. Ihre Reise hat sie mit gelassenen Menschen ohne zu viel weitere Gegenstände im Auto und nicht im Umzugstransporter angetreten.


In den neuen Räumlichkeiten steht dank der Hilfe des Umzugsunternehmens und/oder anderer fleißiger Hände schon möglichst viel an den finalen Stellen. Wer dabei die Chance nutzen will und kann, seine Einrichtung ähnlich wie in der alten Wohnung aufzubauen, sollte das in jedem Fall tun. Katzen haben diesbezüglich nämlich ein gutes Gedächtnis.


So oder so findet die Samtpfote aber mindestens einen fertigen Raum vor, in dem sich ihre vertrauten Gegenstände befinden. Hierhin zieht sie sich wenn nötig am liebsten zurück. Für Toilette, Näpfe und Co. gilt, dass diese an Orten stehen, an denen nicht zu viel Publikumsverkehr herrscht. Immerhin schreiben die Vierbeiner eine gewisse Privatsphäre groß.


Sobald die Katze physisch angekommen ist, braucht sie Zeit, die Umgebung in ihrem eigenen Tempo zu erkunden. Gleichzeitig ist wichtig, dass sie entsprechend ihrer eigenen Bedürfnisse immer genug ruhige Aufmerksamkeit erfährt. Die Gewissheit, dass aufmerksame menschliche Ansprechpartner*innen in ihrer Nähe sind, macht mutiger. So trauen sich sogar skeptische Stubentiger meist irgendwann wieder aus der Deckung.

Schritt für Schritt in die weite Welt

Apropos Stubentiger. Trifft die Hauskatze in der neuen Wohnung ein, müssen Fenster, Türen und potenziell vorhandener Balkon bereits ausreichend gesichert sein. Freigänger bleiben am besten ebenfalls einige Zeit (zumindest zwei bis vier Wochen) in der Wohnung, um sich wirklich einzuleben.


Es erklärt sich bei sehr umtriebigen, freiheitsliebenden Tieren von selbst, dass eine große Bewegungsfreiheit bei ‚Hausarrest' das oberste Gebot ist. Ob Kratzbäume, Verstecke, Kletter- und Springgelegenheiten oder Tüftelspiele – die Abwechslung macht's.


Steht beim Freigänger dann der erste Ausflug nach draußen an? Dann gelingt dies am besten, wenn die Katze tagsüber, nicht total vollgefressen und unter Aufsicht unterwegs ist. Oftmals verlaufen sie sich an neuen Orten nämlich im Dunkeln, weil sie noch nicht genügend Wegmarkierungspunkte kennen beziehungsweise gesetzt haben. Wenn aber der Hunger auf Futter mit dem auf Abenteuer konkurriert, fällt der Nachhauseweg doch oftmals ein bisschen leichter ...


 

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