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Die Wartung eines Schiebetores

Schiebetore können überall dort eingesetzt werden, wo auf einer Seite der Toreinfahrt ausreichend Platz ist für das geöffnete Tor. Im Großen und Ganzen ist die Entscheidung zwischen Flügel- oder Schiebetor eine persönliche, es sei denn die örtlichen Gegebenheiten erfordern das eine oder das andere.

Schiebetore - freitragende Schiebetore sind extrem leise uns haltbar. Foto: Agentur GrAbo www.Landkreis-Kurier.de

DEUTSCHLAND • Gastbeitrag W.B. Neadoo | Onlineredaktion GrAo | Artikel enthält Werbung

Verschiedene Varianten von Schiebetoren

Bei den Schiebetoren können freitragende und welche, die auf Rollen oder einer Schiene laufen unterschieden werden. Damit auch beim Rückwärtsfahren kein Malheur passiert, werden für sehr breite Einfahrten, wie Sie im privaten Bereich aber praktisch nie vorkommen, Teleskop-Schiebetore eingesetzt.

Freitragende Schiebetore sind auf ein Gegengewicht angewiesen, damit das Tor sich einwandfrei bewegen kann. Dies fällt weg bei einem Schiebetor, welches auf einer Schiene und Rollen läuft.
Der Nachteil einer Schiene liegt auf der Hand: Laub, Sand und andere Dinge können die Räder blockieren und machen das Tor deshalb zu einer wartungsintensiveren Angelegenheit. Auch Schnee und Eis kann die Funktionalität des Schiebetores beeinflussen.


Schiebetore benötigen ungefähr 30% mehr Platz für die Antriebsmechanik. Das bedeutet für eine Torbreite von 4 Metern kalkulieren Sie einen gesamt Platzbedarf von 9,2m.

Zusammengefasst sind die Vorteile eines freitragenden Schiebetores diese:

• der Einfahrtsbereich wird nicht durch eine Schiene gestört
• der Wartungsaufwand ist geringer als beim Schiebetor auf Rollen
• der Betrieb erfolgt störungsfrei
• auch für große Breiten geeignet

Vorteile des Schiebetores mit Schiene:

• der Preis ist geringer als der eines freitragenden Schiebetores
• die Montage ist ebenfalls günstiger und schneller

Schiebetore aus Polen sind weitgehend wartungsfrei, wenn Sie das Sauberhalten der Schiene einmal außer acht lassen.

Es ist sinnvoll ein Fußgängertürchen in Betracht zu ziehen, wenn Sie ein Schiebetor in Ihre Einfahrt einbauen möchten. Das Türchen kann mit einer Gegensprechanlage und Türöffner ausgestattet werden, so dass man nicht jedes Mal das Tor öffnen muss,, wenn sich ein Besucher zu Fuß ankündigt.

Unterschiedliche Materialien

Schiebetore sind normalerweise aus Metall gefertigt, welches pulverbeschichtet wurde. Dadurch entfällt die Anfälligkeit für Rost. Mit Feuer verzinken ist eine weitere beliebte Maßnahme um Rostfreiheit über viele Jahre zu garantieren. Dennoch entscheidet sich der ein oder andere Eigentümer eventuell für ein Schiebetor mit Holzpaneelen, welche einen größeren Wartungsbedarf haben. Das Holz muss spätestens alle 2 Jahre vor Witterungseinflüssen geschützt werden.
Besonders wartungsarm sind Schiebetore aus Aluminium, welche ebenfalls Pulver beschichtet werden. Hier kommt es zu keinerlei Durchrostung.

Anfallende Arbeiten

Je nachdem, in welcher klimatischen Zone Sie wohnen, haben Sie mehr oder weniger Arbeit mit ihrem Schiebetor auf Schienen. Die Schiene ist anfällig für Verschmutzung durch Sand und andere natürlich Stoffe. Es ist nicht notwendig, hier jeden Tag zu fegen, aber sobald Sie Verschmutzungen feststellen, ist es besser, diese sofort zu beseitigen, bevor das Tor zu stocken beginnt. Im schlimmsten Fall kann das Tor aus der Schiene springen und ist zunächst nicht mehr manövrierbar, wenn die Schiene so stark verschmutzt ist, dass die Rollen nicht mehr darüber gleiten können.

Fazit

Schiebetore haben im Vergleich zu Flügeltoren den großen Vorteil wartungsärmer zu sein. Sie sind auch dort möglich, wo das Einfahrtstor nah zu einem Gebäude liegt, weil weniger Platz in der Tiefe benötigt wird. An einer Seite des Schiebetores benötigen Sie für den Rücklauf allerdings noch einmal so viel Platz wie für das Tor selbst zuzüglich 30% für den Antriebsmechanismus.


Fotos: Pixabay


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