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Oldenburgische Kirche unterstützt Aktionen zum globalen Klimastreik

Friday for Future

Oldenburg

Am 20. September 2019 ruft die weltweite Bewegung „Fridays for Future" alle Generationen zum globalen Klimastreik auf. Die Menschen weltweit sind eingeladen, an entsprechenden Veranstaltungen und Aktionen teilzunehmen oder solche zu organisieren, um auf diese Weise gemeinsam über Maßnahmen des Klimaschutzes in allen Lebens- und Arbeitswelten nachzudenken. 

Die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg ruft zu Aktionen, Gottesdiensten und Andachten anlässlich des globalen Klimastreiks am 20. September auf. Foto: Pixabay

Weltweite Bewegung „Fridays for Future" streikt für den Klimaschutz am 20. September

In einem Schreiben an alle Kirchengemeinden und Einrichtungen in den Kirchenkreisen betont Bischof Thomas Adomeit: „Als Mitarbeitende in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen sind wir ebenfalls aufgerufen, die Schöpfung zu bewahren und Wege der Nachhaltigkeit aufzunehmen und zu unterstützen."

In seinem Schreiben bittet Bischof Adomeit die Kirchengemeinden, in den Gottesdiensten am kommenden Sonntag (15.09.2019) in den Abkündigungen auf den globalen Klimastreik hinzuweisen. Weiterhin regt Bischof Thomas Adomeit an, im Rahmen der Aktionen des globalen Klimastreiks am 20. September Schöpfungsandachten oder Gottesdienste mit Geläut der Kirchenglocken zu gestalten. Weiterhin wurde ein Vorschlag einer Fürbitte für diesen besonderen Anlass an die Kirchengemeinden und Einrichtungen weitergeleitet. „Bitte entscheiden Sie in den Kirchengemeinden und Kirchenkreisen und ihren Einrichtungen vor Ort über passende Formen der Beteiligung von hauptamtlich Mitarbeitenden an Aktionen des Globalen Klimastreiks", so Bischof Adomeit.

„Wir in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg sind Teil des Ökumenischen konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Schon seit vielen Jahren sind wir auf dem Weg, Schritte der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes in die Arbeit unserer Kirchengemeinden einzupflanzen. Vieles ist noch unvollkommen, erstes ist erreicht", so Bischof Adomeit weiter in seinem Schreiben.

Oldenburgische Kirche und Klimaschutz

Im Mai 2012 wurde von der Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg ein Integriertes Klimaschutzkonzept verabschiedet, das vorsieht, den CO2-Ausstoß kirchlicher Einrichtungen bis spätestens zum Jahr 2020 um 25 Prozent gegenüber 2008 zu senken. Bis zum Jahr 2050 soll eine Reduzierung der Emissionen um insgesamt 80 Prozent erreicht werden.

Darüber hinaus sind der der Oberkirchenrat und die Gemeinsame Kirchenverwaltung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg im Mai 2019 mit dem Zertifikat „Zukunft einkaufen – wir beschaffen ökofair" ausgezeichnet worden. Das Zertifikat anerkennt die Umstellung auf umwelt- und sozialverträgliche Produkte in den Bereichen Bewirtung und Reinigung.

csm_Logo_Gruener_Hahn_Kirum_3a4c5e55a0Verschiedene Einrichtungen, Kindertagesstätten und Kirchengemeinden der oldenburgischen Kirche sind zertifiziert nach dem System der „Grüne Hahn", ein Umweltmanagementsystem für Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen. Das System ermöglicht, durch systematische Erfassung von umweltrelevanten Daten einen Überblick über die von Ihnen verursachten Schadstoff-Emissionen und andere Umweltbelastungen zu gewinnen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Logo: Ev. -Luth.Kirche Oldenburg

www.umwelt.kirche-oldenburg.de

Kontakt:

Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg
Philosophenweg 1
26121 Oldenburg

www.kirche-oldenburg.de

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