.

Sturmschäden im Garten: Wer haftet und was ist zu tun?

Stürme und Unwetter verursachen häufig Schäden an Häusern, Fahrzeugen und auch in Gärten. In solchen Fällen stellen Gartenbesitzer sich die Frage, wer für solche Schäden aufkommt. Damit eine Versicherung Schäden im Garten oder am Gartenhaus reguliert, müssen bestimmte Auflagen erfüllt werden. Beachtet man einige Regeln, so werden Schäden erfolgreich von den zuständigen Versicherungen übernommen.

Sturmschaden am Dach. Foto: Dieter Feldmann Pixabay

DEUTSCHLAND | Gastartikel enthält OnlineWerbung | SEO Redaktion GrAbo

Wer haftet für Schäden am Gartenhaus?

Für Schäden am Gartenhaus kommt bei entsprechender Versicherung die Gebäudeversicherungen auf. Ist ein Gartenhaus groß, so ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass dieses bei einem Sturm Schäden davonträgt. Die Versicherung des Gartenhauses muss explizit in der Gebäudeversicherung genannt werden. Daher sollte man den Vertrag gründlich prüfen.

Entsteht der Schaden durch einen herabstürzenden Baum, so muss die Versicherung zusätzlich Schutz- und Bewegungskosten abdecken. Andernfalls übernimmt sie den Abtransport des Baumes nicht. Um auf sicherer Seite zu sein, sollte man sich vorab gründlich über den Vertrag und die mögliche Schadensregulierungen informieren.

Auf https://gadero.de/gartenhaus/ findet man eine Vielzahl an Gartenhäusern. Ob das Gartenhaus groß oder klein ist - Schäden können alle Gartenhäuser treffen und sollten beim Abschluss einer Versicherung berücksichtigt werden. Ist ein Gartenhaus groß, so können größere und kostenintensive Schäden auf Sie zukommen. Ein großes Gartenhaus bietet Ihnen viele Vorteile. Sie müssen nicht darauf verzichten, denn mit der passenden Versicherung ist Ihr Gartenhaus auch bei Sturmschäden geschützt.

So kann man Schäden am Garten regulieren lassen

Ein Garten ist mit dem Haus verbunden und gehört daher zum Grundstück. Ab Windstärke 8 haben die meisten Wohngebäudeversicherungen die Übernahme von Leistungen im Schadensfall in der Versicherungspolice festgesetzt. Bewohnt man kein Haus, sondern eine Wohnung, so sollte man eine Hausratversicherung abschließen. Achten Sie beim Abschluss der Police darauf, dass sie im Versicherungsumfang Terrassen, Balkone und andere wohnungsnahe Bereiche abdeckt.

Wird ein Schaden durch einen herabfallenden Baum verursacht, so ist es relevant, zu welchem Grundstück der Baum gehört. Gehört er zum eigenen Gelände, so zahlt die eigene Versicherung. Gehört der Baum jedoch zum Nachbargrundstück, so muss die Versicherung des Nachbarn für die Schäden aufkommen. Ob eine Versicherung für solche Schäden überhaupt aufkommt, ist davon abhängig, ob die Bäume regelmäßig kontrolliert worden sind. Eigentümer sind gesetzlich dazu verpflichtet, diese einmal im belaubten Zustand und ein zweites Mal im unbelaubten Zustand zu untersuchen. Diese Untersuchungen müssen alljährlich durchgeführt werden.

Werden Erkrankungen, ein Pilzbefall, Probleme an den Wurzeln und am Geäst oder verdächtige Schiefstellungen festgestellt, so können Landschaftsgärtner und andere Experten beraten und weiterhelfen.

Dieser Vorgang fällt unter die Sicherungspflicht und unter Schutzmaßnahmen. Kranke oder befallene Bäume oder jene mit einer Schiefstellung müssen bei Bedarf gefällt werden. Ansonsten stellen sie einen Risikofaktor für mögliche Schäden dar. Kommt man diesen Verpflichtungen nicht nach, so kommen Versicherungen nicht für den entstandenen Schaden auf. Eigentümer sollten daher jedes Jahr das Grundstück auf mögliche Probleme untersuchen und insbesondere Bäume inspizieren.

Berichtet der Wetterdienst von möglichen Unwettern, so ist man dazu verpflichtet, alle losen Gegenstände und Möbel in Sicherheit zu bringen und auf diese Weise Beschädigungen vorzubeugen.

Das ist zu tun, wenn es doch einmal kracht

Enthalten Ihre Versicherungsverträge alle für den Garten und das Gartenhaus notwendigen Absicherungen, so sollte man nach einem Schadensfall schnellstmöglich die Versicherung informieren. Dazu ist man auch gesetzlich verpflichtet. Zu Beginn reicht eine grobe Schilderung des Schadens. Man sollte alles mit der eigenen Kamera fotografieren und auch die angrenzenden Grundstücke bei Beschädigung bildlich festhalten. Sollte nämlich später festgestellt werden, dass umherfliegende Gegenstände oder Bäume des Nachbarn ursächlich für die Schäden waren, so sichert man sich durch diese Vorgehensweise ab.

Schäden durch Unwetter im Garten oder am Gartenhaus lassen sich nicht vermeiden. Mit einer Versicherung, die diese Schäden abdeckt und einer geeigneten Vorbereitung steht einer Schadensregulierung durch Ihre Versicherung nichts mehr im Weg. Im Schadensfall gilt es, das Versicherungsunternehmen schnellstmöglich zu informieren, Schäden detailliert zu dokumentieren und bildlich festzuhalten. Anschließend sollte man sich um eine Klärung des Sachverhalts mit der Versicherung zu bemühen. Dann stehen Sie auf der sicheren Seite und bilden die Grundlage für eine Regulierung Ihrer Schäden.


Archivfoto Stumschaden 2022 | Sturmtief Ylenia - Foto Feuerwehr Sandkrug.

sturmschaden 2022 sturmtief Ylenia

.

xxnoxx_zaehler