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Europa-Union Oldenburg zum europäischen Wiederaufbauplan

Europa Flagge Foto: Pixabay

Oldenburg | CS Redaktion

Die Europäischen Föderalisten Oldenburg begrüßen die Einigung über einen europäischen Wiederaufbauplan, den die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Präsident Emmanuel Macron vorgeschlagen haben.

Die Europa-Union aus Oldenburg begrüßt die Pläne der deutschen und französischen Regierung und reagieren auch auf erste Kritik an den Plänen. Foto: Pixabay

Ein echter Meilenstein.

„Dass die Schulden dabei über den EU-Haushalt aufgenommen, somit gemeinsam von allen Staaten verbürgt und als Zuschüsse statt als Kredite ausgezahlt werden sollen, ist ein echter Meilenstein", sagte Vorstandsmitglied Tom Schröder. „Alle EU-Mitglieder haben unter dem Coronavirus sehr gelitten, aber manche Staaten noch mehr als andere. Daher ist es so wichtig, dass wohlhabendere Staaten wie Frankreich und Deutschland nun verstärkt denjenigen Ländern helfen, deren Wirtschaftsleistung doppelt so stark einbrechen dürfte wie die deutsche. Gerade Spanien, Italien und Griechenland hatten schon zuvor große wirtschaftliche Probleme. Würden wir sie jetzt im Stich lassen, wäre das europäische Projekt ernsthaft gefährdet", so Schröders Vorstandskollegin Annette Mehlhoop.


Kritik übt die Europa-Union aus Oldenburg dagegen an den teils scharfen Reaktionen auf die Pläne der deutschen und französischen Regierung: „Wenn etwa die ‚Werte-Union' allen Ernstes die Initiative mit Kampfbegriffen wie ‚Schuldenunion' oder ‚Zentralstaat' geißelt, zeigt das nur die Ahnungslosigkeit dieser Leute in ökonomischen und europapolitischen Angelegenheiten", so Pressesprecher Henning Kulbarsch. „Es ist auch in deutschem Interesse, künftig noch funktionierende Volkswirtschaften im Rest Europas zu haben. Wohin sollten wir denn sonst unsere Waren exportieren, wenn die EU schwächelt? 60 Prozent unserer Ausfuhren gehen in andere EU-Länder. Auch die stehen nun auf dem Spiel. Noch wichtiger aber ist, dass wir den Menschen in den besonders betroffenen Ländern ein solidarisches Signal der EU senden", ergänzte der Vorsitzende Peter Meiwald. Abschließend sind sich die Mitglieder der Europa-Union einig: „Die europäische Einheit ist uns eine Herzensangelegenheit. Zugleich ist Deutschland einer der größten Profiteure der EU. Verhalten wir uns jetzt nicht solidarisch mit unseren Miteuropäern, droht die EU zu scheitern. Schaffen wir es aber gemeinsam aus der Krise, können die europäischen Bürger weiter in Wohlstand und Frieden leben. Der Wiederaufbauplan der beiden Regierungschefs und ein gemeinsames Handeln aller EU-Staaten genießen daher unsere volle Unterstützung."

Kontakt:

Dr. Henning Kulbarsch

Europa-Union Oldenburg e.V.

Vogelstange 3

26122 Oldenburg

www.eufol.eu








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