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Oldenburg | IInformationen aus der IHK

Hier finden SIe aktuelle Informationen aus dem Bereich der IHK Oldenburg. Umfragen, Berichte und mehr aus der heimischen Wirtschaft. Wir informieren SIe im Landkreis Kurier über Themen, die Gewerbetreibende und auch Verbraucher interessierren. Wenn Sie Tipps oder Anregungen zur Berichterstattung haben, setzen Sie sich bitte mit unserem Redaktionsbüro GrAbo oder mit der IHK Oldenburg in Verbindung.


Prüfungen für das Verkehrsgewerbe laufen wieder an

 Die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) hat den Prüfbetrieb im Verkehrsbereich wieder aufgenommen. Prüfungen zum Berufskraftfahrer, Gefahrgutfahrer, Gefahrgutbeauftragten und Fachkundeprüfungen können ab sofort wieder abgelegt werden.


"Die Wiederaufnahme der Verkehrsprüfungen ist für die Unternehmen aus dem systemrelevanten Verkehrsgewerbe ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Normalität", sagt Felix Jahn, Geschäftsführer Verkehr bei der Oldenburgischen IHK. „Durch die Wiederaufnahme der Prüfungen sorgen wir unter anderem dafür, dass dringend benötigte Berufskraftfahrer im Straßenpersonen- und Güterkraftverkehr Ihre Arbeit aufnehmen können", so Jahn weiter.


Die Prüfungen finden unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes mit mindestens 1,5 m Abstand zwischen den Teilnehmern statt. Die dadurch reduzierte Teilnehmerzahl pro Prüfung, wird durch mehrere Prüfungsdurchgänge ausgeglichen, so dass insgesamt dieselbe Zahl an Berufskraftfahrern geprüft werden kann. 2019 hat die IHK rund 1800 Verkehrsprüfungen abgenommen.

PRESSE-INFORMATION |38/2020 vom 12. Mai 2020


Corona-Blitzumfrage: Mehrheit der Unternehmen erwartet Normalisierung erst ab 2021

IHK empfiehlt Doppelstrategie aus kurzfristig und langfristig wirksamen Maßnahmen

Oldenburg. Über 80 Prozent der Unternehmen im Oldenburger Land mussten durch die COVID-19-Pandemie Umsatzeinbußen hinnehmen, die sie im laufenden Jahr voraussichtlich nicht mehr ausgleichen können. Das zeigt eine aktuelle Blitzumfrage der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), an der sich 140 Unternehmen beteiligt haben. Die meisten Betriebe (27 %) rechnen für das Jahr 2020 mit Umsatzeinbußen von 25 bis 50 Prozent, jedes fünfte Unternehmen geht von einem Rückgang um mehr als 50 Prozent aus. Obwohl eine Reihe von Beschränkungen mittlerweile wieder aufgehoben wurde, arbeiten nur sechs Prozent der Betriebe derzeit in oder über ihrer Auslastung von vor der Krise. 36 Prozent der Unternehmen sind optimistisch, dass sie bis zum Jahresende wieder zur Normalität ihrer Geschäfte zurückkehren können. Ebenso viele gehen allerdings davon aus, dass dies frühestens im Verlauf des Jahres 2021 der Fall sein wird. Zwölf Prozent rechnen mit einem noch späteren Zeitpunkt oder befürchten, dass für sie auf absehbare Zeit gar keine Rückkehr zur Normalität möglich ist. „Die Chancen auf einen V-förmigen Aufschwung, wie wir ihn nach der Finanzkrise gesehen haben, sind äußerst gering", kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Hildebrandt die Ergebnisse. „Soforthilfen und kurzfristige konjunkturelle Impulse sind wichtig, reichen aber nicht aus, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Wir müssen auch strategisch die richtigen Weichen stellen, um Unternehmen langfristig zu entlasten und sie in ihrer Innovationskraft und Widerstandsfähigkeit zu stärken", meint Hildebrandt.


Dass ein Wiederanfahren der Wirtschaft Zeit braucht, zeigt sich im Handel. Bei 56 Prozent der Händler ist die tägliche Kundenzahl im Vergleich zur Vorkrisenzeit um bis zu 50 Prozent gesunken, bei jedem dritten Betrieb sogar um bis zu 75 Prozent oder mehr. „Abstand halten und zusammenhalten muss das Gebot der Stunde sein", appelliert der IHK-Hauptgeschäftsführer. Denn mit Sorge sehe man, dass die Abstandsregeln nicht konsequent genug eingehalten werden. „Eine erneute Verschärfung der Restriktionen hätte kaum absehbare Folgen für unsere regionalen Betriebe".


Nur vier Prozent der befragten Unternehmen haben bislang keine negativen Auswirkungen durch die COVID-19 Pandemie gespürt. Zwei Drittel der Betriebe berichten demgegenüber von weniger Nachfrage, bei 38 Prozent wurden Aufträge durch Kunden storniert. Jedes dritte Unternehmen ist von einem weitgehenden Stillstand der geschäftlichen Tätigkeit betroffen, da die Produktion eingestellt werden musste, Dienstleistungen nicht angeboten oder Geschäfte nicht geöffnet werden können.


Durch die angespannte Lage ist die Finanzierungssituation der Unternehmen erheblich unter Druck geraten. Über die Hälfte der Betriebe musste einen Eigenkapitalrückgang hinnehmen, ein Viertel beklagt akute Liquiditätsengpässe.
Die Betriebe im Oldenburger Land reagieren mit unterschiedlichen Maßnahmen auf die Krise. Fast die Hälfte der Unternehmen hat die Digitalisierung verstärkt. Knapp 40 Prozent versuchen, durch Rationalisierungsmaßnahmen Kosten zu sparen. Jedes fünfte Unternehmen hat sein Geschäftskonzept im Zuge der Krise auf andere Produkte, Kundengruppen oder Absatzmärkte und


-wege umgestellt. „Viele Unternehmen haben kurzfristige Notfallmaßnahmen ergriffen, richten sich aber auch strategisch neu aus. Dieses Vorgehen sollte auch Richtschnur für die Politik sein. Megatrends wie Demographie, Digitalisierung und Dekarbonisierung werden nach der Krise zurecht wieder in den Fokus treten. Dafür müssen wir uns wappnen", so Dr. Hildebrandt.

PRESSE-INFORMATION | 37/2020 vom 11. Mai 2020


IHK: Endlich eine Perspektive für Tourismus und Gastronomie

Oldenburg. Die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) befürwortet die Entscheidung aus dem heutigen Bund-Länder-Gespräch, die Themen Tourismus und Gastronomie zur Ländersache zu erklären. So kann der Fünf-Stufen-Plan der Landesregierung greifen. „Das abgestufte Vorgehen, das wir gegenüber der Landesregierung immer als den gangbaren Weg nahegelegt haben, gibt weiteren Branchen eine Perspektive. Wir begrüßen ausdrücklich die Lockerungen für Handel und Gastgewerbe", so Dr. Thomas Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen IHK.

Dennoch weist die IHK auch darauf hin, dass noch viele Fragen auf dem Weg zur Normalisierung zu klären sind. Auch haben hygienebedingt immer noch viele Betriebe nur einen eingeschränkten Notbetrieb oder ganz geschlossen. Politik und Gesellschaft muss bewusst sein, dass Notbetriebe häufig nicht kostendeckend sind und lediglich die monatlichen Verluste der Betriebe etwas reduzieren. „Daher ist es notwendig, hier weitere Hilfen bereit zu stellen. Diese Unternehmen dürfen nicht durch das Raster staatlicher Förderprogramme und Liquiditätshilfen fallen. Vielmehr sind sie weiter auf staatliche Förderinstrumente angewiesen", so Carola Havekost, Geschäftsführerin der Oldenburgischen IHK für Tourismus und Handel.

Die IHK ist optimistisch und geht davon aus, dass – bei weiterhin günstigem Pandemieverlauf – das Geschäftsleben langfristig wieder in gewohnte Bahnen zurückfindet. Davon profitieren dann auch der Tourismus, Reiseveranstalter, Eventagenturen, Messebauer etc. „Ziel muss unbedingt sein, einen zweiten vollständigen Shutdown zu vermeiden," so Dr. Thomas Hildebrandt. „Die genannte Obergrenze der Infektionszahlen darf nicht überschritten werden. Das bedeutet, alles steht und fällt damit, dass die Abstandsregeln eingehalten werden! Gleichzeitig brauchen wir verlässliche Zahlen über Neuinfektionen, um jederzeit klug nachsteuern zu können. Wenn das klappt, dann werden wir bald in allen wesentlichen Bereichen unserer Ökonomie und Gesellschaft in einem neuen Miteinander wieder gut leben können."

Zur weiteren Information, können Sie die aktuelle niedersächsische Verordnung unter www.ihk-oldenburg.de/corona-verordnung abrufen.

PRESSE-INFORMATION | 35/2020 - 6. Mai 2020


Kontakt:

Lars Litzkow IHK Service Team Corona
Referent | Handel | Stadtentwicklung | Stadtmarketing
Tel. 0441 2220-310 | Fax 0441 2220-5310
E-Mail: lars.litzkow@oldenburg.ihk.de

Oldenburgische Industrie- und Handelskammer
Moslestraße 6 | 26122 Oldenburg
www.ihk-oldenburg.de

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