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Jugend forscht: Deutschlands beste Nachwuchsforscher zu Gast bei Bundeskanzlerin Angela Merkel

Jugend forscht  Sieger 2019

Oldenburg | Münster - Redaktion CS

Die Sieger und Platzierten des 54. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht treffen morgen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. An dem traditionellen Empfang um 11 Uhr im Berliner Bundeskanzleramt nehmen 55 junge naturwissenschaftliche Talente teil. Sie alle waren Ende Mai 2019 erfolgreich beim Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb, das gemeinsam von der Stiftung Jugend forscht e. V. und dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz ausgerichtet wurde. Premiumpartner des Bundeswettbewerbs 2019 war die Siemens AG. Als Unterstützer engagierten sich insbesondere der Freistaat Sachsen, die Stadt Chemnitz und die Volkswagen AG.

Bundessieger Anton Fehnker (17) aus Münster, wurde beim diesjährigen Bundeswettbewerb von Jugend forscht gemeinsam mit Simon Raschke (18) mit dem „Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit" ausgezeichnet. Anton Fehnker und Simon Raschke mit Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung Foto: Jugend forscht

Gewinner für die originellste Arbeit beim 54. Bundeswettbewerb präsentiert sein innovatives Forschungsprojekt

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht Bundessieger Anton Fehnker (17) aus Münster, der beim diesjährigen Bundeswettbewerb von Jugend forscht gemeinsam mit Simon Raschke (18) mit dem „Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit" ausgezeichnet wurde. Anton Fehnker wird Dr. Angela Merkel sein innovatives Forschungsprojekt stellvertretend auch für seinen Projektpartner präsentieren, der wegen eines Auslandsaufenthaltes nicht in Berlin dabei sein kann. Die beiden Bundessieger untersuchten im Fachgebiet Physik, wie die Rippelmuster zustande kommen, die sich zum Leidwesen von Auto- und Radfahrern im Laufe der Zeit auf manchen Straßen bilden und insbesondere beim Bremsen ein unangenehmes Rütteln verursachen können. Um dies herauszufinden, konzipierten die Jungforscher ein ungewöhnliches Experiment: Sie ließen ein Rad, angetrieben von einem Scheibenwischermotor, auf einer mit Sand gefüllten Wanne für längere Zeit im Kreis herumfahren. Dabei stellten sie fest: Bereits nach kurzer Zeit begann das Rad zu hoppeln – denn auf der anfangs ebenen Sandoberfläche hatten sich die ersten Rippel gebildet. Die detaillierte Analyse ihrer Messungen zeigte, dass die Rippelbildung nicht linear verläuft, sondern überaus komplexen, chaotischen Gesetzmäßigkeiten folgt. Anton Fehnker und Simon Raschke haben dieses Jahres am Gymnasium St. Mauritz in Münster ihr Abitur bestanden.

Bereits heute besichtigen die Preisträgerinnen und Preisträger aus ganz Deutschland die Archenhold-Sternwarte in Berlin-Treptow. Darüber hinaus lernen sie Zentrum und Regierungsviertel der Hauptstadt kennen. Dieser Programmpunkt umfasst auch eine Stadtrundfahrt zum Thema „Berlin-Mitte zur Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945", die morgen vor dem offiziellen Empfang stattfindet.

„Für die erfolgreichen Jungforscherinnen und Jungforscher des diesjährigen Bundesfinales ist das Treffen mit der Bundeskanzlerin der Höhepunkt zum Abschluss der 54. Wettbewerbsrunde", sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Die Veranstaltung im Kanzleramt bedeutet jedes Jahr eine besondere Anerkennung der herausragenden Leistungen von Deutschlands besten Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern."

Bundeskanzler Willy Brandt stiftete 1971 zum ersten Mal einen Sonderpreis bei Jugend forscht. Seit 1981 werden alle Sieger und Platzierten des Bundeswettbewerbs zu einem persönlichen Empfang in das Kanzleramt eingeladen.

Empfang live im Internet

Achtung: Sie können den Empfang der Jugend forscht Sieger im Kanzleramt unter www.bundesregierung.de live im Internet verfolgen. Alle Teilnehmer der Veranstaltung finden Sie in der beigefügten Liste. 


Kontakt:

Stiftung Jugend forscht e. V.

Baumwall 5

20459 Hamburg

www.jugend-forscht.de

www.facebook.com/Jugend.Forscht

(Stiftung Jugend forscht e. V.



 


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