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026- 25 jähriges Dienstjubiläum

Die Jubilarinnen, der Jubilar und Vertreter der Diakonie Himmelsthür (von links:) stellvertretende Regionalgeschäftsführerin
Magdalena Bohn, Angela Neubauer, Direktor Pastor Ulrich Stoebe, Manuela Siegmann, Karin Schwarz, Cornelia Meier,
Mitarbeitervertretungsvorsitzende Emine Angermann, Franz Hüwe und Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde 
 Foto: Barbara Wündisch-Konz  



6. Februar 2018

Onlineredaktion Bodo Pell


25 Jahre im Dienste der Diakonie Himmelstühr

Bei fast jeder Wetterlage mit dem therapeutischen Dreirad mit Kunden unterwegs 

In einem Dankgottesdienst sind vier Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter für ihre 25-jährige Dienstzeit in der Diakonie Himmelsthür geehrt worden. Pastor Ulrich Stoebe aus Hildesheim und Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde bedankten sich für die jahrzehntelange Treue zum Unternehmen.


Wildeshausen - Stoebe und Arendt-Uhde überreichten an Angela Neubauer, Cornelia Meier, Karin Schwarz, Manuela Siegmann und Franz Hüwe goldene Anstecknadeln der Diakonie Himmelsthür, eine Urkunde und das goldene Kronenkreuz der Diakonie in Deutschland, dem Dachverband der Diakonie Himmelsthür. Die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Emine Angermann, gratulierte mit großen bunten Blumensträußen.  

In seiner Ansprache ging Stoebe auf jeden der fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, die alle im Jahr 1992 ihre Arbeit in der Diakonie Himmelsthür aufgenommen hatten. Die heutige Wohnbereichsleiterin des Hauses Herzogin Elisabeth, Angela Neubauer, kam als Rehabilitations-Pädagogin aus den neuen Bundesländern. Da sie die Behindertenhilfe in der DDR erlebt hatte, war sie neugierig auf die Eingliederungshilfe im Westen. Stoebe nannte sie „einen Motor der Veränderung", die viele Schritte der Konversion (Umwandlung) der Einrichtung begleitet habe.   

Auch Manuela Siegmann kam in den 90er-Jahren aus dem Osten, Sachsen-Anhalt, nach Wildeshausen. Nach einigen Jahren in der Diakonie Himmelsthür sattelte die gelernte Keramikmalerin und -designerin um und wurde Heilerziehungspflegerin. Sie absolvierte berufsbegleitend ihre Ausbildung an einer Schule. Heute arbeitet sie in den Tagesförderstätten.  Die Reinigungskräfte Cornelia Meier und Karin Schwarz sind seit 25 Jahren der Hauswirtschaft treu und haben bereits in vielen unterschiedlichen Bereichen für Ordnung und Sauberkeit gesorgt. Frau Meier und Frau Schwarz waren auch mit der Umsetzung von Reinigungsstandards nach dem Qualitätsmanagementsystem betraut.  


Franz Hüwe ist seit 25 Jahre als Krankengymnast im Integrierten Medizinischen Dienst der Diakonie tätig. Man kenne ihn im Ortsbild, weil er bei „fast jeder Wetterlage" mit dem therapeutischen Dreirad mit Kunden unterwegs sei, sagte Stoebe. Er ermögliche Menschen Mobilität, die sie sonst nicht hätten.  


In seiner Predigt wies Stoebe mit Hilfe des Symbols des zerbrochenen Bechers darauf hin, dass es in einem langjährigen Berufsleben auch Brüche geben könne. Diese seien oft heilbar. Entscheidend sei aber das Ganze, das nicht perfekt sein müsse. Vor Gott zähle nicht das Vollkommene, sagte der Pastor, sondern die Einzigartigkeit jedes Menschen.

Am Gottesdienst nahmen zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sowie Bewohner und Beschäftigte teil. Die musikalische Begleitung hatte Matthias George aus Wildeshausen. Die Jubiläumsfeier klang bei Kaffee, Tee und einem Imbiss im Festsaal des Hauses Emsland aus. Im April wird es einen zweiten Termin für die Ehrung 25-jähriger Dienstjubilare geben, weil der Jahrgang besonders stark ist. 




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