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Kein Rheinstraßenfest 2019 | Organisatoren sagen Veranstaltung ab

03 Rheinstrassenfest Wardenburg Arbeitsgemeinschaft: Dieter Rigalski, Martina Reimers, Jens Kramer. Bild: Agentur GrAboDie Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Rheinstraßenfest Wardenburg: Dieter Rigalski, Martina Reimers und Jens Kramer. Bild: Agentur GrAbo

7. März 2019

Onlineredaktion: Uta Grundmann-Abonyi | Redaktion GrAbo

Rheinstrassenfest 2019 abgesagt

Die Organisatoren haben es sich nicht leicht gemacht. Gestern jedoch musste die Entscheidung fallen. Und sie ist gefallen: 2019 wird es kein Rheinstraßenfest in Wardenburg geben. Die Gründe zur Absage durch die Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Martina Reimers, Dieter Rigalski und Jens Kramer sind vielschichtig. Wardenburg verliert damit eine überregional bekannte Veranstaltung.

Wardenburg - Verschiedene Gründe führen zur Absage dieser weit über die Grenzen der Gemeinde Wardenburg im Landkreis Oldenburg bekannten und von den Menschen sehr geschätzten Veranstaltung.

Fehlende Zeit, fehlende Manpower und Ausfälle wegen Krankheit sind einige dieser Gründe.

Rheinstraßenfest Wardenburg LogoHinzu kommt:
Von ehemals über 20 Unternehmen, die sich ursprünglich an den Planungen beteiligten, sind noch 6 Unternehmen übrig geblieben, deren Geschäftsleitungen in den vergangenen Jahren mit viel Leidenschaft, Zeitaufwand und auch mit finanziellen Mitteln für ein gelungenes Rheinstraßenfest gesorgt haben.

Und auch die Belastung für die Unternehmen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Der ganze Bürokratismus rund um die Datenschutzgrundverordnung ist dabei nur ein kleiner Teil.

„Das Organisieren einer solchen Veranstaltung ist mit viel Zeit und Aufwand verbunden" so Martina Reimers, von Reimers Sanitär-Heizungsbau die federführend für das Fest in den vergangenen Jahren Ansprechpartnerin war.

„Aber auch die Auflagen für die Tombola und andere Bereiche des Festes machten die Durchführung der Veranstaltung immer schwieriger" so Jens Kramer vom Opelhaus Kramer. Und auch die Gebühren wie z. B. der GEMA für auftretende Tanz- oder Musikgruppen, Gestattungsgebühren u.a. belasten das Veranstaltungsbudget zunehmend.

Das Rheinstraßenfest wird fehlen, denn das Programm war vielfältig – Vereine und Musikgruppen wie die Rasteder Showband haben alljährlich ein ansprechendes Programm für die Besucher dargeboten. Kostenlose Kutschfahrten, eine Bimmelbahn, eine Schlemmermeile, Kunst- und Handwerk und auch ein Flohmarkt lockte tausende Menschen in das Gewerbegebiet. Weit über die Grenzen des Landkreises Oldenburg hinaus ist das Gewerbegebiet Süd-West damit bekannt geworden.

Nun aber ist erstmal Schluss. Für Dieter Rigalski vom Ford Autohaus am Schlatt geht damit eine Ära zu Ende. Er ist einer der wenigen Unternehmer, die schon das erste Rheinstraßenfest vor über 35 Jahren mitorganisiert hat. „Damals haben wir noch an zwei Tagen gefeiert – aber die Zeiten haben sich geändert" so der Oldtimerliebhaber.

Ob und wie es weitergeht wird das Organisationsteam im Sommer besprechen. Auch das Event-Konzept wollen die Organisatoren dann überdenken. Nun aber heißt es nach vorne schauen ... 2019 also ohne Rheinstraßenfest!


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