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Zentrum für besondere medizinische Expertise im Pius-Hospital

Carola Reimann, Sozial- und Gesundheitsministerin (rechts) gratuliert Elisabeth Sandbrink, Geschäftsführerin im Pius-Hospital, zur Anerkennung des Krankenhauses als Zentrum mit besonderer medizinischer Expertise. Foto: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Carola Reimann, Sozial- und Gesundheitsministerin (rechts) gratuliert Elisabeth Sandbrink, Geschäftsführerin im Pius-Hospital, zur Anerkennung des Krankenhauses als Zentrum mit besonderer medizinischer Expertise. Foto: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

21. Dezember 2018

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

Insgesamt 12 Krankenhäuser in Niedersachsen anerkannt

Niedersachsen stellt sich weiter auf bei der qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten. Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann überreichte am 17. Dezember ausgewählten Krankenhäusern die förmlichen Bescheide zur Ausweisung als Fachzentren. Damit verfügt Niedersachen ab 2019 an 12 Krankenhausstandorten über insgesamt 14 spezialisierte Zentren, die komplexe medizinische Leistungen erbringen.

Oldenburg  - Einer der Standorte, die nun auch überregional als Zentrum mit einer ganz besonderen Expertise gelten, befindet sich im Pius-Hospital. Unter dem Dach des Onkologischen Zentrums des Krankenhauses bestehen sechs weitere Organkrebszentren, in denen Brustkrebs, gynäkologische Krebserkrankungen, Darm- Pankreas- und Magenkrebs sowie Lungenkrebs auf dem neuesten Stand der Wissenschaft behandelt werden. Hier finden Patientinnen und Patienten umfangreiche Netzwerke aus stationären und ambulanten Einrichtungen vor, in denen alle an der Behandlung beteiligten Fachrichtungen eng zusammenarbeiten und sich einer strengen Qualitätskontrolle nach einheitlichen Maßstäben unterziehen.

„Ihre Häuser leisten einen wichtigen Beitrag, um allen Menschen in Niedersachsen auch weiterhin eine bestmögliche medizinische Versorgung zukommen zu lassen", bedankte sich Gesundheitsministerin Reimann bei den Vertreterinnen und Vertretern der Zentren. „Auch aus anderen Bundesländern und sogar aus dem Ausland kommen Patientinnen und Patienten zu Ihnen, was die ganz besondere Stellung der Kliniken in der Krankenhauslandschaft zeigt."

Mit der Anerkennung als Zentrum wird aber nicht nur die besondere Bedeutung der Häuser hervorgehoben. Ihnen wird dadurch auch ermöglicht, mit den Gesetzlichen Krankenkassen über Zuschläge zu verhandeln, mit denen beispielsweise spezielle Leistungen und besondere Koordinierungsaufgaben zusätzlich vergütet werden. „In der Krebsbehandlung begleiten wir unsere Patienten und ihre Angehörigen von der Diagnosestellung bis zur Nachsorge. Neben der kompetenten medizinischen Versorgung spielen die zusätzlichen Unterstützungsangebote wie zum Beispiel von Psychoonkologen oder speziell ausgebildeten Fachkrankenschwestern eine entscheidende Rolle", betont Elisabeth Sandbrink, Geschäftsführerin im Pius-Hospital, die Bedeutung der ganzheitlichen Behandlung in den Krebszentren des Krankenhauses. „Um dieses Angebot langfristig aufrechterhalten und auch optimieren zu können, ist die Ausweisung als Zentrum auf niedersächsischer Ebene ein wichtiger Schritt." Für diese Ausweisung ist eine Zertifizierung einer anerkannten wissenschaftlichen Fachgesellschaft erforderlich. Weitere Voraussetzungen sind Informationen für Betroffene wie zum Beispiel ein Krebsinformationstag sowie Netzwerke und Kooperationen mit ambulanten und stationären Behandlungspartnern. Hier erfüllt das Pius-Hospital alle Kriterien. Die Krebszentren des Krankenhauses sind alle durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Eine erfolgreiche Rezertifizierung erfolgte im Oktober 2018. Neu hinzugekommen ist in diesem Zuge das Magenkrebszentrum.

Kontakt:

Pius-Hospital Oldenburg

Medizinischer Campus Universität Oldenburg

Georgstraße 12

26121 Oldenburg

www.pius-hospital.de


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