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Filmtipp: Anderswo. Allein in Afrika - Ein junger Mann reist alleine mit dem Rad quer durch Afrika

Anderswo Allein in Afrika TeaserFoto Anselm Pahnke

Der 25 jährige Hamburger Anselm Pahnke fährt alleine mit dem Rad quer durch Afrika. Nun stellt er seinen  Film im Casablanca vor. Foto: Anselm Pahnke.

10. November 2018

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

Eine aussergewöhnliche Reise: 414 Tage, 15.000 Kilometer, 15 Länder

Unerwartet getrennt von seinen Reisegefährten steht Anselm vor einer schweren Entscheidung: Zurück nach Hause oder allein mit dem Fahrrad durch die Kalahari-Wüste? Er wagt den Schritt ins Unbekannte und Tritt für Tritt entfaltet sich ein atemberaubender Weg durch den afrikanischen Kontinent. Eine Reise, die zeigt, wie offen und bunt die Welt sein kann, wenn man sich überwindet loszulassen und dem Impuls folgt, anderen und sich selbst zu vertrauen. Ein Film über Begegnungen mit sich selbst, wilder Natur und bemerkenswerten Menschen.

Oldenburg | Hamburg  - Der Hamburger Student Anselm beschließt an seinem 25. Geburtstag mit zwei Freunden eine Entdeckungsreise durch den Süden Afrikas zu wagen – auf dem Fahrrad. Mit nur dem nötigsten Gepäck erkundet das Trio drei Monate lang Südafrika, ehe es zur überraschenden Trennung kommt und seine Weggefährten nach Hause fliegen müssen. Mitten in der sengenden Hitze der Kalahari-Wüste steht Anselm vor einer unerwarteten und schwierigen Entscheidung: Die Heimreise antreten oder allein die Wüste durchqueren?

Anderswo Allein in Afrika Auf den Straßen von Uganda  Foto Anselm Pahnke

Auf den Straßen von Uganda. Foto Anselm Pahnke


Anfangs noch unsicher, wagt Anselm den Sprung ins Ungewisse, fährt weiter Richtung Botswana, Namibia und Zimbabwe und taucht tief in den afrikanischen Kontinent ein. Fernab der üblichen Reiserouten, ohne Windschutzscheibe oder Kamerateam entstehen unmittelbare und bewegende Begegnungen mit der Natur und Menschen unterschiedlichster Kulturen.

Wasser schöpft er nur aus lokalen Quellen, reist ausschließlich aus eigener Kraft und nachts schlägt er sein Zelt in der Wildnis auf – das lässt ihn den riesigen Kontinent unvermittelt am eigenen Körper erleben.

Gemeinsame Mittagspause in Ruanda Foto Anselm Pahnke

Gemeinsame Mittagspause in Ruanda Foto Anselm Pahnke


Sambia, Malawi, Tansania, Burundi, Ruanda, Uganda, Kenia, Äthiopien – Tritt für Tritt entwickelt sich sein atemberaubender Weg durch das Herz Afrikas. Nächtliche Begegnungen mit Löwen und Nilpferden, mehrfache Malaria- und Typhus-Erkrankungen und Raubüberfälle durch uniformierte Ranger fordern ihn stets aufs Neue heraus. Doch was ihn wirklich bewegt, ist ein Afrika abseits der typischen Bilder und Erwartungen, ein Afrika von beeindruckender Schönheit und von offenen, herzlichen Menschen. Intensive Erfahrungen entfachen in ihm eine tiefe Liebe zu diesem riesigen Kontinent und lassen ihn ein festes Vertrauen in seine Mitmenschen und sich selbst entwickeln. Weit über sich hinaus gewachsen begreift Anselm, dass er zwar allein, aber nicht mehr einsam ist. Doch am Ende der Reise wartet noch die Sahara: Drei Monate kämpft sich Anselm durch den Sudan und Ägypten gegen den unerbittlichen Nordwind. Nach über einem Jahr und 15.000 Kilometer später, kurz vor der Ankunft am Suez-Kanal, wird Anselm vom ägyptischen Militär verhaftet und seine Reise droht ein jähes Ende zu nehmen.

Filmtipp: Anderswo. Allein in Afrika

Anderswo Allein in Afrika Foto Anselm Pahnke

Der Film läuft ab dem 13.12.2018 bundesweit im Kino 

Am 16. Dezember um 11.30 Uhr

stellt Anselm Pahnke seinen Film persönlich im Casacblanca vor.

Kontakt:

Anselm Nathanael Pahnke

Trailer: anderswoinafrika.de/fotos-videos/
Facebook: anderswoinafrika

 

                                                        

 


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