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129-Feuerwehr Wettkampf

 Die Wettkampfmannschaften und die Düsseldorfer Kameraden (alle in Zivil)   Fotos: bodopell  



12. Juni 2018

Onlineredaktion Bodo Pell


Pokale für Feuerwehrleute

Wildeshauser Kameraden zur Berufsfeuerwehr Düsseldorf eingeladen

Die freiwillige Feuerwehr Wildeshausen öffnete kürzlich ihre Türen. Der „Tag der offenen Tür" fand an zwei Tagen statt. Am Sonnabend traten Mannschaften der Feuerwehren aus Ahlhorn, Beckeln, Colnrade, Visbek, Neerstedt und Wildeshausen an Spaßwettbewerben gegeneinander an.

 

Wildeshausen - 12 Mannschaften nahmen an den Spielen ohne Grenzen teil, bei denen das Element Wasser natürlich nicht fehlen durfte. Mannschaften stellten die benachbarten Feuerwehren aus Ahlhorn, Beckeln, Colnrade, Visbek und Neerstedt. Aus Wildeshausen trat die Wachkompanie, die 4 Gruppen der Ortsfeuerwehr Wildeshausen, eine Führungsgruppe, eine Frauenmannschaft, sowie Partnerinnen der aktiven Kameraden -die mit viel Freude und Elan teilnahmen- gegeneinander an.130-Feuerwehr Wettkampf

Im Wettkampf mussten die Teilnehmer vier Stationen durchlaufen. Dazu gehörte möglichst schnell, einen etwa fünf Tonnen schweren alten Feuerwagen ziehen. Ein Biertablett mit Wassergefüllten Bechern über die Köpfte transportieren und den Inhalt in einen Eimer füllen. 40 Säcke mit Sand füllen und in 20 Meter Entfernung eine Sandackmauer bilden, sowie mit einem aufgerollten Löschschlauch Wasserflaschen kegeln.


Auf den ersten drei Plätzen konnten sich die Feuerwehren Colnrade, Beckeln und Neerstedt durchsetzen. Die Siegerehrung musste erst Mal verschoben werden weil die Ortsfeuerwehr Wildeshausen, wegen einer echten Alarmierung nach Ahlhorn, Dünhoop ausrücken musste. Die Meldung hieß „Vermisstes Segelflugzeug abgestürzt". Eine Boßelgruppe glaubte einen Absturtz gesehen zu haben. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr und dem Polizeihubschrauber Phoenix, suchten etwa Stunde lang das Flugzeug. Um etwa 18 Uhr wurde der Einsatz abgebrochen nach dem sich herausgestellt hatte, das der Segelflieger ein Modellflieger war der unsanft gelandet war.


Nach der Siegerehrung erhielten die drei Mannschaften von Stadtbrandmeister Helmut Müller jeweils einen kleinen Pokal, Sekt und was Süßes.
Am Sonntag gab es auch einen Pokal, den die Berufsfeuerwehr Düsseldorf in Hamburg bei der Deutschen Handballmeisterschaft der Berufsfeuerwehren Deutschland, zum dritten Mal in Folge gewannen und auf dem Rückweg aus Hamburg in Wildeshausen zeigten. Die Düsseldorfer Kameraden waren am Donnerstag, wo auf der A1 ein Gülleaster verunglückt war, auf dem Weg nach Hamburg zum Endspiel, wo sie kurz hinter dem Unfall im Stau standen. Sie hatten ihre Hilfe angeboten, sich um den verletzten Lasterfahrer gekümmert und den Verkehr geleitet. Daraufhin, lud Einsatzleiter Lutz Ertelt, die Düsseldorfer Kameraden zum „Tag der offene Tür" ein.


Mannschaftskapitän Malte Ammerick, lud jetzt die Wildeshauser Kameraden ein nach Düsseldorf (Flingern) zu fahren, um die Wache zu besichtigen und auf dem Rhein auf einem Löschboot mitzufahren. „Danach geht es aber in die Altstadt", ergänzte ein Düsseldorfer Kamerad. Die Düsseldorfer Altstadt ist auch als längste Theke der Welt bekannt, wo die Wildeshauser wohl auch einige vom berühmten Altbier im Uerige trinken werden, (Anmerkung des Verfassers).


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