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010-CDU Stadtverband Wildeshausen

   Foto: CDU Stadtverband Wildeshausen 



16. Mai 2018

Onlineredaktion Bodo Pell


CDU Wildeshausen fordert Listenplatz Mandate zurück

Keine faulen Kompromisse zu Lasten der Bürger!

Vier CDU Mitglieder hatten vor einigen Wochen aus Verärgerung über den Führungsstiel des Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Sasse die CDU verlassen, und eine eigene Fraktion die CDW (Christliche Demokraten für Wildeshausen) gegründet.

 

Wildeshausen - Inzwischen besteht die CDW aus sechs Mitgliedern, weil Frank Stöver und Jens-Peter Hennken beide (CDU), wenige Stunden vor einer Ratssitzung in der aufgrund der Neugründung der CDW-Fraktion, die Ausschüsse neu besetzt werden sollten, aus der CDU aus.

Mit Frank Stöver, Jens-Peter Hennken, Gudrun Brockmeyer, Bernhard Block, Stefan Brors und Fraktionsvorsitzender Stephan Rollié ist die CDW jetzt gleich stark wie die UWG. Die stärkste Stadtratsfraktion (CDU) bestand bis vor kurzem aus 10 Mitgliedern, die gemeinsam im Jahr 2016 den von der CDU mitfinanzierten Wahlkampf durchlebt und das Wahlprogramm mit beschlossen haben.  Herr Block (121 Stimmen) und Herr Brors (200 Stimmen) konnten damals nur über die Liste der CDU in den Stadtrat einziehen, alle anderen Mitglieder wurden über die CDU Liste persönlich gewählt.

Gemäß den umfangreichen Pressemitteilungen der heutigen „CDW" wissen wir, dass zu 95% gemeinsame Entscheidungen getroffen wurden. Wie konnte das also passieren? ln der Ratssitzung am 5.Februar, in der es um einen möglichen Schultausch der Hunteschule und der St.-Peter-Schule ging, wurde eine „Verschwörungstheorie" des stellvertretenden Fraktions-vorsitzenden der CDU Fraktion Stehpan Rolliè öffentlich vorgetragen. In der Fraktionssitzung am 19.Februar trug Rolliè seine Unzufriedenheit mit der fehlenden Fraktionsmeinung zum Thema St. Peter Schule vor und forderte: entweder Wolfgang Sasse tritt zurück oder er verlässt die Fraktion. lm Ergebnis hat sich Herr Rolliè dann eine Bedenkzeit von einer Woche erbeten. 

Am 9.April traten Rolliè, Block, Brors und Brockmeyer aus der CDU Fraktion aus, ohne einen sachlichen, triftigen und vor allem glaubwürdigen Grund zu nennen.
Wolfgang Sasse hat nicht, wie kolportiert, auf seine Ämter bestanden, sondern an dem Grundsatz festgehalten, dass diese Mentalität („wenn du das nicht machst, dann mache ich ...") bei der CDU nicht einkehren darf. Nach wie vor setzt Sasse auf einen sachlichen Meinungsaustausch.

Am 8.Mai folgte der Wechsel von Hennken und Stöver in die CDW. Dort erhielten sie, die von ihnen von der CDU geforderten, aber nicht erhaltenen Ausschüsse. Interessant wird es, wenn man die Schul- und Verwaltungsausschuss Besetzung der CDW betrachtet. Der Wählerwille wurde leider nicht respektiert. Aber es gibt eine moralische Verpflichtung die beiden Listenmandate der CDU zurückzugeben.

Es gab und gibt keine Zusammenarbeit zwischen der CDU und der CDW. Mit der Wiederwahl von Wolfgang Sasse zum stellvertretenden Bürgermeister hat der Rat der Stadt ein deutliches Zeichen gesetzt. Der Vorstand des CDU Stadtverband hat am 9. Mai die notwendigen Beschlüsse dazu gefasst und diese befinden sich nun in der Umsetzung, erklärte der CDU Stadtverbandsvorstand.


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