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090-Ehrung in der Diakonie Himmelsthür

Die Jubilare (von links) Ingrid Blömer, Sylvia Weber und Hans-Peter Schenk mit den Vertreter/innen der Diakonie Himmelsthür (hinten, von links:) Direktor Pastor Ulrich Stoebe, Pastorin Dörte Hartung, Gabriele Scholz und Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde. Foto: Jonathan Thomas  



 13. April 2018

Onlineredaktion Bodo Pell /  Barbara Wündisch-Konz


Drei Mitarbeitende der Diakonie Himmelsthür mit Kronenkreuz ausgezeichnet

„Zur Ehre Gottes haben Sie sich in den Dienst am Menschen nehmen lassen“

Es ist stets ein würdiger Rahmen, in dem die Diakonie die 25-jährigen Dienstjubiläen gestaltet. In der Diakonie Himmelsthür wurden jetzt drei weitere langjährige Mitarbeitende in einer Andacht geehrt. Direktor Pastor Ulrich Stoebe zeichnete Ingrid Blömer, Sylvia Weber und Hans-Peter Schenk mit dem Goldenen Kronenkreuz der Diakonie aus.


Wildeshausen - Die drei hatten 1992 ihre Tätigkeit aufgenommen. Zwei von ihnen seien streng genommen schon 26 Jahre im Dienst, sagte Stoebe mit einem Augenzwinkern. Es ist aber Tradition in der Diakonie Himmelsthür, die Jubilare des zurückliegenden Jahres am Jahresbeginn des folgenden zu ehren.


Pastor Stoebe dankte den drei Mitarbeitenden für ihre Verlässlichkeit in der diakonischen Einrichtung, die unter dem Motto „miteinander leben“ nach außen auftritt. Aus der Urkunde las Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde die Worte vor: „Zur Ehre Gottes haben Sie sich in den Dienst am Menschen nehmen lassen.“

Ingrid Blömer begann als Heilerziehungshelferin und qualifizierte sich berufsbegleitend zur Heilerziehungspflegerin weiter. Nach unterschiedlichen Wohnbereichen ist sie heute in den Tagesförderstätten tätig. Sie gelte als „Ruhepol“ und sei oft früher da, als man sein müsse, um morgens nach dem Rechten zu sehen, betonte Stoebe. Außerdem liebe sie das Unkrautzupfen in den Hochbeeten.

Sylvia Weber begann als Hauswirtschaftsleiterin in der Caféteria und wurde ebenfalls durch eine berufsbegleitende Ausbildung Heilerziehungspflegerin. Auch sie arbeitet heute in den Tagesförderstätten. Sie sei oft bereit, übergreifende Aufgaben zu übernehmen, hieß es in der Laudatio. Sie habe einen Sinn für feste Strukturen, die Halt und Sinn gäben, und sei dennoch immer an Veränderungen interessiert.

Hans-Peter Schenk kam als Krankenpflegehelfer zur Diakonie Himmelsthür und arbeitet seit vielen Jahren als Nachtwache, davon 18 Jahre im Haus Cloppenburg. Er bekam viele unterschiedliche Aufgaben angetragen, war zum Beispiel Sicherheitsbeauftragter. Sein Spitzname laute „Dr. Schenk“, weil er über besondere Kenntnisse als Rettungssanitäter verfüge. Auch gebe es ein Lied „Den Peter mag ich gerne“, das Bewohner gerne sängen. Kein Wunder, denn er erscheine fast immer mit guter Laune zur Arbeit, wusste Stoebe zu berichten.

In seiner Predigt hob der Theologe hervor, dass Christen aus Ostern lernten, sich nicht mit den vermeintlich „todsicheren Verhältnissen“ abzufinden. Wer an etwas Anderes glaube, werde leicht als realitätsferne Träumer und Spinner abgetan. Dies aber sei Diakonie, sagte Stoebe: „dass mutige und hoffnungsvolle Menschen sich nicht mit dem Diktat der Fakten abfinden wollen“. Der christliche Glaube helfe ihnen, „manchmal über Felsenfestes hinauszudenken“.

Seitens der Mitarbeitervertretung gratulierte Gabriele Scholz. Die Pastorin im Kirchlichen Dienst der Diakonie Himmelsthür, Dörte Hartung, leitete die Andacht und erbat für die Mitarbeitenden Gottes Segen für „den Blick zurück und den Schritt nach vorne“.

Am Gottesdienst nahmen zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sowie Bewohner und Beschäftigte der Tagesförderstätten teil. Die musikalische Begleitung hatte Maria-Anna Stommel aus Wildeshausen. Die Jubiläumsfeier klang bei Kaffee, Tee und einem Imbiss im Festsaal des Hauses Emsland aus.




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