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030-Vereidigung

  v.l.: Bürgermeister Kuraschinski vereidigt Jungbürgermeister der Pielepoggen Jürgen Luthardt, ganz rechts. 2ter Altbürgermeister Ralf Hentemann und Bürgermeister Christoph Schlüter  Fotos: bodopell  



13. Februar 2018

Onlineredaktion Bodo Pell


Christoph Schlüter, Bürgermeister der Pielepoggen

Vielleicht sollten wir hier noch einen Strandkorb-, Kanu-und Tretbootverleih einrichten

Jedes Jahr am Rosenmontag marschieren die Wildeshauser Pielepoggen, traditionsgemäß in ihren schwarzen Anzügen und Zylindern, wie eine Horde Pinguine auf das historische Wildeshauser Rathaus zu, um dem amtierenden Bürgermeister ihre Begehren vorzutragen. Wie immer standen sie Pünktlich um 10 Uhr vor dem Historischen Rathaus wo sie von Bürgermeister Jens Kuraschinski und seinem Stellvertreter Thomas Eilers empfangen wurden. 


Wildeshausen - Auch jedes Jahr wechseln die Bürgermeister und ihre Nachfolger ihre Posten. So stellten die Pielepoggen ihren neuen Bürgermeister Christoph Schlüter vor, der den Altbürgermeister Ralf Hentemann ablöste.
Nachdem Ralf Hentemann seine Amtskette an Christoph Schlüter übergeben hatte,  wurde Jungbürgermeister Jürgen Luthardt, der im nächsten Jahr das Bürgermeisteramt übernimmt, von Wildeshausens Bürgermeister mit folgender Eidesformel verpflichtet:

„Ich gelobe, dass ich die bisherigen Gerechtsname der Bürger von Zwischenbrücken, als deren in Händen habende Papiere, auch die ihnen zur Unterhaltung obliegenden Wege, Stege und Brücken und sonstige etwaigen Reparaturen, sowie mir davon bekannt ist und wird, werde suchen zum Besten des Ganzen in bester Ordnung und untadelhaften Zustande zu erhalten und auch Bürgermeister und Rat der Stadt Wildeshausen die Schuldigen Gehorsam zu leisten und stets angelegen sein lassen“.

Nach der Verpflichtung fragte Kuraschinski. „Was habt ihr auf dem Herzen“? Die Antwort war, jetzt nehmen wir erst mal einen Kurzen (Korn).

Bevor die Pielepoggen ihr Anliegen vorbrachten, erzählte Kuraschinski welche ihrer Wünsche des letzten Jahres die Stadt Wildeshausen umgesetzt hat.

So wurden auf den Freiflächen am Mühlendamm entlang der Hunte, Rasen gesät und Sitzbänke mit Blick auf die Hunte aufgestellt. Diese werden auch von vielen älteren Bürgern und jungen Pärchen angenommen, erklärte Gerhard Lübben.

 

Helmut Rang fügte Scherzhaft hinzu, „Vielleicht sollten wir hier noch einen Strandkorb-, Kanu-und Tretbootverleih einrichten, und noch Wolldecken zu Verfügung stellen. Das bringt sicherlich einiges an Einnahmen.“

 029-Pielepoggen beim Bürgermeister

Auch der Glascontainer seih störend. Wir haben schon mit der Geschäftsführung vom Rewe Markt gesprochen, den Container dort abzustellen seih eine gute Lösung,  erklärten die Pielepoggen. Dazu konnte Kuraschinski Positives berichten: „Die Container werden in den Bereich des neuen Rewe-Marktes versetzt.“

 

Seit Jahre wird das Thema Geschwindigkeit zwischen den Brücken angesprochen. Vorschläge waren ein festes Tempo-Messgerät zu installieren, welches Kosten für die Bürger in „Zwischenbrücken“ von 3000 Euro verursachen. Die Pielepoggen haben zugesagt sich an den Kosten zu beteiligen.


Ein Dauerbrenner ist das Thema Straßenbeleuchtung. Es sei stellweise zu dunkel. Vor dem alten Wittekind stehen zwei defekte Laternen. "Vielleicht können wir diese reparieren, es gibt keine Ersatzteile mehr gibt weil die Lampen nicht mehr gebaut werden", sagte Kuraschinski. Er wolle sich für eine Verbesserung der Beleuchtung kümmern. „Wir stellen bereits Überlegungen an, die Beleuchtung in der Stadt generell zu privatisieren“, so Kuraschinski.

 

Zwei weitere Wünsche hatten die Pielepoggen die Illumation der Huntebrücken. Nachdem das Rathaus im Dunkeln in einem schönen Licht erscheint, wollen sie auch die Huntebrücken angestrahlt wissen. Die Verantwortlichen im Stadthaus versuchen, Fördermittel für das Projekt zu bekommen, sagte Kuraschinski.

 

In vielen Städten in Deutschland haben Menschen an Brücken Vorhangschlösser (Liebesschlösser) angebracht. So auch am Schriftzug „Hunte“ an der Evronbrücke. Vor etwa einem Jahr hat die Stadt Wildeshausen neben der Huntebrücke ein Gestell, das dem Wildeshauser historischen Rathaus nachempfunden ist, für die Liebeschlösser errichtet und die Bürger gebeten ihre Schlösser umzuhängen.

 

Weil  sich nach wie vor alte Liebesschlösser dort befinden monierten die Pielepoggen dieses. Helmut Rang bemerkte es wäre Denkbar, den Hunte-Schriftzug samt Schlössern abzubauen.

 

Hierauf reagierte die Stadt sofort. Bereits einen Tag später bat die Stadt die Personen ihre Schlösser bis zum 1. März selbst zu entfernen, damit die Brücke gestrichen werden kann. Danach entferne der Bauhof diese Schlösser.

v.l.: Bürgermeister Kuraschinski vereidigt Jungbürgermeister der Pielepoggen Jürgen Luthardt, ganz rechts. 2ter Altbürgermeister Ralf Hentemann und Bürgermeister Christoph Schlüter





 

                                                                                                                                                                                                                        

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  


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