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202-150 Jahre Eisenbahn

 v.l.: Gastgeber Peter Gebhardt, Kurator Florian Reiß, Beitrag-Schreiber Werner Stommel und Uwe Meiners, Direktor des Museumsdorfs Cloppenburg, stellen das Buch „Höchste Eisenbahn" über Eisenbahngeschichte im Oldenburger Land vor                   Bilder: bodopell                       



13.Juli 2017

Onlineredaktion Bodo Pell



150 Jahre Eisenbahn im Stadtmuseum Oldenburg und Museumsdorf Cloppenburg

In Oldenburg bis zum 3. September und in Cloppenburg bis zum 5. November

Höchste Eisenbahn heißt das Buch das eher ein Katalog ist, welches die Entwicklung der Eisenbahn vor 150 Jahren bis heute im Oldenburger Raum beschreibt. Kurator Florian Reiß, Autor Werner Stommel und Direktor des Museumsdorfs Cloppenburg, Professor Uwe Meiners, stellen jetzt in der Wildeshauser Gilde Buchhandlung diesen Katalog vor.

Wildeshausen | Oldenburg | Cloppenburg- Die Bahnanbindung habe dafür gesorgt, dass sich das Oldenburger Land aus der wirtschaftlichen Misere geholt habe, erzählte Florian Nikolaus Reiß, Kurator beim Museumsdorf Cloppenburg, der die Idee zu einer Ausstellung „150 Jahre Eisenbahn“ schon vor drei Jahren hatte. 

Reiß kontaktierte den ehemaligen Gymnasiallehrer des Wildeshauser Schule Werner Stommel, der auch stellvertretender Landesvorsitzender des Fahrgastverbandes „Pro Bahn“ ist ein Buch über die Entwicklung der Eisenbahn im Oldenburger Land zu schreiben. Stommel hatte ab 1986 gegen die Stilllegung der Strecke Delmenhorst-Hesepe gekämpft und mit Vertretern der Bundesbahn, des Wirtschaftsministeriums und den Kommunen verhandelt. 1988 hatte die Bahn die Vorbereitungen für die Abwicklung und Stilllegung der Strecke bereits beschlossen.
204-150 Jahre Eisenbahn
Das unterschreiben der Beschlüsse durch den damaligen Verkehrsminister Friedrich Zimmermann verzögerte sich. Durch die deutsche Wiedervereinigung gab es auf einmal zwei Staatsbahnen, die Deutsche Reichbahn (1945-1993) im Ostteil des Landes und die Deutsche Bundesbahn (1949-1993). Dabei kam Stommel die Bahnreform von 1994 gerade recht. Die Zuständigkeit für den Schienenverkehr wurde den Ländern übertragen. Die von vielen totgesagte Strecke von Osnabrück über Hesepe, Wildeshausen, Delmenhorst und weiter nach Bremen wurde von der NordWestBahn (NWB) übernommen. Als die ersten Züge der NWB im Jahre 2000 fuhren waren ebenso viele von der hohen Fahrgastzahl überrascht. Heute ist sie nicht mehr wegzudenken.


Rechtzeitig zum 150 Jährigen Bestehen der Eisenbahn läuft bis zum 3. September im Oldenburger Stadtmuseum und bis zum 5. November eine Ausstellung unter dem Titel „Höchste Eisenbahn“. Im Oldenburger Stadtmuseum liegt der Schwerpunkt der Bedeutung der Eisenbahn im urbanen Raum.
203-150 Jahre Eisenbahn
Im Museumsdorf Cloppenburg wird der Einfluss die Gründung der Großherzoglichen Oldenburgischen Eisenbahndirektion und die Eröffnung der ersten Strecke auf Oldenburger Boden im Jahr 1867 auf die ländliche Bevölkerung gezeigt. Die Ausstellung ist als Zeitstrahl aufgebaut. „Wir haben das Ganze aus Sicht des Nutzers in Szene gesetzt“, erzählte der Direktor des Museumsdorfes Professor Uwe Meiners. In der Ausstellungshalle wurde ein Bahnsteig gebaut mit passenden Figuren der jeweiligen Epoche, ein Gleis verlegt, an der die Besucher die Geschichte der Eisenbahn im Oldenburger Land verfolgen können.

Durchs Oldenburger Land fuhr damals die Lok „Landwürden“ die heute im Deutschen Museum in München steht. Diese hätte Kurator Nikolas Reiß gerne in der Ausstellung gehabt. Weil man in München die Gebäude um die Lok herum gebaut hatte, hätte man das Dach entfernen müssen was ein unverhältnismäßiger Aufwand bedeutet hätte. Aber auch ohne echte Lok gibt es in Cloppenburg und Oldenburg viel zu sehen und zu erleben, erklärte Reiß.

Das Buch:  „Höchste Eisenbahn. 150 Jahre Eisenbahn in Oldenburg“gibt es auch in der Gilde-Buchhandlung, Westerstraße 33 in Wildeshausen für 24,80 Euro im Isensee-Verlag, ISBN: 978-3-938061-37-4.




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