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001- Foto für Baustellen-Info

 Straßensperrungen und Baustellen im Landkreis   Bild: bodopell



Onlineredaktion Bodo Pell


Hier finden Sie aktuelle Baustellen-Infos aus Stadt & Landkreis Oldenburg

Herausgeber: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr


Oldenburg:


A 293: Verkehrsfluss im Bereich der Brückenbaustelle Oldenburg-Bürgerfelde soll verbessert werden

Umleitungsbeschilderung für Brückenbauarbeiten an der Aleanderstraße wird aufgestellt

Im Rahmen der Brückenbauarbeiten im Zuge der A 293 an der Anschlussstelle Oldenburg-Bürgerfelde fährt der Verkehr seit 27. Februar in beiden Fahrtrichtungen der A 293 einstreifig an den Arbeitsstellen zur Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten vorbei. Die Anzeigetafeln zur Stauwarnanlage wurden am gleichen Tag in Betrieb genommen. Derzeit erfolgen noch letzte Abstimmungen zur optimierten Staudetektion, so dass die Anzeigebilder der LED-Tafeln die tatsächliche Verkehrslage optimal widerspiegeln können.
Im Zuge der Fahrtrichtung Oldenburg in Höhe der Auffahrt Nadorst und der Abfahrt Bürgerfelde wird regelmäßig zähflüssiger Verkehr beobachtet. Da hier mehrere Verkehrsströme aufeinander treffen, wird durch Spurwechselmanöver und daraus entstehende Bremsvorgänge der durchgehende Verkehr stark beeinträchtigt. In diesem Bereich werden noch Nachbesserungen an der Verkehrslenkung ausgeführt, um die Situation zu verbessern.
Bereits jetzt werden vorbereitende Arbeiten für die Vollsperrung ab dem 17. März durchgeführt. Auf den Autobahnen 28, 29 und 293 sowie auf den Stadtstraßen werden bereits die Hinweistafeln und Umleitungsbeschilderungen aufgebaut.

Folgende Umleitungsstrecken für die Vollsperrung der Autobahn 293 und der Alexanderstraße werden ausgeschildert:

A 28, aus Leer kommend Richtung Wilhelmshaven: oranger Pfeil mit Zielangabe „WHV" über das Autobahnkreuz Oldenburg-Ost.
Route: Autobahndreieck Oldenburg-West - A 28 Richtung Bremen - Autobahnkreuz Oldenburg-Ost - zur A 29 Richtung Wilhelmshaven.
A 28, Stadtstraßen im Bereich der Anschlussstellen: oranger Pfeil mit Zielangabe „WHV" über das Autobahnkreuz Oldenburg-Ost.
Route: A 28 Richtung Bremen - Autobahnkreuz Oldenburg-Ost - zur Autobahn 29 Richtung Wilhelmshaven.
A 28, aus Bremen kommend: Richtung A 293 Oldenburg-Bürgerfelde.
Route: U 4 ab dem Autobahndreieck Oldenburg-West (U 4 siehe unten).
A 293, aus Brake kommend: Bis Oldenburg-Nadorst frei, U 1 ab AS OL-Nadorst (U 1 siehe unten).
Ab AS Oldenburg-Nadorst in Richtung A 28 (Leer):
Route: oranger Pfeil mit Zielangabe „Leer" über die Nordtangente - A 29 - Autobahnkreuz Oldenburg-Ost - A 28 - Autobahndreieck Oldenburg-West in Richtung Leer.
Ab Nadorster Straße Richtung OS/ HB/ Leer:
Oranger Pfeil mit Zielangaben „OS/ HB/ Leer" über die Nordtangente - A 29 - Autobahnkreuz Oldenburg-Ost (ab hier weiter Richtung A 28 Bremen oder A 29 Osnabrück) - A 28 - Autobahndreieck Oldenburg-West (in Richtung Leer).
U 1: Zielführung nach Oldenburg-Bürgerfelde stadtauswärts (aus vier Richtungen aufgegriffen):
1. Ab Pferdemarkt in Richtung Nadorster Straße
2. Ab Alexanderstraße in die Lambertistraße zur Nadorster Straße
3. Ab Nordtangente aus Donnerschwee kommend zur Anschlussstelle Oldenburg-Nadorst (Nadorster Straße)
4. Ab A 293 aus Brake kommend zur Anschlussstelle Oldenburg-Nadorst (Nadorster Straße) 
weiter über Stiftsweg - Scheideweg - Bürgerbuschweg - zur Alexanderstraße (nördlich des gesperrten Bereichs).
U 2: Zielführung Oldenburg-Zentrum (stadteinwärts)
Ab Alexanderstraße in den Rauhehorst - Friedhofsweg - Elsässer Str. - zur Alexanderstraße (südlich des gesperrten Bereichs).
U 3: Zielführung zur Autobahn 293/28 Fahrtrichtung Leer/ OS/ HB
Ab Alexanderstraße in den Rauhehorst - Friedhofsweg - Ziegelhofstraße - Auguststraße - Ofener Str. zur Auffahrt Anschlussstelle Oldenburg-Haarentor.
U 4: Zielführung nach Oldenburg-Bürgerfelde
Ab der Autobahn 28 aus Leer kommend und ab der Autobahn 28 aus Bremen kommend bis zur Abfahrt Anschlussstelle Oldenburg-Wechloy - Pophankenweg - Infanterieweg - Jägerstr. - Elsässer Str. - Von-Finckh-Str. zur Alexanderstraße.
U 5: Zielführung zur A 293, Fahrtrichtung Wilhelmshaven
Ab Alexanderstraße in den Bürgerbuschweg - Scheideweg - Stiftsweg - Nadorster Str. - sowie ab Pferdemarkt über die Nadorster Straße zur Anschlussstelle Oldenburg-Nadorst auf die A 293 in Richtung Wilhelmshaven.
Fußgänger-/ Radfahrerumleitungen Alexanderstraße:
Stadteinwärts:
Ab Siebenbürgerstraße - Babenend - Rauhehorst - Melkbrink - zur Alexanderstraße
Stadtauswärts:
Ab Schulweg - Ehnernstraße - Hackenweg - Grünteweg - Scheideweg - Feldstraße - zur Alexanderstraße.
Die Fußgänger-/ Radfahrerumleitung wird zusätzlich zur Beschilderung mit markierten Symbolen (Fußspuren, Radfahrer) ergänzt.
Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis sowie um Rücksichtnahme in den Baustellenbereichen.
Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich.



Landkreis Oldenburg:

A 1: TERMINÄNDERUNG bei den Nacht- und Wochenendbaustellen Groß Ippener und Wildeshausen

Die Erneuerungsarbeiten finden nun in der 25. Kalenderwoche (19.-23. Juni) statt

Im Zusammenhang mit verschiedenen bereits angekündigten Erneuerungsarbeiten im Zuge der A 1 in Fahrtrichtung Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Wildeshausen - Nord kommt es zu Terminverschiebungen, teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg am Mittwoch mit.

Die ursprünglich für das Pfingswochenende angekündigten Bauarbeiten finden nun vom 23. Juni bis 25. Juni (25. KW) statt.
Weitere Wochenendbaustellen im Zuge der A 1 in Fahrtrichtung Osnabrück sind wie folgt disponiert:
Wochenendbaustellen werden Freitagabend ab 19 Uhr eingerichtet und sonntag-nachmittags gegen ca. 14 Uhr wieder zurückgebaut.
Die Nachtbaustellen im Zuge der A 1 in Fahrtrichtung Osnabrück werden voraussichtlich bis zum 24. Juni zwischen dem Autobahnkreuz Stuhr und südwestlich der Anschlussstelle Groß Ippener fortgeführt.
Der Aufbau dieser Nachtbaustellen erfolgt um 19 Uhr und der Rückbau der Verkehrssicherung erfolgt an dem darauf folgenden Morgen bis 6 Uhr.
Witterungsbedingt kann es bei den Terminen der angekündigten Sperrung zu Verschiebungen kommen.


A 1: Sperrung der Ausfahrt Delmenhorst-Ost in Fahrtrichtung Hamburg 

Umleitung im Bereich des Dreiecks Stuhr vom 15. bis 26. Juni

Vom Donnerstag, 15. Juni, etwa 9 Uhr, bis Montag, 26. Juni, etwa 22 Uhr, wird im Zuge der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Hamburg die Ausfahrt 58b (Delmenhorst-Ost) in Richtung B 322 (Stuhr) gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die folgende Ausfahrt 58a des Autobahndreiecks Stuhr und wird mit entsprechenden Hinweisschildern eingerichtet.



A 29: Erneuerung von Betondeckenfeldern zwischen Ahlhorn und Kreuz Oldenburg-Nord

Behinderungen durch einstreifige Verkehrsführung in beiden Fahrtrichtungen

Aufgrund von notwendigen Erneuerungsarbeiten an den Betondeckenfeldern ist auf der Bundesautobahn 29 in Fahrtrichtung Wilhelmshaven von Dienstag, 6. Juni, bis voraussichtlich Sonnabend, 15. Juli, sowie in Fahrtrichtung Osnabrück von Montag, 3. Juli, bis voraussichtlich Sonnabend, 2. September, zwischen der Anschlussstelle Ahlhorn und dem Autobahnkreuz Oldenburg-Nord abschnittsweise durch jeweils mehrtägige Baustellen mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Für die Durchführung von Unterpressarbeiten an abgesackten Betondeckenfeldern werden zuvor ab Montag, 22. Mai, zunächst vereinzelte Tagesbaustellen eingerichtet. Diese Baustellen werden am Morgen eingerichtet und am Abend wieder zurückgebaut. Abschnittsweise ist aufgrund dieser Tagesbaustellen bis Sonnabend, 3. Juni, in beiden Fahrtrichtungen zwischen dem Autobahnkreuz Oldenburg-Nord und km 21,000 (südlich Anschlussstelle Wardenburg) mit Behinderungen zu rechnen.
Der Verkehr wird jeweils einstreifig an den Baustellenabschnitten vorbei geführt.




A 28: Erneuerung der Fahrbahndeckschicht zwischen den Anschlussstellen Filsum und Westerstede-West  

Bauarbeiten auf der Richtungsfahrbahn Oldenburg bis Mitte Juli

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg führt ab Montag, 8. Mai, die Erneuerung der Fahrbahndecke der Richtungsfahrbahn Oldenburg der Autobahn 28 (Leer - Delmenhorst) zwischen den Anschlussstellen Filsum und Westerstede-West auf insgesamt 9,4 km Länge durch.
In fünf Bauabschnitten wird die Fahrbahndecke des Überholfahr-, Stand- und Hauptfahrstreifen erneuert. Der Verkehr wird währenddessen einstreifig auf dem Hauptfahrstreifen beziehungsweise auf dem Überholfahrstreifen an der Baustelle vorbei geführt.
Ab Dienstag, 2. Mai, ist deshalb zwischen den Anschlussstellen Filsum und Westerstede-West mit Behinderungen durch vorbereitende Verkehrssicherungsarbeiten für die geplante Baumaßnahme zu rechnen.

Ab Montag, 8. Mai, wird für den ersten Bauabschnitt der Überholfahrstreifen in Fahrtrichtung Oldenburg hinter der Anschlussstelle Filsum auf rund 5 km Länge zwecks Austausch und Erneuerung der Deckschicht gesperrt. Der Verkehr wird einstreifig auf den Hauptfahr- und Standstreifen vorbei geführt.
Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes wird der Verkehr auf den erneuerten Überholfahrstreifen umgelegt. Dann sind der Hauptfahr- und der Standstreifen gesperrt, um hier die Fahrbahndecke auszutauschen.
In Fahrtrichtung Leer werden keine Bautätigkeiten durchgeführt; beide Fahrstreifen bleiben frei.
Die Sanierungsarbeiten sollen Mitte Juli insgesamt abgeschlossen sein. Informationen zu den anstehenden Bauarbeiten der weiteren Bauabschnitte sowie die zeitweise Sperrung der Anschlussstelle Apen/ Remels und damit gegebenenfalls verbundene Beeinträchtigungen des Verkehrs werden rechtzeitig bekannt gegeben.


 

A 29: Erneuerungsarbeiten im Bereich Wilhelmshaven-Fedderwarden

Ab 21. April werden die Hauptbauarbeiten auf der Richtungsfahrbahn Oldenburg fortgeführt
Auf der A 29 werden umfangreiche Erneuerungsarbeiten an der Asphaltfahrbahn, an den Fahrzeugrückhaltesystemen sowie an der Fahrbahnmarkierung durchgeführt. Die Ausführung dieser Arbeiten wird voraussichtlich noch bis Ende Juni 2017 andauern. Die Arbeiten finden zwischen den Anschlussstellen Fedderwarden und Fedderwardergroden in beiden Fahrtrichtungen statt. Während dieser Zeit ist auf der A 29 zeit- und abschnittsweise mit Behinderungen zu rechnen. Der Verkehr wird in verschiedenen Verkehrsführungen an den jeweiligen Baustellenabschnitten vorbei geführt.


Ab dem 21. April werden die Hauptbauarbeiten auf der Richtungsfahrbahn Oldenburg fortgeführt. Zu diesem Zweck wird eine sogenannte 2+0-Verkehrsführung eingerichtet. Hierbei wird der Verkehr einstreifig in jeder Fahrtrichtig auf der Richtungsfahrbahn Jade-Weser-Port an dem Baustellenbereich vorbei geführt.
Im Zuge dieser Verkehrsführung wird es ebenfalls erforderlich, die Aus- und Auffahrt der Anschlussstelle Wilhelmshaven Richtungsfahrbahn Oldenburg zur sperren. Umleitungen werden örtlich ausgeschildert.
Auf der Ostfriesenstraße werden zwei eingeengte Fahrspuren für den motorisierten Verkehr eingerichtet. Während des Asphalteinbaus ist es erforderlich, den Verkehr auf der Ostfriesenstraße einspurig an dem Anschlussstellenbereich vorbei zu führen.
Witterungsbedingt kann es zu Verschiebungen der angesetzten Termine kommen.



A 1: Grunderneuerung vom Autobahndreieck Stuhr bis zur Anschlussstelle Bremen-Brinkum

Behinderungen durch vorbereitende Arbeiten ab 7. Februar

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg führt auf der A 1 von Anfang März bis Ende Oktober die Erneuerung der Betonfahrbahndecke der Richtungsfahrbahn Hamburg durch.
Die Erneuerung der Fahrbahn aus Osnabrück kommend betrifft den Bereich ab der dreispurigen Verkehrsführung bis zur Anschlussstelle Bremen-Brinkum. Im Zuge dieser Grunderneuerung werden ebenfalls die Schutzplanken erneuert. Für diese Arbeiten wird der vorgenannte Abschnitt voll gesperrt. Der Verkehr in Richtung Hamburg wird auf die Gegenfahrbahn in einer sogenannten 4+0-Verkehrsführung an dem Baustellenbereich vorbei geführt.



Landkreis Leer:

 A 31 (Riepe - Neermoor): Erd- und Brückenbau auf gesamter Strecke beginnt Mitte Mai

Vorarbeiten weitestgehend abgeschlossen

A 31 zwischen den Anschlussstellen Riepe und Neermoor werden die Erd- und Brückenarbeiten auf voller Länge Mitte Mai beginnen. Inzwischen sind die zwingend notwendigen Vorarbeiten für die Fahrbahnverbreiterung, die mehrere Monate in Anspruch genommen haben, weitestgehend abgeschlossen. 


Folgenden Maßnahmen auf der Baustelle:

Nach Ostern werden im Bereich von zwölf Durchlässen über den gesamten Baustellenbereich verteilt Spundwände in den Boden gerammt, die dann der Sicherung des fließenden Verkehrs während der Herstellung der neuen Durchlässe dienen. Nach dem Einbringen der Spundwände kann der Verkehr in die neue Verkehrsführung verschwenkt werden, bei dem der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen jeweils einstreifig über die Richtungsfahrbahn Emden fließt (sogenannte 2+0-Verkehrsführung).
Damit beginnt dann Mitte Mai der Erdbau auf der gesamten Strecke. Der Brückenbau beginnt mit dem Setzen sogenannter Probepfähle, um mit diesen letzten Erkenntnissen die Bodengutachten und statischen Berechnungen zu bestätigen. Die neuen Brücken sollen in Pfahlgründung hergestellt werden. Nach Setzen der Probepfähle erfolgt der Abbruch der alten Brücken.
Für den Abbruch der alten Brücken wird es erforderlich sein, die Autobahn mindestens in Fahrtrichtung Leer mehrfach kurzzeitig zu sperren.

Vorwürfe, es sei im Herbst 2016 die Baustelle eingerichtet und dann über Monate nicht dort gearbeitet worden, weist Frank Buchholz, Geschäftsbereichsleiter der Behörde in Aurich, zurück. Es hätten viele verschiedene Arbeiten stattgefunden, die für den Verkehrsteilnehmer nicht immer sichtbar gewesen seien; so habe die aufwendige und zeitintensive Einrichtung der Verkehrsführung vor allem nachts stattgefunden. Auch sei beispielsweise die Richtungsfahrbahn Emden soweit verbreitert worden, dass Großraum- und Schwertransporte die Autobahn auch während der Bauzeit in Fahrtrichtung Süden (Leer) weiter nutzen können.

Auf unvorhersehbare Ereignisse habe man ebenfalls reagieren müssen, führte Buchholz weiter aus. So habe sich zu Beginn der Arbeiten herausgestellt, dass sich der Zustand der zunächst noch benötigten Brückenkappen so sehr verschlechtert habe, dass diese für die weiteren Schritte zunächst teilweise neu betoniert werden mussten.

Auch bei den Durchlässen hatte sich der Zustand unerwartet so sehr verschlechtert, dass von den ursprünglichen Planungen, diese lediglich zu verbreitern, Abstand genommen und die Entscheidung für einen Neubau getroffen wurde.

Zurzeit sei die Baumaßnahme zeitlich etwa rund fünf Wochen in Verzug, erläuterte der Geschäftsbereichsleiter abschließend. Dennoch werde die ursprüngliche Bauzeitvorgabe von vier Jahren eingehalten können.

Hintergründe und Erläuterungen:

Auf der Autobahn 31 wird zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Verkehrsflusses die Fahrbahn in beiden Fahrtrichtungen verbreitert, um Standstreifen anzubauen und die Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen zu verlängern. Hierfür werden fünf Brücken sowie 13 Durchlässe neu gebaut.

Die konkreten örtlichen Bedingungen mit schwierigem Baugrund machen den Brückenbau technisch äußerst herausfordernd, komplex und zeitintensiv. Landesbehörde und ausführende Baufirma haben hier intensiv an einem gemeinsamen Konzept gearbeitet, um weitere Verzögerungen bei der Bauausführung zu vermeiden. Gleichzeitig sind die verschiedensten Belange des Umweltschutzes zu berücksichtigen. Es war eine Auflage im Planfeststellungsbeschluss, eine externe Umweltbaubegleitung hinzuzuziehen.

Da die Böden im Verbreiterungsbereich der A 31 nicht tragfähig sind, müssen sie zur Herstellung des Standstreifens ausgehoben und durch rund 137.000 Kubikmeter Sand ersetzt werden. Beim Aushub werden die potenziell sulfatsauren Böden belüftet und die Eisen-Sulfid-Verbindungen können oxidieren. Bei entsprechenden Verbindungen kann es daher zu einer Freisetzung von Schwefelsäure kommen und auch Schwermetalle können in Lösung gehen. Um eine von diesen Böden ausgehende Gefährdung der Umwelt ausschließen zu können, müssen diese Böden direkt beim Aushub erkannt (Nicht von allen auszubauenden Bodenmassen gehen aber diese Gefährdungen aus.) und anschließend fachgerecht, an anderer Stelle dauerhaft unter anaeroben Bedingungen gelagert werden. Zu diesem Zwecke wurde leicht abseits der A 31 im Bereich der Anschlussstelle Riepe eine Polderfläche sowohl baurechtlich als auch abfallrechtlich genehmigt und mittlerweile bautechnisch aufwändig hergestellt. Die komplexe Überwachung des Aushubprozesses bedingt, dass hier nicht die Tagesleistung erzielt werden kann, wie sie im normalen Erdbau möglich ist.
Aufgrund der schwierigen Voraussetzungen erklärt sich die insgesamt recht lange Bauzeit von vier Jahren, die aber eingehalten wird. In den vergangenen Wochen kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.
Die Bauplanung und der Baufortschritt werden auf der Internetseite www.strassenbau.niedersachsen.de dargestellt und regelmäßig aktualisiert.


 

Landkreis Wesermarsch:

Dauerhafte Sperrung der Straße „Winterbahn" in Ovelgönne - Die Straße wegen des Neubaus der B 211 zu Sackgasse 


Die Gemeindestraße „Winterbahn" in Ovelgönne (Landkreis Wesermarsch) wird nach Ostern zwischen der Bundesstraße 211 und der Altendorfer Straße durch die sich im Bau befindliche Bundesstraße 211n durchtrennt.
Eine durchgängige Befahrung der Straße „Winterbahn" ist somit ab diesem Zeitpunkt dauerhaft nicht mehr möglich. Die Straße „Winterbahn" aus Richtung Bundesstraße 211 (alt) wird als Sackgasse ohne Wendemöglichkeit ausgeschildert. Die Straße „Winterbahn" aus Richtung Altendorfer Straße wird über einen Ersatzweg an die Strückhauser Straße angeschlossen.


A 31: Wartungsarbeiten an der technischen Ausstattung des Emstunnels

Nächtliche Vollsperrungen zwischen dem 20. und 23. Juni

Auf der Bundesautobahn 31 ist im Bereich des Emstunnels bei Leer auf Grund von turnusmäßigen Wartungsarbeiten an der technischen Ausstattung mit Behinderungen zu rechnen. Neben den für den Verkehrsteilnehmer sichtbaren Einbauten wie Beleuchtung, Leiteinrichtung oder Lüftung, ist auch eine Vielzahl an „versteckten Einrichtungen" vorhanden, die hard- und softwaremäßig gewartet, überprüft und justiert werden müssen. Hierbei handelt es sich um Anlagen der Entwässerung, Spannungsversorgung, Verkehrslenkung bis hin zu sicherheitstechnischen Einrichtungen der Branderkennung oder Brandmeldung.

Hierfür ist der Emstunnel in den Nächten von Dienstag, 20. Juni, auf Mittwoch, 21. Juni, von Mittwoch, 21. Juni, auf Donnerstag, 22. Juni, und von Donnerstag, 22. Juni auf Freitag, 23. Juni jeweils von 21 Uhr bis 6 Uhr in beiden Fahrtrichtungen für den öffentlichen Verkehr gesperrt.

Der Verkehr wird über die vorhandenen Umleitungsstrecken geführt:

in Richtung Oberhausen von der Anschlussstelle Leer-Nord bis zur Anschlussstelle Weener über die Kreisstraße 2, Kreisstraße 1 und Bundesstraße 436 - Jann-Berghaus-Brücke (Umleitungsstrecken U 32 - U 34 - U 36) und
in Richtung Emden/ Leer von der Anschlussstelle Weener zur Anschlussstelle Leer-West über die Bundesstraße 436 - Jann-Berghaus-Brücke und die Kreisstraße 1 (Umleitungsstrecke U 45 - U 47).










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