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34.000 Unterschriften gegen grausame Rotkehlchen-Experimente der Universität Oldenburg

Nein zu Tierversuchen Foto: Pixabay

PETA und Ärzte gegen Tierversuche kämpfen gegen Tierversuche. Foto: Pixabay

26. November 2018

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

Aktion von PETA und Ärzte gegen Tierversuche

Vögel an der Universität gequält: Seit Jahren führt die Arbeitsgruppe Neurosensorik an der Universität Oldenburg grausame Experimente mit Rotkehlchen und anderen Vögeln durch. PETA und der Verein Ärzte gegen Tierversuche sehen keine Rechtfertigung dafür, Tiere zur Grundlagenforschung zu malträtieren.

Oldenburg  - Am kommenden Mittwoch, 28. November ab 14 Uhr machen die Tierrechtsorganisation Ärzte gegen Tierversuche und das freiwillige PETA-ZWEI-Streetteam Oldenburg mit einer Mahnwache in der Innenstadt auf die Tierquälerei aufmerksam. Mit Rotkehlchen- und Hühnermasken, Schildern und Flyern werden die Tierfreunde Passanten informieren. Um erneut das sofortige Ende der Tierversuche zu fordern, übergeben PETA und Ärzte gegen Tierversuche im Anschluss an die Aktion eine Petition mit über 34.000 Unterschriften an die Universität.

„An der Forschung klebt Blut. Den Vögeln das Schädeldach aufzuschneiden, die Augen zuzukleben oder sie zu köpfen, widerspricht jeglicher Ethik und ist schlicht nicht zu rechtfertigen. Wir fordern die Universität Oldenburg auf, die Tierquälerei sofort zu beenden und auf tierleidfreie Forschungsmethoden umzusteigen", so Anne Meinert, Kognitionsbiologin und Fachreferentin gegen Tierversuche bei PETA.

Laut einer Stellungnahme der Universität Oldenburg soll im Rahmen des für sechs Jahre angelegten Projekts „QuantumBirds" der Magnetsinn von Zugvögeln untersucht werden. Hierfür sollen in den ersten Jahren zehn bis 20 Hühner jährlich und später auch weiter Zugvögel, wie Rotkehlchen, getötet werden. Für einen Teil des Projekts, das mit 8,6 Millionen Euro von der EU gefördert wird, ist auch der Einsatz von Zellkulturen geplant. Nach Ansicht von PETA und dem Verein Ärzte gegen Tierversuche geht es dabei um reine Grundlagenforschung.

„Die Tiere sollen der Neugier einzelner Forscher geopfert werden", kritisiert Dr. med. vet. Corina Gericke, Vizevorsitzende von Ärzte gegen Tierversuche. „Dabei spielt es keine Rolle, ob Rotkehlchen oder Hühner die Leidtragenden sind."

Mahnwache gegen Tierquälerei

Mittwoch, 28. November
14:00 – 15:00 Uhr

Petitionsübergabe um 16:00 Uhr
Lange Straße

auf Höhe der Hausnummer 14/Abzweigung Achternstraße

26122 Oldenburg


Über Ärzte gegen Tierversuche e.V.

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. besteht seit 1979 und ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus Ärzten, Tierärzten und Naturwissenschaftlern, die Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ablehnen. Der Verein engagiert sich für eine moderne, humane Medizin und Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden im Vordergrund stehen.

Kontakt:

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Goethestraße 6-8

51143 Köln

www.aerzte-gegen-tierversuche.de





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