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David McAllister Gastredner bei Europa-Empfang

Europaempfang mit David Mc Allister

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (re.) und Peter Meiwald, 1. Vorsitzender der Europäischen Föderalisten Oldenburg (li.) begrüßten den CDU-Europaabgeordneten Davic McAllister, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament, als Festredner beim diesjährigen Europa-Empfang. Foto:  Meiwald

 

10. Mai 2018

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

„Ich glaube an Europa"

„Herausforderungen gibt es genug in der Europäischen Union – aber ich glaube fest an die Zukunft der EU und der europäischen Integration." Dieses klare Bekenntnis formulierte David McAllister, CDU-Europaabgeordneter und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament, in seiner Rede auf dem Europa-Empfang, zu dem die Stadt Oldenburg und die Europäischen Föderalisten Oldenburg gemeinsam eingeladen hatten.

Oldenburg - Im vergangenen Jahr hatten Peter Meiwald, Vorsitzender der Europäischen Föderalisten, und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann diese Veranstaltung im Rahmen der Europawoche wiederbelebt. Mit McAllister, „einem überzeugten und überzeugendem Europäer" (Meiwald) hatten sie einen Redner gewinnen können, der aus erster Hand über Herausforderungen und Probleme, aber auch die Chancen der EU berichten konnte. „Es kann niemand ernsthaft glauben, dass die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ein Staat alleine besser lösen als eine Gemeinschaft wie die EU", betonte McAllister. Eine Chance, in der Welt gehört zu werden und die demokratischen Werte Europas durchzusetzen, bestehe jedoch nur gemeinsam. „Geschlossen auftreten und an einem Strang ziehen ist wichtiger denn je", so der Europapolitiker.


Für McAllister stellt der Brexit die aktuell größte Herausforderung in der EU dar. Die Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der Union kosteten Zeit, Geld und Kraft – „und das in Zeiten, in denen zahlreiche andere Fragen gelöst werden wollen". Der Brexit sei ein hochkomplexes Thema, bei dessen Behandlung die Zeit dränge und es viele ungelöste Fragestellungen gebe. „Leider macht die britische Regierung nicht immer den Eindruck, als wüsste sie genau, wohin sie will", sagte der CDU-Politiker, der auch die britische Staatsbürgerschaft besitzt.


Der Brexit hat nach McAllisters Ansicht aber auch einen Weckruf zur Folge gehabt. „Die Zustimmung zur EU, vor allem unter jungen Menschen, wächst. Das gibt mit Zuversicht, sie haben offenbar verstanden, was Europa für uns bedeutet", betonte er. Allerdings müsse Europa sich auf seine wichtigsten Themen konzentrieren. „Wir wollen und müssen den antieuropäischen Kräften etwas entgegensetzen und zeigen, dass Europa etwas ist, für das es sich lohnt, sich einzusetzen", unterstrich Peter Meiwald, nicht zuletzt mit Blick auf die Europawahlen im kommenden Jahr. Die positiven Ideen über die Zukunft Europas, wie sie zuletzt Frankreichs Staatspräsident Macron formuliert habe, müssten den negativen Kräften entgegengestellt werden. „Das ist besonders dann wichtig, wenn Europa nicht bloß verwaltet, sondern weiterentwickelt werden soll", so Meiwald. Das, so hatte Oberbürgermeister Krogmann in seinen einführenden Worten betont, gelinge vor allem über die Menschen. „Es ist wichtig, dass sich die Menschen in Europa begegnen – das ist vielleicht sogar noch wichtiger, als die Begegnungen der Staats- und Regierungschef", sagte Krogmann.

Kontakt:

Europäische Föderalisten Oldenburg e.V.

Peter Meiwald (Vorsitzender)
www.eufol.eu

                                                        

 


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