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E-Zigarette

Der Tabakkonsum geht durch E-Zigaretten immer mehr zurück. Foto: ©istock.com/Carpe89

22. Februar 2018

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

Tabakabsatz hat sich halbiert

Dass Zigaretten rauchen schädlich ist, dürfte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein. Weltweit stirbt jeder Zehnte an den Folgen von Tabakkonsum. In Deutschland sind die Zahlen noch alarmierender – hier ist es jeder siebte. Seit 2002 hat sich der Absatz der führenden Tabakkonzerne fast halbiert und liegt "nur noch" bei 75 Milliarden Zigaretten. 

Oldenburg- Schuld daran hat die E-Zigarette, die sich bei immer mehr Konsumenten an Beliebtheit erfreut. Beeinflusst durch regelmäßige Preis- und Steuererhöhungen sowie dem Wunsch nach einer gesünderen Alternative, greifen mehr als eine Million Deutsche zum Verdampfer.

In Großbritannien ist der Trend noch stärker zu beobachten. Hier werden bis 2020 mehr Dampfer als herkömmliche Raucher prognostiziert. Lange haben die Global Player der Tabakindustrie den Trend ignoriert, doch an den E-Zigaretten ist künftig wohl kein Vorbeikommen mehr. Grund genug, dass die führenden Unternehmen nun Konkurrenten übernehmen um schließlich ihre eigenen E-Zigaretten - www.e-zigarette.de - und des dazugehörigen Liquids in mehr als 200 Geschmacksrichtungen auf den Markt zu bringen.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Es gibt kontroverse Meinungen zur Gesundheitsschädlichkeit von elektronischen Zigaretten. Während bei der Benutzung im Vergleich zur herkömmlichen Zigarette keine karzinogenen Stoffe erzeugt werden, so können dennoch atemwegsreizende Substanzen freigesetzt werden. Dennoch gilt die E-Zigarette www.elekcig.de bis zu 95% weniger schädlich, da die Zusammensetzung des Liquids lediglich aus einer speziellen Trägerflüssigkeit besteht, in der das Nikotin und eventuelle Aromastoffe eingearbeitet sind. Es enthält weder Teer, noch Kohlenmonoxid oder andere Giftstoffe.

Was fast wie schlechter Scherz klingt, ist tatsächlich Realität: Elektrische Zigaretten werden vermehrt in der Abgewöhnungsphase des Rauches eingesetzt. Sie ersetzen mit dem schadstoffärmeren Dampf das Rauchverhalten und mildern Entzugssymptome – dies trifft sogar auf E-Zigaretten zu, die kein Nikotin, sondern nur einen geschmacklichen Liquid beinhalten. Interessanterweise wurden während wissenschaftlichen Studien herausgefunden, dass Probanden, obwohl sie nicht vorhatten mit dem Rauchen aufzuhören, ihren Tabakzigarettenkonsum fast halbieren konnten.

Doch gänzlich risikofrei wie die E-Zigarette gerne dargestellt wird, ist sie dann doch nicht. Nichts zu inhalieren wäre selbstverständlich gesünder. Doch wer regelmäßig dampft, sollte darauf achten, dass genug Flüssigkeit zu sich genommen wird. Sonst kann der Konsum schnell zu einer Dehydration führen. Zwar sprachen sich bereits mehr als 170 internationale Ärzte und Wissenschaftler für die Unterstützung der E-Zigarette aus, aber über die langfristigen Folgen auf Körper und Geist gibt es bisher hingegen nur wenige faktische Belege. Die Ergebnisse der Studien stehen noch aus und es wird bestimmt noch eine ganze Weile dauern, bis hier ein aussagekräftiges Fazit gezogen werden kann.

Der Umstieg aus Rücksicht

Die Verschmutzung der Luft durch den exhalierten Dampf einer E-Zigarette ist im Vergleich zu einer herkömmlichen Zigarette sehr gering. Dies liegt am fehlenden Nebenstromrauch, der durch das ununterbrochene Schwelen der Zigarette freigesetzt wird. Die Halbwertszeit des Tabakrauches liegt bei circa 20 Minuten; die des Passivdampfs beträgt etwa 11 Sekunden, was das Passivrauchen einer E-Zigarette viel weniger – wenn überhaupt – schädlich für Konsumenten oder Dritte wirken lässt.

Im Zuge einer Literaturstudie www.bmcpublichealth.biomedcentral.com von Igor Burstyn fand dieser heraus, dass es für die Gesundheit schlechter sein kann, die verschmutzte Luft in einer großen Stadt zu atmen, als sich im selben Raum mit einem E-Zigarettenraucher zu befinden. Quo vapis, liebe Raucher?

Noch immer gibt es unzählige unbeantwortete Fragen bezüglich des Konsums einer E-Zigarette, was dem Hype um die elektronischen Glimmstängel jedoch keinen Abbruch getan hat. Ganz im Gegenteil – so sind heute auch E-Shishas auf dem Markt erhältlich. Diese ähneln stark den E-Zigaretten, aber neben einer erhöhten Rauchentwicklung bestechen E-Shishas durch vorrangig nikotinfreie und mit fruchtigen Aromen versetzte Liquids. Durch die bunten Farben und süßen Geschmäcker liegt der Vergleich mit Alkopops nahe, die auch mit einem süßen Geschmack die hochprozentigen Inhaltsstoffe verdeckt und insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene in ihren Bann ziehen. Neben den Shishas erfreuen sich auch Vaporizer einer immer stärker wachsender Beliebtheit. Im Gegensatz zu den E-Zigaretten wird hier jedoch eine Substanz anstatt einer Lösung direkt verdampft. Da keine Oxidation stattfindet, werden auch keine unerwünschten Schadstoffe freigesetzt. Rauchen ist und bleibt aber nicht ungefährlich und birgt die große Gefahr, abhängig zu machen. Doch durch die Alternative "E-Zigarette" wird dem Konsumenten nun zumindest die freie Wahl suggeriert, zu einem geringeren Übel zu greifen.


                                 



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