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Mehr als Fischbrötchen: Selbständigkeit als Franchisenehmer

Franchise Foto: Pixabay

Wer sich beruflich selbstständig machen möchte, sollte sich auch über die Möglichkeit als Franchisenehmer Gedanken machen. Foto: Pixabay

11. April 2019

Onlineredaktion Oldenburg

Franchise eine Alternative zur Selbstständigkeit?

Die Stadt Oldenburg bemüht sich seit einigen Jahren verstärkt um Existenzgründer, die dauerhaft neue Arbeitsplätze in die Region bringen sollen. Doch viele Menschen, die mit dem Gedanken an Selbstständigkeit spielen, fürchten sich vor den unkalkulierbaren Risiken. Für sie könnte eine Franchise die ideale Alternative sein.

Oldenburg - Eine Selbständigkeit will gut überlegt sein. Franchiseunternehmen bieten eine weniger risikoreiche Variante zur Selbstständigkeit. Gerade in der sich stets wandelnden Gastronomie bietet diese Alternative eine gute Chance auf dem Markt Bestand zu haben. 

Risikoreiche Existenzgründung in der Gastronomie

Ob Fischbrötchenbude am Hafen oder Pizzabäckerei im Univiertel: Es gibt viele Möglichkeiten für ambitionierte Existenzgründer, sich in Oldenburg in der Gastronomie zu versuchen. Allerdings ist die Konkurrenz groß und das Risiko zu scheitern hoch. Einer Studie zufolge ist die Gastronomie eine der am häufigsten von Insolvenzen betroffene Branche. Ein Problem für viele Existenzgründer ist das Marketing, beziehungsweise die Neukundengewinnung. Wer nicht gerade ein enorm kreatives Konzept mitbringt oder als einer der ersten auf den nächsten großen Hype aufspringt, bekommt schnell Probleme. Warum das neue Pizzalokal aufsuchen, wenn es doch beim Stammitaliener immer gut schmeckt? Doch auch aktuelle Trends sind keine Garantie für Erfolg. Wer erinnert sich heute noch an die vor einigen rasend populären Bubble Teas? Sie wurden von der Frozen Yoghurt-Welle abgelöst, die bereits wieder abflaut. Eröffneten vor einigen Jahren noch Sushi Bars im Minutentakt, wurde das japanische Kultgericht in letzter Zeit von neuen Hypes wie koreanisches Essen und den aus Hawaii stammenden Poké Bowls abgelöst. Man darf getrost davon ausgehen, dass auch diese Welle in ein bis zwei Jahren schon wieder abgeflaut ist – keine guten Voraussetzungen für Existenzgründer. Also doch das gute alte Fischbrötchen? Nicht unbedingt.


Franchise statt Sprung ins kalte Wasser

Eine gute Alternative zur risikoreichen Existenzgründung ist der Erwerb einer Franchise. Der ambitionierte Jungunternehmer kauft sich damit gewissermaßen in eine existierende erfolgreiche Kette ein. Zu den wohl bekanntesten Franchises weltweit gehören amerikanische Fastfoodketten wie McDonalds, Burger King und Pizza Hut. Doch auch deutsche Unternehmen haben erfolgreiche Franchises etabliert, darunter altbekannte Namen wie Nordsee und junge Trendsetter wie Dean & David, die mit gesunder kalorienarmer Kost locken wollen. Für Franchisenehmer bietet diese Methode viele Vorteile: Sie können sogleich auf die Vertriebsstruktur der Kette zurückgreifen und erhalten in den ersten Monaten viel Hilfe. Je nach Kette ist nicht einmal viel Werbung notwendig: Schließlich weiß jeder, was ihn bei Pizza Hut oder Nordsee erwartet. Allerdings hat die Franchise auch einen Nachteil: Viel Spielraum für Kreativität bleibt dem Existenzgründer nicht. Schließlich muss er exakt die gleiche Speisekarte anbieten, wie die anderen Lokale und auch die Einrichtung ist meist vorgegeben.


Franchise als Sprungbrett zur echten Selbständigkeit

Ambitionierte Gastronomen können die Franchise als erste Stufe zur späteren Selbstständigkeit betrachten: Sie lernen hier das Tagesgeschäft der Gastronomie, sammeln Erfahrung und knüpfen Kontakte. Mit diesem wertvollen Werkzeug in der Hand lässt sich später viel leichter ein vollkommen eigenes Restaurant eröffnen. Andere eher unternehmerisch denkende Gastronomen können sich ein wahres Imperium aufbauen, indem sie die Gewinne aus der ersten Franchise in den Erwerb weiterer Lizenzen in der Region stecken. Und schließlich gibt es noch die Möglichkeit, eine eigene Franchise zu entwickeln: Ist das Konzept des ersten eigenen Lokals voll eingeschlagen, werden Lizenzen für Kopien in anderen Städten erteilt. So hat schließlich auch einst McDonalds angefangen.




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