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Freiwillige Feuerwehr rettet Rind in Dötlingen

Rettung Großtier Foto Freiwillige Feuerwehr Dötlingen

Die freiwillige Feuerwehr Dötlingen hat in Ohe ein trächtiges Rind gerettet. Foto: Freiwillige Feuerwehr Dötlingen

14. November 2018

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

Trächtiges Rind gerettet

Gegen Mittag des 11. November wurde die Ortsfeuerwehr Neerstedt um 11:57 Uhr zu einer Tierrettung nach Ohe (Gemeinde Dötlingen) alarmiert. An der Straße "Zur Bäke" war ein trächtiges Rind von seiner Weide die Uferböschung des Rittrumer Mühlbachs hinabgestürzt und im schlammigen Untergrund steckengeblieben. Das Tier konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.

Dötlingen | Großenkneten  - Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde das Rind liegend im Flussbett des Baches vorgefunden und steckte mit den Hinterbeinen im Morast. Zur Rettung des Tieres wurde das Tierhebegeschirr der Ortswehr Neerstedt eingesetzt. Dieses ist mit seiner Bauchauflage speziell für die Rettung von Großtieren konzipiert und kann an einem Hubgerät befestigt werden. Landwirte waren bereits mit einem entsprechenden geländegängigen Teleskoplader sowie einem Traktor mit Frontlader vor Ort.

Um das Geschirr unter dem Rind zu platzieren, war zunächst jedoch reine Muskelkraft gefragt: Das Tier musste von Feuerwehrleuten, die sich unter anderem mit Wathosen ausgerüstet hatten, behutsam auf die Seite gedreht werden. Schwierigkeiten bereiteten bei den Maßnahmen insbesondere der schlammige Untergrund und die aufgeweichte Böschung, die immer wieder nachgab. Für einen besseren Stand der Einsatzkräfte wurde kurzerhand die Bodenplatte der Rettungsplattform für LKW-Unfälle zweckentfremdet und im Flussbett platziert.

Rettung Großtier Foto Freiwillige Feuerwehr Dötlingen


Das trächtige Rind wurde gerettet. Foto: Freiwillige Feuerwehr Dötlingen

Nach der Befestigung des Hebegeschirrs konnte das Rind mit dem Teleskoplader angehoben und knapp 40 Minuten nach der Alarmierung bereits wohlauf aus seiner misslichen Lage befreit werden. Nach der erfolgreichen Rettung standen für die Einsatzkräfte noch umfangreiche Reinigungsarbeiten der Ausrüstung an.

Insgesamt waren 20 Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen vor Ort. Nach anderthalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

Kontakt:

Freiwillige Feuerwehr Dötlingen

 

                                                        

 


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