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0905-Gruene

Peter Meiwald macht im Rahmen seiner Sommertour einen Halt in Kirchhatten



05. September 2017

Onlineredaktion: Meike Schröder


Peter Meiwalds Sommertour 2017 - Grüner Kinoabend


Der Kreisverband der Grünen hatte im August zusammen mit MdB Peter Meiwald zu einem gemeinsamen Film-Abend mit Diskussionsrunde eingeladen. Im Fokus der Veranstaltung stand der Preis von Mode. Dass die Umwelt bei Niedrigpreisen auf der Strecke bleibt, wurde den Besuchern vor Augen geführt.

Hatten | Kirchhatten - Der Preis der Mode – „the true costs“, so hieß der Film, den der Kreisverband der Grünen zusammen mit MdB Peter Meiwald im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour am gestrigen Abend in Kirchhatten gezeigt haben. Gekommen waren ca. 25 Personen, die nach dem Film darüber diskutierten, wie die Preisabwärtsspirale für Kleidung auf Kosten der produzierenden Menschen und der Umwelt gestoppt werden kann.

 

„Fast fashion“ – schnelle Mode – so wird das in den letzten Jahren aufgetretene Phänomen genannt, dass Mode immer schnelllebiger und billiger wird. Ein Pullover oder eine Hose für weniger als zehn Euro, ein Hemd für fünf – ein T-Shirt nur für eine Party zu kaufen ist heute vielfach üblich. Auf der Strecke bleibt dabei die Umwelt, da der Druck immer billiger produzieren zu müssen mit dem hohen Einsatz von Dünger und Pestiziden einhergeht. Auf der Strecke bleiben aber auch die Menschen, durch immer geringer werdende Löhne, krank machende Chemierückstände in der Kleidung und drastisch sinkendem Arbeitsschutz. Ob beim Einsatz der Spritzmittel auf dem Feld oder bei der Verarbeitung. Der Einsturz eines neunstöckigen Fabrikgebäudes in Bangladesch 2013 tötete 1127 Menschen, größtenteils Textilarbeiterinnen.

 

Natürlich kann jede/jeder etwas tun und in seinem persönlichen Umfeld seine Macht als Verbraucher nutzen. Aber das langt nicht. Die Ausbeutungskette nachhaltig zu unterbrechen ist eine Aufgabe der Politik, fordert MdB Peter Meiwald. Wässrige Selbstverpflichtungen ohne Kontrolle und Strafen bei Nichteinhaltung führen langfristig nicht zu einer Verbesserung, wie man an dem immer schnelleren Abwärtstrend erkennt. Stichwort „Fleisch / Autos“ jedes Teil hat ein Label und ist zurück verfolgbar – nur Mode nicht. Warum werden keine sozial-ökologischen Kriterien in rahmengebende Gesetze gefasst?  fragt Bundestagskandidatin Christina-Johanne Schröder. Bisher sträubt sich die Textilbranche und die Politik lässt es laufen. Die Politik oder auch die Kirche und andere Betriebe könnten schon heute soziale und ökologische Standards für den eigenen Einkauf und den eigenen Betrieb haben. Das haben aber nur die wenigsten – hier wird eine große Chance vertan, so Schröder. Das muss schleunigst auf die politische Agenda!  

 

„Wir brauchen keine Gesetzte - das ist schlecht für den Handel - das regelt der Markt“ … So die Argumente der Textilbranche. Wir Grünen sagen „Ja, wir brauchen Gesetze als Rahmen“ und „Nein – das kann der Markt nicht alleine regeln.“  Wir erleben es ja täglich … 

 

0905-Gruene2

Kontakt:

Bündnis'90/Die Grünen KV Oldenburg-Land

Friedrichstraße 4a

27798 Hude
Tel: 04408-7702

www.gruene-oldenburg-land.de

 


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